Damit es nicht langweilig wird — Perché non diventi noioso

Geschrieben von am 31. März 2017 | Abgelegt unter Weingarten - Vigneto

In den ter­ras­sier­ten Steil­la­gen, be­son­ders in Wald­nä­he sind die Eu­len­rau­pen oder Erd­rau­pen, bei uns Ru­gat­ten ge­nannt, seit je­her ein Pro­blem. Dass sie aber auch in tie­fe­ren, fla­che­ren An­la­gen oh­ne Stütz­mau­ern wie bei uns Schä­den an­rich­ten, ist neu. Vo­ri­ges Jahr schon ha­be ich  im Wein­gar­ten Feld im­mer wie­der Reb­stö­cke be­ob­ach­tet, wel­che zwar ei­ne nor­ma­le Laub­wand, aber kei­ne Trau­ben auf­wie­sen. Meis­tens zwei bis vier Stö­cke an­gren­zend in der glei­chen Rei­he, ein ein­deu­ti­ges Schad­bild.  Die Rau­pen wan­dern näm­lich in der Dun­kel­heit über den Reb­stamm auf die Trie­be und fres­sen zu­erst die ge­schwol­le­nen Knos­pen aus, spä­ter auch die noch ganz kur­zen Trie­be. Den Tag ver­brin­gen die Tie­re wie­der si­cher im Bo­den, wo sie sich et­was spä­ter auch ver­pup­pen. Statt den aus­ge­fres­sen Knos­pen trei­ben spä­ter die Ne­ben­au­gen aus, aber die­se tra­gen in den sel­tens­ten Fäl­len Trau­ben. In­so­fern ist die ver­mehr­te An­we­sen­heit die­ser, der Gat­tung Noc­tua an­ge­hö­ri­gen Schäd­lin­ge, ein ernst­zu­neh­men­des Pro­blem. 

Nei vi­gne­ti col­li­na­ri, so­prat­tut­to in vic­inan­za del bosco, le not­tue co­s­ti­tuis­co­no da semp­re un pro­ble­ma. Che com­pai­ano an­che in pia­no, in vi­gne­ti pri­vi di mu­ret­ti è in­ve­ce una no­vi­tà. Già l’anno scor­so ho no­ta­to nel nos­tro vi­gne­to Feld di­ver­si cep­pi che ave­va­no la pare­te fo­gli­a­re nor­ma­le ma che era­no pri­vi di grap­po­li. Di so­li­to da due a quat­tro vi­ti in se­rie sullo stes­so fi­la­re, sin­to­mi uni­vo­ci. In­fat­ti le lar­ve di ques­ti lepi­dot­te­ri del ge­ne­re Noc­tua sal­go­no di not­te sul­le vi­ti per nutrir­si sui tral­ci di gemme e ger­mo­g­li ap­pena sboc­cia­ti. Di gior­no si an­ni­da­no nel ter­re­no, do­ve si tras­for­ma­no più tar­di in cri­sal­i­di. Al pos­to del­la gem­ma princi­pa­le sboc­cia­no quel­le se­con­da­rie ma ques­te so­lo in po­chis­si­mi ca­si porta­no dei grap­po­li. Per ques­to la com­par­sa mas­sic­cia di ques­to fitof­ago com­por­ta dan­ni quan­ti­ta­ti­vi sen­si­bi­li. 

