Gruppenarbeit — Lavoro di gruppo (5): Laimburg

Laimburg_Hofansicht

Wenn es um die not­wen­di­gen Wein­ana­ly­sen geht oder wenn ich kel­ler­wirt­schaft­li­che Bera­tung vor schwie­ri­gen Ent­schei­dun­gen in Anspruch neh­men muss, wende ich mich ver­trau­ens­voll an das Wein­la­bor und die Sek­tion Kel­ler­wirt­schaft im Ver­suchs­zen­trum Laim­burg. Nicht nur, weil es nicht mehr als 20 Auto­mi­nu­ten von mir ent­fernt liegt, son­dern auch weil ich auf­grund mei­ner mehr­jäh­ri­gen Tätig­keit dort von der Qua­li­tät der Arbeit über­zeugt bin. Es freut mich, dass ich durch die Inan­spruch­nahme obi­ger Dienst­leis­tun­gen mit mei­nen ehe­ma­li­gen Arbeits­kol­le­gen noch in regel­mä­ßi­gem Kon­takt bin. Hilf­reich ist dabei auch, dass ich wei­ter­hin Mit­glied im Panel der Ver­suchs­wein­kos­ter bin und auch in der inter­nen Kost­kom­mis­sion der Ver­ei­ni­gung Tiro­len­sis Ars Vini.

Quando mi ser­vono ana­lisi dei mosti e dei vini o quando ho biso­gno di qual­che con­siglio pre­zioso prima di decisioni import­anti mi rivolgo fidu­cio­sa­mente al Labo­ra­to­rio eno­lo­gico ed alla Sezione Eno­lo­gia del Cen­tro di spe­ri­men­ta­zione Laim­burg. Non solo per­ché dista da me solo 20 minuti di mac­china ma anche per­ché dopo averci lavor­ato lung­amente sono anche con­vinto della qua­lità del ser­vi­zio for­nito. Mi piace potere rima­nere così ancora in con­tatto con i miei ex col­leghi di lavoro. In questo senso è inoltre pia­ce­vole far parte ancora del panel di degus­ta­zione dei vini spe­ri­men­tali e di poter ass­ag­giare per l’associazione Tiro­len­sis Ars Vini.

versuchskeller

Wenn man die Grund­aus­rich­tung mei­nes Betrie­bes und die Weine näher unter die Lupe nimmt, dann lässt sich viel dadurch erklä­ren, dass ich eben fast 18 Jahre in der ange­wand­ten Wein­for­schung tätig war. Das hat mich geprägt. Die spe­zi­fi­schen Wis­sen­schaft­stu­gen­den wie Ehr­lich­keit (heute sagt man Trans­pa­renz dazu), Zwei­fel, Neu­gier und Ver­mitt­lungs­fä­hig­keit wollte und konnte ich bis heute nicht gänz­lich abstrei­fen. Dass man beim Anle­gen von Ver­su­chen immer auf die Cete­ris-pari­bus-Bedin­gun­gen ach­ten musste wirkt sich auf die heu­ti­gen Weine genau so aus wie die Tat­sa­che, dass im Ver­suchs­wein­aus­bau nur ein­fa­che, die Grund­qua­li­tät des Traub­ben­gu­tes respek­tie­rende Vini­fi­ka­ti­ons­me­tho­den ange­wandt wur­den. Die größ­ten­teils ernüch­tern­den Ergeb­nisse aus den Ver­su­chen der letz­ten Arbeits­jahre und aus der Sin­nes­prü­fung haben mich hin­sicht­lich der prak­ti­sche Aus­wir­kung vie­ler Ver­fah­ren sehr geläu­tert und mich in Bezug auf den wah­ren (d.h. sen­so­risch rele­van­ten und repro­du­zier­ba­ren) öno­lo­gi­schen Fort­schritt prag­ma­tisch wer­den las­sen. Ich pflege des­halb weder über­stei­gerte Hoff­nun­gen in Bezug auf bio­tech­no­lo­gi­sche All­heil­mit­tel noch kann ich mich für Eso­te­rik im Wein­bau und Kel­ler sowie eine grund­sätz­li­che Fort­schritts­feind­lich­keit erwär­men. Ver­fah­ren und Tech­ni­ken, wel­che mich in den Ver­su­chen über­zeug­ten, wende ich hin­ge­gen gerne bei Bedarf im eige­nen Betreib an.

