Unsere Weine — I nostri vini: Gewürztraminer Feld

Geschrieben von am 7. Februar 2016 | Abgelegt unter Keller - Cantina, Weingarten - Vigneto

gewuerztraminer_feld

Vier un­se­rer Wein­gär­ten be­fin­den si­ch am Tal­grund, drei in Dorf­nä­he, auf dem Schwemm­ke­gel des Fen­ner Ba­ches. Zu den letz­te­ren ge­hört die La­ge Feld, wo un­ser Ge­würz­tra­mi­ner wächst. Haupt­säch­li­ch auf Grund zwei­er Ei­gen­schaf­ten he­ben si­ch letz­te­re Wein­gär­ten von den Tal­la­gen ab. Der ge­rin­ge (um die 20 m) aber in die­sem Fall doch be­deut­sa­me Hö­hen­un­ter­schied so­wie die Zu­sam­men­set­zung des Bo­dens. Auf dem Schwemm­ke­gel hält si­ch näm­li­ch die nächt­li­che Ab­küh­lung in Gren­zen und der Un­ter­grund ist ein­zig vom an­ge­schwemm­ten Do­lo­mit­schutt cha­rak­te­ri­siert, wo­durch ein leh­mig san­di­ger, ba­si­scher Bo­den vor­herrscht.

Quat­tro dei nos­tri vi­gne­ti si tro­va­no nel fon­do­val­le, tre in vici­nan­za del pa­ese, sul co­no­ide del rio Fa­vo­gna. Il vi­gne­to Feld, da do­ve vi­e­ne il nostro Ge­würz­tra­mi­ner, ap­par­ti­ene a quest’ultimi. Si dis­tin­guo­no so­prat­tut­to per due co­se: per una seb­be­ne li­mi­ta­ta dif­fe­ren­za in al­ti­tu­di­ne di 20 m e per una dif­fe­ren­te com­po­si­zio­ne del ter­re­no. In­f­at­ti sul co­no­ide l’escursione ter­mi­ca è mi­no­re ed il ter­re­no ori­gi­na­to so­lo dai de­tri­ti do­lo­miti­ci è ar­gil­losab­bio­so e leg­ger­men­te ba­si­co. 

1973 wur­den dort un­se­ren ers­ten Ge­würz­tra­mi­ner-Re­ben ge­setzt, aber die An­la­ge wur­de lei­der nicht sehr alt. Sehr viel Stö­cke fie­len der Esca-Krank­heit — die Sor­te ist dies­be­züg­li­ch sehr emp­find­li­ch — zum Op­fer, wo­bei das Er­set­zen der ab­ge­stor­be­nen Re­ben si­ch als schwie­rig her­aus­stell­te. Zu­dem war die Qua­li­tät der voll­stän­dig aus Holz be­stehen­den Per­gl sehr schlecht, wes­we­gen in der Fol­ge das Laub­dach si­ch im­mer mehr senk­te und das Be­ge­hen so­wie das Be­fah­ren der An­la­ge im­mer mü­he­vol­ler wur­den. 2004, nach 31 Jah­ren, wur­de schließ­li­ch ein Schluss­strich ge­zo­gen, d.h. die al­te An­la­ge wur­de ge­ro­det und der Wein­gar­ten neu be­pflanzt. Wie­der Ge­würz­tra­mi­ner, dies­mal aber das den sor­ten­ei­ge­nen Wuchs­ei­gen­schaf­ten viel bes­ser ent­spre­chen­de Spa­lier­sys­tem und die Rei­hen par­al­lel zu den Längs­sei­ten ge­führt, was wie­der­um die Me­cha­ni­sie­rung er­leich­tert.

Nel 1973 so­no sta­te pi­a­n­ta­te lì le nost­re pri­me vi­ti di Ge­würz­tra­mi­ner, ma l’impianto non fu di lun­ga du­rata. Mol­ti cep­pi di­ven­nero vit­ti­me del mal dell’esca (questo vi­ti­gno ne è par­ti­co­lar­men­te sen­si­bi­le) e la lo­ro so­sti­tu­zio­ne fu dif­fi­ci­le. Inolt­re la qua­li­tà del ma­te­ria­le del­le per­go­le com­ple­ta­men­te in legno non era la miglio­re per cui si ab­bas­sa in con­ti­nua­zio­ne ren­den­do dif­fi­ci­le il pas­sag­gio sia a pie­di che con le mac­chi­na­ri agri­co­li. Nel 2004, do­po 31 an­ni, ab­bia­mo chi­uso il ca­pi­to­lo estir­pan­do e re­im­pi­a­ntan­do il vi­gne­to. Di nuo­vo Ge­würz­tra­mi­ner, questa vol­ta però col sis­te­ma di al­le­va­men­to a spal­liera che ris­pet­ta mol­to di più il com­por­ta­men­to as­sur­gen­te del­la va­rie­tà e con i fi­la­ri par­al­le­li ai la­ti lung­hi per fa­ci­li­t­are la mec­ca­niz­za­zio­ne.