Seit dem 27. März kon­trol­lie­ren wir täg­lich ab 22.00 Uhr, be­waff­net mit ei­ner Stirn­lam­pe und ei­nem gro­ßen Mar­me­la­de­glas, sys­te­ma­tisch un­se­re Ge­würz­tra­mi­ner-An­la­ge. Ge­fun­den ha­ben wir in den täg­li­chen vier Stun­den auf dem schwa­chen Hekt­ar zu­erst 170, dann 150, 110, 41 und ges­tern 45 Rau­pen. Und noch ist die Jagd nicht be­en­det. Trotz die­ser Ent­nah­men wird ein Scha­den ent­stan­den sein, die Rau­pen war­ten ja nicht un­tä­tig, bis wir sie von den Trie­ben ab­neh­men.  Ich kann mir vor­stel­len, dass ich nächs­tes Jahr wie­der auf die­se Art kon­trol­lie­ren und be­kämp­fen wer­de, in der Hoff­nung, dass die­ses Auf­tre­ten in ei­ner bis­her nicht be­trof­fe­nen La­ge nur ei­ne Aus­nah­me dar­stellt. Bleibt hin­ge­gen das Po­pu­la­ti­ons­ni­veau so hoch, wer­de ich aus ver­ständ­li­chen Grün­den spä­tes­tens über­nächs­tes Jahr auf ei­ne In­sek­ti­zid­be­hand­lung im Sta­di­on Knos­pen­schwel­len zu­rück­grei­fen. Lei­der ist das An­brin­gen von Kle­be­stoff an den Reb­stäm­men und dem Stütz­ge­rüst nicht um­setz­bar, ge­nau so wie das Mon­tie­ren von Stamm­krau­sen.

Dal 27 mar­zo con­trol­lia­mo a par­ti­re del­le 22 sis­te­ma­ti­ca­men­te il nos­tro vi­gne­to di Ge­würz­tra­mi­ner, ar­ma­ti di lam­pa­da da tes­ta ed un va­set­to del­la mar­mel­la­ta. Nel­le quat­tro ore che im­pieghia­mo per fa­re quell’ettaro scar­so ab­bia­mo tro­va­to il pri­mo gior­no 170, poi 150, 110, 41 e ie­ri 45 lar­ve. E la cac­cia non è fi­ni­ta. No­no­stan­te ques­ti ri­sul­ta­ti ci sa­ran­no si­cur­amen­te dei dan­ni in quan­to le lar­ve non as­pet­tano in­at­ti­ve sui tral­ci fin­ché noi le rac­co­glia­mo. Al mo­men­to pen­so di ri­pe­te­re ques­to ti­po di lot­ta an­che l’anno prossi­mo, nel­la spe­r­an­za che la com­par­sa inusua­le in ques­to zo­na sia sta­to so­lo un even­to stra­or­di­na­rio. Se in­ve­ce il li­vel­lo di po­pola­zio­ne ri­ma­ne ta­le, i prossi­mi an­ni pas­serò per ov­vi mo­ti­vi ad un trat­ta­men­to mi­ra­to con un in­set­ti­ci­da al­lo sta­dio di gem­ma ri­gon­fia. Sis­temi di pro­te­zio­ne pas­si­vi co­me le col­le ap­p­li­ca­te sul fus­to e sui pa­li non so­no pra­ti­ca­bi­li, nel mio ca­so nem­me­no i col­la­ri di plasti­ca sul cep­po.

 

MUNDUS VINI

Geschrieben von am 11. März 2017 | Abgelegt unter Weinbewertung — Valutazione dei Vini

Ich kos­te re­gel­mä­ßig für die Win­zer­ver­ei­ni­gung Ti­ro­len­sis Ars Vi­ni (TAV) und im Ver­suchs­zen­trum Laim­burg be­ur­tei­le ich auch nach mei­nem Ab­gang 2009, jetzt als ei­ner der ex­ter­ner Kos­ter, die dor­ti­gen Ver­suchs­wei­ne. Mei­nen letz­ten Wein­wett­be­werb ha­be ich aber 2012 or­ga­ni­siert und dass ich selbst bei ei­nem ak­tiv mit­ge­kos­tet ha­be, liegt noch län­ger zu­rück. Das The­ma Sen­so­rik in­ter­es­siert mich aber auch als Wein­bau­er nach wie vor. Des­halb war ich sehr froh, dass es mir heu­er end­lich ge­lun­gen ist, die Zeit zu fin­den, um als Ju­ror beim In­ter­na­tio­na­len Wein­preis Mun­dus Vi­ni in Neu­stadt an der Wein­stra­ße vier Ta­ge mit­zu­kos­ten.

