Die gute Nachricht: 2016 wird kein früher Jahrgang — La buona notizia: 2016 non sarà un’annata precoce

Geschrieben von am 18. August 2016 | Abgelegt unter Weingarten - Vigneto

Reifetest2016

Da sagt uns zu­min­dest die erste Aus­gabe des wö­chent­lich er­schei­nen­den Rei­fe­tests des Ver­suchs­zen­trums Laim­burg. Bei­spiel­haft die hier wie­der­ge­ge­bene Gra­fik, wel­che den Zu­cker­ge­halt zum Zeit­punkt der ers­ten Pro­be­nahme wie­der­gibt. Wie man sieht, ha­ben wir seit 2005 den tiefs­ten Wert in die­ser durch­aus re­prä­sen­ta­ti­ven An­lage. Na­tür­lich sind zu die­sem Zeit­punkt erst Ten­den­zen hin­sicht­lich des wei­te­ren Rei­fe­ver­lauf sicht­bar, die ro­ten Sor­ten wer­den auch erst an den nächs­ten Ter­mi­nen be­probt, aber ein wich­ti­ger An­halts­punkt ist in je­dem Fall ge­ge­ben.

Questo al­meno ci di­cono i ri­sul­tati del primo test set­tim­a­nale di ma­tu­ra­zione pubb­li­cato dal Cen­tro Spe­ri­men­tale Laim­burg. Il gra­fico ri­por­tato che ri­pro­duce i con­te­nuti zuc­cher­ini è si­gni­fi­ca­tivo. Si vede chi­ara­mente che quest’anno è stato ri­le­vato in questo vi­gneto rap­pre­sen­ta­tivo il va­lore più basso di con­cen­tra­zione zuc­che­rina dal 2005. Al mo­mento si poss­ono ve­dere lo­gi­ca­mente solo ten­denze gros­s­o­lane, con i pre­lievi sui vi­ti­gni a bacca rossa più tar­divi si co­min­cerà sol­tanto le pros­sime set­ti­mane, ma un im­port­ante dato di rife­ri­mento in­tanto c’è.

Das Er­schei­nen des ers­ten Rei­fe­tests der Laim­burg wird in der hie­si­gen Wein­bran­che im­mer mit Span­nung er­war­tet. Der Rei­fe­test er­spart es den ein­zel­nen Be­trie­ben na­tür­lich nicht, beim Nä­her­rü­cken des ver­meint­li­chen Ern­te­ter­mins sel­ber die ei­ge­nen An­la­gen zu be­pro­ben und dem­zu­folge zu re­agie­ren, aber er ist eine wich­tige Ent­schei­dungs­grund­lage. Am An­fang haupt­säch­lich or­ga­ni­sa­to­ri­scher Be­lange: Wie­viel Zeit habe ich noch für die Ar­bei­ten im Wein­gar­ten? Für wann sollte die Ab­schluss­be­hand­lung mit Pflan­zen­schutz­mit­teln ein­ge­plant wer­den falls noch nicht er­folgt? Bis wann müs­sen die Vor­be­rei­tungs­ar­bei­ten im Kel­ler ab­ge­schlos­sen sein? Ab wann soll das Le­se­per­so­nal zur Ver­fü­gung ste­hen? Spä­ter wird auch über die kel­ler­wirt­schaft­li­che Aus­rich­tung an Hand der de­tail­lier­ten Er­geb­nisse noch früh­zei­tig nach­ge­dacht: Wie sieht es mit dem he­fe­ver­wert­ba­ren Stick­stoff aus? Muss ich heuer säu­re­scho­nend ar­bei­ten? Werde ich ich für die­sen Jahr­gang RTK brau­chen? Und so wei­ter und so fort…

L’uscita del primo test di ma­tu­ra­zione di Laim­burg vi­ene sempre at­teso con im­pa­zi­enza dal set­tore vi­ti­vi­ni­colo lo­cale. Il test non ris­par­mia alle azi­ende di fare pre­lievi nei pro­pri vi­gneti con l’avvicinarsi della pres­unta data di ven­dem­mia e di trarne le con­clu­sioni ap­pro­priate ma è un dato di base de­ci­sio­nale molto im­port­ante. All’inizio so­prat­tutto circa le tem­pi­s­ti­che: Quanto tempo ho an­cora per con­clu­dere i la­vori in vi­gneto? Per quando devo pia­ni­fi­care la con­clu­sione dei trat­ta­menti se non è già av­venuta? Fino a che data i la­vori pre­pa­ra­tivi in can­tina dov­ranno es­sere con­clusi? Per quando il per­so­nale di ven­dem­mia do­vrà es­sere dis­po­ni­bile? Più tardi si pen­serà an­che alle ri­per­cus­sioni che i dati detta­gliati av­ranno in can­tina: Come stiamo con l’azoto as­si­mi­l­a­bile (APA)? Devo la­vor­are quest’anno pre­ser­vando l’acidità? Mi ser­virà del MCR per quest’annata? E così via…

Und warum finde ich ei­nen spä­ten Le­se­ter­min po­si­tiv? Erst­mals, weil ich wie so oft mit den Ar­bei­ten eher hin­ten als vorne dran bin, aber das ist al­len­falls mein or­ga­ni­sa­to­ri­sches Pro­blem und wird den Le­ser und Kun­den ver­ständ­li­cher­weise nicht in­ter­es­sie­ren. Re­le­van­ter ist die Tat­sa­che, dass eine spä­tere Reife die Wahr­schein­lich­keit er­höht, dass die Trau­ben in ei­nem schon küh­ler wer­den­den Zeit­raum rei­fen. Das schont die Säure, ist für die Aro­ma­aus­bil­dung po­si­tiv und er­mög­licht eine op­ti­male Reife auch ohne as­tro­no­mi­schen Zu­cker­ge­halte. Mir als haupt­säch­li­chen Weiß­wein­pro­du­zen­ten kommt dies sehr zu Gute. Da­mit ist noch nichts über die Qua­li­tät des Jahr­gangs ge­sagt, aber ein ers­ter Etap­pen­sieg im Zuge ei­nes lan­gen Ren­nens wäre das in­zwi­schen schon. Die schwe­ren Rot­wein­sor­ten pro­fi­tie­ren von so ei­ner Art des Rei­fe­ver­laufs we­ni­ger, da muss man be­dacht sein, ja die phe­no­li­sche Reife zu be­rück­sich­ti­gen, wel­che not­ge­drun­gen auch deut­lich spä­ter er­reicht wird.

