Kamera ab! — Ciak, si gira!

Geschrieben von am 13. Januar 2018 | Abgelegt unter Allgemein - Generale

Zeit­raf­fer­filme haben auf mich immer schon fas­zi­nie­rend gewirkt. Koyaa­nis­qatsi — wer erin­nert sich noch? — hat mich sei­ner­zeit extrem berührt. Die heu­tige digi­tale Tech­nik erlaubt es inzwi­schen jedem, mit die­sen Tech­ni­ken zu expe­ri­men­tie­ren.  So habe ich diese Methode bis­her genutzt, den Bau­fort­schritt unse­rer Kel­le­r­er­wei­te­rung zu doku­men­tie­ren und um die Dar­stel­lung unse­rer nor­ma­ler­weise zwei Tage dau­ernde Wein­ab­fül­lung auf wenige Minu­ten zu kon­zen­trie­ren. 

Rip­rese a cadenza acce­le­rata mi hanno da sempre impres­sio­nato. Koyaa­nis­qatsi — qual­cuno si ricorda ancora? — mi ha a suo tempo molto toc­cato. La tec­nica digi­tale odierna per­mette ormai a tutti di spe­ri­men­tare con questa meto­do­lo­gia. In pas­sato ho uti­liz­zato infatti questo tipo di filmato per docu­men­tare l’ampliamento della nos­tra can­tina e per con­cen­trare la rapp­re­sen­ta­zione dell’imbot­tiglia­mento di due gior­nate in pochi minuti. 

Zudem wur­den zwei kom­plette Vege­ta­ti­ons­pe­ri­oden (2013, 2014) unse­rer Reben auf diese Art doku­men­tiert, wobei trotz beschei­dens­ter Tech­nik der Zuspruch des Publi­kums für meine Ver­hält­nisse recht ansehn­lich war. Es scheint in die­ser Art auch nicht viel zu geben. Der Auf­wand, die rich­tige Auf­nah­me­po­si­tion zu fin­den, ein gan­zes Jahr die Kamera hard- und soft­ware­mä­ßig zu betreuen, die Bil­der immer wie­der zu sor­tie­ren, bear­bei­ten und zu peri­odisch publi­zier­ten Fil­men zusam­men­zu­fü­gen ist nicht uner­heb­lich und ver­langt eine gewisse Kon­stanz und Hart­nä­ckig­keit. 

Poi ho ripreso in questo modo due annate (2013, 2014) delle nostre viti, notando par­ec­chio inter­esse da parte del pubblico, nono­stante che l’impegno tec­no­lo­gico era modes­tis­simo. Sem­bra che mate­riale di questo tipo ci sia poco in giro. Infatti l’impegno di tro­vare la giusta posi­zione, di seguire rego­larmente la foto­ca­mera dal punto di vista del hard­ware e soft­ware, di sele­zio­nare ed ela­borare le imma­gini e di farne un filmato non è pro­prio poco e richiede anche una certa tenacità.

Jetzt hat es mich wie­der in den Fin­gern gejuckt, wes­halb ich wie­der so ein Reben-Pro­jekt gestar­tet habe. Mit Hilfe einer schon etwas älte­ren aber immer­hin doch GoPro-Kamera und einem ver­bes­ser­ten Bil­der­aus­wahl hoffe ich, qua­li­ta­tiv bes­sere Auf­nahme dem inter­es­sier­ten Publi­kum zu bie­ten. Vor­ge­se­hen ist, dass jede Woche der aktua­li­sierte Film ins Netz gestellt wird. Wie schon vor­her in der rech­ten Leiste des Blogs, “panta rei — Vin­meo”, zu fin­den. Viel Spaß!

Adesso ho sen­tito di nuovo la voglia di fare qual­cosa del genere per cui ho ini­ziato un nuovo pro­getto sull’andamento vege­ta­tivo delle viti. Questa volta spe­r­ando in una qua­lità migliore uti­liz­zando come camera di ripresa una GoPro e sele­zio­n­ando in un secondo momento con mag­gior accu­ra­tezza le sin­gole foto. È pre­visto di pubbli­care ogni setti­mana il fimato attuale. Come in pas­sato nella colonna a des­tra del blog, sotto “panta rei — Vin­meo”. Buona visione!