De­gus­to re­go­larmen­te per l’associazione dei pro­dut­to­ri Ti­ro­len­sis Ars Vi­ni (TAV) e nel Cen­tro Spe­ri­men­ta­le Laim­burg con­ti­nuo a gi­u­di­ca­re i vi­ni spe­ri­men­ta­li no­no­stan­te che non ci la­voro più dal 2009, adesso co­me uno dei mem­bri es­ter­ni del pa­nel. Il mio ul­ti­mo con­cor­so eno­lo­gi­co l’ho or­ga­niz­za­to però an­co­ra nel 2012 e di­ver­si an­ni pri­ma an­co­ra ho par­te­ci­pa­to co­me gi­u­di­ce a com­mis­sio­ni di as­s­ag­gio. No­no­stan­te che adesso io sia so­lo pro­dut­to­re con­ti­nuo ad in­ter­ess­ar­mi di ana­li­si sen­so­ria­le. Per cui ero mol­to con­ten­to di aver tro­va­to quest’anno fi­nal­men­te il tem­po ne­cessa­rio per fa­re tut­ti i quat­tro gior­ni del Pre­mio In­ter­na­zio­na­le Mun­dus Vi­ni che si svol­ge a Neu­stadt an der Wein­stra­ße, nel Pa­la­ti­na­to ger­ma­ni­co.

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Der dritte „Feld“ — Il terzo „Feld“

Geschrieben von am 26. Februar 2017 | Abgelegt unter Weingarten - Vigneto

Mit­te Fe­bru­ar ha­ben wir mit dem Schnitt der Jungre­ben im Wein­gar­ten Un­ter­feld die Schnittsai­son be­en­det. Die Char­don­nay-Stö­cke kom­men jetzt in das drit­te Stand­jahr und von den al­ler­meis­ten er­war­te ich mir auch schon ei­nen ers­ten merk­ba­ren Er­trag.

Con il ta­glio del­le gio­va­ni vi­ti nel vi­gne­to Un­ter­feld ab­bia­mo con­clu­so la pota­tu­ra in­ver­na­le di quest’anno. I cep­pi di Char­don­nay co­min­cia­no il lo­ro ter­zo an­no di di­mo­ra e dal­la mag­gi­or par­te di lo­ro mi as­pet­to un pri­mo mo­de­s­to rac­col­to.

2014 ha­ben wir die letz­te in mei­nem Ei­gen­tum ver­blie­be­nen Obst­wie­se mit die­sem Wein­gar­ten ge­tauscht, die Um­stel­lung des Be­trie­bes zu nur Wein­bau ist al­so kom­plett voll­zo­gen. Mit dem di­rekt un­ter dem Dorf am Be­ginn der Tal­soh­le ge­le­ge­nen Un­ter­feld ha­ben wir al­so un­se­re drit­te La­ge, wo der Be­griff Feld im Na­men steckt. Zur Er­in­ne­rung: Wir be­sit­zen schon ei­nen Wein­gar­ten in der La­ge Feld am Mar­grei­der Schwemm­ke­gel, mit Ge­würz­tra­mi­ner be­stockt, und noch län­ger ei­ne An­la­ge im Ober­feld, im nörd­li­chen Tal­bo­den der Ge­mein­de ge­le­gen, wo ei­ner un­se­rer bei­den Grau­en Bur­gun­der wächst.

