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Wie ich schon im vori­gen Bei­trag erklärt habe, wird auch in den nächs­ten Jah­ren die Pergl in mei­nem Betrieb eine wich­tige Rolle spie­len. Seit der Betriebs­über­nahme habe ich immer wie­der dar­über nach­ge­dacht, wie man diese ehr­wür­dige Erzie­hungs­me­thode refor­mie­ren, wie man bestimmte Vor­teile, wel­che der Draht­rah­men bie­tet, auch auf der Pergl anwen­den könnte. Die Gestal­tung der Laub­wand, eigent­lich in die­sem Fall des Laub­da­ches, ist hierzu aus­schlag­ge­bend. Die Wachs­tums­in­ten­si­tät der Rebe sowie die Stärke und Rich­tung der vor­herr­schen­den Winde ent­schei­den, ob wir mit mehr oder weni­ger hän­di­schem Auf­wand das Ziel einer gleich­mä­ßig ver­teil­ten, auf­ge­räum­ten aber doch locke­ren Laub­masse, wel­che auch den Trau­ben noch genug Licht und Durch­lüf­tung lässt, errei­chen.

Nello scorso post a pro­po­sito della per­gola ho spie­gato che anche nei prossimi anni questa avrà una certa import­anza nella mia azi­enda. Da quando ci lavoro, ho rif­let­tuto più volte come si pot­rebbe rifor­mare questo spetta­bile sis­tema, come si pot­rebbe fare a tras­fer­ire diversi vant­aggi della spal­liera alla per­gola. In questo intento la ges­tione della paliz­zata, o meglio, dell’ala fogli­are è deter­mi­nante. La vigo­ria della vite e l’intensità e la dire­zione dei venti domi­nanti deter­minano il nos­tro sforzo, espresso in ore lavora­tive, per rag­gi­ungere il risul­t­ato: Una massa fogli­are dis­tri­buita uni­for­me­mente, pos­si­bil­mente ordi­nata ma lo stesso non com­patta, cin modo di garan­tire abbas­t­anza luce (non sole!) ed aria ai grap­poli.

Von Anfang an schneide ich zu die­sem Ziel, wie emp­foh­len, kon­se­quent zwei Frucht­ru­ten pro Stock an, eine immer links hin­ten und die andere rechts vorne, wie schon berich­tet, wel­che im Früh­ling im rech­ten Win­kel an die Drähte gebun­den wer­den. Dort, wo die Reb­zei­len so gesetzt wer­den konn­ten, dass der Wind, wel­che übri­gens bei uns in der Vege­ta­ti­ons­zeit ab Mit­tag ein ste­ter und hef­ti­ger Beglei­ter aus süd­li­cher Rich­tung ist, im Nor­mal­fall von hin­ten kommt, hilft die­ser, die Laub­wand zu “käm­men”, die Jah­res­triebe wach­sen mehr­heit­lich nach vorne. Die Arbeit, sie nach vorne zu zie­hen und gele­gent­lich anzu­hän­gen ist dort (Grauer Bur­gun­der und Mer­lot am Klaus­ner) bewäl­tig­bar. Frei­lich, wenn der sel­tene, aber dafür aber zumeist desto hef­ti­ger wehende Nord­wind von vorne in die Pergl bläst, “über­wirft” er alle freien Triebe in kur­zer Zeit und die Arbeit kann  wie­der von vorne begin­nen.

Da quando poto, lascio sempre due capi a frutto, rigo­ro­sa­mente alter­nati, cioè quello a sinis­tra in prossi­mità del tronco, quello a des­tra invece in una posi­zione distale. In pri­ma­vera ven­gono legati ai fili ad angolo retto. Da noi il vento durante il peri­odo vege­ta­tivo sof­fia forte, venendo da sud, a par­tire da mez­zo­giorno. Per cui in quei posti, dove la forma del appez­zamento lo con­sente, le file sono pian­tate in modo che il vento viene da die­tro ed aiuta a “pet­ti­nare” in avanti le ali, mettendo in linea i tralci. In quei vigneti (Pinot gri­gio e Mer­lot nel Klaus­ner) il lavoro che serve per tirarli avanti e di legarli ogni tanto al filo è fat­ti­bile. Certo, quando arriva tal­volta il vento for­tis­simo da nord questo capo­volge tutti i getti non legati e biso­gna rico­min­ci­are da capo.