 

Es gibt nur fünf Fässer Rotwein aber die Weißen riechen phantastisch — Abbiamo fatto solo cinque fusti di vino rosso ma i bianchi hanno profumi fantastici

Geschrieben von am 4. Januar 2018 | Abgelegt unter Allgemein - Generale


Die­ser locker hin­ge­wor­fene Satz fasst tref­fend das ver­gan­gene Jahr zusam­men. Es war für mich als Wein­bauer ein schwie­ri­ges Jahr, das kann man wohl sagen. Der tro­ckene und kalte Win­ter hat zu den stärks­ten Win­ter­schä­den geführt, die ich bis jetzt erlebt habe. Zahl­rei­che alte Char­don­nay- und Rulän­der­re­ben am Oge­aner und Klaus­ner erwach­ten nicht mehr aus dem Win­ter­schlaf. Bei den meis­ten davon gab es auch keine Aus­triebe an der Basis, soge­nannte Mar­tit­schen, mit wel­chen man in ein bis zwei Jah­ren einen neuen Stock auf­bauen kann; sie muss­ten mit Jungre­ben auf­wen­dig ersetzt wer­den. 

Questa frase but­tata lì, ris­pec­chia nono­stante la sua incom­ple­tezza l’annata scorsa. Per me come vignaiolo era un’annata dif­fi­cile, di sicuro. L’inverno freddo e secco ha pro­vo­cato i peg­giori danni che io abbia visto finora. Tanti ceppi vec­chi di Char­don­nay e Pinot gri­gio nei vigneti Oge­aner e Klaus­ner non si sono più ris­ve­gliati in pri­ma­vera. Nella stra­grande mag­gior­anza dei casi le viti non hanno nean­che ricac­ciato dal basso ma dove­vano essere sosti­tuite in modo impeg­na­tivo con gio­vani barb­a­telle. 

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Die 25. Einkellerung abgeschlossen! — Terminata la 25° vendemmia!

Geschrieben von am 13. November 2017 | Abgelegt unter Ernte - Vendemmia, Keller - Cantina

Mit dem Abzug von den Tres­tern letzte Woche kann man die Wein­lese und ihre dazu­ge­hö­ri­gen Kel­ler­ar­bei­ten als abge­schlos­sen betrach­ten. Und wie der Titel schon sagt, es war die 25., an der ich aktiv und dau­ernd dabei war. 1992 habe ich am Ver­suchs­zen­trum Laim­burg, Sek­tion Kel­ler­wirt­schaft, mit der Arbeit begon­nen und sogleich sollte ich auch Ver­suchs­wein­aus­bau­ten eigen­ver­ant­wort­lich durch­füh­ren. Ich erin­nere mich noch genau: Ein über die Jahre dau­ern­der, inhalt­lich aber jähr­lich aktua­li­sier­ter Dau­er­ver­such, der Test von Rein­zucht­he­fe­prä­pa­ra­ten, wurde mir zum Anfang zuge­teilt. Keine leichte Auf­gabe, der Wein­aus­bau in klei­nen und kleins­ten Behäl­tern, das Moni­to­ring des Gär­ver­laufs mit dem täg­li­chen Wie­gen, das Zäh­len der Hefe­zel­len unter dem Mikro­skop, die rei­bungs­lose sen­so­ri­sche Bewer­tung durch das Sen­so­rik­pa­nel und die kor­rekte sta­tis­ti­sche Aus­wer­tung der Ergeb­nisse. Ein geeig­ne­ter Ort aber, um prä­zi­ses Arbei­ten zu ler­nen, ich ver­danke ihm viel.

Con la svina­tura della setti­mana scorsa posso con­s­i­der­are con­cluso il nos­tro peri­odo ven­dem­miale. E come si vede dal titolo, era la mia 25a sta­gione alla quale par­te­ci­pavo a pieno titolo. Nel 1992 infatti ho comin­ciato a lavor­are presso il Cen­tro di spe­ri­men­ta­zione Laim­burg, sezione eno­lo­gia, e dovevo subito seguire in auto­no­mia una parte delle micro­vi­ni­fi­ca­zioni. Mi ricordo ancora bene del primo pro­getto che mi venne affi­dato: una prova com­pa­ra­tiva di lie­viti sele­zio­nati che si fece ogni anno con i pre­pa­rati attuali. Non era un com­pito facile in quanto com­pren­deva la vini­fi­ca­zione in pic­coli e pic­co­lis­simi con­te­ni­tori, il moni­torag­gio dell’andamento fer­men­ta­tivo per mezzo di pesa­ture quo­ti­diane, la conta delle cel­lule al micro­sco­pio, la valu­t­a­zione sen­so­riale tra­mite il panel di degus­ta­zione e la cor­retta ela­bora­zione dei dati sta­tis­tici. Un posto però dove si impa­rava a lavor­are con pre­ci­sione ed al quale devo molto.

