Es lebe die Hefe! — Evviva la feccia!

Geschrieben von am 31. März 2018 | Abgelegt unter Keller - Cantina

Es begin­nen die Vor­be­rei­tun­gen auf das Fül­len der 17er Weiß- und Roséweine und das heißt, dass ich mich von ihr tren­nen muss. Sie, das ist die Hefe, wel­che in ver­schie­de­ner Form und mit diver­sen Auf­ga­ben betraut, meine Weine seit den Most­sta­dium bis jetzt nicht nur beglei­tet son­dern eigent­lich erst ermög­licht hat. Zu Beginn ver­gor sie den Zucker des Mos­tes zu Alko­hol und setzte mit ihren Enzy­men viele inter­es­sante Aro­ma­no­ten und Geschmacks­stoffe frei. Das ist ihr Haupt­job. Im Laufe der Gärung ver­mehrt sie sich, beginnt aber gegen Ende der Zucker­um­wand­lung abzu­ster­ben und zusam­men mit ande­ren Trub­be­stand­tei­len auf den Boden zu sin­ken. Diese sehr dick­flüs­sige Masse nennt man das Gelä­ger, in unse­rem Dia­lekt ein­fa­che nur „Leger“.

Comin­ciano i pre­pa­ra­tivi per l’imbottigliamento dei bian­chi e rosati dell’annata 2017 e ciò signi­fica che è ven­uto il momento di sepa­r­armi da loro. Con loro intendo i lie­viti, che inca­ri­cate di diverse fun­zioni hanno seguito i miei vini dallo sta­dio di mosto in poi. Anzi, senza di loro non sarebbero nean­che vini. All’inizio hanno tras­for­mato lo zuc­chero in alcol e libe­rato con i loro enzimi mole­cole import­anti per il gusto e l’olfatto. Questo è il loro com­pito princi­pale. Nel corso della fer­men­ta­zione si mol­ti­pli­cano, verso la sua fine però le prime cel­lule comin­ciano a mor­ire ed insieme ad altre par­ti­celle di tor­bido comin­ciano a depo­si­tarsi sul fondo. Questa massa molto densa si chiama feccia.

Nach­dem der Wein tro­cken ist, wird er das erste Mal abge­zo­gen, d.h. durch das Pum­pen in einen ande­ren Behäl­ter bleibt das Gelä­ger zurück und nur jener Teil der Hefe, wel­cher noch in Schwebe ist, wird mit­ge­nom­men, die soge­nannte Fein­hefe. Wenn man es nicht eilig hat mit dem Aus­bau der Weine, dann ist es zumeist vor­teil­haft, diese erst zum Schluss abzu­tren­nen. Zwi­schen­zeit­lich wird die Hefe aber immer wie­der auf­ge­rührt, um sie in Schwebe zu hal­ten, was man auch mit dem fran­zö­si­schen Namen Bâton­nage bezeich­net. Hefe­trü­ber Wein ist weni­ger oxi­da­ti­ons­an­fäl­lig, d.h. man kann dadurch die Schwe­fel­ga­ben etwas redu­zie­ren und mit der Zeit setzt sie auch inter­es­sante Inhalts­stoffe, wie z.B. Manno­pro­te­ine frei. Diese redu­zie­ren den Ben­to­nit­be­darf, haben aber auch einen posi­ti­ven — wenn auch manch­mal über­be­wer­te­ten — Ein­fluss auf das Mund­ge­fühl. Ist man der Mei­nung, dass die jewei­lige Hefe noch mehr her­ge­ben könnte, dann belässt man den Wein auf dem gesam­ten Gelä­ger, man macht dann einen Voll­he­fe­aus­bau. 

