Kein Jahr gleicht dem anderen — Nessun anno assomiglia all’altro

Geschrieben von am 31. August 2015 | Abgelegt unter Weingarten - Vigneto

Reifebeginn

Hin­sicht­lich des Jah­res­ver­laufes wäre es müßig, wenn ich hier die durchaus wich­tigen meteo­ro­lo­gi­sche Details von 2015 auf­zählen und inter­pre­tieren würde. Ich ver­weise besser auf die Rei­fe­ver­laufs­prü­fungen des Ver­suchs­zen­trums Laim­burg. Anläss­lich der ersten Pro­be­nahme werden genau so detail­liert der Wit­te­rungs­ver­lauf und die Ent­wick­lungs­sta­dien beschrieben.

Non ha senso che io facessi un’analisi det­ta­gliata dell’andamento meteo­ro­lo­gico di quest’annata. Pre­fe­risco riman­dare ai test di matu­ra­zione del Centro Spe­ri­men­tale Laim­burg. In occa­sione del primo pre­lievo ven­gono descritti in modo esau­ri­ente i dati meteo­ro­lo­gici e gli stadi fenologici.

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Erwäh­nens­wert ist in jedem Fall die breite Streuung des Rei­fe­be­ginns im Ver­hältnis zu den anderen Jahren. Dies ist auf die extrem Hitze und Tro­cken­heit in Juli und zum Teil auch im August zurück­zu­führen. Anlagen, welche bewäs­sert werden konnten oder auf Grund der Boden­ver­hält­nisse nie tro­cken litten, haben einen anderen, früh­rei­feren Ver­lauf als jene, welche den Was­ser­mangel spürten. Des­halb muss der Lese­be­ginn mehr denn je indi­vi­duell ermit­telt werden, will man nicht unan­ge­nehme Über­ra­schungen in Kauf nehmen.

È senz’altro rimarca­bile quest’anno l’ampia dis­per­sione delle date di inizio della matu­ra­zione (l’invaiatura) in con­fronto agli altri anni. Questo è dovuto a al caldo e alla sic­cità estrema di luglio e della prima metà di agosto. I vigneti che si pote­vano irri­gare come quelli che a causa dei loro ter­reni non ne ave­vano bisogno, hanno un decorso di matu­ra­zione molto diverso, più pre­coce da quelli appez­za­menti dove le viti hanno sof­ferto. Più che mai quest’autunno è import­ante deter­mi­nare in modo indi­vi­duale l’inizio della ven­demmia, se non si vuole incor­rere in sor­p­rese spiacevoli.

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Momentan ist der Gesund­heits­zu­stand der Traube in den meisten Anlagen sehr gut, aber nicht überall, die wie­der­holten Regen­tage der letzten Woche mit wenig Nie­der­schlag aber lang anhal­tenden Blatt­nässe beginnt den früh­rei­feren Sorten zuzu­setzen, vie­ler­orts ist die Bee­ren­schale durch den Son­nen­brand geschwächt und ver­trägt keine wei­teren Nie­der­schläge, welche aber dem­nächst kommen werden.  Etwas Sorge bereiten zudem die im Schnitt deut­lich nied­ri­geren Säu­re­ge­halte. Des­halb eröffnen wir morgen auch die heu­rige Wimm­saison, der Graue Bur­gunder Spa­lier am Klausner wird für die Kell­er­ei­ge­nos­sen­schaft gelesen werden.

Al momento lo stato sani­tario dell’uva nella mag­gior parte dei vigneti è molto buono, ma non in tutti. Le ultime piogge non sostan­ziose ma fre­quenti comin­ciano a dan­neggiare le varietà pre­coci. In tanti posti la buccia degli acini è assot­tigliata anche dalle scot­ta­ture dal sole. Ulte­riori pre­ci­pi­ta­zioni dester­eb­bero par­ec­chie preoccupazioni. C’è da preoc­cup­arsi anche della bassa aci­dità che carat­te­riz­zano quest’annata. Per questo inau­gu­re­remo domani la sta­gione, si ven­dem­mierà per la Can­tina Sociale il Pinot grigio (Guyot) sul Klausner.  

Pergl/Pergola Relaunch (2)

Geschrieben von am 16. August 2015 | Abgelegt unter Weingarten - Vigneto

 

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Wie ich schon im vorigen Bei­trag erklärt habe, wird auch in den nächsten Jahren die Pergl in meinem Betrieb eine wich­tige Rolle spielen. Seit der Betriebs­über­nahme habe ich immer wieder dar­über nach­ge­dacht, wie man diese ehr­wür­dige Erzie­hungs­me­thode refor­mieren, wie man bestimmte Vor­teile, welche der Draht­rahmen bietet, auch auf der Pergl anwenden könnte. Die Gestal­tung der Laub­wand, eigent­lich in diesem Fall des Laub­da­ches, ist hierzu aus­schlag­ge­bend. Die Wachs­tums­in­ten­sität der Rebe sowie die Stärke und Rich­tung der vor­herr­schenden Winde ent­scheiden, ob wir mit mehr oder weniger hän­di­schem Auf­wand das Ziel einer gleich­mäßig ver­teilten, auf­ge­räumten aber doch lockeren Laub­masse, welche auch den Trauben noch genug Licht und Durch­lüf­tung lässt, erreichen.