Prin­zi­pi­ell schwie­ri­ger schaut es hin­ge­gen dort aus, wo auf Grund der Grund­stücks­form die Per­geln im annä­hernd rech­ten Win­kel zur vor­herr­schen­den Wind­rich­tung gesetzt wur­den (Char­don­nay am Oge­aner und Mer­lot im Kotz­ner). Der nun von der Seite kom­mende Wind ver­schiebt gerne die Frucht­ru­ten, sobald diese mit der sich bil­den­den Laub­masse genü­gend Luft­wi­der­stand bie­ten; gerne kip­pen sie sich auch in Wind­rich­tung nach unten. Wenn man nicht andau­ernd mit dem­entspre­chend hohem und zeit­ge­rech­ten Arbeits­auf­wand die neuen Triebe an den Dräh­ten anhängt, kommt es an bestimm­ten Stel­len zu unak­zep­ta­blen Anhäu­fun­gen von Laub­masse wäh­rend andere Stel­len des Per­gel­da­ches unbe­deckt blei­ben. Kann man zudem auf Grund von Arbeits­spit­zen nicht pünkt­lich ein­grei­fen, wird der Auf­wand mit der Zeit immer höher, da die Triebe mit­tels ihrer Ran­ken immer stär­ker zusam­men­wach­sen und vor dem Anbin­den erst müh­sam von­ein­an­der getrennt wer­den müs­sen. Eine unbe­frie­di­gende Situa­tion.

La situa­zione è più impeg­na­tiva là, dove le per­gole sono state pian­tate più o meno ad angolo retto ris­petto al vento (Char­don­nay all’Ogeaner e Mer­lot nel Kotz­ner). Il vento che lì viene late­ral­mente sposta i capi a frutto appena che questi dopo il ger­mo­glia­mento gli offrono abbas­t­anza super­fi­cie. Spesso si rove­sciano anche, facendo pen­dere in basso i ger­mo­gli. Se non si inter­viene in tempo e più volte, suc­cede che alcune parti del tetto della per­gola sono scoperte ed in altre si ammassa tutta la super­fi­cie fogli­are. Se poi per diverse cause non si rie­sce ad inter­ve­nire pun­tu­al­mente l’impegno aumenta in modo spro­por­zio­nato in quanto nel frat­tempo i viticci legano assieme i tralci. Prima di met­terli a loro posto biso­gna sepa­r­arli con par­ec­chio sforzo. Una cir­co­s­t­anza per niente sod­dis­fa­cente.

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Um etwas mehr funk­tio­nale Ord­nung in das Laub­dach zu brin­gen, habe ich im heu­ri­gen Win­ter den Schnitt und das Bin­den pro­be­weise am Oge­aner und im Kotz­ner etwas ver­än­dert. Und zwar aus­ge­hend von der Beob­ach­tung, dass in den glei­chen Lagen und bei glei­cher Zei­len­aus­rich­tung der Draht­rah­mens sol­che Wind­pro­bleme nicht hat. Ich habe des­halb die bei­den Frucht­ru­ten, bei annä­hern­der Bei­be­hal­tung der Posi­tion und Länge, par­al­lel statt recht­win­ke­lig an die Drähte gebun­den, und zwar gegen die vor­herr­schende Wind­rich­tung. Die grü­nen Jah­res­triebe wer­den zwar wei­ter­hin vom Wind in eine bestimmte Rich­tung gedrängt, aber der Abstand unter­ein­an­der ist schon von vorne her­ein grö­ßer und ihre Basis, die Frucht­rute, bleibt immer an ihrem Platz; auch hef­ti­ger Wind kann sie nicht aus dem letz­ten Anbin­de­knopf schlüp­fen las­sen. Sie kann sich natür­lich noch am Draht dre­hen und den Aus­trieb in die fal­sche Rich­tung kip­pen, aber sobald man beim ers­ten Durch­gang zumin­dest einen der Triebe am nächs­ten Draht ange­hängt hat, wach­sen alle der betrof­fe­nen Frucht­ru­ten wie gewollt nach außen. Die Trau­ben sind alle auf zwei Niveaus zu fin­den, es gibt also zwei Trau­ben­zo­nen.

