Gruppenarbeit — Lavoro di gruppo (5): Laimburg

Laimburg_Hofansicht

Wenn es um die notwendigen Weinanalysen geht oder wenn ich kellerwirtschaftliche Beratung vor schwierigen Entscheidungen in Anspruch nehmen muss, wende ich mich vertrauensvoll an das Weinlabor und die Sektion Kellerwirtschaft im Versuchszentrum Laimburg. Nicht nur, weil es nicht mehr als 20 Autominuten von mir entfernt liegt, sondern auch weil ich aufgrund meiner mehrjährigen Tätigkeit dort von der Qualität der Arbeit überzeugt bin. Es freut mich, dass ich durch die Inanspruchnahme obiger Dienstleistungen mit meinen ehemaligen Arbeitskollegen noch in regelmäßigem Kontakt bin. Hilfreich ist dabei auch, dass ich weiterhin Mitglied im Panel der Versuchsweinkoster bin und auch in der internen Kostkommission der Vereinigung Tirolensis Ars Vini.

Quando mi servono analisi dei mosti e dei vini o quando ho bisogno di qualche consiglio prezioso prima di decisioni importanti mi rivolgo fiduciosamente al Laboratorio enologico ed alla Sezione Enologia del Centro di sperimentazione Laimburg. Non solo perché dista da me solo 20 minuti di macchina ma anche perché dopo averci lavorato lungamente sono anche convinto della qualità del servizio fornito. Mi piace potere rimanere così ancora in contatto con i miei ex colleghi di lavoro. In questo senso è inoltre piacevole far parte ancora del panel di degustazione dei vini sperimentali e di poter assaggiare per l’associazione Tirolensis Ars Vini.

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Tasting List: Chianti Classico di Castello d’Albola & Octagon di Barboursville, Casa Vinicola Zonin

Wieder, wie schon im Dezember,  wurde mir eine Verkostungspaket der Casa Vinicola Zonin zugeschickt, das ich gerne der erwünschten Kritik, natürlich nicht alleine, unterzog. Diesmal bin ich mit den beiden Weinen nach Kaltern, in die Vinothek Battisti, gegangen. Das Kosterpanel setzte sich zusammen aus (von links nach rechts): Andreas Nicolussi-Leck (Stroblhof),  Thomas Pichler (Weingut T. Pichler), Erich Leimgruber, Greti Battisti, meiner Wenigkeit, Arthur Rainer (Seeperle) und Andreas Sölva (Weingut Andi Sölva, Bildautor).

Di nuovo, come già a dicembre, mi è stato mandato un pacchetto degustazione della Casa Vinicola Zonin, che ho sottoposto volentieri alla critica organolettica richiesta, naturalmente non facendola da solo. Questa volta ho portato i vini nell‘Enoteca Battisti. Il panel di degustazione era composta stavolta da (da sinistra verso destra): Andreas Nicolussi (Stroblhof),  Thomas Pichler (Weingut T. Pichler), Erich Leimgruber, Greti Battisti, me, Arthur Rainer (Seeperle) e Andreas Sölva (Weingut Andi Sölva, autore della foto).

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Tasting List: Rocca di Montemassi & Symposio, Casa Vinicola Zonin

Wenn man von einem Betrieb gebeten wird, seine Weine zu kosten und das Ergebnis auch noch publik zu machen, dann fühlt man sich schon ein bißchen als etwas Besonderes. Dementsprechend will man nicht ein individuelles, immer wieder auch von meinen Selbstzweifeln relativiertes Urteil abgeben, sondern eine sensorische Beschreibung, welche, wie in früheren Fragesstellungen dieser Art (1, 2), auf mehreren Säulen beruht. Dass die individuelle Präferenz zusätzlich dazu immer noch ordentlich abweichen kann, ist ein anderes Kapitel, auf das ich jetzt gar nicht eingehen will. Vor ein paar Tagen wurden jedenfalls von mir und meinen ehemaligen Arbeitskollegen Ulrich Pedri, Andreas Sölva und Norbert Kofler zwei Weine, welche das Weinhaus Zonin in der Netzgemeinschaft verteilt hat, eingehend verkostet.