E come mai trovo po­si­tivo una data di ven­dem­mia più tar­diva? Un mo­tivo è da ri­cer­care nel mio di­fetto di es­sere sempre un po’ in­die­tro con i la­vori, ma questo è un pro­blema mio che ov­via­mente non in­ter­essa il let­tore e cli­ente. Più im­port­ante è il fatto che an­nate tar­dive au­men­tano la pro­ba­bi­lità che l’uva possa ma­turare in un pe­ri­odo ten­den­zi­al­mente più fresco. Questo pre­serva l’acidità, fa­vo­risce la pro­du­zione de­gli aromi e per­mette una piena ma­tu­ra­zione an­che senza con­te­nuti zuc­cher­ini as­tro­no­mici. Per me da pro­dut­tore prin­ci­pal­mente di vini bi­an­chi ciò è van­tag­gioso. Ci tengo ad af­fer­mare che questo non dice an­cora niente sulla qua­lità dell’annata, ma un primo passo è fatto. I vi­ti­gni rossi di corpo ap­pro­fit­tano meno di questo an­da­mento. Per loro sarà im­port­ante non tras­curare in nes­sun caso la ma­tu­rità fe­no­lica che rag­gi­un­ge­ranno senz’altro più tardi.

Immer wieder… Peronospora — Sempre di nuovo… Peronospora

Geschrieben von am 30. Juni 2016 | Abgelegt unter Weingarten - Vigneto

2008-07-24_08-18-30Ei­gent­lich will ich über­haupt nicht gerne über den Fal­schen Re­ben­mehl­tau, auch Pe­ro­no­s­pora (lat. Plas­mo­para viti­cola) schrei­ben. Denn es be­deu­tet, dass sie ein ak­tu­el­les Pro­blem dar­stellt und zu­dem weil ich schon meh­rere Bei­träge not­ge­drun­gen in den letz­ten Jah­ren dar­über ver­öf­fent­licht habe; ich müsste mich ir­gend­wie zu oft wie­der­ho­len. And­rer­seits soll der ge­schätzte Le­ser schon be­mer­ken, was uns Wein­bau­ern im Jah­res­lauf — auch an we­ni­ger Er­freu­li­chem — so be­wegt.

In re­altà non vo­levo pro­prio scri­vere a pro­po­sito della pe­ro­no­s­pora (lat. Plas­mo­para viti­cola). Per­ché si­gni­fica che co­s­ti­tuisce un at­tuale pro­blema e poi per ne­ces­sità ne ho scritto già di­versi post gli anni scorsi. D’altra parte il let­tore ha il di­ritto di es­sere in­for­mato an­che a pro­po­sito de­gli av­ve­nimenti meno fe­lici dell’annata agra­ria.

Ganz Nord- und Mit­tel­eu­ropa, im wein­bau­li­chen Sinne ver­stan­den, ist heuer von die­ser Reb­krank­heit ex­trem stark be­trof­fen. Vie­ler­orts sind die Schä­den an den Trau­ben so groß, dass par­zel­len­weise auch von 20 bis 60 %, manch­mal so­gar von To­tal­aus­fäl­len die Rede ist. Auch das Laub ist dem­entspre­chend in Mit­lei­den­schaft ge­zo­gen, aber dies­be­züg­lich kann sich die Rebe mit ei­ner ver­mehr­ten Geiz­trie­bil­dung selbst et­was hel­fen.

Tutto il nord ed il cen­tro Eu­ropa, viti­col­tu­ral­mente par­lando, è col­pito in modo mas­sic­cio da questa am­pelo­pa­tia. In tanti posti i vi­gneti sono col­piti così forte che si parla di per­d­ite che a se­conda delle par­celle sono tra i 20 ed i l 60 %, ma rag­gi­un­gono an­che il 100 %. An­che le fo­g­lie sono com­pro­messe, ma quì la vite in parte è ca­pace di ai­utarsi pro­du­cendo più femmi­nelle.

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Unsere Weine — I nostri vini: Merlot Riserva Klausner

Geschrieben von am 30. Juni 2016 | Abgelegt unter Keller - Cantina, Weingarten - Vigneto

merlot_riserva_klausnerMer­lot, was fällt dem in­ter­es­sier­tem Wein­trin­ker zu­erst dazu ein? Châ­teau Pé­trus, Mas­seto oder her­kunfts­be­freite, stan­dar­di­sierte Rot­weine, wel­che beim Diskoun­ter um 1,50 € oder we­ni­ger an­ge­bo­ten wer­den? Tat­sa­che ist, dass diese Reb­sorte eine enorme Fle­xi­bi­li­tät hin­sicht­lich Menge und Güte auf­weist. Aber wie im­mer ist es nie Ver­dienst oder Schuld ei­ner Reb­sorte, wel­che Weine sie her­vor­bringt, son­dern die ver­schie­den­ar­ti­gen Be­stre­ben der Men­schen, wel­che sie an­bauen und ver­ar­bei­ten.

Quando il be­vi­tore con­scio sente la pa­rola Mer­lot a cosa pensa? A Châ­teau Pé­trus, Mas­seto o a vini stan­dar­diz­zati, to­tal­mente privi di ca­rat­te­ris­ti­che di pro­ve­ni­enza che nei dis­count si tro­vano a 1,50 €? È un fatto che questo vi­ti­gno pre­senta una stra­or­di­na­ria fles­si­bi­lità nei con­fronti di quan­tità e qua­lità. Ma come sempre non è mai me­rito o colpa di una va­rietà che vini dà, ma da ri­cer­care nei dif­fe­renti obi­et­tivi che hanno le per­sone che la col­tivano e tras­for­mano.
Mer­lot ge­hört nicht zu den neu in Süd­ti­rol ver­brei­te­ten Sor­ten. Er ist schon in der  Folge der Be­stre­bun­gen Erz­her­zog Jo­hanns ab 1840 oder spä­tes­tens in ei­ner zwei­ten Welle um der vor­letz­ten Jahr­hun­dert­wende, aus­ge­hend von der Wein­bau­schule San Mi­chele an der Etsch, in un­ser Wein­bau­ge­biet ge­kom­men. Dar­auf­hin hat die Sorte eine be­stimmte Ver­brei­tung er­langt, wo­bei Sie­be­n­eich bei Ter­lan ei­ner­seits und das süd­li­che Boz­ner Un­ter­land mit Mar­greid und Kur­tatsch and­rer­seits die be­deu­tends­ten Orte dar­stel­len. Ne­ben ei­ner grund­sätz­li­chen Eig­nung für die Bö­den und das Klima eben­dort war es si­cher hilf­reich, dass bei Mer­lot ohne gro­ßem Auf­wand — na­tür­lich mit qua­li­ta­ti­ven Ab­stri­chen, aber trotz­dem — auch grö­ßere Men­gen pro­du­ziert wer­den kön­nen. An­dere neu ein­ge­führte rote Reb­sor­ten wie z.B. der Blau­bur­gun­der hat diese Er­trags­struk­tur nicht. Man muss sich näm­lich im­mer vor Au­gen hal­ten, dass bis vor 50 Jah­ren Man­gel­wirt­schaft herrschte, die An­for­de­run­gen wa­ren deut­lich an­dere als heute.

