Der dritte „Feld“ — Il terzo „Feld“

Geschrieben von am 26. Februar 2017 | Abgelegt unter Weingarten - Vigneto

Mit­te Fe­bru­ar ha­ben wir mit dem Schnitt der Jungre­ben im Wein­gar­ten Un­ter­feld die Schnittsai­son be­en­det. Die Char­don­nay-Stö­cke kom­men jetzt in das drit­te Stand­jahr und von den al­ler­meis­ten er­war­te ich mir auch schon ei­nen ers­ten merk­ba­ren Er­trag.

Con il ta­glio del­le gio­va­ni vi­ti nel vi­gne­to Un­ter­feld ab­bia­mo con­clu­so la po­ta­tu­ra in­ver­na­le di quest’anno. I cep­pi di Char­don­nay co­min­cia­no il lo­ro ter­zo an­no di di­mo­ra e dal­la mag­gior par­te di lo­ro mi as­pet­to un pri­mo mo­de­sto rac­col­to.

2014 ha­ben wir die letz­te in mei­nem Ei­gen­tum ver­blie­be­nen Obst­wie­se mit die­sem Wein­gar­ten ge­tauscht, die Um­stel­lung des Be­trie­bes zu nur Wein­bau ist al­so kom­plett voll­zo­gen. Mit dem di­rekt un­ter dem Dorf am Be­ginn der Tal­soh­le ge­le­ge­nen Un­ter­feld ha­ben wir al­so un­se­re drit­te La­ge, wo der Be­griff Feld im Na­men steckt. Zur Er­in­ne­rung: Wir be­sit­zen schon ei­nen Wein­gar­ten in der La­ge Feld am Mar­grei­der Schwemm­ke­gel, mit Ge­würz­tra­mi­ner be­stockt, und no­ch län­ger ei­ne An­la­ge im Ober­feld, im nörd­li­chen Tal­bo­den der Ge­mein­de ge­le­gen, wo ei­ner un­se­rer bei­den Grau­en Bur­gun­der wächst.

Nel 2014 ab­bia­mo ac­qui­si­to questo vi­gne­to cam­bi­an­do­lo con il nostro ul­ti­mo me­le­to ri­mas­to. Con ciò la con­ver­sio­ne dell’azienda a so­la­men­te vi­gne­to si è con­clu­sa. L‘Un­ter­feld, si­tua­to di­ret­ta­men­te sot­to il pa­ese di Ma­grè, all’inizio del fon­do­val­le, è il ter­zo de­gli ap­pez­za­men­ti in cui no­me è con­te­nu­to il ter­mi­ne Feld. Ac­can­to al Feld vero e pro­prio, che è im­pi­a­n­ta­to con Ge­würz­tra­mi­ner e che è dis­lo­ca­to sul co­no­ide del pa­ese, ab­bia­mo an­che un vi­gne­to in zo­na Ober­feld, ci­oè nel fon­do­val­le set­ten­t­rio­na­le del co­mu­ne do­ve in­ve­ce col­tivo le uve di uno dei nos­tri due Pi­not gri­gio.

Wo­her wer­den denn die­se Flur­be­zeich­nun­gen stam­men? Feld hat ja im land­wirt­schaft­li­chen Sinn die Be­deu­tung von „ab­ge­grenz­te Bo­den­flä­che für den An­bau von Nutz­pflan­zen“ (Du­den). Das klingt durch­aus plau­si­bel, aber rund­her­um wur­de ja auch über­all Acker­bau be­trie­ben; war­um al­so die be­griff­li­che Ein­gren­zung auf nur die­se La­gen? Es muss schon ei­ne be­son­de­re Be­wandt­nis mit die­sem Be­griff ha­ben, fin­det man doch in sehr vie­len an­de­ren Ge­mein­den rund­her­um im­mer wie­der Ge­gen­den, wel­che al­lei­ne oder in zu­sam­men­ge­setz­ter Form den Be­griff Feld im Na­men tra­gen: spon­tan fal­len mir ein: das Pauls­ner Feld in der Ge­mein­de Eppan, das Au­ßer­feld in Au­er oder das Kal­te­rer Feld ober­halb des gleich­na­mi­gen Sees. So­gar im süd­li­ch an Mar­greid an­gren­zen­dem, seit ca. 200 Jah­ren rein ita­lie­nisch­spra­chi­gem Eich­holz (ital. Ro­verè del­la Luna) gibt es no­ch im­mer ei­ne Ge­gend, wel­che, in­zwi­schen fo­ne­ti­sch an­ge­passt, als Fel­di be­nannt ist. 

