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Es lebe die Hefe! — Evviva la feccia!

Geschrieben von am 31. März 2018 | Abgelegt unter Keller - Cantina

Es begin­nen die Vor­be­rei­tun­gen auf das Fül­len der 17er Weiß- und Roséweine und das heißt, dass ich mich von ihr tren­nen muss. Sie, das ist die Hefe, wel­che in ver­schie­de­ner Form und mit diver­sen Auf­ga­ben betraut, meine Weine seit den Most­sta­dium bis jetzt nicht nur beglei­tet son­dern eigent­lich erst ermög­licht hat. Zu Beginn ver­gor sie den Zucker des Mos­tes zu Alko­hol und setzte mit ihren Enzy­men viele inter­es­sante Aro­ma­no­ten und Geschmacks­stoffe frei. Das ist ihr Haupt­job. Im Laufe der Gärung ver­mehrt sie sich, beginnt aber gegen Ende der Zucker­um­wand­lung abzu­ster­ben und zusam­men mit ande­ren Trub­be­stand­tei­len auf den Boden zu sin­ken. Diese sehr dick­flüs­sige Masse nennt man das Gelä­ger, in unse­rem Dia­lekt ein­fa­che nur „Leger“.

Comin­ciano i pre­pa­ra­tivi per l’imbottigliamento dei bian­chi e rosati dell’annata 2017 e ciò signi­fica che è ven­uto il momento di sepa­r­armi da loro. Con loro intendo i lie­viti, che inca­ri­cate di diverse fun­zioni hanno seguito i miei vini dallo sta­dio di mosto in poi. Anzi, senza di loro non sarebbero nean­che vini. All’inizio hanno tras­for­mato lo zuc­chero in alcol e libe­rato con i loro enzimi mole­cole import­anti per il gusto e l’olfatto. Questo è il loro com­pito princi­pale. Nel corso della fer­men­ta­zione si mol­ti­pli­cano, verso la sua fine però le prime cel­lule comin­ciano a mor­ire ed insieme ad altre par­ti­celle di tor­bido comin­ciano a depo­si­tarsi sul fondo. Questa massa molto densa si chiama feccia.

Nach­dem der Wein tro­cken ist, wird er das erste Mal abge­zo­gen, d.h. durch das Pum­pen in einen ande­ren Behäl­ter bleibt das Gelä­ger zurück und nur jener Teil der Hefe, wel­cher noch in Schwebe ist, wird mit­ge­nom­men, die soge­nannte Fein­hefe. Wenn man es nicht eilig hat mit dem Aus­bau der Weine, dann ist es zumeist vor­teil­haft, diese erst zum Schluss abzu­tren­nen. Zwi­schen­zeit­lich wird die Hefe aber immer wie­der auf­ge­rührt, um sie in Schwebe zu hal­ten, was man auch mit dem fran­zö­si­schen Namen Bâton­nage bezeich­net. Hefe­trü­ber Wein ist weni­ger oxi­da­ti­ons­an­fäl­lig, d.h. man kann dadurch die Schwe­fel­ga­ben etwas redu­zie­ren und mit der Zeit setzt sie auch inter­es­sante Inhalts­stoffe, wie z.B. Manno­pro­te­ine frei. Diese redu­zie­ren den Ben­to­nit­be­darf, haben aber auch einen posi­ti­ven — wenn auch manch­mal über­be­wer­te­ten — Ein­fluss auf das Mund­ge­fühl. Ist man der Mei­nung, dass die jewei­lige Hefe noch mehr her­ge­ben könnte, dann belässt man den Wein auf dem gesam­ten Gelä­ger, man macht dann einen Voll­he­fe­aus­bau. 