Il Mer­lot non svi­ene col­ti­vato in Sud­ti­rolo solo re­cen­te­mente. È ar­ri­vato quì o a se­guito dei la­vori dell’arciduca Gio­vanni a par­tire del 1840 o al più tardi come frutto de­gli sforzi dell’Istituto di San Mi­chele all’Adige all’inizio del 19° se­colo. Do­po­di­ché ha tro­vato una certa dif­fu­sione sia a Set­te­querce (Sie­be­n­eich) vicino a Ter­lano e nei pa­esi di Cortac­cia e Ma­grè. Ac­canto ad una certa pre­dis­po­si­zione pe­do­lo­gica e cli­ma­tica ha ai­utato si­cur­amente il fatto che questa va­rietà bordo­lese è an­che in grado, ov­via­mente con rin­unce qua­li­ta­tive, di pro­durre quan­tità con­side­re­voli. In altre va­rietà in­tro­dotte a quei tempi come il Pi­not nero per es­em­pio, questa pos­si­bi­lità è no­te­vol­mente più li­mi­tata. Bi­so­gna in­f­atti te­nere sempre pre­sente che fino a 50 fa di vino ce n’era sempre troppo poco, le esi­genze er­ano altre.

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“Viriziagn” und “auibindn” — “Ligar su”

Geschrieben von am 22. Juni 2016 | Abgelegt unter Weingarten - Vigneto

Lau­b­ar­beit ist der Über­be­griff für viele Tä­tig­kei­ten des Wein­bau­ers im Som­mer. Über das darin ent­hal­tene Aus­bre­chen der über­schüs­si­gen Triebe, das wir hier “schabi­gen” nen­nen, habe ich schon mehr­mals ge­schrie­ben. Doch da­mit wurde erst der An­fang ge­macht. Es gilt, dass die ver­blie­be­nen Triebe in die rich­tige Rich­tung wach­sen und den vor­ge­ge­be­nen Raum mög­lichst gleich­mä­ßig aus­fül­len. Dies, da­mit die Reb­blät­ter das ein­fal­lende Son­nen­licht op­ti­mal ein­fan­gen und trotz­dem eine gute Durch­lüf­tung der Laub­wand im Sinne der Pflan­zen­ge­sund­heit ge­währ­leis­tet bleibt. Auch alle spä­ter an­fal­len­den Ar­bei­ten ein­schließ­lich der Lese pro­fi­tie­ren von ei­ner sorg­fäl­ti­gen Aus­füh­rung.

Il ter­mine col­let­tivo di la­voro sul verde rac­co­g­lie più at­ti­vità es­tive del viti­col­tore. Della scac­chia­tu­ura (“sgarzar”), cioè dell’allontanamento di tutti i tralci su­per­flui o col­lo­cati male ho già scritto più volte. Ma questo era solo l’inizio. In­f­atti è ne­ces­sa­rio che i tralci crescano nella dire­zione giusta e riem­pino in modo omo­ge­neo lo spa­zio pre­visto. Questo per­ché le fo­g­lie della vite cap­tino bene le ra­dia­zioni so­lari e nello stesso tempo la parete fo­gli­are con­servi una giusta ae­ra­zione a fa­vore dello stato sa­ni­ta­rio. An­che tutti i la­vori se­guenti fino alla ven­dem­mia com­presa ap­pro­fit­tano di un’esecuzione me­ti­co­losa.

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Der Duft der Rose — Il profumo della rosa

Geschrieben von am 11. Juni 2016 | Abgelegt unter Allgemein - Generale

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Ro­sen­duft ist ein im­mer wie­der ge­nann­tes Merk­mal bei der Be­schrei­bung des Aro­mas von Ge­würz­tra­mi­ner, ei­ner Sorte, wel­che in un­se­rem Be­trieb eine große Rolle spielt. Desto in­ter­es­sier­ter war ich, bei ei­nem Be­such der Gär­ten von Schloss Trautt­mans­dorff an den vie­len Blü­ten der dor­ti­gen gro­ßen Ro­sen­samm­lung zu rie­chen.

Il pro­f­umo di rosa è un de­scrit­tore che si sente molto spesso no­mi­nare nella de­scri­zione dell’aroma di Ge­würz­tra­mi­ner, un vi­ti­gno molto im­port­ante nella nos­tra azi­enda. Questo spiega an­che il mio in­ter­esse di sen­tire du­rante una vi­sita ai Gi­ar­dini di Cas­tel Trautt­mans­dorff gli odori della grande col­le­zione di rose.

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Sie sind wieder da — Essi sono tornati

Geschrieben von am 30. April 2016 | Abgelegt unter Ankündigung - Annuncio, Verkauf - Vendita

 

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All jene, wel­che meine Face­book-Seite ken­nen, wer­den die Fül­lung An­fang April mit­be­kom­men ha­ben. Na­tür­lich auch jene Per­so­nen, wel­che öf­ters auf der Wein­straße un­ter­wegs sind. Die mo­bile Füll­sta­tion un­se­res Ma­schi­nen­rings ist näm­lich un­über­seh­bar. Nach ei­ner jahr­gangs­be­ding­ten Durst­stre­cke im wahrs­ten Sinne des Wor­tes sind wir im Ver­kauf jetzt wie­der voll ope­ra­tiv, d.h. alle Weine sind ver­füg­bar. Auch un­ser De­stil­lat üb­ri­gens und ein­zelne Fla­schen äl­te­rer Jahr­gänge.

Tutti quelli che fre­quen­tano la mia pa­gina di Face­book sa­pranno dell’imbottigliamento av­venuto all’inizio di aprile. An­che quelle per­sone che fre­quen­tano la strada del Vino, in quanto il rim­or­chio della nos­tra co­ope­ra­tiva di im­bot­tiglia­mento è molto vis­toso. Dopo veri tempi di ma­gra siamo di nuovo com­ple­ta­mente ope­ra­tivi, tutti i vini sono di nuovo dis­po­ni­bili. An­che il nos­tro di­stil­lato e sin­gole bot­tig­lie  di ve­c­chie an­nate.

Char­don­nay Oge­aner 2015
Grauer Burgunder/Pinot gri­gio Klaus­ner 2015
Grauer Burgunder/Pinot gri­gio Ober­feld 2015
Ge­würz­tra­mi­ner Feld 2014
Mer­lot Kretzer/Rosato Kotz­ner 2015
Ca­ber­net Franc Puit 2013
Mer­lot Ri­serva Klaus­ner 2011

Und wie ist er nun der 15er? Diese Frage ist so ver­ständ­lich wie häu­fig. Nun, selbst­kom­po­nierte Lo­bes­hym­nen über die Qua­li­tät mei­ner Pro­dukte wird man in die­sem Blog ver­geb­lich su­chen. Je­der sollte sich selbst ein Bild da­von ma­chen, Ge­le­gen­hei­ten gibt es ge­nug, nicht zu­letzt auf dem Wein­hof selbst (bitte aber An­mel­den nicht ver­ges­sen!). Ein biss­chen lehne ich mich aber doch aus dem Fens­ter: Der Aus­sage, dass der 2015er nicht der al­ler­schlech­teste Jahr­gang sei, kann ich schon et­was ab­ge­win­nen.