Dopo­di­ché il vino è andato a secco si fa il primo tra­vaso, cioè pom­pando il vino in un altro ser­ba­toio lo si separa dalla feccia gros­so­lana. Si portano die­tro solo i lie­viti che in quel momento sono ancora in sos­pen­sione, la cosiddétta feccia fine. Se non c’è fretta nell’affinamento del vino è con­siglia­bile di solito toglierla sol­tanto prima dell’imbottigliamento. A questo scopo ad inter­valli peri­o­dici si agita il liquido in modo di riport­are di nuovo in sos­pen­sione le par­ti­celle depo­si­tate sul fondo. Questo si chiama deri­v­ante dal fran­cese bâton­nage. Un vino tor­bido da feccia fine è meno sus­cet­ti­bile all’ossidazione per cui si possona abbassare un po’ le dosi di ani­dride sol­fo­rosa. Inoltre le cel­lule di lie­vito liberano sost­anze inter­es­santi come per esem­pio le manno­pro­te­ine. Queste ridu­cono il fab­b­i­so­gno di ben­to­nite oltre a migliorare le sen­sa­zioni gusta­tive del vino, anche se quest’ultimo effetto viene spesso sov­ra­sti­mato. Per esal­tare gli effetti posi­tivi citati qual­cuno affina i suoi vini addi­rit­tura sulla feccia intera.

Ein gesun­des, fri­sches Gelä­ger im Kel­ler zu haben, hat aber auch noch andere Vor­teile. Gärt im Herbst ein Wein sehr lang­sam oder droht sogar, im Zucker­ab­bau ste­cken­zu­blei­ben, hilft sehr oft ein altes Haus­mit­tel: Man gibt das Gelä­ger eines ande­ren Wei­nes dazu, der zu die­sem Zeit­punkt gerade abge­zo­gen wird. Denn im Gelä­ger befin­den sich noch genug lebende, an den Alko­hol­ge­halt gewöhnte Zel­len, wel­che den ver­blie­be­nen Zucker­rest mit gro­ßer Wahr­schein­lich­keit voll­stän­dig ver­gä­ren kön­nen. Auch hilft sie, mit ihrem Adsorp­ti­ons­po­ten­tial even­tu­ell vor­han­dene Pflan­zen­schutz­mit­tel­rück­stände zu redu­zie­ren und auch das Schwer­me­tall Kup­fer wird von ihr im Wein abge­rei­chert. Ein wei­te­rer wich­ti­ger Ver­wen­dungs­zweck des Gelä­gers ist die soge­nannte Hefe­schö­nung. Funk­tio­niert diese, erspart man sich das Auf­fah­ren schwe­re­rer Geschütze: vori­ges Jahr hatte ich selbst einen Behäl­ter, der ab einem gewis­sen Zeit­punkt einen stö­ren­den Fehl­ge­ruch auf­wies, wel­cher aber nicht ein­or­den­bar war. Zum Glück hatte ich zu dem Zeit­punkt, im Februar, noch einen Wein auf sei­ner gesun­den Voll­hefe, noch dazu der glei­chen Sorte. Ich mischte sie unter Rüh­ren zum unsau­ber rie­chen­den Behäl­ter und siehe da, nach einer Woche war das ursprüng­li­che, sau­bere Sor­ten­aroma wie­der da. 

Avere in can­tina a por­tata di mano della feccia fre­sca ha inoltre altri vant­aggi. Se in autunno un vino stenta ad andare a secco spesso aiuta un rime­dio casa­lingo: aggi­ungere la feccia di una altro vino che ha appena ter­mi­nato la sua fer­men­ta­zione Questo per­ché quella feccia con­ti­ene ancora abbas­t­anza cel­lule vive abituate all’alcol per con­clu­dere la tras­for­ma­zione degli zuc­cheri. La feccia inoltre lega even­tuali resi­dui di fitofar­maci e dimi­nuisce le con­cen­tra­zioni nel vino finito del metallo pesante rame. Un ulte­riore uti­lizzo pro­fi­cuo della feccia è il collag­gio con essa. Se questo fun­ziona non c’è il biso­gno di arri­vare con i mezzi pesanti: infatti io stesso l’anno scorso avevo un ser­ba­toi il cui vino mani­festava ad un certo momento un odore non tanto buono che però non riuscivo a clas­si­fi­care. Per for­tuna avevo allora, a feb­braio, ancora un vino sulla feccia grossa, addi­rit­tura della stessa varietà. L’ho mes­co­lata col vino del ser­ba­toio che dava pro­blemi e dopo una setti­mana l’odore strano era spa­rito, il frut­tato tipico era di nuovo ritor­nato in primo piano.