Dopo­di­ché il vino è andato a secco si fa il primo tra­vaso, cioè pom­pando il vino in un altro ser­ba­toio lo si separa dalla feccia gros­so­lana. Si portano die­tro solo i lie­viti che in quel momento sono ancora in sos­pen­sione, la cosiddétta feccia fine. Se non c’è fretta nell’affinamento del vino è con­siglia­bile di solito toglierla sol­tanto prima dell’imbottigliamento. A questo scopo ad inter­valli peri­o­dici si agita il liquido in modo di riport­are di nuovo in sos­pen­sione le par­ti­celle depo­si­tate sul fondo. Questo si chiama deri­v­ante dal fran­cese bâton­nage. Un vino tor­bido da feccia fine è meno sus­cet­ti­bile all’ossidazione per cui si possona abbassare un po’ le dosi di ani­dride sol­fo­rosa. Inoltre le cel­lule di lie­vito liberano sost­anze inter­es­santi come per esem­pio le manno­pro­te­ine. Queste ridu­cono il fab­b­i­so­gno di ben­to­nite oltre a migliorare le sen­sa­zioni gusta­tive del vino, anche se quest’ultimo effetto viene spesso sov­ra­sti­mato. Per esal­tare gli effetti posi­tivi citati qual­cuno affina i suoi vini addi­rit­tura sulla feccia intera.

Ein gesun­des, fri­sches Gelä­ger im Kel­ler zu haben, hat aber auch noch andere Vor­teile. Gärt im Herbst ein Wein sehr lang­sam oder droht sogar, im Zucker­ab­bau ste­cken­zu­blei­ben, hilft sehr oft ein altes Haus­mit­tel: Man gibt das Gelä­ger eines ande­ren Wei­nes dazu, der zu die­sem Zeit­punkt gerade abge­zo­gen wird. Denn im Gelä­ger befin­den sich noch genug lebende, an den Alko­hol­ge­halt gewöhnte Zel­len, wel­che den ver­blie­be­nen Zucker­rest mit gro­ßer Wahr­schein­lich­keit voll­stän­dig ver­gä­ren kön­nen. Auch hilft sie, mit ihrem Adsorp­ti­ons­po­ten­tial even­tu­ell vor­han­dene Pflan­zen­schutz­mit­tel­rück­stände zu redu­zie­ren und auch das Schwer­me­tall Kup­fer wird von ihr im Wein abge­rei­chert. Ein wei­te­rer wich­ti­ger Ver­wen­dungs­zweck des Gelä­gers ist die soge­nannte Hefe­schö­nung. Funk­tio­niert diese, erspart man sich das Auf­fah­ren schwe­re­rer Geschütze: vori­ges Jahr hatte ich selbst einen Behäl­ter, der ab einem gewis­sen Zeit­punkt einen stö­ren­den Fehl­ge­ruch auf­wies, wel­cher aber nicht ein­or­den­bar war. Zum Glück hatte ich zu dem Zeit­punkt, im Februar, noch einen Wein auf sei­ner gesun­den Voll­hefe, noch dazu der glei­chen Sorte. Ich mischte sie unter Rüh­ren zum unsau­ber rie­chen­den Behäl­ter und siehe da, nach einer Woche war das ursprüng­li­che, sau­bere Sor­ten­aroma wie­der da. 

Avere in can­tina a por­tata di mano della feccia fre­sca ha inoltre altri vant­aggi. Se in autunno un vino stenta ad andare a secco spesso aiuta un rime­dio casa­lingo: aggi­ungere la feccia di una altro vino che ha appena ter­mi­nato la sua fer­men­ta­zione Questo per­ché quella feccia con­ti­ene ancora abbas­t­anza cel­lule vive abituate all’alcol per con­clu­dere la tras­for­ma­zione degli zuc­cheri. La feccia inoltre lega even­tuali resi­dui di fitofar­maci e dimi­nuisce le con­cen­tra­zioni nel vino finito del metallo pesante rame. Un ulte­riore uti­lizzo pro­fi­cuo della feccia è il collag­gio con essa. Se questo fun­ziona non c’è il biso­gno di arri­vare con i mezzi pesanti: infatti io stesso l’anno scorso avevo un ser­ba­toi il cui vino mani­festava ad un certo momento un odore non tanto buono che però non riuscivo a clas­si­fi­care. Per for­tuna avevo allora, a feb­braio, ancora un vino sulla feccia grossa, addi­rit­tura della stessa varietà. L’ho mes­co­lata col vino del ser­ba­toio che dava pro­blemi e dopo una setti­mana l’odore strano era spa­rito, il frut­tato tipico era di nuovo ritor­nato in primo piano.