Nel 2014 ab­bia­mo ac­qui­si­to ques­to vi­gne­to cam­bi­an­do­lo con il nos­tro ul­ti­mo me­le­to ri­masto. Con ciò la con­ver­sio­ne dell’azienda a so­la­men­te vi­gne­to si è con­clu­sa. L‘Un­ter­feld, si­tua­to di­ret­tamen­te sot­to il pa­e­se di Ma­grè, all’inizio del fon­do­val­le, è il ter­zo de­gli ap­pez­zamen­ti in cui no­me è con­ten­uto il ter­mi­ne Feld. Accan­to al Feld vero e pro­prio, che è im­pi­an­ta­to con Ge­würz­tra­mi­ner e che è dis­lo­ca­to sul co­no­ide del pa­e­se, ab­bia­mo an­che un vi­gne­to in zo­na Ober­feld, ci­oè nel fon­do­val­le set­ten­trio­na­le del co­mu­ne do­ve in­ve­ce col­tivo le uve di uno dei nos­tri due Pi­not gri­gio.

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Verpflichtende telematische Kellerbuchführung, Segen oder Fluch? — Registri telematici di cantina obbligatori, beneficio o maledizione?

Geschrieben von am 6. Februar 2017 | Abgelegt unter Allgemein - Generale

 

Seit 1. Jän­ner 2017 sind sie ver­pflich­tend, die di­gi­ta­len Kel­ler­bü­cher, bis 30. April wer­den par­al­lel da­zu in Pro­blem­fäl­len auch noch die bis­her üb­li­chen pa­pie­re­nen Re­gis­ter ak­zep­tiert. So kann man den mo­men­tan Stand der Din­ge ver­ein­fa­chend dar­le­gen. „Na ja, Di­gi­ta­li­sie­rung…, wel­chen Be­reich un­se­res Le­bens be­trifft er nicht, be­son­ders im Be­ruf­li­chen?“

Dall‘ 1 gen­naio so­no d’obbligo, i co­si­det­ti re­gis­tri di can­ti­na te­le­ma­ti­ci. Fi­no al 30 aprile in ca­so di pro­ble­mi ven­go­no ac­cet­ta­ti an­che i re­gis­tri cart­acei usa­ti fi­no­ra. Ec­co in sin­te­si la si­tua­zio­ne at­tua­le. „Ti sor­pren­de? La di­gi­ta­liz­za­zio­ne è on­ni­p­re­sen­te, so­prat­tut­to in am­bi­to pro­fes­sio­na­le.“

Der gro­ße Un­ter­schied zu vor­her ist aber nicht so sehr der Über­gang von den hand­schrift­li­chen Ein­tra­gun­gen auf die di­gi­ta­le Ein­ga­be am Com­pu­ter, son­dern dass die­se Da­ten te­le­ma­tisch in ei­ne zen­tra­le Da­ten­bank des Land­wirt­schafts­mi­nis­te­ri­ums über­tra­gen wer­den. Zu­dem wer­den deut­lich mehr Vor­gän­ge mel­de­pflich­tig. D.h. die Wein­kon­trol­le kann schon von ih­rem Bü­ro aus ers­te Kon­trol­len ma­chen, die Rück­ver­folg­bar­keit im Kel­ler wird noch ge­nau­er. Bei den klei­ne­ren Pro­du­zen­ten hat die ver­pflich­ten­de Ein­füh­rung für al­le Be­trie­be über 50 Hl Jah­res­pro­duk­ti­on für ziem­lich viel Un­ru­he  ge­sorgt.

La ve­ra no­vi­tà non è tan­to il pas­s­ag­gio dal cart­aceo al di­gi­ta­le ma il fat­to che ques­ti da­ti ven­go­no tras­mes­si in mo­do te­le­ma­ti­co al ser­ver SIAN del mi­nis­te­ro del­le po­li­ti­che agri­co­le. Inolt­re è aumen­ta­to il nu­me­ro dei pas­s­ag­gi da di­chiara­re. Vuol dire che gli or­ga­ni di con­trol­lo posso­no ini­zi­a­re le lo­ro in­dagini già dal lo­ro uf­fi­cio, la rin­trac­cia­bi­li­tà di­ven­ta più pre­ci­sa. L’introduzione di ques­ta nuo­va pras­si per le azi­en­de che fan­no più di 50 Hl vi­no all’anno ha pro­vo­ca­to un malumo­re dif­fu­so tra le pic­co­le azi­en­de.