Nello scorso post a pro­po­sito della per­gola ho spie­gato che anche nei pros­simi anni questa avrà una certa import­anza nella mia azi­enda. Da quando ci lavoro, ho rif­lettuto più volte come si pot­rebbe rifor­mare questo spetta­bile sis­tema, come si pot­rebbe fare a tras­ferire diversi van­taggi della spal­liera alla per­gola. In questo intento la ges­tione della paliz­zata, o meglio, dell’ala fogliare è deter­mi­nante. La vigoria della vite e l’intensità e la dire­zione dei venti domi­nanti deter­mi­nano il nostro sforzo, espresso in ore lavorative, per rag­gi­un­gere il risultato: Una massa fogliare dis­tri­buita uni­for­me­mente, pos­si­bil­mente ordi­nata ma lo stesso non com­patta, cin modo di garan­tire abbas­tanza luce (non sole!) ed aria ai grappoli.

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Bewerten Sie doch den Wein und vergessen sie den Rest! — Giudichi piuttosto il vino e dimentichi il resto!

Geschrieben von am 8. August 2015 | Abgelegt unter Keller - Cantina, Weingarten - Vigneto

Eigent­lich hätte der Titel dieses Pos­tings sein sollen “Bringt ein schwie­riges Jahr einen schlechten Jahr­gang hervor und umge­kehrt?”, aber das klingt doch ein wenig zu technisch, auch wenn es genau um diese Frage geht.

Effet­ti­va­mente il titolo del post è stato “Un anno dif­fi­cile com­porta un’annata cat­tiva e vice­versa?”, ma mi suo­nava troppo tec­nico. Anche se, a dire la verità, cerca di dare una ris­posta a questa domanda.

Meine Weißen 2014 und auch der Rosé des glei­chen Jahr­gangs sind seit Juni im Ver­kauf und des­halb auch meine aktu­ellen Begleiter bei den Prä­sen­ta­tionen. Meis­tens bevor er den Inhalt pro­biert hat, meint so man­cher Besu­cher etwas von oben herab und eh nicht pau­scha­li­sie­rend: “Naja, wir wissen ja, dass der  ‘14er kein guter Jahr­gang ist.” Ich denke, da gibt es wirk­lich Erklä­rungs­be­darf: 2014 war für uns Wein­bauern sicher­lich ein schwie­riges Jahr, das härteste, an das ich mich erin­nere. Dau­ernde Blatt­nässe, alle mög­li­chen Pilz­krank­heiten in der Folge trotz inten­si­verer Spritz­ar­beit, Kir­sches­sig­fliege und Hagel (nicht bei mir, aber bei den armen Kol­legen), schluss­end­lich dop­pelte Lese­ar­beit beim im Schnitt 60 % (!) eines Nor­mal­er­trages, d.h. wir haben pro kg Trauben fast die vier­fache Zeit gebraucht.

I miei bianchi ed anche il rosato del 2014 sono da giugno in ven­dita per cui da allora sono loro che mi accom­pag­nano alle degus­ta­zioni. Pur­troppo ho dovuto notare che diversi degus­ta­tori, ancora prima di portare il calice al naso ed alla bocca dicono con un atteggia­mento un po’ pres­un­tuoso e molto gene­ra­liz­zante: “Ebbè, è cosa nota che l’annata 2014 non è buona”. Mi sembra a questo punto ora di fare qualche pre­cisa­zione: Il 2014 era per noi pro­dut­tori sicur­a­mente un’anno molto dif­fi­cile, il più ardua che io mi ricordo. Bagna­tura per­ma­nenti delle foglie, di con­se­guenza mal­attia fun­ginee a non finire nono­st­ante trat­ta­menti ripe­tuti, Dro­so­phila e gran­dine presso i miei col­leghi più sfor­t­u­nati, alla fine il doppio di ore di ven­demmia per portare a casa il 60 % (!) di un rac­colto nor­male (che vuol dire che per ogni kg di uva abbiamo impie­gato quasi quattro volte tanto).

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Weinbau und Bewässerung, ein Tabu? — Viticoltura ed irrigazione, un tabù?

Geschrieben von am 23. Juli 2015 | Abgelegt unter Weingarten - Vigneto

Recht oft, wenn ich Besu­cher in die Wein­gärten Kotzner, Feld oder Puit führe, merke ich, dass diese etwas kon­ster­niert auf die Schläuche der Tropf­be­wäs­se­rung schauen. Ver­meint­li­cher Qua­li­täts­weinbau und Bewäs­se­rung, das ist doch ein Wider­spruch? Sehr oft wird näm­lich emp­funden, dass dies einer Art Ver­wäs­se­rung des Weines gleich­komme. Tat­säch­lich ist es so, dass zur Erzie­lung von hohen Hekt­ar­er­trägen die leichte Ver­füg­bar­keit in genü­gendem Ausmaß von Nähr­stoffen — und dazu gehört auch Wasser — eine Vor­aus­set­zung ist. Wer zur Erzie­lung von preis­güns­tigen Weinen große Mengen von Trauben pro Flä­chen­ein­heit erzielen muss, darf u.a. nicht mit Dünger (orga­nisch oder mine­ra­lisch) und Wasser, sofern die Nie­der­schläge nicht aus­rei­chen, sparen.

Spesso, quando porto visi­ta­tori nei vigneti Kotzner, Feld e Puit, noto che guar­dono con un po’ di scal­pore i tubi dell’irrigazione a goccia. Pres­unta viti­col­tura di qua­lità ed irri­ga­zione, non è una con­trad­di­zione? Non è come annac­quare il vino? In effetti è vero che per otte­nere alte rese per ettaro di super­ficie è neces­sario che le sostanze nut­ri­enti, ed anche l’acqua ne fa parte, siano facil­mente dis­po­ni­bili. Chi per pro­durre vini a bassa costo ha bisogno di pro­du­zioni ele­vate non deve eco­no­miz­zare con fer­ti­liz­zanti (orga­nici o mine­rali) ed acqua.