Ed in­fine come è ‘sto 2015? Questa do­manda è tanto nor­male quanto fre­quente. Beh, su questo blog non sarà fa­cile tro­vare elogi circa i miei vini. Pre­fe­risco che gli in­ter­es­sati si fac­ciano loro stessi un’idea. Ci sono di­verse oc­ca­sioni, non per ul­tima in azi­enda (prego non di­menti­care di con­tat­t­arci prima!). A questo punto mi az­zardo però lo stesso a dare un gi­udi­zio: con­di­vido l’opinione che il 2015 non sia stato la peg­giore in as­so­luto di tutte le an­nate. 

Wenn Zentimeter über Sein und Nichtsein entscheiden — Quando sono i centimetri a decidere

Geschrieben von am 30. April 2016 | Abgelegt unter Weingarten - Vigneto

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2016 wird eu­ro­pa­weit als Frost­jahr in die An­na­len ein­ge­hen. Die­ser Tage liest man von Frost­schä­den im Bur­gund und in der Cham­pa­gne, von Aus­fäl­len in Deutsch­land und To­tal­ver­lus­ten im Bur­gen­land so­wie in der Stei­er­mark. Schlechte Nach­rich­ten bzgl. Spät­frost kom­men so­gar aus den deut­lich süd­lich ge­le­ge­ne­ren Abruz­zen und dem La­tium. Im Laufe der nächs­ten Wo­chen, wenn de­fi­ni­tiv er­sicht­lich wird, wel­che Triebe doch noch den Tem­pe­ra­tu­ren un­ter dem Ge­frier­punkt ge­trotzt ha­ben oder nicht, wer­den die Schä­den tat­säch­lich quan­ti­fi­zier­bar. Süd­ti­rol hat es auch er­wischt (Nächte vom 24. auf 25., 25. auf 26. und 27.auf 28. April), aber wie so oft ha­ben wir ziem­li­ches Glück ge­habt, ver­gli­chen mit den an­de­ren Ge­bie­ten.

Il 2016 verrà ri­cor­dato si­cur­amente come an­nata delle ge­late. In questi giorni si legge di danni in Borgo­gna e nella Cham­pa­gne, di per­d­ite par­ziali in Ger­ma­nia e to­tali nel Bur­gen­land e nella Stiria. No­ti­zie tristi ar­ri­vano an­che da zone molto più me­r­idio­nali come gli Abruzzi ed il La­zio. Nel corso delle pros­sime set­ti­mane, quando si ve­drà chi­ara­mente quali dei getti hanno re­sis­tito alla forza de­le­te­ria dei gradi sotto lo zero e quali de­fi­ni­ti­va­mente no, si po­trà va­lutare il danno reale. An­che il Sud­ti­rolo è stato col­pito (notti tra il 24 ed il 25, il 25 ed il 26, il 27 ed il 28 aprile) ma come spesso suc­cede ab­biamo avuto più for­tuna di altre re­gioni.

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Binden — Legare

Geschrieben von am 20. April 2016 | Abgelegt unter Weingarten - Vigneto

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Es stimmt, die Zeit des Bin­dens ist seit ein paar Wo­chen ei­gent­lich be­en­det, in der Zwi­schen­zeit ha­ben die Re­ben bei uns aus­ge­trie­ben, aber der Bei­trag wurde schon be­gon­nen und jetzt stelle ich ihn halt fer­tig und ins Netz. Zu­dem steht er dann für die nächste Bin­de­sai­son früh ge­nug al­len in­ter­es­sier­ten An­wen­dern zur Ver­fü­gung. Das An­bin­den der Frucht­ru­ten ist nach dem Win­ter­schnitt die nächste grö­ßere Ar­beit, wel­che an­fällt, be­vor die neue Ve­ge­ta­ti­ons­pe­ri­ode be­ginnt. Nach dem Auf­rich­ten gilt es, die nach dem Win­ter­schnitt ver­blie­be­nen Frucht­ru­ten an den vom Er­zie­hungs­sys­tem vor­ge­se­he­nen Or­ten an den Pergl- oder Spa­lier­dräh­ten zu be­fes­ti­gen.

È vero, il pe­ri­odo del le­gare è ter­mi­nato da un paio di set­ti­mane e le viti hanno co­min­ciato a ger­mo­gli­are nel frat­tempo. Il post lo avevo però in­co­min­ciato a scri­vere da tempo, non vo­levo la­sci­arlo così ed in ogni caso i con­te­nuti sa­ranno pronti per la pros­sima sta­gione. Il le­gare i capi a frutto è il primo grande la­voro che se­gue la po­ta­tura in­ver­nale prima che co­minci la sta­gione ve­ge­ta­tiva. Dopo il “con­ciar su” si tratta di le­gare i tralci ri­masti dopo la po­ta­tura ai fili di ferro della per­gola o della spal­liera, nel posto esatto pre­visto dallo spe­ci­fico sis­tema di al­le­va­mento uti­liz­zato.

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“Aufrichten” — “Conciar su”

Geschrieben von am 26. März 2016 | Abgelegt unter Weingarten - Vigneto, Weingeschichte - Storia viticola

2016-03-25_16-03-06_1Be­vor man nach dem Reb­schnitt die ver­blie­be­nen Frucht­ru­ten an die Drähte bin­det, gilt es, das Un­ter­stüt­zungs­sys­tem in Stand zu hal­ten und even­tu­ell aus­zu­bes­sern. Nach­dem die Pergl das his­to­ri­sche Er­zie­hungs­sys­tem in Süd­ti­rol ist, sind die Be­zeich­nun­gen der Ar­bei­ten im­mer noch da­von ab­ge­lei­tet, auch wenn sich im­mer mehr der Draht­rah­men durch­setzt (schät­zungs­weise 95 % der Neu­an­la­gen wer­den in­zwi­schen sol­cher­art er­rich­tet).

A po­ta­tura ul­ti­mata, prima di po­ter le­gare i capi a frutto ai fili, è ne­ces­sa­rio fare la ma­nu­ten­zione al sis­tema si so­stegno. Sic­come in Sud­ti­rolo il sis­tema di al­le­va­mento sto­rico è la per­gola, i nomi dei re­la­tivi la­vori de­ri­vano da essa, no­no­stante che le spal­liere si af­fer­mano sempre di più (a oc­chio e croce il 95 % de­gli im­pi­a­nti nuovi vi­ene fatto in con­trasto alla tra­di­zione). 

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Unkaputtbar? — Indistruttibile?