Natür­lich birgt der Hefe­kon­takt auch Gefah­ren. Wäh­rend ihre Zer­set­zung, auch als Auto­lyse bekannt, wer­den u.a. schwe­fel­hal­tige Sub­stan­zen frei. Tref­fen meh­rere Umstände, wel­che oft kaum bis nicht vom Kel­ler­wirt beein­fluss­bar sind, auf­ein­an­der, dann wer­den diese Stoffe nega­tiv geruch­lich bemerk­bar. Von einer leich­ten Reduk­tion, wel­che mit einem Abzug an der Luft ent­fern­bar ist bis zu einem Böck­ser, der nur mehr mit einer Kup­fer- oder Sil­ber­schö­nung zu besei­ti­gen ist, kann alles dabei sein. Weine auf der Fein- und noch mehr auf der Voll­hefe müs­sen des­halb dau­ernd sen­so­risch  kon­trol­liert wer­den und so bald sich eine begin­nende Unsau­ber­keit abzeich­net, muss der Wein sofort vom Gelä­ger abge­trennt wer­den. 

Ovvia­mente il con­tatto pro­lungato con la feccia com­porta anche dei rischi. Infatti durante l’autolisi delle cel­lule ven­gono libe­rate anche delle sost­anze sol­fo­rate. In certe cir­co­s­t­anze che solo in parte sono sotto la responsa­bi­lità del pro­dut­tore e spesso sem­brano anche casuali queste mole­cole comin­ciano a farsi sen­tire in modo nega­tivo. Da una leg­gera ridu­zione che si tog­lie con un sem­plice tra­vaso all’aria all’odore intenso di uova marce dovuto a mer­cap­tani che si rie­sce a cur­are se mai solo con l’aggiunta di rame o addi­rit­tura argento ci può essere di tutto. Per­ciò i vini tenuti sulle fecce fini ed ancora di più quelli sulla feccia totale devono venire con­trollati in con­ti­nua­zione ed appena che comin­ciano a “chi­udersi” biso­gna sepa­rare il vino tra­mite un tra­vaso o una fil­tra­zione.

Wie man sieht, kann man die Bedeu­tung die­ser ein­zel­li­gen Pilze nicht hoch genug ein­schät­zen. Der erfolg­rei­che Umgang damit erfor­dert aber Sorg­falt und Genau­ig­keit. Auch Erfah­rung ist dien­lich. Impro­vi­sa­tion hin­ge­gen kann gerade bei die­sem Thema allzu leicht den Schuss nach hin­ten los­ge­hen las­sen. Hat man es mit dem Wein­aus­bau eilig, kann man die Weine nicht dau­ernd im Auge behal­ten oder hat man immer wie­der Par­tien im Kel­ler, wel­che böck­s­er­an­fäl­lig sind, dann ist es wirk­lich bes­ser, sich von der Hefe sofort nach dem Ende der Gärung und nicht erst jetzt zu ver­ab­schie­den.

Come si può vedere, l’importanza di questi funghi mono­cel­lu­lari è ver­a­mente con­s­i­de­re­vole. Adesso si capisce che per un eno­logo il ter­mine feccia non è per niente disp­re­gia­tivo, anzi! Per uti­liz­zarla con suc­cesso ci vuole però cura e pre­ci­sione. Anche l’esperienza aiuta. Improv­vi­s­are a pro­po­sito è invece troppo per­i­co­loso e può peg­giorare la qua­lità invece di miglior­arla. Se non si ha il tempo per affi­nare a lungo il vino o non si ha la pos­si­bi­lità di un moni­torag­gio fre­quente o per­ché le par­tite in can­tina sono sen­si­bili a ridu­zioni, allora è ver­a­mente meglio sepa­rarsi dalla feccia molto presto, cioè subito ter­mi­nata la fer­men­ta­zione.