Se si viene pregato da un’azienda di degustare i suoi vini ed inoltre di pubblicare i risultati, allora ci si sente un poco speciali. Di conseguenza non si vuole esprimere un giudizio individuale, tormentato da frequenti dubbi, ma basato, almeno nell’analisi descrittiva su più opinioni, come in esperienze analoghe precedenti (12). Che le preferenze personali poi possano differire anche di molto è un’altra questione la quale non vorrei approfondire al momento. Ad ogni modo, qualche giorno fa venivano degustati da me e dai miei ex colleghi di lavoro  Ulrich PedriAndreas SölvaNorbert Kofler due vini, che la casa vinicola Zonin ha distribuito nella wine blogger community.

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Individuell reifen — Maturo a modo mio

Das scheint der Leitsatz der Weingärten des Jahres 2010 — zumindest in Südtirol — zu sein. Die Daten aus dem 3. Reifetest des Versuchszentrums Laimburg lassen diese zwischenzeitlichen Schlüsse zu. Zwar liegen wir im Schnitt gegenüber dem frühreifen Jahr 2009 um 7 bis 10 Tagen zurück, doch mit den Durchschnitten ist da so eine Sache, spiegeln sie doch oft eine wahre aber doch abstrakte, weil im Einzelfall dann doch nicht zutreffende Tendenz wider. So ist der Reiferückstand in einigen getesteten Anlagen sehr ausgeprägt, andere wiederum sind in der Reife mehr als durchschnittlich fortgeschritten. Richtigerweise wird im Begleittext von Andreas Sölva und Ulrich Pedri darauf hingewiesen, dass anlagenspezifische Erhebungen von Seiten der Produzenten heuer wichtiger denn je sind.

Questo sembra essere il motivo conduttore dei vigneti nel 2010, almeno in Sudtirolo. I dati del 3° test di maturazione del Centro Sperimentale Laimburg al momento permettono queste di trarre queste conclusioni. È vero che in media siamo in ritardo rispetto all’anno scorso di 7 – 10 giorni, ma bisogna tener presente che la media aritmetica e spesso un dato astratto che non corrisponde con le singole realtà. Infatti in alcuni vigneti la tendenza tardiva è molto accentuata, in altri invece la maturazione è più progredita rispetto all’usuale. Giustamente Andreas Sölva e Ulrich Pedri rinnovano nel testo interpretativo la necessità del produttore, specialmente in annate di questo decorso, di misurare la maturazione in tutti i singoli vigneti.

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Poggio Argentiera Tasting Panel September 08

Gianpaolo Paglia vom Weingut Poggio Argentiera in der toskanischen Maremma hat wieder seine Weine in die Runde der Blogger/Koster-Freunde geschickt. Bei seinem ersten Versuch, auf diese Art die Weine beschrieben und bewertet zu bekommen und zugleich (gerechtfertigerweise) auch die Aufmerksamkeit auf sich zu lenken, hat sich unsere Kostergruppe, welche sich aus meinen Laimburg-Arbeitskollegen rekrutiert, schon ein erstes Mal beteiligt.

Wir gehörten jetzt, wo diese Initiative einem weiten Kreis Interessierter zugänglich ist, jener Gruppe an, welche durch Losentscheid schon Mitte September sechs Weine bekommen hat. Auf Grund der Erntezeit kam ich erst vor ein paar Tagen dazu, die Kost durchzuführen. Das Paket kam wie das letzte Mal mit dem Paketdienst an, die Innenteile der posteigenen Versandkartone waren aber ziemlich kaputt, so dass es eigentlich ein Wunder ist, dass sich die Flaschen nicht untereinander zerschlagen haben.

Gianpaolo Paglia dell’azienda Poggio Argentiera (Maremma toscana) ha inviato nuovamente una serie di vini ad un giro di amici degustatori provvisti di wine-blog o senza. Già al primo tentativo di vedere i propri vini descritti e valutati in questo modo e di attirare giustamente l’attenzione della rete, ha partecipato il nostro gruppo di degustatori che è composto da collaboratori della sezione enologia del Centro sperimentale Laimburg.

Noi facciamo parte di quel gruppo di degustatori che per sorteggio hanno ricevuto i primi vini già a metà settembre. A causa della vendemmia e della vinificazione siamo riusciti però soltanto adesso a svolgere le degustazioni. Il pacchetto è arrivato come l’ultima volta con il servizio postale. Le strutture che tengono ferme le bottiglie all’interno del pacco erano però distrutte, un miracolo che i contenitori non si sono rotti a vicenda.