Geschrieben von am 29. Februar 2016 | Abgelegt unter Weinkost - Degustazione

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Über sie­ben Jahre ist er alt, wurde vor zehn Ta­gen ge­öff­net, stand halb­voll drei Tage im Wein­raum herum, wurde fälsch­li­cher­weise tief­ge­fro­ren statt nur ge­kühlt, lag wei­tere Tage zu­erst in der be­heiz­ten Kü­che, dann kurz im Kühl­schrank und er ist im­mer noch gut, nein, ich ge­traue mich zu sa­gen, sehr gut!

Ha più di sette anni, è stato aperto dieci giorni fa, stava per tre giorni mezzo vuoto nel lo­cale di de­gus­ta­zione, per er­rore poi in­vece di raf­fred­darlo è stato con­ge­lato, di se­guito si tro­vava per un paio di giorni prima nella cu­cina ris­cal­data e poi fi­nal­mente in frigo…, ed è an­cora buono, anzi, mi az­zardo per gi­unta a dire che è buo­nis­simo!

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Geschnitten! — Potato!

Geschrieben von am 19. Februar 2016 | Abgelegt unter Weingarten - Vigneto

Loewe

Ver­gan­ge­nen Sams­tag ha­ben wir den letz­ten ver­blie­be­nen Wein­gar­ten fer­tig ge­schnit­ten. Ei­gent­lich eine ganz nor­male, weil vor­her­seh­bare Ar­beit im Jah­res­ver­lauf. Aber nach­dem ich ja schon seit län­ge­rem nicht mehr im Ver­suchs­zen­trum ar­beite und mit Mai 2015 auch mein En­ga­ge­ment in der Ge­mein­de­po­li­tik be­en­det habe, bin ich heuer erst­mals da­zu­ge­kom­men, beim Schnitt al­ler Reb­an­la­gen da­bei zu sein.  Zwe Mo­nate wa­ren wir fast un­un­ter­bro­chen — das nie­der­schlags­freie Wet­ter ließ es zu — in den ein­zel­nen Wein­gär­ten un­ter­wegs. Eine Ar­beit, wel­che auf Dauer haupt­säch­lich den Un­ter­arm be­las­tet, aber and­rer­seits auch sehr be­frie­di­gend wirkt: es ist keine nur kör­per­li­che Ar­beit, man gibt schon eine erste Rich­tung in Hin­blick auf Er­trag und Qua­li­tät vor, auf je­den ein­zel­nen Reb­stock muss ein­ge­gan­gen wer­den, da kei­ner wirk­lich gleich ist, man wir mit der Zeit im­mer schnel­ler (zu­min­dest komme es ei­nem so vor) und am Ende des Tage sieht man sehr deut­lich, was man ge­tan hat.

Sa­bato scorso ab­biamo fi­nito di po­tare i ceppi dell’ultimo vi­gneto ri­masto. Di so­lito un la­voro nor­male nel corso dell’annata agri­cola in quanto pre­ve­di­bile. Ma sic­come da quando non la­voro più nel Cen­tro spe­ri­men­tale Laim­burg e dopo aver con­cluso il mio im­pegno nella po­litica co­mu­nale nel mag­gio scorso, quest’anno sono ri­uscito la prima volta a par­te­ci­pare alla po­ta­tura di tutti i vi­gneti. Fa­vo­riti dal tempo privo di pre­ci­pi­ta­zioni ab­biamo po­tato per due mesi quasi senza al­cuna in­terru­zione. È un la­voro che a lungo an­dare grava so­prat­tutto sull’avambraccio che però dà an­che sod­dis­fa­zione: Non è un la­voro es­clu­si­va­mente ma­nuale, è un passo im­port­ante nel de­fi­nire il rap­porto resa/qualità, ogni sin­golo ceppo va trat­tato a modo suo per­ché nes­suno è uguale all’altro, col tempo si di­v­enta sempre più ve­loci (al­meno pare così) e alla fine della gior­nata si vede bene cosa si ha fatto.

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Unsere Weine — I nostri vini: Gewürztraminer Feld

Geschrieben von am 7. Februar 2016 | Abgelegt unter Keller - Cantina, Weingarten - Vigneto

gewuerztraminer_feld

Vier un­se­rer Wein­gär­ten be­fin­den sich am Tal­grund, drei in Dorf­nähe, auf dem Schwemm­ke­gel des Fen­ner Ba­ches. Zu den letz­te­ren ge­hört die Lage Feld, wo un­ser Ge­würz­tra­mi­ner wächst. Haupt­säch­lich auf Grund zweier Ei­gen­schaf­ten he­ben sich letz­tere Wein­gär­ten von den Tal­la­gen ab. Der ge­ringe (um die 20 m) aber in die­sem Fall doch be­deut­same Hö­hen­un­ter­schied so­wie die Zu­sam­men­set­zung des Bo­dens. Auf dem Schwemm­ke­gel hält sich näm­lich die nächt­li­che Ab­küh­lung in Gren­zen und der Un­ter­grund ist ein­zig vom an­ge­schwemm­ten Do­lo­mit­schutt cha­rak­te­ri­siert, wo­durch ein leh­mig san­di­ger, ba­si­scher Bo­den vor­herrscht.

Quat­tro dei nos­tri vi­gneti si tro­vano nel fon­do­valle, tre in vici­nanza del pa­ese, sul co­no­ide del rio Fa­vo­gna. Il vi­gneto Feld, da dove vi­ene il nos­tro Ge­würz­tra­mi­ner, ap­par­ti­ene a quest’ultimi. Si dis­tin­guono so­prat­tutto per due cose: per una seb­bene li­mi­tata dif­fe­renza in al­ti­tu­dine di 20 m e per una dif­fe­rente com­po­si­zione del ter­reno. In­f­atti sul co­no­ide l’escursione ter­mica è mi­nore ed il ter­reno ori­gi­nato solo dai de­triti do­lo­mitici è ar­gil­losab­bioso e leg­ger­mente ba­sico. 

1973 wur­den dort un­se­ren ers­ten Ge­würz­tra­mi­ner-Re­ben ge­setzt, aber die An­lage wurde lei­der nicht sehr alt. Sehr viel Stö­cke fie­len der Esca-Krank­heit — die Sorte ist dies­be­züg­lich sehr emp­find­lich — zum Op­fer, wo­bei das Er­set­zen der ab­ge­stor­be­nen Re­ben sich als schwie­rig her­aus­stellte. Zu­dem war die Qua­li­tät der voll­stän­dig aus Holz be­stehen­den Pergl sehr schlecht, wes­we­gen in der Folge das Laub­dach sich im­mer mehr senkte und das Be­ge­hen so­wie das Be­fah­ren der An­lage im­mer mü­he­vol­ler wur­den. 2004, nach 31 Jah­ren, wurde schließ­lich ein Schluss­strich ge­zo­gen, d.h. die alte An­lage wurde ge­ro­det und der Wein­gar­ten neu be­pflanzt. Wie­der Ge­würz­tra­mi­ner, dies­mal aber das den sor­ten­ei­ge­nen Wuchs­ei­gen­schaf­ten viel bes­ser ent­spre­chende Spa­lier­sys­tem und die Rei­hen par­al­lel zu den Längs­sei­ten ge­führt, was wie­derum die Me­cha­ni­sie­rung er­leich­tert.