Per met­tere un po’ più di ordine nella per­gola, ho modi­fi­cato per prova il metodo di pota­tura e di lega­tura sull’Ogeaner e nel Kotz­ner. Sono par­tito dall’osservazione che le spal­liere, pian­tate negli stessi vigneti e nella stessa dire­zione delle per­gole, non pre­sen­tano questi pro­blemi legati al vento. Per cui ho legato i capi a frutto, man­ten­endo princi­pal­mente la loro posi­zione e lung­hezza, par­al­lel­amente al filo e più pre­ci­s­a­mente verso sud, in oppo­si­zione alla dire­zione pre­do­mi­nante del vento. Ovvia­mente i ger­mo­gli ven­gono spinti ten­den­zi­al­mente ancora verso nord, le distanze tra di loro in par­tenza sono però mag­giori ed il capo a frutto rimane als suo posto, non si sfi­lerà più all’ultimo nodo. Certo, si potrà vol­gere ancora nella dire­zione sbagliata, cioè indie­tro, ma basta che uno dei ger­mo­gli venga legato in fuori e tutti gli altri vanno nella stessa cor­retta dire­zione. Le uve si tro­vano rav­vic­i­nate su due livelli, esis­tono per­ciò due zone pro­dut­tive.

Vor­läu­fige Schluss­fol­ge­run­gen: Obwohl die Reben in einer ein- bis maxi­mal zwei­jäh­ri­gen Umstel­lungs­phase sind, haben wir heuer pro­duk­ti­ver gear­bei­tet. Wir haben zwar nicht wesent­lich weni­ger Stun­den in die Lau­b­ar­beit die­ser Stö­cke gesteckt, haben aber einen Pfle­ge­zu­stand, der deut­lich bes­ser ist. Nächs­tes Jahr, nach ein paar Ver­bes­se­run­gen, dürfte m.E. auch die Anzahl der inves­tier­ten Hand­ar­beits­stun­den sin­ken. Ange­nehm ist auch, dass der Bereich, wo die Trau­ben hän­gen, enger gewor­den ist, das bringt Vor­teile bei der  even­tu­el­len Appli­ka­tion von Pflan­zen­schutz­mit­teln, wel­che nur der Frucht selbst die­nen (Mehl­tau, Botry­tis z.B.). Wie man her­aus­hö­ren kann, bin ich die­ses Jahr recht zufrie­den mit die­ser Neue­rung, viel­leicht kann sie auch als Anre­gung für manch ande­ren Per­gel-Kol­le­gen die­nen. Hof­fent­lich muss ich nächs­tes Jahr um diese Zeit nicht das Gegen­teil schrei­ben, ich werde aber sicher­lich über die nächs­ten Erfah­run­gen damit berich­ten.

Con­clu­sioni prov­vi­so­rie: Nono­stante che le viti sono in una fase di con­ver­sione di uno, al mas­simo due anni, abbiamo lavor­ato in modo più pro­dut­tivo. Infatti non abbiamo inves­tito meno ore nei lavori al verde di queste viti ma abbiamo uno stato di ges­tione deci­s­a­mente migliore. Secondo me l’anno prossimo a seguito di qual­che messa a punto dov­reb­bero anche dimi­nuire le ore necessa­rie. Un altro vant­ag­gio con­siste nel fatto che i grap­poli sono meno dis­tri­buiti sull’ala. Ciò com­porta vant­aggi per esem­pio nel caso di trat­ta­menti che sono rivolti solo al frutto come per la botrite e qual­che volta anche per l’oidio. Intanto sono abbas­t­anza con­tento di questa inno­va­zione. Forse pot­rebbe esser di aiuto anche a qual­che altro “col­lega per­go­lato” che ne potrà trarre spunti inter­es­santi. Spe­riamo che l’anno prossimo non dovrò pro­nun­ci­are con­clu­sioni con­tra­rie, in ogni caso però ne scri­verò.