Danke Hartmut — Grazie Burian

Geschrieben von am 3. März 2018 | Abgelegt unter Weingarten - Vigneto

Es ist nicht leicht, es uns Wein­bau­ern meteo­ro­lo­gisch recht zu machen. Zuerst muss es an den rich­ti­gen Momen­ten reg­nen, damit die Rebe sich gut ent­wi­ckeln kann, aber ja nicht zu oft und zu viel um die all­ge­gen­wär­ti­gen Pilz­krank­hei­ten nicht unnö­tig zu för­dern. Die rich­tige Wärme wird gebraucht, um die Trau­ben­reife zu gewähr­leis­ten, aber wenn es in der Rei­fe­zeit zu warm ist, ris­kiert man, dass die Aro­men “ver­brannt” wer­den. Im Win­ter soll es kalt sein, weil das hilft, die Schäd­linge zu dezi­mie­ren, aber ja nicht zu viel, weil sonst die Reben, beson­ders wenn es gleich­zei­tig auch noch tro­cken ist, dem Käl­te­tod erlie­gen. Und so wei­ter und so fort.

Non è facile sod­dis­fare i viti­colt­ori sul lato meteo­ro­lo­gico. Deve pio­vere al momento giusto per­ché le viti si svi­lup­pino, ma guai se troppo o troppo spesso per­ché le mal­at­tie critto­ga­mi­che, sempre in agguato, ne appro­fit­ter­eb­bero. Ci vuole abbas­t­anza bel tempo per garan­tire la matu­ra­zione ma nean­che troppo in quanto le tem­pe­ra­ture troppo alte prima della ven­dem­mia ris­chiano di “bru­ci­are” gli aromi. In inverno ci vuole il freddo per deci­mare i pato­geni, però se fa troppo freddo, soprat­tutto in com­bi­na­zione con sic­cità, le viti muoi­ono. E così via…

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Kamera ab! — Ciak, si gira!

Geschrieben von am 13. Januar 2018 | Abgelegt unter Weingarten - Vigneto

Zeit­raf­fer­filme haben auf mich immer schon fas­zi­nie­rend gewirkt. Koyaa­nis­qatsi — wer erin­nert sich noch? — hat mich sei­ner­zeit extrem berührt. Die heu­tige digi­tale Tech­nik erlaubt es inzwi­schen jedem, mit die­sen Tech­ni­ken zu expe­ri­men­tie­ren.  So habe ich diese Methode bis­her genutzt, den Bau­fort­schritt unse­rer Kel­le­r­er­wei­te­rung zu doku­men­tie­ren und um die Dar­stel­lung unse­rer nor­ma­ler­weise zwei Tage dau­ernde Wein­ab­fül­lung auf wenige Minu­ten zu kon­zen­trie­ren. 

Rip­rese a cadenza acce­le­rata mi hanno da sempre impres­sio­nato. Koyaa­nis­qatsi — qual­cuno si ricorda ancora? — mi ha a suo tempo molto toc­cato. La tec­nica digi­tale odierna per­mette ormai a tutti di spe­ri­men­tare con questa meto­do­lo­gia. In pas­sato ho uti­liz­zato infatti questo tipo di filmato per docu­men­tare l’ampliamento della nos­tra can­tina e per con­cen­trare la rapp­re­sen­ta­zione dell’imbot­tiglia­mento di due gior­nate in pochi minuti. 

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Es gibt nur fünf Fässer Rotwein aber die Weißen riechen phantastisch — Abbiamo fatto solo cinque fusti di vino rosso ma i bianchi hanno profumi fantastici

Geschrieben von am 4. Januar 2018 | Abgelegt unter Allgemein - Generale


Die­ser locker hin­ge­wor­fene Satz fasst tref­fend das ver­gan­gene Jahr zusam­men. Es war für mich als Wein­bauer ein schwie­ri­ges Jahr, das kann man wohl sagen. Der tro­ckene und kalte Win­ter hat zu den stärks­ten Win­ter­schä­den geführt, die ich bis jetzt erlebt habe. Zahl­rei­che alte Char­don­nay- und Rulän­der­re­ben am Oge­aner und Klaus­ner erwach­ten nicht mehr aus dem Win­ter­schlaf. Bei den meis­ten davon gab es auch keine Aus­triebe an der Basis, soge­nannte Mar­tit­schen, mit wel­chen man in ein bis zwei Jah­ren einen neuen Stock auf­bauen kann; sie muss­ten mit Jungre­ben auf­wen­dig ersetzt wer­den. 

