Gruppenarbeit — Lavoro di gruppo (5): Laimburg

Geschrieben von am 31. Dezember 2013 | Abgelegt unter Forschung - Ricerca, Keller - Cantina


Laimburg_Hofansicht

Wenn es um die not­wen­digen Wein­ana­lysen geht oder wenn ich kel­ler­wirt­schaft­liche Bera­tung vor schwie­rigen Ent­schei­dungen in Anspruch nehmen muss, wende ich mich ver­trau­ens­voll an das Wein­labor und die Sek­tion Kel­ler­wirt­schaft im Ver­suchs­zen­trum Laim­burg. Nicht nur, weil es nicht mehr als 20 Auto­mi­nuten von mir ent­fernt liegt, son­dern auch weil ich auf­grund meiner mehr­jäh­rigen Tätig­keit dort von der Qua­lität der Arbeit über­zeugt bin. Es freut mich, dass ich durch die Inan­spruch­nahme obiger Dienst­leis­tungen mit meinen ehe­ma­ligen Arbeits­kol­legen noch in regel­mä­ßigem Kon­takt bin. Hilf­reich ist dabei auch, dass ich wei­terhin Mit­glied im Panel der Ver­suchs­wein­koster bin und auch in der internen Kost­kom­mis­sion der Ver­ei­ni­gung Tiro­lensis Ars Vini.

Quando mi ser­vono ana­lisi dei mosti e dei vini o quando ho bisogno di qualche con­siglio pre­zioso prima di deci­sioni import­anti mi rivolgo fidu­cio­sa­mente al Labo­ra­torio eno­lo­gico ed alla Sezione Eno­logia del Centro di spe­ri­men­ta­zione Laim­burg. Non solo perché dista da me solo 20 minuti di mac­china ma anche perché dopo averci lavorato lung­a­mente sono anche con­vinto della qua­lità del ser­vizio for­nito. Mi piace potere rima­nere così ancora in contatto con i miei ex col­leghi di lavoro. In questo senso è inoltre pia­ce­vole far parte ancora del panel di degus­ta­zione dei vini spe­ri­men­tali e di poter assag­giare per l’associazione Tiro­lensis Ars Vini.

versuchskeller

Wenn man die Grund­aus­rich­tung meines Betriebes und die Weine näher unter die Lupe nimmt, dann lässt sich viel dadurch erklären, dass ich eben fast 18 Jahre in der ange­wandten Wein­for­schung tätig war. Das hat mich geprägt. Die spe­zi­fi­schen Wis­sen­schaftstu­genden wie Ehr­lich­keit (heute sagt man Trans­pa­renz dazu), Zweifel, Neu­gier und Ver­mitt­lungs­fä­hig­keit wollte und konnte ich bis heute nicht gänz­lich abstreifen. Dass man beim Anlegen von Ver­su­chen immer auf die Ceteris-paribus–Bedin­gungen achten musste wirkt sich auf die heu­tigen Weine genau so aus wie die Tat­sache, dass im Ver­suchs­wein­ausbau nur ein­fache, die Grund­qua­lität des Traub­ben­gutes respek­tie­rende Vini­fi­ka­ti­ons­me­thoden ange­wandt wurden. Die größ­ten­teils ernüch­ternden Ergeb­nisse aus den Ver­su­chen der letzten Arbeits­jahre und aus der Sin­nes­prü­fung haben mich hin­sicht­lich der prak­ti­sche Aus­wir­kung vieler Ver­fahren sehr geläu­tert und mich in Bezug auf den wahren (d.h. sen­so­risch rele­vanten und repro­du­zier­baren) önolo­gi­schen Fort­schritt prag­ma­tisch werden lassen. Ich pflege des­halb weder über­stei­gerte Hoff­nungen in Bezug auf bio­tech­no­lo­gi­sche All­heil­mittel noch kann ich mich für Eso­terik im Weinbau und Keller sowie eine grund­sätz­liche Fort­schritts­feind­lich­keit erwärmen. Ver­fahren und Tech­niken, welche mich in den Ver­su­chen über­zeugten, wende ich hin­gegen gerne bei Bedarf im eigenen Betreib an.