kostraum

Ana­liz­zando l’impostazione della mia azi­enda e stu­di­ando i miei vini, molto si spiega dal fatto che per quasi 18 anni mi sono occup­ato di ricerca eno­lo­gica app­li­cata. Ciò mi ha for­mato cer­ta­mente. Le virtù spe­ci­fi­che del mondo della sci­enza, cioè l’onestà inte­let­tuale (oggi si direbbe tras­pa­renza), il dub­bio, la curio­sità e la pro­pen­sione alla divul­ga­zione si possono intra­ve­dere tut­tora. Che nella pia­ni­fi­ca­zione spe­ri­men­tale biso­gna osser­vare le con­di­zioni cete­ris pari­bus si riper­cuote sui miei vini come il fatto che nella vini­fi­ca­zione dei vini spe­ri­men­tali si stati sempre uti­liz­zati metodi molto sem­plici e ris­pet­tosi del mate­riale di par­tenza. I risul­tati in mag­gi­or­parte dis­il­lu­sio­nanti delle ultime spe­ri­men­ta­zioni e delle ana­lisi sen­so­riali mi hanno reso abbast­anza prag­ma­tico nei con­fronti del vero (cioè ripro­du­ci­bile e per­ce­pi­bile) pro­gresso eno­lo­gico. Per­ciò non col­tivo spe­r­anze esa­ge­rate circa inno­va­zioni mira­co­lose di tipo bio­tec­no­lo­gico, ne mi trovo vicino a pra­ti­che eso­te­ri­che in vigneto ed in can­tina o all’abnegazione di ogni forma di pro­gresso. Infatti adotto in caso di neces­sità di buon grado i pro­ce­di­menti e le tec­ni­che che hanno dato buoni risul­tati nelle nostre spe­ri­men­ta­zioni.

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Nicht zu ver­ges­sen ist, dass all die Jahre Mar­tin Aurich, jetzt erfolg­rei­cher Win­zer  am Wein­gut Unter­ortl, zuerst mein Vor­ge­setz­ter und Lehr­meis­ter, spä­ter berei­chern­der Kol­lege war. Von mei­ner dama­li­gen Arbeits­gruppe sind in der Zwi­schen­zeit außer­dem Tho­mas Pich­lerNor­bert Kof­ler Kiem­ber­ger und Andreas Sölva zu selbst­ver­mark­ten­den Wein­bau­ern gewor­den. Die bei­den letz­te­ren sind aber noch dem Ver­suchs­zen­trum Laim­burg als Labor­mit­ar­bei­ter erhal­ten geblie­ben.

Non biso­gna dimen­ti­care inoltre che in tutti questi anni Mar­tin Aurich, ora vignaiolo di suc­cesso dell’azienda Unter­ortl, era prima il mio supe­riore e maes­tro, poi un affida­bile col­lega. Del mio gruppo di allora nel frat­tempo anche Tho­mas Pich­lerNor­bert Kof­ler Kiem­ber­ger e Andreas Sölva hanno comin­ciato a fare il loro vino.  Gli ultimi due lavor­ano però tut­tora nel labo­ra­to­rio eno­lo­gico del Cen­tro Spe­ri­men­tale.

2 Gedanken zu „Gruppenarbeit — Lavoro di gruppo (5): Laimburg

  1. Leg­gerti è sempre un pia­cere: oltre ai con­te­nuti sempre inter­es­santi dei tuoi testi, sei la dimostra­zione quo­ti­diana che la sele­zione dei tec­nici del Cen­tro di Laim­burg non si basa di certo su nepo­ti­s­ti­che rac­co­man­da­zioni.

    Dich zu lesen ist immer ein Ver­gnü­gen: über die immer inter­es­san­ten Inhalte hin­aus bist du der täg­li­che Beweis, dass die Aus­wahl der Tech­ni­ker für das Ver­suchs­zen­trum Laim­burg sich sicher­lich nicht der Vet­tern­wirt­schaft bedient hat.

    • Gra­zie per i com­pli­menti, caro Andrea.
      Comun­que per essere ass­unto non ser­viva nessuna rac­co­man­da­zione.
      Se mi ricordo bene non c’era nes­sun altro che dis­po­neva dei requi­siti richiesti e che si inter­es­s­ava di quell’impiego.

      Danke für die Kom­pli­mente, lie­ber Andrea.
      Jeden­falls benö­tigte ich keine Emp­feh­lung, um die Stelle zu bekom­men.
      Wenn ich mich rich­tig ent­sinne, war nie­mand ande­res, der die not­wen­di­gen Vor­aus­set­zun­gen hatte, damals daran inter­es­siert.

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