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Jetzt gibt es ihn! — Finalmente è uscito!

Geschrieben von am 28. Juni 2015 | Abgelegt unter Ankündigung - Annuncio

gb_ob_14Mich reizt es mehr, viele ver­schie­dene Weine zu machen, als von einem viele Fla­schen. Es ist zwar arbeits– und betriebs­wirt­schaft­lich relativ sinn­frei, als ehe­ma­liger Ver­suchs­wein­aus­bauer habe ich aber eine Schwäche für Details und möchte jene Facetten, welche eine Lage mit­bringt, auch dem End­ver­brau­cher zeigen. Soviel Lage, Sorte und Jahr­gang wie nur mög­lich bei allen Weinen ins Glas zu bekommen, ist seit jeher mein Ziel. Eine defen­sive Önologie, welche Aro­ma­ti­sie­rungen auch und beson­ders durch Behälter aus­schließt, ist eine Vor­aus­set­zung dafür.  Es freut mich daher, dass heuer erst­mals ein zweiter Wein der glei­chen Sorte in den Ver­kauf gelangt.

Mi affa­scina di più fare molti vini dif­fe­renti che di pochi vini tante bot­ti­glie. Dal punta di vista eco­no­mico non ha senso ma da vignaiolo con un pas­sato da micro­vi­ni­fi­ca­tore ho un debole per i det­tagli. Vorrei che anche il con­su­ma­tore potesse sen­tire le sfac­cettature che con­trad­dis­tin­guono i diversi vigneti. Io cerco da sempre di portare nel bic­chiere più ter­ri­torio, vitigno ed annata pos­si­bile. Una delle con­di­zioni per ciò è l’utilizzo di un’enologia cau­tela­tiva che tra l’altro esclude anche l’aromatizzazione da parte di contenitori. Sono perciò molto con­tento di poter pre­sen­tare per la prima volta un secondo vino della stessa varietà e tipologia.

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Pergl/Pergola Relaunch (1)

Geschrieben von am 25. Juni 2015 | Abgelegt unter Weingarten - Vigneto

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Lange wird es wohl nicht mehr dauern, bis Du alles umge­stellt haben wirst”, mit diesen Worten rea­gierte der junge Ver­käufer, als ich mich für ein Sprüh­gerät inter­es­sierte und ich ihm erklärte, ich können mit einem Geblä­se­auf­satz nichts anfangen, da ich auch Per­geln als Erzie­hungs­system in meinen Wein­gärten habe. Diese seine Aus­sage hat mich etwas nach­denk­lich gestimmt, wie es aus­sieht hat ein beträcht­li­cher Teil meiner Reb­an­lagen ein Erzie­hungs­system, das mit einem Ablauf­datum ver­sehen ist.

“Non durerà mica a lungo finché avrai finito a con­ver­tire i tuoi vigneti”, con queste parole mi ha ris­posto il gio­vane riven­di­tore nel momento in cui mi sono inter­es­sato di un ato­miz­za­tore e gli cer­cavo di spie­gare che non posso uti­liz­zare un con­voglia­tore a tor­retta in quanto dis­pongo anche di per­gole. Questa sua posi­zione mi ha fatto rif­let­tere. Da come sembra, una parte con­side­re­vole dei miei impianti ha una data di scadenza. 

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Nacht der Keller 2015 — Notte delle Cantine 2015

Geschrieben von am 4. Juni 2015 | Abgelegt unter Ankündigung - Annuncio, Öffentlichkeitsarbeit - Pubbliche relazioni

NachtDerKeller2015Seit 2007 betei­ligen wir uns an der großen Abschluss­ver­an­stal­tung der Süd­ti­roler Wein­stra­ßen­wo­chen und zwar der Nacht der Keller. Wir waren immer gut besucht, aber sicher nicht so über­laufen wie andere Betriebe. Dafür sind wir zu peri­pher gelegen, keine andere teil­neh­mende Kel­lerei ist im Ort und unser Pro­gramm kann natur­gemäß mit jenem der großen Betriebe nicht mit­halten. Dafür steht der reine Genuss im Mit­tel­punkt: Alle unsere Weine samt einigen Neu­heiten können ver­kostet werden, Werner Sto­cker vom Becherhof in Deutschnofen bringt seine Käse­spe­zia­li­täten mit und Bar­bara Plattner wird mit ihren Har­fen­klängen die Ohren ver­wöhnen. Und natür­lich gibt es Füh­rungen durch die Pro­duk­ti­ons­räume.
Neu­gierig geworden? Von 17.00 bis 24.00 sind 23 Keller für Euch geöffnet, mit­ein­ander ver­bunden mit den bewährten Shuttlebussen.

Dal 2007 par­te­ci­piamo alla grande mani­fes­ta­zione di chi­usura delle set­ti­mane Vino in Festa, cioè la Notte delle Can­tine. L’affluenza era sempre buona, anche se non era­vamo mai sov­raf­fol­lati come altre azi­ende. Infatti siamo troppo dis­lo­cati in periferia, nessun’altra can­tina nel paese par­te­cipa e le nostre pro­poste per ovvi motivi non possono con­cor­rere con quelle delle grandi can­tine. Da noi invece il pia­cere puro sta al centro dell’attenzione: si possono degustare tutti nostri vini com­preso qualche novità, Werner Sto­cker del Becherhof pro­porrà le sue spe­cia­lità casearie, e Bar­bara Plattner suo­nerà vir­tuo­sa­mente l’arpa. Ovvia­mente ci sono anche visite gui­date attra­verso i locali di pro­du­zione.
Incu­rio­siti? Dalle 17.00 alle 24.00 sono aperte per Voi 23 can­tine, col­le­gate tra di loro dal sis­tema con­fer­mato di navette.

