9. “Vinea tirolensis” am 25. August

Geschrieben von armin kobler am 16. August 2008 | Abgelegt unter Ankündigung, Öffentlichkeitsarbeit

61 Freie Weinbauern Südtirols und weitere 6 Produzenten als Gäste werden heuer am Montag 25.8.2008 im Stadttheater in Bozen von 15:00 - 21:00 Uhr je bis zu 5 Qualitätsweine präsentieren. Heuer zum neunten Mal organisiert die Vereinigung der Südtiroler Weinhöfe, welche mittlerweile 80 Mitglieder hat, ihre Jahresweinpräsentation. Für die selbstvermarktenden landwirtschaftlichen Betriebe ein Höhepunkt kurz vor der anstehenden Weinlese, um den Interessierten das Spektrum der eigenen Weine selbst zu präsentieren. Kennzeichnend ist die Teilnahme von Weinbauern aus allen Weinbaugebieten Südtirols, die eine einzigartige Sorten- und Charaktervielfalt garantieren. Aus diesem Grunde hat die Vinea Tirolensis ein Stammpublikum, welches gespannt auf eine Kostprobe der abgefüllten Weine wartet.

[Quelle: Pressemitteilung FWS mit von mir gesetzten Links]

In bester Gesellschaft

Geschrieben von armin kobler am 18. August 2008 | Abgelegt unter Restaurants, Verkauf, Öffentlichkeitsarbeit

Mit großer Genugtuung konnte ich den Namen unseres Betriebes inmitten der wirklich bedeutenden Kellereien Südtirols auf der Speise- und Getränkekarte vom “Gretl am See” lesen. Vor ein paar Wochen noch sprach ich mit meiner zur Zeit wichtigsten Begleiterin das erste Mal bei Klaus Maran vor, ein paar Tage später lieferte ich die erste Menge und vorgestern durfte ich mit unseren Weinen den önologischen Teil dieses fernöstlichen Abends (Ankündigung) gestalten.

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Sushi und Gewürztraminer am Kalterer See

Geschrieben von armin kobler am 11. August 2008 | Abgelegt unter Ankündigung, Restaurants, Öffentlichkeitsarbeit

Restaurant Gretl am See, Kaltern

Mittwoch 6.8. bis Samstag 16.8.

Sushi–Bar und japanische Gerichte zubereitet von Kato Shozo und seiner Küchencrew
Renomierte Südtiroler Winzer präsentieren ihre Weine

So lautet der Originaltext des rührigen Kalterer Gastronoms Klaus Maran. Danke jedenfalls für das “renomiert”!

Weitere Infos gibt es auf der stets aktuell gehalten Webseite seiner beiden Restaurants. Ich glaube, allein schon die dort ersichtlichen Bilder des traumhaften Ortes und die Präsentation der Gerichte müssten Grund genug sein für einen Besuch.

Und dies nicht nur am Mittwoch 13. August, wann ich der Winzer des Abends bin.

Rosso di Montalcino Capanna 2000

Geschrieben von armin kobler am 6. August 2008 | Abgelegt unter Weinkost

Es gibt Weine, die man für besondere Gelegenheiten aufbewahrt, so zum Beispiel große Feierlichkeiten oder für bestimmte Weinkosten, wo ein Thema vorgegeben ist. Oft genug ist es mir aber passiert, dass ich gewisse Weine zu spät geöffnet und ich mich dann geärgert habe. Damit diese Fälle nicht mehr so oft vorkommen, wird jetzt mehr systematisch nach Jahrgang geöffnet, gekostet und getrunken.

Genau zum richtigen Zeitpunkt habe ich m.E. bei einem Wein den Öffner angesetzt, den ich 2002 von einer Lehrfahrt in die Toskana mit nach Hause gebracht habe. Herrn Cencioni des Betriebes Capanna in Montalcino habe ich als äußerst wortkarge Person in Erinnerung; jede Information hinsichtlich Weinbau und Kellerwirtschaft mussten wir ihm zusammen aus der Nase ziehen. Aufgetaut ist er eigentlich erst dann, als er merkte, dass wir selbst vom Fach sind und seinem Schaffen auch mit dem gebührenden Respekt begegneten.