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Damit es nicht langweilig wird — Perché non diventi noioso

Geschrieben von am 31. März 2017 | Abgelegt unter Weingarten - Vigneto

In den ter­ras­sier­ten Steil­la­gen, beson­ders in Wald­nähe sind die Eulen­rau­pen oder Erd­rau­pen, bei uns Rugat­ten genannt, seit jeher ein Pro­blem. Dass sie aber auch in tie­fe­ren, fla­che­ren Anla­gen ohne Stütz­mau­ern wie bei uns Schä­den anrich­ten, ist neu. Vori­ges Jahr schon habe ich  im Wein­gar­ten Feld immer wie­der Reb­stö­cke beob­ach­tet, wel­che zwar eine nor­male Laub­wand, aber keine Trau­ben auf­wie­sen. Meis­tens zwei bis vier Stö­cke angren­zend in der glei­chen Reihe, ein ein­deu­ti­ges Schad­bild.  Die Rau­pen wan­dern näm­lich in der Dun­kel­heit über den Reb­stamm auf die Triebe und fres­sen zuerst die geschwol­le­nen Knos­pen aus, spä­ter auch die noch ganz kur­zen Triebe. Den Tag ver­brin­gen die Tiere wie­der sicher im Boden, wo sie sich etwas spä­ter auch ver­pup­pen. Statt den aus­ge­fres­sen Knos­pen trei­ben spä­ter die Neben­au­gen aus, aber diese tra­gen in den sel­tens­ten Fäl­len Trau­ben. Inso­fern ist die ver­mehrte Anwe­sen­heit die­ser, der Gat­tung Noc­tua ange­hö­ri­gen Schäd­linge, ein ernst­zu­neh­men­des Pro­blem. 

Nei vigneti col­li­nari, soprat­tutto in vic­inanza del bosco, le not­tue cos­ti­tuis­cono da sempre un pro­blema. Che com­pai­ano anche in piano, in vigneti privi di muretti è invece una novità. Già l’anno scorso ho notato nel nos­tro vigneto Feld diversi ceppi che ave­vano la parete fogli­are nor­male ma che erano privi di grap­poli. Di solito da due a quat­tro viti in serie sullo stesso filare, sin­tomi uni­voci. Infatti le larve di questi lepi­dot­teri del genere Noc­tua sal­gono di notte sulle viti per nutrirsi sui tralci di gemme e ger­mo­gli appena sboc­ciati. Di giorno si anni­dano nel ter­reno, dove si tras­for­mano più tardi in cri­sal­idi. Al posto della gemma princi­pale sboc­ciano quelle secon­da­rie ma queste solo in pochis­simi casi portano dei grap­poli. Per questo la com­parsa mas­sic­cia di questo fitof­ago com­porta danni quan­ti­ta­tivi sen­si­bili. 

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MUNDUS VINI">MUNDUS VINI

Geschrieben von am 11. März 2017 | Abgelegt unter Weinbewertung — Valutazione dei Vini

Ich koste regel­mä­ßig für die Win­zer­ver­ei­ni­gung Tiro­len­sis Ars Vini (TAV) und im Ver­suchs­zen­trum Laim­burg beur­teile ich auch nach mei­nem Abgang 2009, jetzt als einer der exter­ner Kos­ter, die dor­ti­gen Ver­suchs­weine. Mei­nen letz­ten Wein­wett­be­werb habe ich aber 2012 orga­ni­siert und dass ich selbst bei einem aktiv mit­ge­kos­tet habe, liegt noch län­ger zurück. Das Thema Sen­so­rik inter­es­siert mich aber auch als Wein­bauer nach wie vor. Des­halb war ich sehr froh, dass es mir heuer end­lich gelun­gen ist, die Zeit zu fin­den, um als Juror beim Inter­na­tio­na­len Wein­preis Mun­dus Vini in Neu­stadt an der Wein­straße vier Tage mit­zu­kos­ten.