Questa frase but­tata lì, ris­pec­chia nono­stante la sua incom­ple­tezza l’annata scorsa. Per me come vignaiolo era un’annata dif­fi­cile, di sicuro. L’inverno freddo e secco ha pro­vo­cato i peg­giori danni che io abbia visto finora. Tanti ceppi vec­chi di Char­don­nay e Pinot gri­gio nei vigneti Oge­aner e Klaus­ner non si sono più ris­ve­gliati in pri­ma­vera. Nella stra­grande mag­gior­anza dei casi le viti non hanno nean­che ricac­ciato dal basso ma dove­vano essere sosti­tuite in modo impeg­na­tivo con gio­vani barb­a­telle. 

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Die 25. Einkellerung abgeschlossen! — Terminata la 25° vendemmia!

Geschrieben von am 13. November 2017 | Abgelegt unter Ernte - Vendemmia, Keller - Cantina

Mit dem Abzug von den Tres­tern letzte Woche kann man die Wein­lese und ihre dazu­ge­hö­ri­gen Kel­ler­ar­bei­ten als abge­schlos­sen betrach­ten. Und wie der Titel schon sagt, es war die 25., an der ich aktiv und dau­ernd dabei war. 1992 habe ich am Ver­suchs­zen­trum Laim­burg, Sek­tion Kel­ler­wirt­schaft, mit der Arbeit begon­nen und sogleich sollte ich auch Ver­suchs­wein­aus­bau­ten eigen­ver­ant­wort­lich durch­füh­ren. Ich erin­nere mich noch genau: Ein über die Jahre dau­ern­der, inhalt­lich aber jähr­lich aktua­li­sier­ter Dau­er­ver­such, der Test von Rein­zucht­he­fe­prä­pa­ra­ten, wurde mir zum Anfang zuge­teilt. Keine leichte Auf­gabe, der Wein­aus­bau in klei­nen und kleins­ten Behäl­tern, das Moni­to­ring des Gär­ver­laufs mit dem täg­li­chen Wie­gen, das Zäh­len der Hefe­zel­len unter dem Mikro­skop, die rei­bungs­lose sen­so­ri­sche Bewer­tung durch das Sen­so­rik­pa­nel und die kor­rekte sta­tis­ti­sche Aus­wer­tung der Ergeb­nisse. Ein geeig­ne­ter Ort aber, um prä­zi­ses Arbei­ten zu ler­nen, ich ver­danke ihm viel.

Con la svina­tura della setti­mana scorsa posso con­s­i­der­are con­cluso il nos­tro peri­odo ven­dem­miale. E come si vede dal titolo, era la mia 25a sta­gione alla quale par­te­ci­pavo a pieno titolo. Nel 1992 infatti ho comin­ciato a lavor­are presso il Cen­tro di spe­ri­men­ta­zione Laim­burg, sezione eno­lo­gia, e dovevo subito seguire in auto­no­mia una parte delle micro­vi­ni­fi­ca­zioni. Mi ricordo ancora bene del primo pro­getto che mi venne affi­dato: una prova com­pa­ra­tiva di lie­viti sele­zio­nati che si fece ogni anno con i pre­pa­rati attuali. Non era un com­pito facile in quanto com­pren­deva la vini­fi­ca­zione in pic­coli e pic­co­lis­simi con­te­ni­tori, il moni­torag­gio dell’andamento fer­men­ta­tivo per mezzo di pesa­ture quo­ti­diane, la conta delle cel­lule al micro­sco­pio, la valu­t­a­zione sen­so­riale tra­mite il panel di degus­ta­zione e la cor­retta ela­bora­zione dei dati sta­tis­tici. Un posto però dove si impa­rava a lavor­are con pre­ci­sione ed al quale devo molto.