Nel 1973 sono state pi­a­n­tate lì le nostre prime viti di Ge­würz­tra­mi­ner, ma l’impianto non fu di lunga du­rata. Molti ceppi di­ven­nero vit­time del mal dell’esca (questo vi­ti­gno ne è par­ti­co­lar­mente sen­si­bile) e la loro so­sti­tu­zione fu dif­fi­cile. Inoltre la qua­lità del ma­te­riale delle per­gole com­ple­ta­mente in legno non era la migliore per cui si ab­bassa in con­ti­nua­zione ren­dendo dif­fi­cile il pas­sag­gio sia a piedi che con le mac­chi­nari agri­coli. Nel 2004, dopo 31 anni, ab­biamo chi­uso il ca­pi­tolo estir­pando e re­im­pi­a­ntando il vi­gneto. Di nuovo Ge­würz­tra­mi­ner, questa volta però col sis­tema di al­le­va­mento a spal­liera che ris­petta molto di più il com­por­ta­mento as­sur­gente della va­rietà e con i fi­lari par­al­leli ai lati lunghi per fa­ci­li­t­are la mec­ca­niz­za­zione.

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2014: Die Probleme hören nicht auf — I problemi non finiscono

Geschrieben von am 31. Januar 2016 | Abgelegt unter Verkauf - Vendita

fluchodersegenSo lange man mit dem Jahr­gang 2014 han­tiert, d.h. da­mit auf Wein­kos­ten un­ter­wegs ist, kann man es nicht oft ge­nug be­to­nen: 2014 war für die Wein­bau­ern ein ex­trem schwie­ri­ges Jahr, aber der Kon­su­ment, so­fern er die Weine ge­wis­sen­haft ar­bei­ten­der Be­triebe trinkt, wird da­von sehr wahr­schein­lich nichts mit­be­kom­men, die Qua­li­tät ist durch­aus mit je­ner an­de­rer Jahr­gänge ver­gleich­bar. Bei den Weiß- und Ro­séwei­nen in je­dem Fall, bei den bei­den Rot­wei­nen wird der Jahr­gangs­ein­fluss si­cher­lich deut­lich her­aus­ste­chen, dass die Güte aber von vorne her­ein ge­rin­ger sein wird, be­zweifle ich mo­men­tan aber stark.

Fino a quando avrò da fare, per es­em­pio in pre­sen­ta­zioni, con i vini del 2014 devo con­ti­nu­are ad in­sis­tere: il 2014 era un anno es­tre­ma­mente dif­fi­cile per i pro­dut­tori ma il con­su­ma­tore molto pro­ba­bil­mente non se ne ren­derà conto, a con­di­zione che berrà vini di pro­dut­tori re­s­ponsa­bili. Lì, l’annata 2014 è si­cur­amente com­pa­ra­bile con le pre­ce­denti, questo vale so­prat­tutto per i nos­tri bi­an­chi e ro­sati. Nei due rossi in­vece tras­par­irà si­cur­amente l’effetto an­nata, ma non sa­rei certo, al­meno adesso, che la qua­lità sia ver­a­mente in­fe­riore.

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Jede Menge gute Vorsätze (2) — I buoni propositi non mancano (2)

Geschrieben von am 31. Dezember 2015 | Abgelegt unter Keller - Cantina

newyearKellerwirtschaft/Enologia

Nicht nur im Wein­bau, wie schon be­rich­tet, auch im Kel­ler sehe ich ge­nü­gend An­satz­punkte, um auf viel­fäl­tige Weise “bes­ser” zu wer­den. Ob und wie viel ich da­von tat­säch­lich um­set­zen kann, steht in je­dem Fall auf ei­nem an­de­ren Stück Pa­pier, par­don, Web­seite.

Non solo in vi­gneto trovo par­ec­chi spunti di migli­ora­mento, ne ho scritto, ma an­che in can­tina ci sono molte cose nelle quali si pot­rebbe e do­v­rebbe migliorare. Quello che alla fine ri­uscirò a rea­liz­zare sarà co­mun­que un al­tro paia di ma­ni­che, par­don, sti­vali di gomma.

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Unsere Weine — I nostri vini: Grauer Burgunder/Pinot grigio Klausner

Geschrieben von am 31. Dezember 2015 | Abgelegt unter Keller - Cantina, Weingarten - Vigneto

grauer_burgunder_klausner Der Klaus­ner be­fin­det sich, Luft­li­nie ge­mes­sen, ca. 200 Me­ter vom Oge­aner, über den ich in der ers­ten Folge die­ser Se­rie schrieb, ent­fernt. Der Bo­den be­steht je­doch nicht mehr nur aus fei­nem Sand, son­dern es ist et­was Lehm dar­un­ter ge­mischt. Er er­streckt mehr oder we­ni­ger von Os­ten nach Wes­ten und wird an die­sen bei­den Sei­ten von den bei­den Kal­te­rer Grä­ben be­grenzt. Mit sei­nen 1,5 Hektar ist er mit Ab­stand un­ser größ­ter Wein­gar­ten. 1972 wurde er ei­ner al­ten Dame aus Aich­holz ab­ge­kauft, zu der Zeit war er, so hörte ich im­mer, mit Lam­brusco-Re­ben be­pflanzt; of­fen Dop­pel­per­geln mit meh­re­ren Me­tern Ab­stand da­zwi­schen zeug­ten von der Frü­he­ren Dop­pel- und Drei­fach­nut­zung: Trau­ben­pro­duk­tion und da­zwi­schen Fut­ter- bzw. Acker­bau.

Il vi­gneto Klaus­ner si trova a solo 200 me­tri di dis­tanza dall’Ogeaner, di cui ho par­lato nella prima pun­tata di questa se­rie. A dif­fe­renza di quell’appezzamento però il ter­reno del Klaus­ner non è co­s­ti­tuito solo di sab­bia fine ma c’è an­che un po’ di limo. Si es­tende più o meno da Est ad Ovest, e vi­ene deli­mi­tato su questi due lati dalle due Fosse di Caldaro. Con i suoi 1,5 et­tari è de­ci­sa­mente il nos­tro vi­gneto più grande. Nel 1972 è stato com­prato da un’anziana si­gnora di Ro­veré della Luna e a quell’epoca, così mi è stato sempre rac­con­tato, era im­pi­a­n­tato con Lam­brusco (a fo­glia fras­tigli­ata? En­an­tio?). Er­ano per­gole dop­pie aperte con di­versi me­tri di dis­tanza tra i fi­lari ed in questo ve­c­chi testi­moni di un uti­lizzo di­ver­si­fi­cato del vi­gneto: Pro­du­zione di uva e tra le ale fo­r­ag­gi­col­tura ed ara­tivo.