Degusto rego­larmente per l’associazione dei pro­dut­tori Tiro­len­sis Ars Vini (TAV) e nel Cen­tro Spe­ri­men­tale Laim­burg con­ti­nuo a giu­di­care i vini spe­ri­men­tali nono­stante che non ci lavoro più dal 2009, adesso come uno dei mem­bri esterni del panel. Il mio ultimo con­corso eno­lo­gico l’ho orga­niz­zato però ancora nel 2012 e diversi anni prima ancora ho par­te­ci­pato come giu­dice a com­mis­sioni di ass­ag­gio. Nono­stante che adesso io sia solo pro­dut­tore con­ti­nuo ad inter­ess­armi di ana­lisi sen­so­riale. Per cui ero molto con­tento di aver tro­vato quest’anno final­mente il tempo necessa­rio per fare tutti i quat­tro giorni del Pre­mio Inter­na­zio­nale Mun­dus Vini che si svolge a Neu­stadt an der Wein­straße, nel Pala­ti­nato ger­ma­nico.

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Der dritte “Feld” — Il terzo “Feld”

Geschrieben von am 26. Februar 2017 | Abgelegt unter Weingarten - Vigneto

Mitte Februar haben wir mit dem Schnitt der Jungre­ben im Wein­gar­ten Unter­feld die Schnittsai­son been­det. Die Char­don­nay-Stö­cke kom­men jetzt in das dritte Stand­jahr und von den aller­meis­ten erwarte ich mir auch schon einen ers­ten merk­ba­ren Ertrag.

Con il taglio delle gio­vani viti nel vigneto Unter­feld abbiamo con­cluso la pota­tura inver­nale di quest’anno. I ceppi di Char­don­nay comin­ciano il loro terzo anno di dimora e dalla mag­gior parte di loro mi aspetto un primo mode­sto rac­colto.

2014 haben wir die letzte in mei­nem Eigen­tum ver­blie­be­nen Obst­wiese mit die­sem Wein­gar­ten getauscht, die Umstel­lung des Betrie­bes zu nur Wein­bau ist also kom­plett voll­zo­gen. Mit dem direkt unter dem Dorf am Beginn der Tal­sohle gele­ge­nen Unter­feld haben wir also unsere dritte Lage, wo der Begriff Feld im Namen steckt. Zur Erin­ne­rung: Wir besit­zen schon einen Wein­gar­ten in der Lage Feld am Mar­grei­der Schwemm­ke­gel, mit Gewürz­tra­mi­ner bestockt, und noch län­ger eine Anlage im Ober­feld, im nörd­li­chen Tal­bo­den der Gemeinde gele­gen, wo einer unse­rer bei­den Grauen Bur­gun­der wächst.

Nel 2014 abbiamo acqui­sito questo vigneto cam­bi­an­dolo con il nos­tro ultimo meleto rimasto. Con ciò la con­ver­sione dell’azienda a sola­mente vigneto si è con­clusa. L’Unter­feld, situato diret­tamente sotto il paese di Magrè, all’inizio del fon­do­valle, è il terzo degli appez­zamenti in cui nome è con­ten­uto il ter­mine Feld. Accanto al Feld vero e pro­prio, che è impi­an­tato con Gewürz­tra­mi­ner e che è dis­lo­cato sul cono­ide del paese, abbiamo anche un vigneto in zona Ober­feld, cioè nel fon­do­valle set­ten­trio­nale del comune dove invece col­tivo le uve di uno dei nos­tri due Pinot gri­gio.

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Verpflichtende telematische Kellerbuchführung, Segen oder Fluch? — Registri telematici di cantina obbligatori, beneficio o maledizione?

Geschrieben von am 6. Februar 2017 | Abgelegt unter Allgemein - Generale

 

Seit 1. Jän­ner 2017 sind sie ver­pflich­tend, die digi­ta­len Kel­ler­bü­cher, bis 30. April wer­den par­al­lel dazu in Pro­blem­fäl­len auch noch die bis­her übli­chen papie­re­nen Regis­ter akzep­tiert. So kann man den momen­tan Stand der Dinge ver­ein­fa­chend dar­le­gen. “Na ja, Digi­ta­li­sie­rung…, wel­chen Bereich unse­res Lebens betrifft er nicht, beson­ders im Beruf­li­chen?”

Dall’ 1 gen­naio sono d’obbligo, i cosi­detti regis­tri di can­tina tele­ma­tici. Fino al 30 aprile in caso di pro­blemi ven­gono accet­tati anche i regis­tri cart­acei usati finora. Ecco in sin­tesi la situa­zione attuale. “Ti sor­prende? La digi­ta­liz­za­zione è onni­p­re­sente, soprat­tutto in ambito pro­fes­sio­nale.”