Natür­lich birgt der Hefe­kon­takt auch Gefah­ren. Wäh­rend ihre Zer­set­zung, auch als Auto­lyse bekannt, wer­den u.a. schwe­fel­hal­tige Sub­stan­zen frei. Tref­fen meh­rere Umstände, wel­che oft kaum bis nicht vom Kel­ler­wirt beein­fluss­bar sind, auf­ein­an­der, dann wer­den diese Stoffe nega­tiv geruch­lich bemerk­bar. Von einer leich­ten Reduk­tion, wel­che mit einem Abzug an der Luft ent­fern­bar ist bis zu einem Böck­ser, der nur mehr mit einer Kup­fer- oder Sil­ber­schö­nung zu besei­ti­gen ist, kann alles dabei sein. Weine auf der Fein- und noch mehr auf der Voll­hefe müs­sen des­halb dau­ernd sen­so­risch  kon­trol­liert wer­den und so bald sich eine begin­nende Unsau­ber­keit abzeich­net, muss der Wein sofort vom Gelä­ger abge­trennt wer­den. 

Ovvia­mente il con­tatto pro­lungato con la feccia com­porta anche dei rischi. Infatti durante l’autolisi delle cel­lule ven­gono libe­rate anche delle sost­anze sol­fo­rate. In certe cir­co­s­t­anze che solo in parte sono sotto la responsa­bi­lità del pro­dut­tore e spesso sem­brano anche casuali queste mole­cole comin­ciano a farsi sen­tire in modo nega­tivo. Da una leg­gera ridu­zione che si tog­lie con un sem­plice tra­vaso all’aria all’odore intenso di uova marce dovuto a mer­cap­tani che si rie­sce a cur­are se mai solo con l’aggiunta di rame o addi­rit­tura argento ci può essere di tutto. Per­ciò i vini tenuti sulle fecce fini ed ancora di più quelli sulla feccia totale devono venire con­trollati in con­ti­nua­zione ed appena che comin­ciano a “chi­udersi” biso­gna sepa­rare il vino tra­mite un tra­vaso o una fil­tra­zione.

Wie man sieht, kann man die Bedeu­tung die­ser ein­zel­li­gen Pilze nicht hoch genug ein­schät­zen. Der erfolg­rei­che Umgang damit erfor­dert aber Sorg­falt und Genau­ig­keit. Auch Erfah­rung ist dien­lich. Impro­vi­sa­tion hin­ge­gen kann gerade bei die­sem Thema allzu leicht den Schuss nach hin­ten los­ge­hen las­sen. Hat man es mit dem Wein­aus­bau eilig, kann man die Weine nicht dau­ernd im Auge behal­ten oder hat man immer wie­der Par­tien im Kel­ler, wel­che böck­s­er­an­fäl­lig sind, dann ist es wirk­lich bes­ser, sich von der Hefe sofort nach dem Ende der Gärung und nicht erst jetzt zu ver­ab­schie­den.

Come si può vedere, l’importanza di questi funghi mono­cel­lu­lari è ver­a­mente con­s­i­de­re­vole. Adesso si capisce che per un eno­logo il ter­mine feccia non è per niente disp­re­gia­tivo, anzi! Per uti­liz­zarla con suc­cesso ci vuole però cura e pre­ci­sione. Anche l’esperienza aiuta. Improv­vi­s­are a pro­po­sito è invece troppo per­i­co­loso e può peg­giorare la qua­lità invece di miglior­arla. Se non si ha il tempo per affi­nare a lungo il vino o non si ha la pos­si­bi­lità di un moni­torag­gio fre­quente o per­ché le par­tite in can­tina sono sen­si­bili a ridu­zioni, allora è ver­a­mente meglio sepa­rarsi dalla feccia molto presto, cioè subito ter­mi­nata la fer­men­ta­zione.