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Damit es nicht langweilig wird — Perché non diventi noioso

Geschrieben von am 31. März 2017 | Abgelegt unter Weingarten - Vigneto

In den ter­ras­sier­ten Steil­la­gen, beson­ders in Wald­nähe sind die Eulen­rau­pen oder Erd­rau­pen, bei uns Rugat­ten genannt, seit jeher ein Pro­blem. Dass sie aber auch in tie­fe­ren, fla­che­ren Anla­gen ohne Stütz­mau­ern wie bei uns Schä­den anrich­ten, ist neu. Vori­ges Jahr schon habe ich  im Wein­gar­ten Feld immer wie­der Reb­stö­cke beob­ach­tet, wel­che zwar eine nor­male Laub­wand, aber keine Trau­ben auf­wie­sen. Meis­tens zwei bis vier Stö­cke angren­zend in der glei­chen Reihe, ein ein­deu­ti­ges Schad­bild.  Die Rau­pen wan­dern näm­lich in der Dun­kel­heit über den Reb­stamm auf die Triebe und fres­sen zuerst die geschwol­le­nen Knos­pen aus, spä­ter auch die noch ganz kur­zen Triebe. Den Tag ver­brin­gen die Tiere wie­der sicher im Boden, wo sie sich etwas spä­ter auch ver­pup­pen. Statt den aus­ge­fres­sen Knos­pen trei­ben spä­ter die Neben­au­gen aus, aber diese tra­gen in den sel­tens­ten Fäl­len Trau­ben. Inso­fern ist die ver­mehrte Anwe­sen­heit die­ser, der Gat­tung Noc­tua ange­hö­ri­gen Schäd­linge, ein ernst­zu­neh­men­des Pro­blem. 

Nei vigneti col­li­nari, soprat­tutto in vic­inanza del bosco, le not­tue cos­ti­tuis­cono da sempre un pro­blema. Che com­pai­ano anche in piano, in vigneti privi di muretti è invece una novità. Già l’anno scorso ho notato nel nos­tro vigneto Feld diversi ceppi che ave­vano la parete fogli­are nor­male ma che erano privi di grap­poli. Di solito da due a quat­tro viti in serie sullo stesso filare, sin­tomi uni­voci. Infatti le larve di questi lepi­dot­teri del genere Noc­tua sal­gono di notte sulle viti per nutrirsi sui tralci di gemme e ger­mo­gli appena sboc­ciati. Di giorno si anni­dano nel ter­reno, dove si tras­for­mano più tardi in cri­sal­idi. Al posto della gemma princi­pale sboc­ciano quelle secon­da­rie ma queste solo in pochis­simi casi portano dei grap­poli. Per questo la com­parsa mas­sic­cia di questo fitof­ago com­porta danni quan­ti­ta­tivi sen­si­bili. 

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MUNDUS VINI">MUNDUS VINI

Geschrieben von am 11. März 2017 | Abgelegt unter Weinbewertung — Valutazione dei Vini

Ich koste regel­mä­ßig für die Win­zer­ver­ei­ni­gung Tiro­len­sis Ars Vini (TAV) und im Ver­suchs­zen­trum Laim­burg beur­teile ich auch nach mei­nem Abgang 2009, jetzt als einer der exter­ner Kos­ter, die dor­ti­gen Ver­suchs­weine. Mei­nen letz­ten Wein­wett­be­werb habe ich aber 2012 orga­ni­siert und dass ich selbst bei einem aktiv mit­ge­kos­tet habe, liegt noch län­ger zurück. Das Thema Sen­so­rik inter­es­siert mich aber auch als Wein­bauer nach wie vor. Des­halb war ich sehr froh, dass es mir heuer end­lich gelun­gen ist, die Zeit zu fin­den, um als Juror beim Inter­na­tio­na­len Wein­preis Mun­dus Vini in Neu­stadt an der Wein­straße vier Tage mit­zu­kos­ten.