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Mi sono spiegato? — Habe ich mich klar genug ausgedrückt?

Geschrieben von am 23. Dezember 2015 | Abgelegt unter Allgemein - Generale

CorriereVinicolo_2Qual­cuno lo ha già postato su FB ieri, un’intervista che mi è stata fatta da Bruno Do­nati per conto del Cor­riere Vi­ni­colo nella se­rie “Eno­logi oggi”. Mi sento molto ono­rato, so­prat­tutto ap­par­ire sulla stessa pa­gina con l’imprenditore dell’anno 2015, Mat­teo Lu­nelli di Can­tine Fer­rari, non ha prezzo.
Non si legge in due mi­nuti, ma per chi si in­ter­essa dei miei att­eg­gia­menti di fronte a molti as­petti del vino mi sem­bra esau­ri­ente.
Buona lettura!

Il Cor­riere Vi­ni­colo N. 40, 21 Di­cem­bre 2015, pag. 16

Die­ser Tage ist in der mei­nes Wis­sens be­deu­tends­ten Wein­wirt­schafts­zei­tung Ita­li­ens “Cor­riere Vi­ni­colo” ein In­ter­view er­schie­nen mit der (über­setz­ten) Über­schrift “De­fen­sive Öno­lo­gie, das Süd­ti­ro­ler Re­zept”. Es schmei­chelt mir sehr, dass der Jour­na­list Bruno Do­nati sich viel Zeit ge­nom­men hat, um meine Mei­nung hin­sicht­lich ak­tu­el­ler wein­bau­li­cher The­men ein­zu­ho­len. 

Jede Menge gute Vorsätze (1) — I buoni propositi non mancano (1)

Geschrieben von am 21. Dezember 2015 | Abgelegt unter Weingarten - Vigneto

resolutionsEi­gent­lich wollte ich die­ses Pos­ting schon zum Ende des Land­wirt­schafts­jah­res, also zu Mar­tini (11.11.) schrei­ben. Lei­der habe ich aber die­ses Vor­ha­ben dau­ernd ver­­schie­ben müs­sen, da viele vor­dringlichere Ar­bei­ten in die­ser Zeit zu er­le­di­gen wa­ren: letzte Kel­ler­ar­bei­ten, be­son­dere Kun­den­be­treu­ung im Hin­blick auf ge­rin­gere Wein­mengen (ei­ge­nes Pos­ting in Vor­be­rei­tung), Prä­sen­ta­tionen (Bel­gien, Mai­land, Pia­cenza, Ve­rona), Vor­be­rei­tungen für den zu­künf­ti­gen Ex­port in die USA (Eti­ket­ten­dru­cker und Ver­brauchs­ma­te­rial aus­su­chen und kau­fen, Fla­schen um­e­ti­ket­tie­ren), Wei­ter­bil­dung (neh­men: SIMEI, Agri­alp, La­gen­ta­gung und ge­ben: CESFOR, Gast­vor­tag an der BOKU), usw. End­lich finde ich jetzt wie­der die not­wen­dige Zeit, et­was Ord­nung in die über’s Jahr im Wein­gar­ten und Kel­ler an­ge­sam­mel­ten Be­ob­ach­tun­gen zu ma­chen, sie zu sor­tie­ren, zu be­wer­ten, Rück­schlüsse zu zie­hen und diese ge­ge­be­nen­falls um­zu­set­zen.

In re­altà vo­levo scri­vere questo post alla fine dell’annata agri­cola, cioè a San Mar­tino (11/11). Pur­troppo ho do­vuto rin­vi­are l’intento in quanto avevo da com­piere di­versi la­vori più ur­genti: ul­timi la­vori in can­tina, con­tatti più in­tensi con i cli­enti in vista di quan­tità a dis­po­si­zione si­gni­fi­ca­ti­va­mente mi­nori (post in pre­pa­ra­zione), pre­sen­ta­zioni (Bel­gio, Mi­lano, Pia­cenza, Ve­rona), pre­pa­ra­tivi per il primo ex­port ne­gli USA (sce­gliere ed ac­quis­tare stam­pante per eti­chette e ma­te­riale di con­sumo, ree­ti­chet­tare le bot­tig­lie), for­ma­zione (con­sumare: SIMEI, Agri­alp, Con­ve­gno su zo­na­zione e dare: CESFOR, re­la­zione presso la BOKU), ecc. Fi­nal­mente trovo ora il tempo ne­ces­sa­rio per met­tere or­dine nelle os­ser­va­zioni che ho rac­colto in cam­pagna ed in can­tina du­rante l’anno, di va­lut­arli, di trarne le con­clu­sioni e di met­tere quest’ultime pos­si­bil­mente in pra­tica.

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Unsere Weine — I nostri vini: Chardonnay Ogeaner

Geschrieben von am 31. Oktober 2015 | Abgelegt unter Keller - Cantina, Weingarten - Vigneto

chardonnay_ogeanerDer Wein­gar­ten in der Klein­lage Oge­aner wurde von mei­nem Va­ter Erich 1958, als ers­tes sei­ner Reb­grund­stü­cke, er­wor­ben. Da­mals war er mit Char­don­nay im un­te­ren und im obe­ren Teil mit ei­nem Sor­ten­ge­misch be­stockt. Im let­ze­ren setzte er Ries­ling in der Folge. Viel Freude hatte er mit die­sem aber nie, da die Er­trags­menge — man halte sich bitte die Aus­rich­tung des Wein­baus bis in die  80er Jahre vor Au­gen — nie den Er­war­tun­gen ent­sprach und sehr viele Re­ben im­mer wie­der im Win­ter er­fro­ren.

Il vi­gneto si­tuato nella mi­cro­zona Oge­aner è stato il primo ap­pez­za­mento vi­tato che mio padre, nel lon­tano 1958, ha ac­quis­tato. All­ora era im­pi­a­n­tato con Char­don­nay nella parte me­r­idio­nale e con un mis­cuglio di va­rietà in quella set­ten­t­rio­nale. Di se­guito in quella metà di ter­reno mise Ries­ling. Questo vi­ti­gno però non gli dette sod­dis­fa­zioni in quanto non ri­usciva a pro­durre le quan­tità che all­ora er­ano nor­mali e per­ché quelle viti mo­ri­vano spesso in in­verno a causa del freddo.  