Es geht auch anders — Si può anche diversamente

Geschrieben von am 28. Januar 2014 | Abgelegt unter Packaging

korkenzierher-drehverschlussDiese Tage habe ich einen Gas­tro­no­men getrof­fen, der meine Weine mit Über­zeu­gung führt und auch den Dreh­ver­schluss für sehr ver­nünf­tig hält. Aber er hat Schwie­rig­kei­ten, die Fla­schen zu öff­nen! Am obe­ren Teil zuzu­pa­cken und dre­hen, wie viele es zuerst ver­su­chen, ist sicher die unge­eig­ne­teste Art; man übt näm­lich dabei Druck auf das Gewinde aus, wes­we­gen die Rei­bung  zunimmt. Am bes­ten mit der gan­zen Hand den gan­zen Ver­schluss in die Hand neh­men und ein­fach auf­dre­hen. Nach­dem aber Bil­der, beson­ders wenn sie bewegt sind, mehr sagen als tau­send Worte, habe ich ein paar kurz­wei­lige Filme zum Thema ver­linkt. Leh­reich und lus­tig.

Questi giorni ho incont­rato un ris­to­ra­tore che pro­pone con con­vin­zione i miei vini e che è anche favor­evole alla cap­sula a vite. Però ha dif­fi­coltà ad aprire le bot­tig­lie! Tenere in mano solo la parte supe­riore e girare come fanno in tanti all’inizio è il metodo sbagliato; infatti in questo modo si schiac­cia sulla cap­sula e l’attrito della filet­ta­tura aumenta. Meglio pren­der con tutta la mano la chi­usura intera e girare sem­pli­ce­mente. Sic­come imma­gini o meglio, filmati, dicono di più di mille parole, ho lin­kato diversi filmini diver­tenti su questa tema­tica. Ist­rut­tivi e pia­ce­voli.

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Screw Cap (4): Die Perfektion ist nicht von dieser Welt — La perfezione non è di questo mondo">Screw Cap (4): Die Perfektion ist nicht von dieser Welt — La perfezione non è di questo mondo

Geschrieben von am 25. Juli 2012 | Abgelegt unter Keller - Cantina


Wie die geschätz­ten Lese­rin­nen und Leser inzwi­schen wis­sen, habe ich von Anfang an meine Weine mit­tels Dre­her ver­schlos­sen (Danke Mar­tin Aurich und Erwin Eccli für die wert­vol­len Rat­schläge). Ich bereue es in kei­ner Weise und würde es auch wie­der tun. Auch wenn ich auf die­sem Weg auf einige Wider­stände gesto­ßen bin, wel­che sich in den Jah­ren teil­weise aber auch gar nicht aus dem Weg räu­men lie­ßen. Die Vor­teile, beson­ders hin­sicht­lich der Qua­li­täts­si­che­rung und dem Dienst am Kun­den über­wie­gen ein­fach. Trotz­dem ist es rich­tig, auch auf Unzu­läng­lich­kei­ten hin­zu­wei­sen, nichts — wie im Titel ange­kün­digt — ist per­fekt!

Come i gen­tili let­tori intanto sapranno, chi­udo dall’inizio della mia atti­vità le bot­tig­lie con la cap­sula a vite (Gra­zie Mar­tin Aurich ed Erwin Eccli per la con­su­lenza in ques­tione). Non mi pento per niente di aver fatto questa scelta. Anche se negli anni ho dovuto sgom­brare la strada da osta­coli che solo in parte sono rius­cito a rimuo­vere. I vant­aggi soprat­tutto nei con­fronti della ges­tione della qua­lità ed il ris­petto per il con­su­ma­tore pre­v­al­gono net­tamente. Lo stesso è però importante rim­ar­care anche i punti deboli, niente è per­fetto a questo mondo!

