„Gewürztraminer al gusto di spezie“

„Gewürztraminer mit den Geschmack von Gewürzen“ müsste die Übersetzung des ursprünglichen italienischen Titels lauten. Nachdem aber der Name des Weines auf Deutsch selbsterklärend ist, wäre das eine unnötige Tautologie gewesen. Jedenfalls scheint unser Feld 2008 diese m.E. grundlegenden Eigenschaften besonders ausgeprägt zu haben, wählte ihn doch der italienische Wein- und Speisenjournalist Paolo Massobrio am 5.8. für seine wöchentlich erscheinende Weinrezension in der italienischen Tageszeitung La Stampa aus.

Sembra che il nostro Feld 2008 rispecchi molto le sensazioni che si ritengano tipiche per questo vitigno, se il noto giornalista enogastronomico Paolo Massobrio lo ha scelto il 5/8 per la recensione settimanale „In cantinasu La Stampa.



Neben einer Weinbeschreibung wird auch kurz der Werdegang des Betriebes mitgeliefert sowie die restlichen Produkte des Weinhofes angeführt. Den Blauburgunder bekommt der geschätzte Leser aber leider nicht bei uns, das wäre zu schön gewesen. So eine wohlmeinende Beurteilung bereitet mir schon Freude, besonders weil ich mich dem Verfasser nie mit Mustern oder anderem angeboten habe und weil es sich dabei eigentlich nur eine Bestätigung handelt: strengen Kritikern ist dieser Wein schon länger positiv aufgefallen.

Accanto alla descrizione si può leggere anche un riassunto sullo sviluppo dell’azienda nonchè l’elenco dei vini prodotti. Solo che, purtroppo, non possiamo fornire al lettore interessato il Pinot nero citato. Una critica positiva fa sempre piacere, soprattutto quando il recensore si è rivolto da lui a me senza che io abbi mandato campioni o altro e perchè è più una conferma in quanto anche a critici severi è piaciuto.

Nun, was ist das Geheimnis diese Weines? Wie bei uns üblich, keines. Die Trauben der noch relativ jungen Reben in einer der tiefsten Gewürztraminer-Lagen Südtirols (Feld, unterer Schwemmkegel von Margreid, 215 m Seehöhe) wurden wie immer relativ spät gelesen, wobei zwar keine Botrytis aber das teilweise sonnenbrandbedingte Einschrumpfen der Beeren, der Komplexität dienend, durchaus willkommen war. Im Keller erfolgte keine Maischestandzeit und der Einsatz von schwefeliger Säure und Reinzuchthefe war  auch dem Üblichen entsprechend. Auf was ich bei diesem Wein wirklich stolz bin, es sei mir ausnahmsweise erlaubt, ist, dass er schon mit 3,5 g/L den traminertypschen hohen Alkoholgehalt von 14,5 % Vol. gut einbindet; bei Blindverkostungen wurden immer 6 bis 8 g/L vermutet. Das nützt besonders der Trinkigkeit, ein nicht zu vernachlässigendes Kriterium.

Esiste un segreto per questo vino? Come è usuale da noi, la risposta è no. Le uve di queste viti ancora abbastanza giovani, piantate in una delle zone più profonde per il Gewürztraminer sudtirolese (Vigneto Feld sul conoide di deiezione inferiore di Magrè, a 215 metri s.l.d.m.) sono state come sempre vendemmiate abbastanza tardi. Non c’era Botrytis ma l’aggrinzare di molti acini, dovuto alle scottature da sole, ne ha aumentato la complessità. Anche in cantina si è proceduto usualmente, senza macerazione prefermentativa e con aggiunte di anidride solforosa e lieviti selezionati nella norma. Particolarmente orgoglioso sono, scusatemi per favore questa volta, del fatto che pur di avere solo 3,5 g/L di zuccheri residui il contenuto alcolico di 14,5 % Vol., tipico per un Gewürztraminer di un certo livello, è lo stesso ben incorporato nell’insieme. In degustazioni alla cieca vengono supposti invece sempre contenuti da 6 a 8 g/L. Ne giove sicuramente la bevibilità, un criterio molto importante.

Der Qualität des Weines war der Jahrgangsverlauf sicherlich sehr dienlich: es war ein sehr spätes Jahr und dementsprechend ist die Reifephase in eine schon kühle Periode gefallen, zweimal hat es am Fennerjoch schon bis zur Lese geschneit (12). Dass 2008 auch ein extremes Peronosporajahr war (was man in den Bildern gut sieht), hat unseren Betrieb mengenmäßig kaum und überhaupt nicht hinsichtlich der Güte negativ beeinflusst. Den hohen Laubwänden mit den vielen Blättern ist es nämlich gelungen, die Ausfälle an assimilierender Blattfläche vollständig zu kompensieren.

Decisamente favorevole per la qualità del vino era sicuramente l’andamento dell’annata 2008. Era un’annata molto tardiva e di conseguenza  la maturazione è caduta in un periodo già piuttosto fresco. Due volte è arrivata la neve sul Fenner Joch prima che si vendemmiassero queste uve (12). Il fatto che nel 2008 c’era tantissima peronospora (si vede bene nelle immagini) nella nostra azienda ha nuociuto poco alla quanità e per niente alla qualità. Le pareti fogliari alte con l’elevato numero di foglie hanno compensato bene la perdita di superficie dedicata all’assimilazione.

Das Eingangsbild wurde der Seite www.marios-reisen.de entliehen.

L’immagine di apertura è tratto dal sito www.marios-reisen.de.

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