Jetzt auch in Bayern vertreten — Da adesso presente anche in Baviera

Geschrieben von am 21. Mai 2015 | Abgelegt unter Ankündigung - Annuncio, Verkauf - Vendita

kerlerEs freut mich sehr, mit­teilen zu dürfen, dass unsere Weine in Zukunft ver­mehrt auch im Süden Deutsch­lands erhält­lich sein werden. Im Internet haben wir uns getroffen, auf der Vini­taly das erste mal gesehen und die Weine gekostet, seit ein paar Wochen ist die Geschäfts­be­zie­hung konkret. Der Wein­ver­sand und Wein­handel Karl Kerler aus Nürn­berg bietet unsere Weine sei es der Gas­tro­nomie, den Vino­theken wie auch dem End­ver­brau­chern der Region an. “Schon seit 1986 sind wir im Wein­ver­sand tätig, seit 1997 auch mit Online-Weinshop. Dabei erwarben wir im Laufe der Zeit den Ruf, immer wieder erstaun­liche Ent­de­ckungen zu bieten und eines der besten und inter­es­san­testen Wein­sor­ti­mente zu führen. Viele Anbieter tum­meln sich im Internet, aber Wein­ver­sand ist Vertrauenssache!” Meine Süd­ti­roler Kol­legen, welche auch Kerler belie­fern, haben mir zu dieser Zusa­men­ar­beit gra­tu­liert. Mit der Betriebs­be­schrei­bung auf seiner Web­seite hat er schon mal das Wich­tigste auf den Punkt gebracht.

Mi fa pia­cere poter com­u­ni­care che in futuro i miei vini saranno dis­po­ni­bili anche nel Sud della Ger­mania. Da qualche set­ti­mana l’importatore Wein­ver­sand und Wein­handel Karl Kerler di Norim­berga pro­porrà i miei pro­dotti ai ris­to­ra­tori, eno­te­cari e cli­enti pri­vati della regione. Intanto i miei col­leghi che già lo for­nis­cono mi hanno congratulato.

der-thieleAber auch die Münchner brau­chen auf der Suche nach Kobler-Weinen nicht ver­zwei­feln. Auch Wolfram Thiele habe ich nach ein paar Mails auf der Vini­taly das erste Mal gesehen, jetzt ver­kauft er in seinem Geschäft in der Kur­fürs­ten­strasse u.a. meine Weine. “‘Der Thiele Gusto Ita­liano’ ist mein ita­lie­ni­scher Kauf­laden, aber nicht nur. Der Thiele, das bin ich, das Mäd­chen für alles. Der Gusto Ita­liano (der ita­lie­ni­sche Geschmack) ist ein Hin­weis auf die ita­lie­ni­sche Ausrichtung. Neben Kauf­laden ist mein Geschäft auch so ein biss­chen Ruhepol, wo sich nette Leute an der Bar treffen, bei einem Illy-Caffè, einem Glas Wein oder einem Pro­secco über ‘Gott und die Welt’ plau­dern, eine Klei­nig­keit essen und zufrieden mit Ihren Ein­käufen wieder von dannen ziehen.”

Ma anche la popo­la­zione di Monaco non deve più dis­per­arsi alla ricerca dei vini Kobler. Anche Wolfram Thiele l’ho incon­trato dopo lo scambio di alcune mail per la prima volta al Vini­taly, da poco vende anche i miei vini nel suo negozio nella Kurfürstenstrasse.

Was hin­gegen die Gegend um Frank­furt betrifft, können sich unsere Inter­es­senten wei­terhin an Berdux Weine aus Offen­bach am Main wenden. Mit der Familie Pusch arbeite ich seit 2010 zusammen, fünf Mal waren wir schon gemeinsam auf der Pro­Wein in Düsseldorf.

Per quello che con­cerne la regione attorno a Fran­co­forte gli inter­es­sati possono con­ti­nuare a rivol­gersi a Berdux Weine di Offen­bach sul Meno. Col­la­boro con la famiglia Pusch dal 2010, cinque volte abbiamo fatto il Pro­Wein di Düs­sel­dorf insieme.

Südtiroler Freie Weinbauern in der Wachau — Vignaioli Sudtirolesi nella Wachau

Geschrieben von am 28. April 2015 | Abgelegt unter Ankündigung - Annuncio

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2007 waren die Winzer der Vinea Wachau Gäste bei der Vinea tiro­lensis, jetzt ist die Gegen­ein­la­dung erfolgt. Freudig haben die Freien Wein­bauern Süd­ti­rols (FWS) zuge­stimmt. Die Wachau selbst und ihr kuli­na­ri­sches Angebot alleine wären eine Reise wert, als Gast­re­gion beim sehr bekannten Wach­auer Wein­früh­ling dabei sein zu können, macht die Ein­la­dung noch inter­es­santer. Wir freuen uns auf das Treffen und dem Mei­nungs­aus­tausch mit den Gast­ge­bern, in unserem Fall mit der Familie vom Weingut Jäger in Wei­ßen­kir­chen und natür­lich auf die zahl­rei­chen Gäste der Ver­an­stal­tung. Viel­leicht die Gele­gen­heit, alte Bekannte und Freunde aus meiner Wiener Zeit wieder zu sehen? Es täte mich sehr freuen!