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Viribus unitis!

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Mit vereinten Kräften arbeitet es sich leichter. Diese Tatsache wird in Südtirol glücklicherweise besonders von den Kleinproduzenten umgesetzt, welche sich untereinander viel mehr als hilfreiche Kollegen sehen und nicht so sehr als Mitbewerber oder gar Konkurrenten. In diesem Sinne habe ich seit der Ernte 2007 einen jungen vielversprechenden Produzenten aus Terlan, Norbert Kofler alias Untermieter, Teile des Kellers zur Verfügung gestellt (Bericht folgt demnächst).

Ab heute wird einem anderen Kollegen, diesmal virtuelles, Obdach gegeben. Andreas Sölva aus Kaltern präsentiert dieser Tage anlässlich der Kalterer Weintage seinen ersten Wein, den Sea 2007, seine persönliche Kalterer-See-Interpretation. Höchste Zeit, dass er auch im Netz erreichbar ist.

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„Mi provate ’sti vini?“ Kostet ihr mir diese Weine?

Tasting Dream Team

Gianpaolo Paglia vom Weingut Poggio Argentiera ist nicht nur dafür bekannt, interessante Weine zu produzieren und innovative Wege in der Öffentlichkeitsarbeit zu gehen, sondern er setzt auch so konsequent wie kaum ein anderer mir bekannter Produzent den Web-2.0-Gedanken um.

In diesem Sinne hat er die aktiven Bloggerfreunde gebeten, seine neueste, im Moment noch versuchsweise ausgebaute Weißweinkreation mit den schon etablierten Weinen sensorisch zu vergleichen und ihm das Kostergebnis als Kommentar zu seinem Beitrag auch mitzuteilen.

Nun, die drei Weine sind nach ein paar Tagen überaschend schnell mit der Post angekommen, beurteilt haben  wir sie aber aus verschiedenen Gründen erst gestern (sorry Gianpaolo!). Damit meine bisherigen (Vor-)Urteile gegen schalenvergorene Weißweine – wobei ich nicht der Einzige bin, der diese Entwicklungen eher skeptisch sieht – nicht zu sehr das Ergebniss verfälschen, habe ich die Weine mit den aufgeschlossenen Kolleginnen und Kollegen der Sektion Kellerwirtschaft im VZ Laimburg gekostet. Es sind dies von links nach rechts: Erwin Eccli, Andreas Sölva, Ulrich Pedri, Armin Raifer, Eva Überegger und Christoph Patauner.

Einige Weinblogger haben in der Zwischenzeit ihr Urteil schon abgegeben. Uns hat diese kleine Kost jedenfalls sehr gefallen, danke Gianpaolo für die Weine!

Gianpaolo Paglia della tenuta Poggio Argentiera non è solo conosciuto per i suoi vini interessanti e per il lavoro molto innovato circa le pubbliche relazioni, ma lui concretizza come nessun’altro produttore a me conosciuto il concetto di web 2.0.

Inserito in questo contesto, ha chiesto ai suoi amici dotati di blog di degustare tre suoi vini bianchi, tra cui la sua ultima creazione, il Bucce ancora in fase sperimentale e di pubblicare i risultati della degustazione come commento al suo post.

Le tre bottiglie sono arrivate sorpredentemente veloci dopo qualche giorno a casa mia come pacco postale ma per diversi motivi siamo arrivati solo ieri ad assaggiarle (scusa Gianpaolo!). Anche per evitare che i miei (pre-)giudizi nei confronti di bianchi fermentati con le bucce non influiscano troppo sui risultati, ho deciso di valutare i vini con i miei colleghi di lavoro della sezione enologia del centro sperimentale Laimburg che sono molto accessibili. Essi sono da sinistra a destra Erwin Eccli, Andreas Sölva, Ulrich Pedri, Armin Raifer, Eva Überegger e Christoph Patauner. La mia scetticità comunque viene condivisa anche da altri, come vedo.

Alcuni blogger hanno già espresso il loro giudizio. A noi comunque è piaciuta molto questa piccola degustazione, grazie Gianpaolo per i vini!

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