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Screw Cap (3): Öffnen Sie ruhig den Wein an der Theke — Apra pure la bottiglia al banco">Screw Cap (3): Öffnen Sie ruhig den Wein an der Theke — Apra pure la bottiglia al banco

Geschrieben von am 22. Juni 2012 | Abgelegt unter Keller - Cantina, Packaging

Freunde werde ich mir bei den aller­meis­ten Som­me­liers heute garan­tiert keine machen, oder viel­leicht erst beim zwei­ten Durch­le­sen. Es geht näm­lich in die­ser drit­ten Folge um das Öff­nen der Wein­fla­sche vor dem Gast. Land­läu­fig wird die­ser Vor­gang als die Para­de­dis­zi­plin im Berufs­bild des Wein­kell­ners gese­hen, wobei gerade die man­gelnde Pro­dukt­si­cher­heit, wel­che der Natur­kork dem Wein ver­leiht, wesent­lich dazu bei­trägt, die­sen Ablauf zur Zeri­mo­nie hoch­zu­sti­li­sie­ren.

Alla prima let­tura sarà dif­fi­cile che io diventi sim­pa­tico alla mag­gior parte dei som­me­liers pro­fes­sio­nisti. La terza pun­tata sulla chi­usura a vite tratta infatti la stappa­tura della bot­tiglia al ris­tor­ante. Per la massa dei con­su­ma­tori ciò non è solo l’unica parte cono­sci­uta del suo lavoro, ma anche quella dove fa vedere la sua vera bra­vura. Inoltre è sin­to­ma­tico che pro­prio il rischio di odore/sapore di tappo con­tri­buisce note­vol­mente a sti­liz­zare la stappa­tura ad una vera e pro­pria ceri­mo­nia.

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Screw Cap (2): Botox">Screw Cap (2): Botox

Geschrieben von am 18. Mai 2012 | Abgelegt unter Keller - Cantina

Nein, ich mache keine Weine, wel­che künst­lich jung gehal­ten wer­den, meine Weine sind keine Botox-Weine! Auch wenn man dies den Wei­nen mit Dreh­ver­schluss oft vor­hält. Sie ent­wi­ckeln sich — zunächst ein­mal wert­frei betrach­tet — im Zwei­fels­fall etwas lang­sa­mer, aber sie blei­ben in kei­nem Fall unver­än­dert.

No, non fac­cio vini che arti­fi­ci­al­mente riman­gono gio­vani, non fac­cio vini al botox! Anche se ciò spesso si rim­pro­vera ai vini muniti di cap­sula a vite. Al limite si evol­vono un po’ più len­ta­mente, ma non riman­gono sicur­amente inva­riati nel tempo.

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Screw Cap (1): Ich mache Qualitätswein — Io produco vino di qualità">Screw Cap (1): Ich mache Qualitätswein — Io produco vino di qualità

Geschrieben von am 30. April 2012 | Abgelegt unter Keller - Cantina, Packaging

Diese Aus­sage mag jetzt hoch­nä­sig klin­gen, aber manch­mal, wenn ich das gefühlte hun­dert­tau­sendste Mal am Tag gefragt werde, warum ich denn den Dreh­ver­schluss ver­wende, ver­liere ich etwas die Ruhe (ja, ist unpro­fes­sio­nell, ich weiß) und beginne pro­vo­kante Ant­wor­ten zu geben. Die Gesich­ter der Gesprächs­part­ner zei­gen zumeist unver­hoh­lene Ver­blüf­fung ob der uner­war­te­ten Ent­geg­nung. Und dabei ist es ja auch wahr: Je wert­vol­ler ein Wein ist, desto mehr Scha­den ent­steht, wenn er wegen des Kork­ge­schma­ckes weg­ge­leert wer­den muss. Inso­fern wäre es nur allzu logisch, dass jeder Pro­du­zent bei einer all­fäl­li­gen Umstel­lung auf das alter­na­tive Ver­schluss­sys­tem mit sei­nem teu­ers­ten Wein anfan­gen sollte. Beginnt man aber, wie schon oft beob­ach­tet, mit der Basis­li­nie, dann holt man den Schraub­ver­schluss nie so rich­tig aus der Schmud­del­ecke.