Die Weine in den Fässer waren naturgemäß schwierig zu kosten und ließen ihr Potential für uns Fremde nur schwer erahnen. Wenn ich mich richtig erinnere, hat er im Gegensatz zu den anderen von uns besuchten Betrieben dort (Caparzo z.B.), zumindest damals, den Einsatz von Barriques abgelehnt. Angenehm überrascht waren besonders die jüngeren Teilnehmer der Fahrt, dass sie noch einzelnen Flaschen ihres Geburtsjahrgangs bei ihm kaufen konnten. Den ganzen Beitrag lesen »

Stay tuned!

Geschrieben von armin kobler am 1. August 2008 | Abgelegt unter Termine, Verkauf

Nachdem ich aus den Besucher-Logs weiß, dass die Bezugsquellen-Seite eine der meistaufgerufenen Pages ist, war es höchste Zeit, diese wieder einmal zu überarbeiten. In den nächsten Wochen kommen noch einige interessante Südtiroler Adressen sicher, einige andere vielleicht, wenn die Weine letztlich überzeugen konnten, hinzu. Einen Grund, die Liste zu überarbeiten, werden hoffentlich auch die nächsten Präsentationen bringen.

Ein vorsichtiges, aber spannungsreiches Beschnüffeln gibt es auch mit akribisch verkostenden Interessenten jenseits des Alpenhauptkammes, mal sehen…

Und ein ganz anderer Vertriebskanal wird im Moment auch noch geplant. Wer mich etwas kennt, wird sich auch schon denken können, um was es sich dabei handeln wird.

Deshalb: bleiben Sie dran!

Die Blattfallkrankheit der Rebe

Geschrieben von armin kobler am 28. Juli 2008 | Abgelegt unter Weingarten

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So wurde die vom Pilz Plasmopara viticola verursachte Peronospora genannt, als sie Ende des 19. Jahrhunderts, von Amerika kommend, sich in Europa ausbreitete. Bis Kupfer als bis heute wirksames Fungizid entdeckte wurde, gab es keine Mittel dagegen und nach mehreren Infektionen fiel auch tatsächlich ein Großteil des Laubes zu Boden, was nicht nur den gesamten Ernteausfall bedeutete sondern sogar das Überleben der Stöcke gefährdete.

Auf Grund der wieder einmal ungewöhnlichen Witterungsverhältnisse während dieses Frühjahrs und Sommers mit häufigen und ergiebigen Niederschlägen in kurzen Abständen fand dieser Pilz, der auch als Falscher Mehltau bezeichnet wird, mehr als nur ideale Bedingungen vor.

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Neues aus der Vill

Geschrieben von armin kobler am 17. Juli 2008 | Abgelegt unter Weinkost

Angst vor nonkorformistischem Auftreten hatte Stefan Vaja noch nie, in seinem Umfeld fällt er schnell auf. Deshalb war es nur folgerichtig, das auch der erste Wein seines Glassierhofes nicht dem Mainstream folgt. Während im Allgemeinen wieder mehr Weißweine im Stahl- oder großem, gebrauchten Holzfass ausgebaut werden, hat sich der Neumarktner Obst- und Weinbauer sowie Gründungspräsident der Blauburgundertage Südtirol mit seinem ersten Wein, einen Chardonnay, für die an der französichen Tradition angelehnten internationale Variante entschieden.

In der Nase dominiert ein vanilleunterstützes Aroma, was auf die Verwendung von kleinem Holz schließen lässt, eine gewisse Sortentypizität aber trotzdem noch zulässt. Das Mundgefühl ist angenehm cremig, wenn der der biologische Säureabbau m.E. auch etwas mehr Frische übrig lassen hätte sollen. Ein sicherlich interessanter Essensbegleiter.

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Attenzione - These bottles aren’t a political statement

Geschrieben von armin kobler am 9. Juli 2008 | Abgelegt unter Allgemein

Eigentlich ein alter Hut, werden die meisten der Leser sagen, wenn sie insbesondere die Flaschen mit den Abbildungen von Mussolini in eindeutiger Duce-Pose und dazugehörigen Kampfparolen sehen (2008 in einem italienischen Badeort). Das Erscheinen der Flaschen mit dem Konterfei des italienischen Diktators und jener von Hitler-Etiketten gekennzeichneten hat vor ein paar Jahren für ordentlichen Wirbel gesorgt (1, 2, 3). Einerseits kamen gesetzliche Unzulänglichkeiten und ein von vielen als zu salopp empfundener Umgang mit der Vergangenheit in Italien zum Vorschein (4, 5, 6, 7), andrerseits fühl(t)en sich besonders deutsche Touristen laut den Aussagen der Verkäufer von den Hitler-Weinen angezogen (5, 7). Irgendwie ist da was diesseits und jenseits der Alpen schief gelaufen…