Degusto rego­larmente per l’associazione dei pro­dut­tori Tiro­len­sis Ars Vini (TAV) e nel Cen­tro Spe­ri­men­tale Laim­burg con­ti­nuo a giu­di­care i vini spe­ri­men­tali nono­stante che non ci lavoro più dal 2009, adesso come uno dei mem­bri esterni del panel. Il mio ultimo con­corso eno­lo­gico l’ho orga­niz­zato però ancora nel 2012 e diversi anni prima ancora ho par­te­ci­pato come giu­dice a com­mis­sioni di ass­ag­gio. Nono­stante che adesso io sia solo pro­dut­tore con­ti­nuo ad inter­ess­armi di ana­lisi sen­so­riale. Per cui ero molto con­tento di aver tro­vato quest’anno final­mente il tempo necessa­rio per fare tutti i quat­tro giorni del Pre­mio Inter­na­zio­nale Mun­dus Vini che si svolge a Neu­stadt an der Wein­straße, nel Pala­ti­nato ger­ma­nico.

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Der dritte “Feld” — Il terzo “Feld”

Geschrieben von am 26. Februar 2017 | Abgelegt unter Weingarten - Vigneto

Mitte Februar haben wir mit dem Schnitt der Jungre­ben im Wein­gar­ten Unter­feld die Schnittsai­son been­det. Die Char­don­nay-Stö­cke kom­men jetzt in das dritte Stand­jahr und von den aller­meis­ten erwarte ich mir auch schon einen ers­ten merk­ba­ren Ertrag.

Con il taglio delle gio­vani viti nel vigneto Unter­feld abbiamo con­cluso la pota­tura inver­nale di quest’anno. I ceppi di Char­don­nay comin­ciano il loro terzo anno di dimora e dalla mag­gior parte di loro mi aspetto un primo mode­sto rac­colto.

2014 haben wir die letzte in mei­nem Eigen­tum ver­blie­be­nen Obst­wiese mit die­sem Wein­gar­ten getauscht, die Umstel­lung des Betrie­bes zu nur Wein­bau ist also kom­plett voll­zo­gen. Mit dem direkt unter dem Dorf am Beginn der Tal­sohle gele­ge­nen Unter­feld haben wir also unsere dritte Lage, wo der Begriff Feld im Namen steckt. Zur Erin­ne­rung: Wir besit­zen schon einen Wein­gar­ten in der Lage Feld am Mar­grei­der Schwemm­ke­gel, mit Gewürz­tra­mi­ner bestockt, und noch län­ger eine Anlage im Ober­feld, im nörd­li­chen Tal­bo­den der Gemeinde gele­gen, wo einer unse­rer bei­den Grauen Bur­gun­der wächst.

Nel 2014 abbiamo acqui­sito questo vigneto cam­bi­an­dolo con il nos­tro ultimo meleto rimasto. Con ciò la con­ver­sione dell’azienda a sola­mente vigneto si è con­clusa. L’Unter­feld, situato diret­tamente sotto il paese di Magrè, all’inizio del fon­do­valle, è il terzo degli appez­zamenti in cui nome è con­ten­uto il ter­mine Feld. Accanto al Feld vero e pro­prio, che è impi­an­tato con Gewürz­tra­mi­ner e che è dis­lo­cato sul cono­ide del paese, abbiamo anche un vigneto in zona Ober­feld, cioè nel fon­do­valle set­ten­trio­nale del comune dove invece col­tivo le uve di uno dei nos­tri due Pinot gri­gio.

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Verpflichtende telematische Kellerbuchführung, Segen oder Fluch? — Registri telematici di cantina obbligatori, beneficio o maledizione?