Questa dichiara­zione può sem­brare pres­un­tuosa, ma dopo essere stato doman­dato quel giorno forse la cen­to­mil­le­sima volta per­chè uti­lizzo la cap­sula a vite perdo la calma (sì lo so, è un com­por­ta­mento poco pro­fes­sio­nale) e comin­cio a dare ris­poste pro­vo­ca­to­rie. Le facce degli inter­lo­cu­tori di seguito non ries­cono a nas­con­dere lo sbal­or­di­mento che questa affer­ma­zione nor­mal­mente crea. E poi è anche vero: Più un vino è pre­zioso più danno si avrà se lo si deve get­t­are a causa del dif­fetto di tappo. Di con­se­guenza è più che logico che in caso di con­ver­sione si dov­rebbe comin­ci­are con il vino più caro. Se invece, come ho notato spesso, si comin­cia con la linea base, non si tras­mette molta con­vin­zione.

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#vuu #terroirvino

Geschrieben von am 21. Juni 2011 | Abgelegt unter Internet, Öffentlichkeitsarbeit - Pubbliche relazioni

Etwas gewöh­nungs­be­dürf­tig waren sie schon, diese Hash­tags. Aber nach­dem man ohne die Ver­wen­dung, zumin­dest zeit­weise, des Mikro­blog­ging­diens­tes Twit­ter ziem­lich off­line aus­sieht, habe ich an die Ver­wen­dung die­ser Titel, wel­che eigent­lich Such­kurz­for­men sind, gewöh­nen müs­sen. Am 12. und 13. juni war es wie­der soweit: der umtrie­bige Filippo Ronco und sein Team luden wie­der zu Ter­roir Vino und der am Tag zuvor statt­fin­den­den Vinix Unplug­ged Uncon­fe­rence ein.

Biso­gna abituarsi a questi hash­tags. Sic­come però si è abbas­t­anza off­line se non si usa il ser­vi­zio di micro­blog­ging deno­mi­nato Twit­ter mi sono dovuto ade­guare uti­liz­zando questi titoli che in verità sono solo dei tag di ricerca. Il 12 e 13 giugno eravamo tutti a Genova: L’attivissimo Filippo Ronco e la sua squa­dra hanno di nuovo invi­tato a Ter­roir Vino e la Vinix Unplug­ged Uncon­fe­rence che si svolge sempre il giorno prima.

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Füllvorbereitungen weitgehend abgeschlossen — Preparativi preimbottigliamento quasi conclusi

Geschrieben von am 21. Mai 2011 | Abgelegt unter Keller - Cantina

Am kom­men­den Mon­tag und Diens­tag wird gefüllt. In die Fla­sche kom­men die Weiß- und Roséweine des Jahr­gangs 2010 und der Rot­wein von 2009. Davor gibt es immer eini­ges zu tun und es wird zeit­lich immer eng, auch des­halb weil ich ver­su­che, die Weine bis zuletzt auf der in Schwebe gehal­te­nen Fein­hefe zu behal­ten.

Il prossimo lun­edì e mar­tedì si imbot­tiglia. Si tratta dell’annata 2010 per quanto con­cerne i vini bian­che ed il rosato, 2009 per il rosso. Prima ci sono da fare molti lavoro ed i tempi strin­gono sempre anche per­chè tengo i vini, agi­tati peri­o­di­ca­mente, sulle fecce fini più a lungo pos­si­bile.