WeinfruehlingNel 2007 i pro­dut­tori riuniti nell’associazione Vinea Wachau sono stati invi­tati alla Vinea tiro­lensis come regione ospite, adesso è arri­vato l’invito a noi. I Vignaioli Sud­ti­ro­lesi  hanno accettato molto volen­tieri. L’austriaca Wachau di per sé e le sue pro­poste gas­tro­no­miche val­gono la pena di essere visi­tati, se poi c’è anche l’opportunità di par­te­ci­pare come regione ospite al cono­sci­tis­simo Wach­auer Wein­früh­ling (pri­ma­vera del vino nella Wachau) la cosa div­enta ancora più inter­es­sante. Siamo con­tenti di con­fron­tarci con i pro­dut­tori del posto, nel nostro caso la famiglia del  Weingut Jäger a Wei­ßen­kir­chen, e natu­ral­mente di incon­trare tanti ospiti inter­es­sati durante le due gior­nate. Forse un’ottima occa­sione per rive­dere conos­centi ed amici dei vecchi tempi pas­sati a Vienna? Mi farebbe molto pia­cere!

Foto: Domäne Wachau

Die Spaßbremse — Il guastafeste

Geschrieben von am 23. April 2015 | Abgelegt unter Weingarten - Vigneto

IFSeit 2001 haben Frau und Herr Trau­ben­wickler deut­lich weniger Freude in unseren Wein­bergen. Kein Sex mehr zwi­schen den Reben, denn seit diesem Jahr werden in Mar­greid (und nicht nur dort) sys­te­ma­tisch Dis­penser auf­ge­hängt, welche jene Lock­stoffe ver­breiten, die nor­ma­ler­weise das Weib­chen zum Anlo­cken der Männ­chen aus­scheidet. Diese künst­liche Pheror­mon­wolke ist so dicht, dass sich die beiden Geschlechter nicht oder nur mehr in sel­tensten Fällen finden und den Nach­wuchs zeugen können, der später dann die Gescheine und Trauben befallen würde. Diese Ver­wir­rungs­me­thode ist eine bio­tech­no­lo­gi­sche Form des Pflan­zen­schutzes, welche auch in anderen Kul­turen gegen wei­tere tie­ri­sche Schäd­linge mit Erfolg angewandt wird.

Dal 2001 la signora tignola ed il signor tignola non si diver­tono più come una volta nei nostri vigneti. Niente più sesso in quanto a par­tire da quell’anno a Magrè (ma non solo lì) ven­gono appesi in modo sis­te­ma­tico i dif­fu­sori che rila­sciano quelle sostanze aro­ma­tiche che nor­mal­mente uti­liz­zano le femmine per attirare i maschi. Questa nuvola arti­fi­ciale di feror­moni è così densa che gli adulti non si incon­trano quasi mai e non possono dare vita alle larve che poi col­pi­reb­bero i grap­poli. La con­fu­sione ses­suale è una forma di lotta bio­tec­no­lo­gica che viene uti­liz­zata anche in altre col­ture per altri fitofagi.

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Vinitaly wie immer? — Vinitaly come sempre?

Geschrieben von am 4. April 2015 | Abgelegt unter Öffentlichkeitsarbeit - Pubbliche relazioni

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Natür­lich ist es heute, zehn Tage nach der Vini­taly nicht mehr top­ak­tuell, über die Wein­messe zu berichten, aber gerade auch von der Pro­Wein heim­ge­kommen, gilt es zuerst, das Mes­se­ma­te­rial zu ver­räumen und die drin­gendsten in Abwe­sen­heit liegen geblie­benen Arbeiten zu erle­digen. Auch der Abschluss des Reben­bin­dens gehört dazu, die letzt­lich erfolgten Nie­der­schläge brachten die Reben zum Weinen und die Knospen zum Schwellen, höchste Zeit.

Certo che par­lare oggi, dieci giorni dopo la chi­usura del Vini­taly, non pare essere molto attuale. Ma appena ritor­nati, reduci anche del Pro­Wein, bisogna prima sis­temare tutto il mate­riale da fiera e di com­ple­tare diversi lavori fermi per la mia assenza. Si tratta anche die finire la lega­tura delle viti. Le gemme ingrossano, è pro­prio ora. 

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Kosten, Kosten, Kosten… — Degustare, degustare, degustare…

Geschrieben von am 19. März 2015 | Abgelegt unter Weinbewertung — Valutazione dei Vini

retronasal-diagramAus­rei­chend gut Weine kosten zu können gehört genau so zu den grund­le­genden Fähig­keiten eines Wein­bauern wie das Beherr­schen der Arbeiten im Wein­garten und Keller. Die Basics bekommt man in der Aus­bil­dung ver­mit­telt, danach ist aber stete Übung, beson­ders außer­halb des eigenen Betriebes, gefragt. Zum einem, um die wich­tige men­tale Geruchs– und Geschmacks­da­ten­bank dau­ernd zu erwei­tern und zu pflegen, zum anderen, um hin­sicht­lich aktu­eller Trends und Ent­wick­lungen stets auf dem Lau­fendem zu bleiben.

Saper degustare ad un livello suf­fi­ci­en­te­mente alto è altret­tanto fon­da­men­tale per un vignaiolo come saper gestire i lavori di cam­pagna e di can­tina. Le basi ven­gono tras­messe con la for­ma­zione pro­fes­sio­nale, dopo è neces­sario eser­ci­tarsi, soprat­tutto fuori dalla pro­pria realtà. Sia per ampliare e curare la pro­pria banca dati men­tale di odori e sapori che per essere sempre aggior­nati circa le ten­denze e gli svi­luppi attuali.