Des­halb wurde diese Sorte vor ca. 40 Jah­ren mit Weiß­bur­gun­der, wie im­mer auf der Pergl, er­setzt. Über viele Jahre lie­ferte die­ser groß­zü­gig Trau­ben für die Sekt­grund­wein­pro­duk­tion je­ner Kel­le­reien, wo wir Mit­glie­der wa­ren. Im Laufe der Jahre sind so ei­nige Re­ben ein­ge­gan­gen und lei­der wur­den sie über die Jahre nicht er­setzt (“Wozu nach­set­zen, wenn wie eh nur den DOC-Er­trag lie­fern dür­fen?” hieß es im­mer wie­der) so dass wir 2008, nach­dem wir auch in die Selbst­ver­mark­tung ein­ge­stie­gen wa­ren, uns um die Zu­kunft des Weiß­bur­gun­der­teils am Oge­aner Ge­dan­ken ma­chen muss­ten.

Per questi mo­tivi circa 40 anni fa è stato so­sti­tuito con la va­rietà Pi­not bi­anco, al­le­vato a per­gola come di con­sueto all­ora. Ha for­nito per tanti anni in modo ge­ne­roso le uve per i vini base spu­mante delle can­tine co­ope­ra­tive dove era­vamo soci. Nel corso de­gli anni le na­tu­rali fal­l­anze non sono state mai rim­piaz­zate (“A che scopo met­tere bar­ba­telle di so­sti­tu­zione se ci la­sciano pro­durre solo entro il li­mite della DOC?”) per cui do­ve­vamo rif­let­tere sul fu­turo di quella parte di vi­gneto.

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Das war’s! — Fatto!

Geschrieben von am 20. Oktober 2015 | Abgelegt unter Ernte - Vendemmia

2015-10-12_10-06-35

Eine Wo­che ist es her, dass wir den letz­ten Wein­gar­ten, die Puit, ab­ge­ern­tet ha­ben, die Ar­beit im Kel­ler ist in­zwi­schen vom Stress be­freit, es ist nun Zeit für ein vor­läu­fi­ges Fa­zit. Nun — das wich­tigste sollte schon zu Be­ginn ge­sagt wer­den — der heu­rige Jah­res­ver­lauf hat mit dem (hof­fent­lich!) au­ßer­ge­wöhn­li­chem 2014 (1, 2, 3, 4) nichts ge­mein­sam!

È pas­sata una set­ti­mana che ab­biamo fi­nito di ven­dem­miare il nos­tro ul­timo vi­gneto, il Puit, il la­voro in can­tina con­ti­nua, ma senza stress or­mai, per cui è ora di trarre qual­che con­clu­sione. La cosa più im­port­ante, la vo­glio dire su­bito, è che l’andamento sta­gio­nale di quest’anno non ha niente in co­mune con l’insolito 2014 (1, 2, 3, 4)!

2015 war näm­lich im Ge­gen­satz zum vo­ri­gen ein ein­fa­ches Jahr. Ein­fach heißt in un­se­rer Ge­gend, dass es keine Spät­fröste und (zu­min­dest in mei­ner Um­ge­bung) kei­nen Ha­gel­schlag gab, dass der Som­mer tro­cken war (wo es braucht, kön­nen wir be­wäs­sern), dass man des­we­gen we­nig bis keine Pro­bleme mit dem Pflan­zen­schutz hatte (noch nie so we­nig ge­spritzt), dass man je­den Tag in den Wein­gär­ten ar­bei­ten konnte und dass das Reb­wachs­tum leicht in den Griff zu be­kom­men war.

Il 2015 in­f­atti era in con­fronto al pre­ce­dente un’annata fa­cile. Fa­cile vuole dire per la nos­tra zona che non c’erano ge­late pri­ma­ve­r­ili, che al­meno nei miei din­torni non ha gran­di­nato, che l’estate era asci­utta (dove ci vuole ho l’irrigazione), per cui non c’erano pro­blemi di di­fesa (mai fi­n­ora trat­tato così poco), che si po­teva la­vor­are tutti i giorni in vi­gneto e che era fa­cile ge­stire la vi­go­ria delle viti.

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Die Zweifel überwiegen — I dubbi prevalgono

Geschrieben von am 13. Oktober 2015 | Abgelegt unter Ernte - Vendemmia

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“Bei al­ler Ge­müt­lich­keit liegt aber auch eine merk­bare Span­nung in der Luft. Ist der Le­se­ter­min rich­tig ge­wählt? Wird das Wet­ter hal­ten, was der Wet­ter­be­richt ver­spricht? Und die Weine spä­ter das, was die Trau­ben in Aus­sicht stel­len? Auch des­halb sind die nächs­ten Wo­chen die an­stren­gends­ten des gan­zen Wein­jah­res, in de­nen man mit­un­ter an die Gren­zen der phy­si­schen und psy­chi­schen Be­last­bar­keit ge­rät. Trotz­dem ist heute für mich ein Tag der Freude: Mor­gen be­gin­nen wir mit der Lese 2015!”
Bes­ser als mein Kol­lege Bern­hard Fied­ler aus dem Bur­gen­land hätte ich nicht den Ge­fühls­mix be­schrei­ben kön­nen, der ei­nen Pro­du­zen­ten kurz vor Le­se­be­ginn be­fällt. Im all­ge­mei­nen Be­wusst­sein, ge­füt­tert von ober­fläch­li­chen Mas­sen­me­dien und den eu­pho­ri­schen Pres­se­mit­tei­lun­gen der gro­ßen Pro­du­zen­ten, ist die Le­se­zeit ein in­ner­be­trieb­li­ches Volks­fest, wo die tol­les Stim­mung da­mit be­feu­ert wird, dass man sich wie­der ein­mal si­cher ist, ei­nen Top-Jahr­gang zu ern­ten.

“No­no­stante la tran­quil­lità c’è nell’aria an­che una ten­sione per­ce­pi­bile. La data di ven­dem­mia è stata scelta bene? Il tempo terrà ciò che le pre­vi­sioni hanno pro­messo? Ed i vini fu­turi ciò che le uve prean­nun­ciano? An­che per questo le pros­sime set­ti­mane sono le più fa­ti­cose di tutta l’anno viti­colo, nella quali si toc­cano tal­volta i li­miti della re­sis­tenza fi­sica e psichica. Tut­ta­via oggi per me è un giorno di gioia: Do­mani co­min­ciamo con la ven­dem­mia 2015!” Io non sa­rei mai ri­uscito me­glio ad es­pri­mere del mio col­lega pro­dut­tore Bern­hard Fied­ler del Bur­gen­land aus­tri­aco questa mes­co­lanza di sen­ti­menti che co­g­lie il vi­gnaiolo poco prima dell’inizio della ven­dem­mia. Nell’immaginario col­let­tivo, fo­r­ag­giato da mass­me­dia su­per­fi­ciali e da co­mu­ni­cati stampa eu­fo­rici di grandi pro­dut­tori, la ven­dem­mia non è al­tro che una grande festa azi­en­dale la cui al­le­gria si fonda sulla cer­tezza di avere a che fare un’ennesima volta con l’annata del se­colo.

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