Geschrieben von am 6. Februar 2017 | Abgelegt unter Allgemein - Generale

 

Seit 1. Jän­ner 2017 sind sie ver­pflich­tend, die digi­ta­len Kel­ler­bü­cher, bis 30. April wer­den par­al­lel dazu in Pro­blem­fäl­len auch noch die bis­her übli­chen papie­re­nen Regis­ter akzep­tiert. So kann man den momen­tan Stand der Dinge ver­ein­fa­chend dar­le­gen. “Na ja, Digi­ta­li­sie­rung…, wel­chen Bereich unse­res Lebens betrifft er nicht, beson­ders im Beruf­li­chen?”

Dall’ 1 gen­naio sono d’obbligo, i cosi­detti regis­tri di can­tina tele­ma­tici. Fino al 30 aprile in caso di pro­blemi ven­gono accet­tati anche i regis­tri cart­acei usati finora. Ecco in sin­tesi la situa­zione attuale. “Ti sor­prende? La digi­ta­liz­za­zione è onni­p­re­sente, soprat­tutto in ambito pro­fes­sio­nale.”

Der große Unter­schied zu vor­her ist aber nicht so sehr der Über­gang von den hand­schrift­li­chen Ein­tra­gun­gen auf die digi­tale Ein­gabe am Com­pu­ter, son­dern dass diese Daten tele­ma­tisch in eine zen­trale Daten­bank des Land­wirt­schafts­mi­nis­te­ri­ums über­tra­gen wer­den. Zudem wer­den deut­lich mehr Vor­gänge mel­de­pflich­tig. D.h. die Wein­kon­trolle kann schon von ihrem Büro aus erste Kon­trol­len machen, die Rück­ver­folg­bar­keit im Kel­ler wird noch genauer. Bei den klei­ne­ren Pro­du­zen­ten hat die ver­pflich­tende Ein­füh­rung für alle Betriebe über 50 Hl Jah­res­pro­duk­tion für ziem­lich viel Unruhe  gesorgt.

La vera novità non è tanto il pas­s­ag­gio dal cart­aceo al digi­tale ma il fatto che questi dati ven­gono tras­messi in modo tele­ma­tico al ser­ver SIAN del minis­tero delle poli­ti­che agri­cole. Inoltre è aumen­tato il numero dei pas­s­aggi da dichiarare. Vuol dire che gli organi di con­trollo possono ini­zi­are le loro indagini già dal loro uffi­cio, la rin­trac­cia­bi­lità diventa più pre­cisa. L’introduzione di questa nuova prassi per le azi­ende che fanno più di 50 Hl vino all’anno ha pro­vo­cato un malumore dif­fuso tra le pic­cole azi­ende.

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Der Weg zur Hölle ist mit guten Vorsätzen gepflastert — La strada dell’inferno è lastricata di buone intenzioni

Geschrieben von am 9. Januar 2017 | Abgelegt unter Keller - Cantina, Weingarten - Vigneto, Weinwirtschaft - Economia vitivinicola

Die­ser Spruch, der übri­gens viele Väter zu haben scheint, wir immer wie­der her­an­ge­zo­gen, um auf die Sinn­lo­sig­keit von guten Vor­sät­zen pla­ka­tiv hin­zu­wei­sen. Sicher­lich wer­den an die Jah­res­wende zu viele Hoff­nun­gen geknüpft, so dass diese auch ver­wirk­licht wer­den kön­nen und schnell droht die Eupho­rie wie­der ein­mal in Resi­gna­tion oder Frust umzu­schla­gen. Doch sich gar keine Ziele für das neue Kalen­der­jahr zu ste­cken, wäre das wirk­lich eine viel bes­sere Alter­na­tive?

Questo detto, che sem­bra avere più autori, viene spesso uti­liz­zato per evi­den­zi­are in modo abbas­t­anza sug­ges­tivo l’inutilità dei buoni pro­po­siti. Certo che all’inizio dell’anno i buoni pro­po­siti presi sono troppi per essere messi in pra­tica ed e facile che dall’euforia ini­ziale si cada per l’ennesima volta in ras­segna­zione o frus­tra­zione. D’altra parte, non pensare a nes­sun obi­et­tivo da rag­gi­ungere nel nuovo anno vi pare un’alternativa valida?

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