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Der Weg zur Hölle ist mit guten Vorsätzen gepflastert — La strada dell’inferno è lastricata di buone intenzioni

Geschrieben von am 9. Januar 2017 | Abgelegt unter Keller - Cantina, Weingarten - Vigneto, Weinwirtschaft - Economia vitivinicola

Die­ser Spruch, der üb­ri­gens vie­le Vä­ter zu ha­ben scheint, wir im­mer wie­der her­an­ge­zo­gen, um auf die Sinn­lo­sig­keit von gu­ten Vor­sät­zen pla­ka­tiv hin­zu­wei­sen. Si­cher­lich wer­den an die Jah­res­wen­de zu vie­le Hoff­nun­gen ge­knüpft, so dass die­se auch ver­wirk­licht wer­den kön­nen und schnell droht die Eu­pho­rie wie­der ein­mal in Re­si­gna­ti­on oder Frust um­zu­schla­gen. Doch sich gar kei­ne Zie­le für das neue Ka­len­der­jahr zu ste­cken, wä­re das wirk­lich ei­ne viel bes­se­re Al­ter­na­ti­ve?

Ques­to det­to, che sem­bra ave­re più au­to­ri, vie­ne spes­so uti­liz­za­to per evi­den­zi­a­re in mo­do ab­bas­t­an­za sug­ges­tivo l’inutilità dei buo­ni pro­po­si­ti. Cer­to che all’inizio dell’anno i buo­ni pro­po­si­ti pre­si so­no trop­pi per es­se­re mes­si in pra­ti­ca ed e fa­ci­le che dall’euforia ini­zia­le si ca­da per l’ennesima vol­ta in ras­segna­zio­ne o frus­tra­zio­ne. D’altra par­te, non pensa­re a nes­sun obi­et­tivo da rag­gi­unge­re nel nuo­vo an­no vi pa­re un’alternativa va­li­da?

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Begrünung im Weingarten: Bodenpflege und Biodiversität (2) — Inerbimento del vigneto: Gestione del suolo e biodiversità (2)

Geschrieben von am 3. Januar 2017 | Abgelegt unter Weingarten - Vigneto

Im vo­ri­gen Bei­trag ha­be ich dar­über be­rich­tet, wie in Süd­ti­rol zur Zeit die Be­grü­nung zu­meist ge­hand­habt wird. Ei­ne durch­wegs nie­der ge­hal­te­ne, grä­ser­ori­en­tier­te, mit dem Haupt­ziel, die Ero­si­on zu ver­hin­dern, Dau­er­hu­mus auf­zu­bau­en, die Ver­dich­tung zu mi­ni­mie­ren und die Be­fahr­bahr­keit zu ga­ran­tie­ren. Nach­dem die­se Bo­den­pfle­ge­form hier seit bald 50 Jah­ren flä­chen­de­ckend ver­brei­tet ist, liegt ei­ni­ges an Er­fah­rung vor, wes­halb un­se­re Wein­bau­re­gi­on seit An­fang an ei­ne wich­ti­ge Rol­le im „In­ter­na­tio­na­len Ar­beits­kreis für Bo­den­be­wirt­schaf­tung und Qua­li­täts­ma­nage­ment im Wein­bau“ u.a. spielt. 