Ob es Wein­prä­sen­ta­tionen oder Messen sind, Ver­kos­tungen im Freun­des­kreis oder von den Berufs­ver­ei­ni­gungen orga­ni­siert, Kost­se­mi­nare mit Rein­sub­stanzen oder Vor­stel­lungen anderer Wein­bau­ge­biete, jede Gele­gen­heit ist nütz­lich — beson­ders, wenn man sich mit Kol­legen abglei­chen kann — um die all­ge­meine Kost­per­for­mance zu erhalten, im Ide­al­fall zu steigern.

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Jahrgang 2014, erste (unvollständige) Eindrücke — Annata 2014, prime impressioni (incomplete)

Geschrieben von am 28. Februar 2015 | Abgelegt unter Weinkost - Degustazione

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Es war wieder Zeit für unsere tra­di­tio­nelle Jung­wein­kost, an der sich wie immer Jose­phus und Bar­bara Mayr vom Erbhof Unter­ganzner, Andreas und Judith Berger vom Thurnhof sowie Bern­hard und Doris Pichler vom Mes­nerhof betei­ligt haben. Dieses Mal waren wir bei letz­terem zu Gast. Zumeist degus­tieren wir einen reprä­sen­ta­tiven Quer­schnitt der aktu­ellen Pro­duk­tion, oft wird aber auch die Gele­gen­heit genutzt, um Weine im ver­trauter Umge­bung bewerten zu lassen, welche einem im Moment noch Rätsel auf­geben bzw. Pro­bleme bereiten.

Era ora di orga­niz­zare la nostra con­sueta degus­ta­zione dei vini nuovi, che vede coin­volti da sempre Jose­phus e Bar­bara Mayr (Erbhof Unter­ganzner), Andreas e Judith Berger (Thurnhof) nonché Bern­hard e Doris Pichler (Mes­snerhof). Quest’ultimo ha ospi­tato questa edi­zione. Di solito si degusta alla cieca delle pan­o­ra­miche rap­p­re­sen­ta­tive dell’annata ma spesso ven­gono port­arti anche dei vini che al momento sono di dif­fi­cile comprensione.

Nun, so schwierig der Wit­te­rungs­ver­lauf und so hoch der Schäd­lings– und Krank­heits­druck 2014 auch waren, die Kost­proben zeigten, dass der extrem gestei­gerte Arbeits­auf­wand bei Pflege und Lese — den fast nur Fami­li­en­be­triebe auf­bringen können — die Schäden auf quan­ti­ta­tive Ein­bußen beschränkt hat. Das wenige Trau­bengut, das dann letzt­lich aber gesund und reif ein­ge­bracht werden konnte, hat Weine her­vor­ge­bracht, welche sich nicht hinter jenen der anderen, ungleich unkom­pli­zier­teren Jahr­gängen ver­ste­cken müssen.

Per quanto il decorso cli­ma­tico del 2014 era sfa­vore­vole e la pres­sione delle mal­attie forte, i cam­pioni degus­tati hanno rile­vato che con un impegno mas­siccio di man­odopera, che quasi solo le azi­ende fami­liare ries­cono a garan­tire, i danni si limitano a perdite quan­ti­ta­tive. Le poche uve ven­dem­miate, però sane e mature, hanno gene­rato vini che non si devono nas­con­dere ris­petto a quelli di annate molto meno com­pli­cate. Den ganzen Bei­trag lesen — Leg­gere l´intero post »

Bozner Weinkost 2015 — Mostra dei vini 2015

Geschrieben von am 23. Februar 2015 | Abgelegt unter Ankündigung - Annuncio

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Alle Jahre wieder und doch immer wieder neu: Nicht nur, was die Weine angeht — jeder Jahr­gang ist natur­gemäß anders — son­dern auch die Ange­bote und Abläufe werden immer wieder auch in Absprache mit den Aus­stel­lern den sich ändernden Anfor­de­rungen und Vor­lieben der Besu­cher ange­passt. So ist dieser seit 1896 abge­hal­tene Bozner Früh­jahrs­wein­markt sei es für Profis wie auch für Lieb­haber des Süd­ti­roler Weines immer wieder ein Fix­punkt im Jahr. Ich wün­sche eine gute Kost in den Tagen vom 4. bis 7.3. auf Schloss Maretsch!
Programm2015

 

Ogni anno ma lo stesso mai uguale: Non solo per quello che con­cerne i vini che per natura di cose sono ogni anno diversi, ma soprat­tutto perché il pro­gramma e le pro­poste ven­gono con­ti­nu­a­mente ade­guate alle esi­genze e le pre­di­le­zioni in con­tinua evo­lu­zione dei visi­ta­tori. Per questo  il Bozner Früh­jahrs­wein­markt (trad.: Mercato pri­ma­ve­rile dei vini di Bol­zano) isti­tuito nel 1896 rimane tut­tora un punto di rife­ri­mento annuale sia per i pro­fes­sio­nisti che per gli appas­sio­nati del vino sud­ti­ro­lese. Auguro buona degus­ta­zione nei giorni tra il 4 ed il 7 marzo a Castel Mareccio!

Programma2015

Freude oder Rentabilität? — Piacere o redditività?

Geschrieben von am 15. Februar 2015 | Abgelegt unter Ankündigung - Annuncio, Öffentlichkeitsarbeit - Pubbliche relazioni

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Diese Frage muss ich mir beson­ders um diese Zeit stellen, ist das doch jene Periode, wo am meisten Anfragen zu Wein­ver­an­stal­tungen ins Haus flat­tern. Ohne Frage, wer sich nicht zeigt, wird ver­gessen! Über das Internet zu kom­mu­ni­zieren ist wichtig, das bewahr­heitet sich immer öfter. Aber das Pro­dukt um das es schluss­end­lich geht, selbst spre­chen zu lassen und dem Inter­es­sierten im realen Leben zu begegnen, ist par­allel dazu doch glück­li­cher­weise unverzichtbar.

