Individuell reifen — Maturo a modo mio

Das scheint der Leitsatz der Weingärten des Jahres 2010 — zumindest in Südtirol — zu sein. Die Daten aus dem 3. Reifetest des Versuchszentrums Laimburg lassen diese zwischenzeitlichen Schlüsse zu. Zwar liegen wir im Schnitt gegenüber dem frühreifen Jahr 2009 um 7 bis 10 Tagen zurück, doch mit den Durchschnitten ist da so eine Sache, spiegeln sie doch oft eine wahre aber doch abstrakte, weil im Einzelfall dann doch nicht zutreffende Tendenz wider. So ist der Reiferückstand in einigen getesteten Anlagen sehr ausgeprägt, andere wiederum sind in der Reife mehr als durchschnittlich fortgeschritten. Richtigerweise wird im Begleittext von Andreas Sölva und Ulrich Pedri darauf hingewiesen, dass anlagenspezifische Erhebungen von Seiten der Produzenten heuer wichtiger denn je sind.

Questo sembra essere il motivo conduttore dei vigneti nel 2010, almeno in Sudtirolo. I dati del 3° test di maturazione del Centro Sperimentale Laimburg al momento permettono queste di trarre queste conclusioni. È vero che in media siamo in ritardo rispetto all’anno scorso di 7 – 10 giorni, ma bisogna tener presente che la media aritmetica e spesso un dato astratto che non corrisponde con le singole realtà. Infatti in alcuni vigneti la tendenza tardiva è molto accentuata, in altri invece la maturazione è più progredita rispetto all’usuale. Giustamente Andreas Sölva e Ulrich Pedri rinnovano nel testo interpretativo la necessità del produttore, specialmente in annate di questo decorso, di misurare la maturazione in tutti i singoli vigneti.

Was kann der Grund für so ein Verhalten sein? Von mir aus hängt es mit dem extremen Witterungsverlauf des Sommers zusammen. Das Zusammentreffen von extrem heißen und trockenen Perioden und Kälteeinbrüchen mit großen Mengen an Niederschlag haben die metabolische Schere zwischen den Rebenanlagen, welche unter diesen Umständen gelitten haben und jenen, an denen dieses Extreme spurlos vorübergegangen sind, weiter als üblich geöffnet. Was die Qualität des kommenden Jahrgangs angeht, verweise ich auf meine Überlegungen aus dem 2008er Jahr, zu denen ich nach wie vor stehe. Über das tendentiell spätere Jahr bin ich jedenfalls sehr froh, bis jetzt waren es immer unsere besseren. Am kommenden Montag werde ich jedenfalls alle meine frühreiferen Sorten durchprobieren um mir ein detailliertes Bild von der Situation zu machen und die ersten Erntetermine anzuvisieren.

Quali possono essere le cause di questo comportamento? Secondo me è dovuto al decorso meteorologico molto estremo die quest’estate. L’alternarsi di periodi lunghi di grande calore e siccità e di abbassamenti di temperatura con precipitazioni intense ha allargato la divergenza metabolica tra i vigneti che soffrono di queste alternanze e di quelli molto più stabili nei confronti di decorsi anomali. Per quello che concerne la qualità del vino prevista rimando alle riflessioni fatte da me un anno fa e che ritengo tuttora valide. Certamente  sono molto contento che l’annata sembra essere più tardiva che precoce. Infatti finora le annate in cui la maturazione finale coincise con un periodo già fresco hanno sempre dato i vini soprattutto bianchi migliori. Comunque il prossimo lunedì farò i primi prelievi in tutti i miei vigneti impiantati con le varietà più precoci per pianificare all’incirca le prime date di vendemmia.

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