Wie bei je­dem von uns er­stell­ten Spa­lier ha­ben wir auch hier vier Heft­draht­paa­re, d.h. ei­ne hö­he­re Laub­wand als es in der Ge­gend üb­li­ch ist. Die Grün­de da­für sind im Pflan­zen­schutz (bei vie­len Blät­tern kann man si­ch es si­ch leis­ten, dass auch wel­che be­fal­len sind) und in der ge­woll­ten Er­trags­struk­tur (groß­zü­gi­ges Blatt-Frucht-Ver­hält­nis) zu su­chen. Am Schwemm­ke­gel ist der Bo­den sehr durch­läs­sig und der Grund­was­ser­spie­gel tief, wes­we­gen es in tro­cke­nen Jah­ren zur Wah­rung der Men­ge und Gü­te ei­ner Be­wäs­se­rung be­darf.

Co­me an­che ne­gli al­tri nos­tri sis­te­mi a spal­liera ab­bia­mo co­me par­ti­co­la­ri­tà le quat­tro cop­pie di fi­li, ci­oè la­vo­r­ia­mo con un pare­te fo­gli­a­re più al­ta del­lo stan­dard pra­ti­ca­to in zo­na. Lo fac­cio per ra­gio­ni fi­to­sa­ni­ta­rie (con tan­te fo­glie puoi per­met­ter­ti di per­der­ne qual­cu­na) e di ca­pa­ci­tà as­si­mi­la­to­ria (un rap­por­to su­per­fi­cie fogliare/produzione di uva ge­ne­ro­so). Sul co­no­ide il ter­re­no è mol­to per­me­a­bi­le e la fal­da ac­qui­fe­ra pro­fon­da. In an­ni sic­ci­to­si è ne­ces­sa­rio l‘ir­ri­ga­zio­ne per pre­ser­va­re sia la quan­ti­tà che la qua­li­tà. 

2010-09-24_14-05-46Beim Ge­würz­tra­mi­ner ist ei­ne voll­stän­di­ge Rei­fe no­ch not­wen­di­ger für die Her­aus­bil­dung ei­nes cha­rak­ter­vol­len, die sort­en­ty­pi­schen Ei­gen­hei­ten dar­stel­len­den mög­lichst lang­le­bi­gen Wei­nes, als dies bei den an­de­ren Weiß­wein­sor­ten der Fall ist. Dras­ti­sch sin­ken­de Säu­re­wer­te und kon­ti­nu­ier­li­ch stei­gen­de Zu­cker­ge­hal­te sind kein Grund für ei­ne vor­zei­ti­ge Le­se. Schon bei un­voll­stän­di­ger Rei­fe se­hen die Trau­ben je nach Klon we­nig fo­to­gen aus, im Mo­ment der spä­ten Le­se, nach Er­rei­chen der tech­no­lo­gi­schen Rei­fe, sind sie na­he­zu un­ap­pe­tit­li­ch. Ne­ben ge­sun­den fleisch­far­be­nen be­fin­den si­ch schwar­ze, zu Sul­ta­ni­n­en ein­ge­trock­ne­te son­nen­ver­brann­te so­wie braun­far­be­ne, vom Bo­try­tis­pilz ge­zeich­ne­te Bee­ren. Auch der Most lädt ob sei­nes Aus­se­hens nicht un­be­dingt zum Kos­ten ein. Die Ver­ar­bei­tung der Trau­ben und der Wein­aus­bau un­ter­schei­den si­ch nicht grund­le­gend von je­nen der an­de­ren Weiß­wei­ne. Scha­len­kon­takt vor dem Ab­pres­sen prak­ti­zie­re ich nicht, der pH-Wert wür­de zu sehr an­stei­gen. Doch kann man schon die spä­te Le­se als Ma­ze­ra­ti­on am Sto­ck be­zeich­nen, nach­dem die auf­lö­sen­de Scha­le wert­ge­ben­de In­halts­stof­fe ins In­ne­re der Bee­ren frei­setzt (1,2,3).