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Meine wichtigste Begleiterin…

Geschrieben von armin kobler am 28. Juni 2008 | Abgelegt unter Verkauf

… ist momentan diese Kühlbox. Nicht, dass ich ohne kühlende Getränke in der Arbeit der momentanen Hitze kaum trotzen könnte oder jeden Tag ein Picknick angesagt wäre. Nein, dieses tolle Gerät brauche ich zu dieser Zeit für die Weinvorstellungen bei bestehenden und noch mehr bei potentiellen Kunden.

Auf dem Markt vor der Kellertür möchte ich mehr präsent sein und es gibt bestimmte Restaurants und Önotheken, wo ich fast nur deshalb drin sein möchte, weil mir diese Lokale im Stil und Qualität sehr gefallen. Ein Zugeständnis an meine Eitelkeit. Drei, ab Herbst vielleicht vier Wiederverkäufer verteilen meine Weine bereits in Südtirol, besonders den südlicheren, mir näheren Teil des Landes möchte ich aber selbst betreuen.

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“Mi provate ’sti vini?” Kostet ihr mir diese Weine?

Geschrieben von armin kobler am 19. Juni 2008 | Abgelegt unter Weinkost

Tasting Dream Team

Gianpaolo Paglia vom Weingut Poggio Argentiera ist nicht nur dafür bekannt, interessante Weine zu produzieren und innovative Wege in der Öffentlichkeitsarbeit zu gehen, sondern er setzt auch so konsequent wie kaum ein anderer mir bekannter Produzent den Web-2.0-Gedanken um.

In diesem Sinne hat er die aktiven Bloggerfreunde gebeten, seine neueste, im Moment noch versuchsweise ausgebaute Weißweinkreation mit den schon etablierten Weinen sensorisch zu vergleichen und ihm das Kostergebnis als Kommentar zu seinem Beitrag auch mitzuteilen.

Nun, die drei Weine sind nach ein paar Tagen überaschend schnell mit der Post angekommen, beurteilt haben  wir sie aber aus verschiedenen Gründen erst gestern (sorry Gianpaolo!). Damit meine bisherigen (Vor-)Urteile gegen schalenvergorene Weißweine - wobei ich nicht der Einzige bin, der diese Entwicklungen eher skeptisch sieht - nicht zu sehr das Ergebniss verfälschen, habe ich die Weine mit den aufgeschlossenen Kolleginnen und Kollegen der Sektion Kellerwirtschaft im VZ Laimburg gekostet. Es sind dies von links nach rechts: Erwin Eccli, Andreas Sölva, Ulrich Pedri, Armin Raifer, Eva Überegger und Christoph Patauner.

Einige Weinblogger haben in der Zwischenzeit ihr Urteil schon abgegeben. Uns hat diese kleine Kost jedenfalls sehr gefallen, danke Gianpaolo für die Weine!

Gianpaolo Paglia della tenuta Poggio Argentiera non è solo conosciuto per i suoi vini interessanti e per il lavoro molto innovato circa le pubbliche relazioni, ma lui concretizza come nessun’altro produttore a me conosciuto il concetto di web 2.0.

Inserito in questo contesto, ha chiesto ai suoi amici dotati di blog di degustare tre suoi vini bianchi, tra cui la sua ultima creazione, il Bucce ancora in fase sperimentale e di pubblicare i risultati della degustazione come commento al suo post.

Le tre bottiglie sono arrivate sorpredentemente veloci dopo qualche giorno a casa mia come pacco postale ma per diversi motivi siamo arrivati solo ieri ad assaggiarle (scusa Gianpaolo!). Anche per evitare che i miei (pre-)giudizi nei confronti di bianchi fermentati con le bucce non influiscano troppo sui risultati, ho deciso di valutare i vini con i miei colleghi di lavoro della sezione enologia del centro sperimentale Laimburg che sono molto accessibili. Essi sono da sinistra a destra Erwin Eccli, Andreas Sölva, Ulrich Pedri, Armin Raifer, Eva Überegger e Christoph Patauner. La mia scetticità comunque viene condivisa anche da altri, come vedo.

Alcuni blogger hanno già espresso il loro giudizio. A noi comunque è piaciuta molto questa piccola degustazione, grazie Gianpaolo per i vini!

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