Questa domanda mi pongo soprat­tutto in questo periodo, in quanto da giorni mi stanno arri­vando par­ecchi inviti a mani­fes­ta­zioni enoiche. Certo, chi non si fa vedere, verrà dimen­ti­cato prima o poi! Com­u­ni­care attra­verso l’internet è import­ante come si vede sempre di più. Però fare par­lare il pro­dotto stesso ed incon­trare di per­sona gli inter­es­sati è per for­tuna ancora irrinunciabile.

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Entsteht eine neue Rebsorte? — Sta nascendo una nuovo vitigno?

Geschrieben von am 30. Januar 2015 | Abgelegt unter Weingarten - Vigneto

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Diese Frage ist theo­re­tisch so kor­rekt wie als Ant­wort prak­tisch unwahr­schein­lich. Es ist das gleiche wie wenn ich euch meinen lot­to­spie­lenden Nach­barn als zukünf­tigen Mil­lionär vor­stelle. Alles ist mög­lich, aber mit wel­cher Chance auf Rea­li­sie­rung? Tat­sache ist, dass eine meiner Gewürz­tra­mi­ner­reben letzt­lich mutiert ist, d.h. dass ihr Erbgut ver­än­dert wurde. Die Blätter haben ihre cha­rak­te­ris­ti­sche Form bei­be­halten, auch die Trau­ben­form ist unver­än­dert geblieben. Die Beeren sind aber weiß, und mir kam vor, sie schmeckten (bei der ein­zigen, ober­fläch­li­chen Kost) sehr süß, aro­ma­tisch, aber nicht unbe­dingt dem Gewürz­tra­miner ähnlich, eher wie ein sehr reife, aro­ma­ti­scher Rieslingtraube.

Questa domanda è teo­ri­ca­mente tanto cor­retta quanto come ris­posta pra­ti­ca­mente impro­ba­bile. È la stessa cosa come se vi pre­sen­tassi il mio vicino gio­ca­tore al lotto come futuro milio­nario. Tutto è pos­si­bile, ma con quanta pro­ba­bi­lità di successo? Sta di fatto che però una mia vite di Gewürz­tra­miner ha subito una muta­zione gene­tica, cioè il suo mate­riale gene­tico è stato modi­fi­cato. Le foglie hanno con­ser­vato il loro aspetto come anche la forma del grap­polo. Gli acini sono però bianchi e alla degus­ta­zione (unica e super­fi­ciale) mi sem­bra­vano molto dolci, aro­ma­tici, ma non iden­tici al Gewürz­tra­miner, piut­tosto come un grap­polo molto maturo die Riesling.

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Das Erbe von 2014 — L’eredità del 2014

Geschrieben von am 19. Januar 2015 | Abgelegt unter Weingarten - Vigneto


2015-01-13_15-24-41Jahre, wo an der Rebe ent­weder durch Pflan­zen­krank­heiten oder durch Unwetter Schäden ent­stehen, wirken sich auch immer auf das Fol­ge­jahr aus. Beson­ders der Hagel­schlag bringt je nach Inten­sität Folgen für ein bis zwei Jahre mit. Der Blatt­mas­se­ver­lust bewirkt deut­liche schwä­chere Frucht­ruten, welche zudem kaum biegbar sind, da sie an den Stellen, wo die Hagel­kör­nern Wunden in den Trieb geschlagen haben, extrem leicht bre­chen. Des­wegen ist im Zuge des Reb­schnittes die Aus­wahl an Frucht­ruten begrenzt, sie können nicht nach der Posi­tion am Reb­holz wie üblich aus­ge­wählt werden, son­dern müssen zudem hin­sicht­lich ihres Gesund­heits­zu­stand aus­ge­sucht werden. Wenn es ganz schlimm geha­gelt hat, ist nur mehr Zap­fen­schnitt mög­lich, was aber auf Grund der ver­schie­denen Basal­knos­pen­frucht­bar­keit nicht für alle Sorten zufriedenstellend ist.

Le annate carat­te­riz­zate da attacchi mas­sicci di mal­attie fun­ginee o forti intem­perie si riper­cuo­tono anche sull’anno seguente. Soprat­tutto la gran­dine si fa sen­tire ancora uno o anche due anni dopo. La perdita di massa fogliare pro­voca tralci deci­sa­mente più deboli che poi sono anche molto meno pieg­he­voli, in quanto si spac­cano facil­mente in cor­ris­pon­denza delle ferite che hanno pro­vo­cato i chicchi di gran­dine. La scelta dei capi da frutto di con­se­guenza è limi­tata in quanto non si basa come è nor­male sulla posi­zione del tralcio sul ceppo ma in più sullo stato sani­tario. In casi di gran­di­nate molto forti non rimane che ripie­gare sulla pota­tura a cor­done spe­ro­nato. Solu­zione non sempre ideale in quanto la fer­ti­lità delle gemme basali non è sod­dis­fa­cente per tutti le varietà. 

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Sorten, Lagen, Klassifizierung, alles klar? — Vitigni, zone, classificazione, tutto chiaro?