Da do­ve de­ri­ver­an­no ques­te de­no­mi­na­zio­ni? Feld è tra­dot­to cam­po che in sen­so agri­co­lo ha il si­gni­fi­ca­to di „por­zio­ne di ter­re­no col­ti­va­to o adi­bi­to a pas­co­lo“ (Di­zio­na­rio ita­lia­no). Sem­bra af­f­at­to plau­si­bi­le ma an­che le su­per­fi­ci adi­a­cen­ti er­a­no sem­pre agri­cole, per­ché all­ora quest’ulteriore spe­ci­fi­ca­zio­ne? De­ve es­ser­ci un mo­tivo che al mo­men­to non ca­pis­co, an­che in quan­to di Feld ce ne so­no di­ver­si an­che nei co­mu­ni vici­ni. Spon­ta­nea­men­te mi ven­go­no in men­te il Pauls­ner Feld nel co­mu­ne di Appia­no, l‘Au­ßer­feld di Ora o il Kal­te­rer Feld so­pra il la­go di Caldaro. Ad­di­rit­tu­ra a Ro­verè del­la Luna, il co­mu­ne che con­fi­na a sud con Ma­grè e do­ve da cir­ca 200 an­ni si par­la ita­lia­no, esis­te una zo­na che, fo­ne­ti­ca­men­te adat­ta­ta nel frat­tem­po, vi­e­ne chia­ma­ta Fel­di.

Na­tür­li­ch bin ich sehr ge­spannt, wel­che Trau­ben- und Wein­qua­li­tä­ten die­se La­ge her­vor­brin­gen wird. Char­don­nay ha­ben wir ja be­reits am wohl­be­kann­ten Oge­aner, aber hier ist der Bo­den nicht fein­san­dig wie dort, son­dern deut­li­ch ton­hal­ti­ger. Ob es ei­nes Ta­ges ei­nen Char­don­nay Un­ter­feld ge­ben wird, kann ich jetzt nicht sa­gen, das hängt näm­li­ch von ver­schie­de­nen Din­gen ab. Ihn aus­zu­bau­en, no­ch da­zu als ei­gen­stän­di­gen Wein, reizt mi­ch na­tür­li­ch sehr. Aber das wird den Stamm­le­ser nicht wirk­li­ch wun­dern.

Na­tu­ral­men­te so­no mol­to cu­rio­so di co­me ver­rà la qua­li­tà dell’uva e del vi­no in questo nuo­vo vi­gne­to. Di Char­don­nay ne ab­bia­mo già nel vi­gne­to or­mai ben co­no­sci­uto dell‘Oge­aner. Ma lì il ter­re­no è co­s­ti­tui­to da sab­bia fi­ne men­tre quì è mol­to più li­mo­so. È pre­ma­turo di­re che un gior­no esis­terà un vi­no Char­don­nay Un­ter­feld, in quan­to questa de­ci­sio­ne di­pen­de da di­ver­se co­se. Cer­to che è sti­mo­lan­te pensa­re ad una sua vi­ni­fi­ca­zio­ne, per di più in pu­rez­za. Però questo mio de­bo­le non sor­pren­derà ver­a­men­te il let­to­re ab­itua­le.

Ein Kommentar zu “Der dritte „Feld“ — Il terzo „Feld“”

  1. am 14. März 2017 um 12:51 1.GastroEcho Magazin schrieb …

    Vie­len Dank für die­sen In­ter­es­san­ten Bei­trag, Wir hof­fen das der Char­don­nay ge­lingt und freu­en uns bald wie­der von Eu­ch zu­hö­ren!
    BG Tho­mas Fi­scher

    Tan­te gra­zie per questo in­ter­es­san­te cont­ri­bu­to. Spe­ria­mo che lo Char­don­nay ven­ga be­ne e di sen­ti­re di nuo­vo di Voi!
    Cor­di­ali sa­lu­ti Tho­mas Fi­scher

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