Der große Unter­schied zu vor­her ist aber nicht so sehr der Über­gang von den hand­schrift­li­chen Ein­tra­gun­gen auf die digi­tale Ein­gabe am Com­pu­ter, son­dern dass diese Daten tele­ma­tisch in eine zen­trale Daten­bank des Land­wirt­schafts­mi­nis­te­ri­ums über­tra­gen wer­den. Zudem wer­den deut­lich mehr Vor­gänge mel­de­pflich­tig. D.h. die Wein­kon­trolle kann schon von ihrem Büro aus erste Kon­trol­len machen, die Rück­ver­folg­bar­keit im Kel­ler wird noch genauer. Bei den klei­ne­ren Pro­du­zen­ten hat die ver­pflich­tende Ein­füh­rung für alle Betriebe über 50 Hl Jah­res­pro­duk­tion für ziem­lich viel Unruhe  gesorgt.

La vera novità non è tanto il pas­s­ag­gio dal cart­aceo al digi­tale ma il fatto che questi dati ven­gono tras­messi in modo tele­ma­tico al ser­ver SIAN del minis­tero delle poli­ti­che agri­cole. Inoltre è aumen­tato il numero dei pas­s­aggi da dichiarare. Vuol dire che gli organi di con­trollo possono ini­zi­are le loro indagini già dal loro uffi­cio, la rin­trac­cia­bi­lità diventa più pre­cisa. L’introduzione di questa nuova prassi per le azi­ende che fanno più di 50 Hl vino all’anno ha pro­vo­cato un malumore dif­fuso tra le pic­cole azi­ende.

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Der Weg zur Hölle ist mit guten Vorsätzen gepflastert — La strada dell’inferno è lastricata di buone intenzioni

Geschrieben von am 9. Januar 2017 | Abgelegt unter Keller - Cantina, Weingarten - Vigneto, Weinwirtschaft - Economia vitivinicola

Die­ser Spruch, der übri­gens viele Väter zu haben scheint, wir immer wie­der her­an­ge­zo­gen, um auf die Sinn­lo­sig­keit von guten Vor­sät­zen pla­ka­tiv hin­zu­wei­sen. Sicher­lich wer­den an die Jah­res­wende zu viele Hoff­nun­gen geknüpft, so dass diese auch ver­wirk­licht wer­den kön­nen und schnell droht die Eupho­rie wie­der ein­mal in Resi­gna­tion oder Frust umzu­schla­gen. Doch sich gar keine Ziele für das neue Kalen­der­jahr zu ste­cken, wäre das wirk­lich eine viel bes­sere Alter­na­tive?

Questo detto, che sem­bra avere più autori, viene spesso uti­liz­zato per evi­den­zi­are in modo abbas­t­anza sug­ges­tivo l’inutilità dei buoni pro­po­siti. Certo che all’inizio dell’anno i buoni pro­po­siti presi sono troppi per essere messi in pra­tica ed e facile che dall’euforia ini­ziale si cada per l’ennesima volta in ras­segna­zione o frus­tra­zione. D’altra parte, non pensare a nes­sun obi­et­tivo da rag­gi­ungere nel nuovo anno vi pare un’alternativa valida?

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Begrünung im Weingarten: Bodenpflege und Biodiversität (2) — Inerbimento del vigneto: Gestione del suolo e biodiversità (2)

Geschrieben von am 3. Januar 2017 | Abgelegt unter Weingarten - Vigneto

Im vori­gen Bei­trag habe ich dar­über berich­tet, wie in Süd­ti­rol zur Zeit die Begrü­nung zumeist gehand­habt wird. Eine durch­wegs nie­der gehal­tene, grä­ser­ori­en­tierte, mit dem Haupt­ziel, die Ero­sion zu ver­hin­dern, Dau­er­hu­mus auf­zu­bauen, die Ver­dich­tung zu mini­mie­ren und die Befahr­bahr­keit zu garan­tie­ren. Nach­dem diese Boden­pfle­ge­form hier seit bald 50 Jah­ren flä­chen­de­ckend ver­brei­tet ist, liegt eini­ges an Erfah­rung vor, wes­halb unsere Wein­bau­re­gion seit Anfang an eine wich­tige Rolle im “Inter­na­tio­na­len Arbeits­kreis für Boden­be­wirt­schaf­tung und Qua­li­täts­ma­nage­ment im Wein­bau” u.a. spielt. 