kostraum

Ana­liz­zando l’impostazione della mia azi­enda e stu­di­ando i miei vini, molto si spiega dal fatto che per quasi 18 anni mi sono occupato di ricerca eno­lo­gica app­li­cata. Ciò mi ha for­mato cer­t­a­mente. Le virtù spe­ci­fiche del mondo della sci­enza, cioè l’onestà inte­lettuale (oggi si direbbe tras­pa­renza), il dubbio, la curio­sità e la pro­pen­sione alla divul­ga­zione si possono intra­ve­dere tut­tora. Che nella pia­ni­fi­ca­zione spe­ri­men­tale bisogna osser­vare le con­di­zioni ceteris paribus si riper­cuote sui miei vini come il fatto che nella vini­fi­ca­zione dei vini spe­ri­men­tali si stati sempre uti­liz­zati metodi molto sem­p­lici e ris­pet­tosi del mate­riale di par­tenza. I risul­tati in mag­gi­or­parte disil­lu­sio­nanti delle ultime spe­ri­men­ta­zioni e delle ana­lisi sen­so­riali mi hanno reso abbas­tanza prag­ma­tico nei con­fronti del vero (cioè ripro­du­ci­bile e per­ce­pi­bile) pro­gresso eno­lo­gico. Perciò non col­tivo spe­ranze esa­ge­rate circa inno­va­zioni mira­co­lose di tipo bio­tec­no­lo­gico, ne mi trovo vicino a pra­tiche eso­te­riche in vigneto ed in can­tina o all’abnegazione di ogni forma di pro­gresso. Infatti adotto in caso di neces­sità di buon grado i pro­ce­di­menti e le tec­niche che hanno dato buoni risul­tati nelle nostre sperimentazioni.

klimaschrank

Nicht zu ver­gessen ist, dass all die Jahre Martin Aurich, jetzt erfolg­rei­cher Winzer  am Weingut Unter­ortl, zuerst mein Vor­ge­setzter und Lehr­meister, später berei­chernder Kol­lege war. Von meiner dama­ligen Arbeits­gruppe sind in der Zwi­schen­zeit außerdem Thomas PichlerNor­bert Kofler Kiem­berger und Andreas Sölva zu selbst­ver­mark­tenden Wein­bauern geworden. Die beiden letz­teren sind aber noch dem Ver­suchs­zen­trum Laim­burg als Labor­mit­ar­beiter erhalten geblieben.

Non bisogna dimen­ti­care inoltre che in tutti questi anni Martin Aurich, ora vignaiolo di suc­cesso dell’azienda Unter­ortl, era prima il mio supe­riore e maestro, poi un affida­bile col­lega. Del mio gruppo di allora nel frat­tempo anche Thomas PichlerNor­bert Kofler Kiem­berger e Andreas Sölva hanno comin­ciato a fare il loro vino.  Gli ultimi due lavorano però tut­tora nel labo­ra­torio eno­lo­gico del Centro Sperimentale.

2 Kommentare zu “Gruppenarbeit — Lavoro di gruppo (5): Laimburg”

  1. am 31. Dezember 2013 um 08:41 1.Andrea schrieb …

    Leg­gerti è sempre un pia­cere: oltre ai con­tenuti sempre inter­es­santi dei tuoi testi, sei la dimostra­zione quo­ti­diana che la sele­zione dei tec­nici del Centro di Laim­burg non si basa di certo su nepo­tistiche raccomandazioni.

    Dich zu lesen ist immer ein Ver­gnügen: über die immer inter­es­santen Inhalte hinaus bist du der täg­liche Beweis, dass die Aus­wahl der Tech­niker für das Ver­suchs­zen­trum Laim­burg sich sicher­lich nicht der Vet­tern­wirt­schaft bedient hat.

  2. am 5. Januar 2014 um 17:23 2.armin kobler schrieb …

    Grazie per i com­pli­menti, caro Andrea.
    Com­unque per essere ass­unto non ser­viva nes­suna rac­co­man­da­zione.
    Se mi ricordo bene non c’era nessun altro che dis­po­neva dei requi­siti richiesti e che si inter­es­sava di quell’impiego.

    Danke für die Kom­pli­mente, lieber Andrea.
    Jeden­falls benö­tigte ich keine Emp­feh­lung, um die Stelle zu bekommen.
    Wenn ich mich richtig ent­sinne, war nie­mand anderes, der die not­wen­digen Vor­aus­set­zungen hatte, damals daran interessiert.

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