Geschrieben von am 11. Januar 2015 | Abgelegt unter Weingarten - Vigneto, Weinwirtschaft - Economia vitivinicola


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Die Süd­ti­roler Wein­wirt­schaft hat sich für die nächste Zeit viel vor­ge­nommen. So soll unter der Feder­füh­rung des Kon­sor­tiums Süd­tirol Wein die Lagen­klas­si­fi­ka­tion ange­gangen werden. Eine Rie­sen­auf­gabe und zudem reich an Spreng­stoff, das kann vor­weg­ge­nommen werden. Doch der Reihe nach: Süd­tirol ver­fügt seit 150 Jahren (Erz­herzog Johann und seinen Mit­strei­tern sei Dank) über ein sehr viel­fäl­tiges Sor­ten­sprek­trum, das zudem, reb­ge­schicht­lich betrachtet, in seiner Zusam­men­set­zung als eher jung ein­zu­stufen ist. Meines Wis­sens sind von den heute ange­bauten Reb­sorten allein die Ver­natsch– und die Lagrein­rebe in grö­ßerem Umfang schon länger im jet­zigen Süd­tirol ver­breitet. Viele Sorten im Lande zu haben, ist einer­seits ein wein­bau­li­cher Vor­teil — beson­ders, wenn sich die Anbau­be­din­gungen auch klein­räumig immer wieder ändern —, and­rer­seits aber eher hin­der­lich für Ansehen und Ver­mark­tung der Weinbauregion.

Il set­tore viti­vi­ni­colo si è pre­fisso un obi­et­tivo molto impegna­tivo. Sotto la dire­zione del Con­sorzio Vino Alto Adige si vuole ela­borare un sis­tema di clas­si­fi­ca­zione del ter­ri­torio viti­colo. Un com­pito note­vole e ricco di pos­si­bili con­flitti, questo si sa già adesso. Per capire meglio il punto di par­tenza bisogna riportare alla mente che il Sud­ti­rolo dis­pone oggi di un gran numero di vitigni grazie al lavoro dell’arci­duca Gio­vanni ed i suoi col­la­bo­ra­tori di 150 anni fa e che questa sua com­po­si­zione è abbas­tanza recente dal punto di vista ampe­los­to­rico. Se non erro, dei vitigni col­ti­vati al momento solo la Schiava ed il Lag­rein erano dif­fusi in modo con­side­re­vole ancora prima. Avere tanti vitigni in una zona com­porta molti van­taggi, soprat­tutto se essa è come nel nostro caso molto ete­ro­genea, ma pur­troppo ost­a­cola la pro­mo­zione e la com­mer­cia­liz­za­zione del territorio.

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Wieder zu Hause — Di nuovo a casa

Geschrieben von am 11. Dezember 2014 | Abgelegt unter Keller - Cantina, Weingarten - Vigneto

2014-11-27_11-02-00Ent­gegen den all­ge­meinen Vor­stel­lungen ist der November im Arbeits­leben eines Wein­bauern ein mit Akti­vi­täten sehr gut gefüllter Monat. Viele Ver­an­stal­tungen, Prä­sen­ta­tionen, Treffen und Wei­ter­bil­dungs­ver­an­stal­tungen, welche nicht in den Ern­te­mo­naten Sep­tember und Oktober abge­halten werden können, werden im November nach­ge­holt. Was die prak­ti­schen Arbeiten angeht, hat jetzt der Keller Priorität.

Con­tra­ri­a­mente a quello che si pot­rebbe pensare, il mese di novembre per un vignaiolo è pieno di atti­vità. Tante mani­fes­ta­zioni, pre­sen­ta­zioni, incontri e for­ma­zioni che non possono venire svolti nei mesi della ven­demmia, cioè set­tembre ed ottobre, sono da recup­erare a novembre. Per quello che con­cerne invece i lavori manuali, la can­tina a asso­luta priorità.

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Grazie! — Danke!

Geschrieben von am 4. Dezember 2014 | Abgelegt unter Öffentlichkeitsarbeit - Pubbliche relazioni

bassa_locandina_mercato_2014aÈ ver­a­mente dif­fi­cile descri­vere in modo esau­ri­ente ciò che il Mer­cato dei Vini dei Vignaioli Indi­pen­denti costi­tuisce per i suoi par­te­ci­panti. È molto di più, e già questo è tanto, di un foro in cui il con­su­ma­tore può assag­giare libe­r­a­mente più di mille vini, incon­trare chi li fa e acquis­tare como­do­mante cosa gli piace. È infatti soprat­tutto l’incontro annuale dei soci FIVI in un clima di ami­cizia e soli­da­rietà con la con­s­ape­vo­lezza di essere una parte import­an­tis­sima del set­tore viti­vi­ni­colo in spe­ciale e dell’ambiente rurale in generale.

Es ist fast unmög­lich mit Worten zu beschreiben, was der Mer­cato dei Vini dei Vignaioli Indi­pen­denti (Wein­markt der unab­hän­gigen Wein­bauern) für seine Teil­nehmer dar­stellt. Er ist weitaus mehr — und schon das ist ein tolles Angebot — als ein zwei­tä­giger Markt­platz, wo die Besu­cher über 1.000 Weine frei ver­kosten, ihre Pro­du­zenten treffen und ganz bequem das kaufen können, was ihnen beson­ders geschmeckt hat. Er ist näm­lich haupt­säch­lich das wich­tigste Treffen der Wein­bauern, welche der FIVI (ita­lie­ni­sche Ver­ei­ni­gung der unab­hän­gigen Wein­bauern) ange­hören. Eine Zusam­men­kunft in einem Klima der Freund­schaft und Soli­da­rietät mit dem stei­gendem Bewusst­sein, wichtig für die Wein­wirt­schaft im Spe­zi­ellen und für den länd­li­chen Raum im Gene­rellen zu sein.

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