Nel post pre­ce­dente ho par­lato di come viene gestito l’inerbimento in Sud­ti­rolo. È cos­ti­tuito per di più da gra­m­i­nacee, viene ten­uto basso e viene fatto princi­pal­mente per evi­t­are l’erosione, accu­mu­lare humus di strut­tura, per mini­miz­zare il com­pat­ta­mento del ter­reno e per garan­tirne la pra­ti­ca­bi­lità da parte dei mezzi. Sic­come da ormai 50 anni quì si pra­tica questo tipo di ges­tione del suolo è matu­rato un bel po’ di espe­ri­enza. Per cui la mia zona è pre­sente nei diversi gruppi di lavoro spe­ci­fici come per esem­pio nell’ “Inter­na­tio­na­ler Arbeits­kreis für Boden­be­wirt­schaf­tung und Qua­li­täts­ma­nage­ment im Wein­bau” (Gruppo di lavoro inter­na­zio­nale per la ges­tione del suolo e della qua­lità in viti­col­tura).

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Unsere Weine — I nostri vini: Cabernet Franc Puit

Geschrieben von am 29. Dezember 2016 | Abgelegt unter Keller - Cantina, Weingarten - Vigneto

Warum habt ihr einen Caber­net Franc?” Diese Frage wir mir immer wie­der auf Wein­ver­an­stal­tun­gen gestellt. Es wird dabei gemeint, warum wir nicht statt­des­sen die zumin­dest bei uns viel ver­brei­te­tere Sau­vi­gnon-Vari­ante anbauen. Nun, die Ant­wort ist eigent­lich eine ganz ein­fa­che und ist ledig­lich anbau­tech­nisch begrün­det. 2001 war der Wein­gar­ten Puit nach einem kur­zen Apfel­an­bau-Inter­mezzo wie­der mit Reben zu bepflan­zen und es war bekannt, dass die Bor­de­lai­ser­reb­s­or­ten in Mar­greid einen für sie gut geeig­ne­ten Stand­ort vor­fin­den.

Per­ché avete un Caber­net Franc”? Questa domanda mi viene posta fre­quen­te­mente alle mani­fes­ta­zioni vina­rie. Si vuole sapere per­ché non abbiamo piut­tosto la vari­ante Sau­vi­gnon, molto più dif­fusa dalle mie parti. La ris­posta è sem­plice e di ordine agro­no­mico. Dopo un breve inter­mezzo frut­ti­colo l’appezzamento Puit nel 2001 era da ripi­ant­are a vite ed è cosa nota che le varietà bordolesi tro­vano a Magrè una zona ido­nea per la loro col­ti­va­zione. 

Die Jah­res­ver­läufe waren aber damals hin­sicht­lich des Wit­te­rungs­ver­laufs im Schnitt anders als heute. Ten­den­zi­ell küh­ler und oft mit län­ge­ren Regen­pha­sen anfangs Okto­ber, wel­che u.a. die Luft, und noch mehr die Böden, merk­lich abkühl­ten. Die voll­stän­dige tech­no­lo­gi­sche Reife des Caber­net Sau­vi­gnons, der in unse­rem gebiet­spe­zi­fi­schen Sor­ti­ment immer die spät­rei­fendste Reb­sorte dar­stellt, war dadurch auch in an sich wär­me­ren Lagen nicht immer sicher­ge­stellt. Es konnte pas­sie­ren, dass die Mai­schen in sol­chen Jah­ren auf­ge­bes­sert wer­den muss­ten, die Gerb­stoffe hart blie­ben sowie grün­li­che Noten im fer­ti­gen Wein fest­stell­bar waren.

Gli anda­menti cli­ma­tici allora erano in media diversi da quelli di oggi. Ten­den­zi­al­mente più fre­schi con spesso un peri­odo di piogge all’inizio di ottobre, che abbass­ava in modo sen­si­bile la tem­pe­ra­tura dell’aria, ma soprat­tutto quella del ter­reno. Per cui la piena matu­ra­zione tec­no­lo­gica del Caber­net Sau­vi­gnon, che nel cor­redo ampelo­gra­fico locale cos­ti­tuisce la varietà più tar­diva, non fu sempre assi­cu­rata. Suc­cesse più volte che i suoi mosti ave­vano biso­gno dell’arricchimento, che i vini ave­vano un tan­nino duro in quanto imma­turo, che libe­r­as­sero aromi verdi.

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