Per il Ge­würz­tra­mi­ner la pi­ena ma­tu­ra­zio­ne è an­co­ra più im­port­an­te che ne­gli al­tri vi­ni bi­an­chi. È la con­di­zio­ne per­ché esca­no vi­ni con ca­rat­te­re, che pre­sen­ti­no una spic­ca­ta ti­pi­ci­tà va­rie­ta­le ed una cer­ta lon­ge­vi­tà. Un’acidità in forte di­mi­nu­zio­ne ed un con­te­nu­to zuc­che­ri­no in con­ti­nua as­ce­sa non so­no mo­ti­vi suf­fi­ci­en­ti per ven­dem­mi­ar­lo pre­coce­men­te. Men­tre già a ma­tu­ra­zio­ne in­com­ple­ta i grap­po­li a se­con­da del clo­ne so­no po­co fo­to­ge­ni­ci, rag­gi­un­to la ma­tu­ra­zio­ne tec­no­lo­gi­ca han­no pro­prio un as­pet­to dis­gusto­so. Ac­can­to ad ac­i­ni nor­ma­li di co­lo­re car­ne ci so­no di quel­li ne­ri, bru­cia­ti dal so­le e rag­grin­zi­ti a uva sul­ta­ni­na non­ché al­cu­ni bru­nas­tri in quan­to col­pi­ti dal­la bo­tri­te. An­che il mos­to gra­zie als suo as­pet­to non in­vi­ta ad es­se­re de­gus­ta­to. La la­vor­a­zio­ne dell’uva e la vi­ni­fi­ca­zio­ne non si dis­cos­ta­no in mo­do si­gni­fi­ca­tivo dai me­to­di ap­p­li­ca­ti per le alt­re uve bi­an­che. Non pra­ti­co la ma­ce­ra­zio­ne pre­fer­men­ta­ti­va in quan­to all­ora il pH già al­to sa­li­reb­be trop­po. Co­mun­que già la ven­dem­mia ri­tar­da­ta può es­se­re con­side­rata co­me una ma­ce­ra­zio­ne ese­gui­ta sul cep­po in quan­to la buc­cia che si sta de­com­po­nen­do ri­la­scia ver­so l’interno sostan­ze im­port­an­ti (1,2).

2015-09-19_13-29-24Sehr oft wird mei­nem Ge­würz­tra­mi­ner ei­ne be­son­de­re po­si­tiv emp­fun­de­ne Di­ver­si­tät be­schie­den. Ich kann das nicht ganz nach­voll­zie­hen, da ich ihn doch in ei­ner Li­nie mit den an­de­ren, im klas­si­schen Ge­biet von Tra­min, Kur­tat­sch und Mar­greid pro­du­zier­ten Wei­nen die­ser Sor­te ein­ord­ne. Si­cher, et­was tro­cke­ner, mit ei­nem Rest­zu­cker­ge­halt zu­meist zwi­schen 4 und 5 g/L, als die meis­ten an­de­ren ist er schon. Wenn er schmeckt, muss es un­be­dingt mög­li­ch sein, wei­te­re Glä­ser da­von zu trin­ken, bin ich der Mei­nung. Und bzgl. der Kom­bi­na­ti­on Wein und Spei­sen braucht man si­ch beim Ge­würz­tra­mi­ner kei­ne Sor­gen ma­chen, vor­aus­ge­setzt man ist ein we­nig ex­pe­ri­men­tier­freu­dig.

Spes­so al­le de­gus­ta­zio­ne vi­e­ne at­te­sta­ta al mio Ge­würz­tra­mi­ner una di­ver­si­tà ri­tenuta po­si­ti­va. Non ries­co a con­di­vi­de­re del tut­to in quan­to lo clas­si­fi­co in li­nea con gli al­tri pro­dot­ti del­la zo­na clas­si­ca com­pren­den­te i pa­esi di Ter­me­no, Cortac­cia e Ma­gré. Cer­to, è un po‘ più sec­co del­la me­dia, con va­lo­ri di zuc­che­ri re­si­dui tra i 4 e 5 g/L nor­mal­men­te. Io so­no dell’opinione in­f­at­ti che nel ca­so che pia­c­cia si de­ve po­ter be­re an­che più di un bic­chie­re. E cir­ca gli ab­bi­na­men­ti vi­no piat­to non bi­so­gna far­si trop­pi pro­ble­mi, a con­di­zio­ne di avere un po‘ di fan­ta­sia. 