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Südtirol? Leider noch nicht — Purtroppo non ancora

Geschrieben von am 9. Februar 2011 | Abgelegt unter Weinwirtschaft - Economia vitivinicola

Auf eine neue Marke zu set­zen, aus der die Zuge­hö­rig­keit zur Dach­marke ein­deu­tig her­vor­geht, ist der rich­tige Weg. Süd­ti­rol pro­du­ziert her­aus­ra­gende Qua­li­täts­weine, die wich­tige Image­trä­ger für unser Land sind und dank ihres hohen Renom­mées tra­gen sie ent­schei­dend dazu bei, Süd­ti­rol inter­na­tio­nal bekannt zu machen.“ so Tho­mas Wid­mann, Lan­des­rat für Wirt­schaft anläss­lich der Prä­sen­ta­tion der neuen Süd­ti­rol-Kap­sel im vori­gen Novem­ber.

Pun­tare su un mar­chio, che fa intra­ve­dere chiara­mente la sua dis­cen­denza dal mar­chio ombrello è la strada giusta. L’Alto Adige pro­duce vini di qua­lità spiccanti che sono por­ta­tori dell’immagine della regione e che gra­zie alla loro repu­ta­zione sono decisivi nel far cono­s­cere il Sud­ti­rolo nel mondo.” Così si è espresso Tho­mas Wid­mann, asses­sore pro­vin­ciale per l’economia  alla pre­sen­ta­zione della nuova cap­sula comune il novem­bre scorso.

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Poggio Argentiera Tasting Panel September 08

Geschrieben von am 23. Oktober 2008 | Abgelegt unter Weinkost - Degustazione

Gian­paolo Paglia vom Wein­gut Pog­gio Argen­tiera in der tos­ka­ni­schen Maremma hat wie­der seine Weine in die Runde der Blog­ger/­Kos­ter-Freunde geschickt. Bei sei­nem ers­ten Ver­such, auf diese Art die Weine beschrie­ben und bewer­tet zu bekom­men und zugleich (gerecht­fer­ti­ger­weise) auch die Auf­merk­sam­keit auf sich zu len­ken, hat sich unsere Kos­ter­gruppe, wel­che sich aus mei­nen Laim­burg-Arbeits­kol­le­gen rekru­tiert, schon ein ers­tes Mal betei­ligt.

Wir gehör­ten jetzt, wo diese Initia­tive einem wei­ten Kreis Inter­es­sier­ter zugäng­lich ist, jener Gruppe an, wel­che durch Los­ent­scheid schon Mitte Sep­tem­ber sechs Weine bekom­men hat. Auf Grund der Ern­te­zeit kam ich erst vor ein paar Tagen dazu, die Kost durch­zu­füh­ren. Das Paket kam wie das letzte Mal mit dem Paket­dienst an, die Innen­teile der post­ei­ge­nen Ver­sand­kar­tone waren aber ziem­lich kaputt, so dass es eigent­lich ein Wun­der ist, dass sich die Fla­schen nicht unter­ein­an­der zer­schla­gen haben.

Gian­paolo Paglia dell’azienda Pog­gio Argen­tiera (Maremma tos­cana) ha inviato nuo­va­mente una serie di vini ad un giro di amici degus­ta­tori prov­visti di wine-blog o senza. Già al primo ten­ta­tivo di vedere i pro­pri vini descritti e valutati in questo modo e di atti­rare gius­ta­mente l’attenzione della rete, ha par­te­ci­pato il nos­tro gruppo di degus­ta­tori che è com­posto da col­la­bo­ra­tori della sezione eno­lo­gia del Cen­tro spe­ri­men­tale Laim­burg.

Noi fac­ciamo parte di quel gruppo di degus­ta­tori che per sort­eg­gio hanno rice­vuto i primi vini già a metà set­tem­bre. A causa della ven­dem­mia e della vini­fi­ca­zione siamo rius­citi però sol­tanto adesso a svol­gere le degus­ta­zioni. Il pac­chetto è arri­vato come l’ultima volta con il ser­vi­zio pos­tale. Le strut­ture che ten­gono ferme le bot­tig­lie all’interno del pacco erano però dist­rutte, un mira­colo che i con­te­ni­tori non si sono rotti a vicenda.

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