Unsere Weine — I nostri vini: Grauer Burgunder Oberfeld

Geschrieben von am 2. September 2016 | Abgelegt unter Keller - Cantina, Weingarten - Vigneto

grauer_burgunder_oberfeldSeit 2014 vini­fi­zie­ren wir zusätz­lich zum Klaus­ner einen zwei­ten Grauen Bur­gun­der und zwar jenen aus der Lage Ober­feld. Wieso nicht vom Klaus­ner mehr machen — ich pro­du­ziere dort nur die Hälfte des mög­li­chen — um die gestie­gen Nach­frage zu befrie­di­gen statt ein zwei­tes Pro­dukt auf den Markt zu brin­gen mit all den zusätz­li­chen Aus­ga­ben für Eti­kett, Ver­wal­tung, Ver­mark­tung usw.? Tat­säch­lich bin ich bis jetzt mit dem Klaus­ner als allei­ni­gen Grauen Bur­gun­der sehr gut gefah­ren, aber als alter Vewr­suchs­an­stel­ler a.D. wollte ich unbe­dingt wis­sen, was diese zweite Lage der glei­chen Sorte für Ergeb­nisse in Sen­so­rik und Ver­mark­tung brin­gen wird. Aus­bau­ver­su­che im Kleinst­maß­stab frü­he­rer Jahre waren recht viel­ver­spre­chend, so dass wir inzwi­schen mit 1.400 Fla­schen am Markt prä­sent sind (Klaus­ner 4.300 Fl.).

Dal 2014 vini­fi­chiamo oltre al Klaus­ner un secondo Pinot gri­gio che viene dal vigneto Ober­feld. Non sarebbe stato più intel­li­gente ris­pon­dere alla domanda cre­scente di Klaus­ner pro­du­cen­done di più se solo la metà dell’uva di quel vigneto per ora viene tras­for­mata a me? Per­ché un secondo pro­dotto con le ine­vi­ta­bili spese per nuove eti­chette, ges­tione, dis­tri­bu­zione e ven­dita? Infatti con il Klaus­ner sono per ora andato molto bene ma da vec­chio ricer­ca­tore fuori ser­vi­zio ero molto curioso come l’effetto zona si sarebbe riper­cosso sull’aspetto sen­so­riale ma anche sulle ven­dite. Micro­vi­ni­fi­ca­zioni di prova fatte negli anni pas­sati ci hanno resi abbas­t­anza fidu­ciosi per cui dell’ultima annata per esem­pio abbiamo pro­dotto 1.400 bot­tig­lie (Klaus­ner 4.300 bott.).

Das Ober­feld ist auch in der Tal­sohle gele­gen und da sich diese Lage im Nor­den des Gemein­de­ge­bie­tes befin­det, ist sie auch um einen (!) Meter höher gele­gen als der Klaus­ner. Nach­dem im Ober­feld aber eine andere, viel lehm­hal­ti­gere  Boden­art vor­herrscht, es dort zu bestimm­ten Tages­zei­ten etwas küh­ler (und spät­frost­ge­fähr­de­ter) ist und Aus­trieb sowie Reife immer spä­ter als am Klaus­ner erfol­gen, war ich mir rela­tiv sicher, dass es sen­so­ri­sche Unter­schiede geben wird. Die im Kel­ler übri­gens ähn­lich aus­ge­bau­ten Weine unter­schei­den sich sei es in der Aro­ma­tik wie hin­sicht­lich des Mund­ge­fühls, aber man kann nicht von Unter­schie­den in der Gesamt­quai­tät spre­chen, es ist eher eine indi­vi­du­elle Geschmacks­sa­che, wel­cher einem eher zu Gesichte steht.  Das wird auch durch die Ver­kaufs­er­geb­nisse ab Hof bestä­tigt, die Absatz­men­gen hal­ten sich dort, bei glei­chen Prei­sen übri­gens, mit­tel­fris­tig die Waage.

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Anche il vigneto Ober­feld si trova nel fon­do­valle di Magrè ma sic­come è situato più a nord del Klaus­ner è più alto di un (!) metro. Sic­come però il ter­reno è molto più arg­il­loso, le tem­pe­ra­ture in certi momenti più basse (per cui anche più sog­getto a gelate) e l’uva matura più tardi, ero abbas­t­anza con­vinto che ci fos­sero delle dif­fe­renze orga­n­o­let­ti­che. I due vini, lavorati in can­tina in modo simile, si dis­tin­guono sia al naso che in bocca ma non si può dire che ci siano dif­fe­renze nette circa la qua­lità comp­les­siva. La per­ce­zione dipende piut­tosto dalle pre­fe­renze per­so­nali. In questo vengo con­fer­mato dai risul­tati della ven­dita al detta­glio che a medio ter­mine sono com­pa­ra­bili. I due vini hanno lo stesso prezzo.

Der Graue Bur­gun­der Ober­feld ist gleich nach der Fül­lung der zugäng­li­chere Wein­typ, der Klaus­ner als Jung­wein olfak­to­risch hin­ge­gen noch zurück­hal­ten­der. Die sor­ten­ty­ischen Aro­men nach Apfel und Birne kom­men beim Klaus­ner etwas spä­ter zur Gel­tung, von Anfang an hat er aber den gewohn­ten Zug hin­sicht­lich des Mund­ge­fühls. Die Kun­den schei­nen am Ver­glei­chen auch Spaß zu haben und zusätz­lich aus dem Inter­esse her­aus zu sehen, wie sich die Unter­schiede mit der Reife ver­hal­ten, neh­men sie des öfte­ren Fla­schen von bei­den Lagen mit.

Il Pinot gri­gio Ober­feld subito dopo l’imbottigliamento è più acces­si­bile, il Klaus­ner in un certo senso più riser­vato. I sen­tori tipici della varietà come la mela e la pera ven­gono evi­den­ziati nel Klaus­ner più tardi, invece già dall’inizio è carat­te­riz­zato dalle sue abituali sen­sa­zioni gusta­tive. Sem­bra che ai cli­enti piac­cia con­fron­tare i due, tanto che per vedere come i due vini si com­porteranno in futuro acquis­tano spesso tutte e due le tipo­lo­gie.

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