Hin­sicht­li­ch der Sen­so­rik stellt si­ch der Ge­würz­tra­mi­ner deut­li­ch ab­seits der ge­wohn­ten Weiß­wein­ty­po­lo­gi­en. Er po­la­ri­siert ob sei­ner or­ga­n­olep­ti­schen Ei­gen­schaf­ten auch wie kein an­de­rer in mei­nem Um­feld. Wäh­rend bei­spiels­wei­se Char­don­nay und Grau­er Bur­gun­der ei­ne durch Früch­te ge­präg­te Na­se auf­wei­sen, ver­fügt der Ge­würz­tra­mi­ner über flo­rea­le Aro­men: haupt­säch­li­ch Ro­se, ver­voll­stän­digt durch Spe­ze­rei­en wie Zimt und Ge­würz­nel­ke. Wäh­rend von den land­läu­fi­gen Weiß­wei­nen Fri­sche ver­langt wird, steht beim Ge­würz­tra­mi­ner ei­ne über­bor­den­de Fül­le im Vor­der­grund. Bild­li­ch aus­ge­drückt: pro­tes­tan­ti­sche As­ke­se kon­tra ka­tho­li­sche Sin­nen­freu­dig­keit, Bau­haus kon­tra Ro­ko­ko, Ma­ger­mo­del kon­tra Por­no­di­va.

Cir­ca gli as­pet­ti sen­so­ria­li il Tra­mi­ner spe­zia­to, tra­dot­to let­te­ral­men­te, si dis­cos­ta dra­s­ti­ca­men­te dal­le ti­po­lo­gie con­ven­zio­na­li di vi­no bi­an­co. Po­la­riz­za co­me po­chi al­tri le pre­fe­ren­ze del con­su­ma­to­re. In­f­at­ti men­tre lo Char­don­nay ed il Pi­not gri­gio per es­em­pio so­no ca­rat­te­riz­za­ti da un na­so frut­ta­to, il Ge­würz­tra­mi­ner dis­po­ne di aro­mi flo­rea­li pro­nun­cia­ti: so­prat­tut­to la ro­sa, in­te­grata da odo­ri di spe­zie co­me can­nella e so­prat­tut­to chi­odi di ga­ro­fa­no. All­or­ché dai vi­ni bi­an­chi si at­ten­de fre­schez­za, nel ca­so del Ge­würz­tra­mi­ner la pie­nez­za prorom­pen­te sta in pri­mo pia­no. Rias­su­men­do in mo­do metaforico:Ascesi pro­tes­tan­te con­tro cat­to­li­ce­si­mo go­de­reccio, sti­le ra­zio­na­lis­ta con­tro ro­co­co, mo­del­la si­mi­lanores­si­ca con­tro por­no­star.

2 Kommentare zu “Unsere Weine — I nostri vini: Gewürztraminer Feld”

  1. am 4. März 2016 um 18:51 1.COLOMBO CARLO schrieb …

    Ciao Ar­min,
    a pro­po­si­to di lon­ge­vi­tà nei vi­ni bi­an­chi il 14 mar­zo par­te­ci­però ad una de­gus­ta­zio­ne AIS sui ries­ling (Mo­sel­la e Re­no) evo­lu­ti (ce n’è uno ad­di­rit­tu­ra del 1979). Do­ma­ni sarò ad una cena e vo­le­vo port­are il tuo FELD del 2009 poi ho det­to di no per ten­er­lo in can­ti­na an­co­ra qual­che an­no , di­cia­mo che vor­rei as­sag­gi­ar­lo nel 2019 quan­do avrà 10 an­ni. Ti sa­prò di­re!!
    A presto
    Car­lo

    Hal­lo Ar­min,
    in Be­zug auf die Halt­bar­keit von Weiß­wei­nen wer­de ich am 14. März an ei­ner AIS-Ver­kos­tung von ge­reif­ten Mo­sel- und Rhein­gau­ries­lin­gen (ei­ner soll so­gar von 1979 sein) teil­neh­men. Mor­gen bin ich bei ei­nem Abend­es­sen und ich woll­te dei­nen FELD 2009 mit­neh­men. Dann ent­schied ich mi­ch doch da­ge­gen um ihn no­ch für ein paar Jah­re im Kel­ler auf­zu­be­wah­ren. Ich möch­te ihn er­st 2019 ver­kos­ten, wenn er 10 Jah­re alt sein wird. Ich wer­de Dir be­rich­ten!
    Bis bald
    Car­lo

  2. am 4. März 2016 um 21:14 2.armin kobler schrieb …

    Ciao Car­lo,
    non pos­sie­do an­co­ra la sfe­ra di cris­tal­lo, per cui mi de­vo li­mit­ar­mi a quel­lo che ve­do at­tu­al­men­te.
    Spero co­mun­que che nel 2019 tu mi possa dare buo­ne no­ti­zie.
    A presto!

    Hal­lo Car­lo,
    ich kann no­ch nicht in die Zu­kunft schau­en, wes­we­gen ich mi­ch auf das be­schrän­ken muss, was ich mo­men­tan be­ob­ach­te.
    Ich hof­fe je­doch, dass Du 2019 gu­te Nach­rich­ten für mi­ch ha­ben wirst.
    Bis bald!

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