Nel post pre­ce­den­te ho par­la­to di co­me vie­ne ge­sti­to l’inerbimento in Sud­ti­ro­lo. È co­s­ti­tui­to per di più da gra­m­i­nacee, vie­ne ten­uto bas­so e vie­ne fat­to princi­pal­men­te per evi­t­a­re l’erosione, ac­cu­mu­la­re hu­mus di strut­tu­ra, per mi­ni­miz­za­re il com­pat­ta­men­to del ter­re­no e per ga­ran­tir­ne la pra­ti­ca­bi­li­tà da par­te dei mez­zi. Sic­co­me da or­mai 50 an­ni quì si pra­ti­ca ques­to ti­po di ges­tio­ne del suo­lo è ma­tu­ra­to un bel po‘ di es­pe­ri­en­za. Per cui la mia zo­na è pre­sen­te nei di­ver­si grup­pi di la­voro spe­ci­fi­ci co­me per es­em­pio nell‘ „In­ter­na­tio­na­ler Ar­beits­kreis für Bo­den­be­wirt­schaf­tung und Qua­li­täts­ma­nage­ment im Wein­bau“ (Grup­po di la­voro in­ter­na­zio­na­le per la ges­tio­ne del suo­lo e del­la qua­li­tà in vi­ti­col­tu­ra).

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Unsere Weine — I nostri vini: Cabernet Franc Puit

Geschrieben von am 29. Dezember 2016 | Abgelegt unter Keller - Cantina, Weingarten - Vigneto

„War­um habt ihr ei­nen Ca­ber­net Franc?“ Die­se Fra­ge wir mir im­mer wie­der auf Wein­ver­an­stal­tun­gen ge­stellt. Es wird da­bei ge­meint, war­um wir nicht statt­des­sen die zu­min­dest bei uns viel ver­brei­te­te­re Sau­vi­gnon-Va­ri­an­te an­bau­en. Nun, die Ant­wort ist ei­gent­lich ei­ne ganz ein­fa­che und ist le­dig­lich an­bau­tech­nisch be­grün­det. 2001 war der Wein­gar­ten Puit nach ei­nem kur­zen Ap­fel­an­bau-In­ter­mez­zo wie­der mit Re­ben zu be­pflan­zen und es war be­kannt, dass die Bor­de­lai­ser­reb­s­or­ten in Mar­greid ei­nen für sie gut ge­eig­ne­ten Stand­ort vor­fin­den.

„Per­ché ave­te un Ca­ber­net Franc“? Ques­ta do­man­da mi vie­ne pos­ta fre­quen­te­men­te al­le ma­ni­fes­ta­zio­ni vina­rie. Si vuo­le sape­re per­ché non ab­bia­mo pi­ut­tos­to la va­ri­an­te Sau­vi­gnon, mol­to più dif­fu­sa dal­le mie par­ti. La ris­pos­ta è sem­pli­ce e di or­di­ne agro­no­mico. Do­po un bre­ve in­ter­mez­zo frut­ti­co­lo l’appezzamento Puit nel 2001 era da ri­pi­ant­are a vi­te ed è co­sa no­ta che le va­rie­tà bordole­si tro­va­no a Ma­grè una zo­na ido­nea per la lo­ro col­ti­va­zio­ne. 

Die Jah­res­ver­läu­fe wa­ren aber da­mals hin­sicht­lich des Wit­te­rungs­ver­laufs im Schnitt an­ders als heu­te. Ten­den­zi­ell küh­ler und oft mit län­ge­ren Re­gen­pha­sen an­fangs Ok­to­ber, wel­che u.a. die Luft, und noch mehr die Bö­den, merk­lich ab­kühl­ten. Die voll­stän­di­ge tech­no­lo­gi­sche Rei­fe des Ca­ber­net Sau­vi­gnons, der in un­se­rem ge­biet­spe­zi­fi­schen Sor­ti­ment im­mer die spät­rei­fends­te Reb­sor­te dar­stellt, war da­durch auch in an sich wär­me­ren La­gen nicht im­mer si­cher­ge­stellt. Es konn­te pas­sie­ren, dass die Mai­schen in sol­chen Jah­ren auf­ge­bes­sert wer­den muss­ten, die Gerb­stof­fe hart blie­ben so­wie grün­li­che No­ten im fer­ti­gen Wein fest­stell­bar wa­ren.

Gli an­da­men­ti cli­ma­ti­ci al­lo­ra era­no in me­dia di­ver­si da quel­li di og­gi. Ten­den­zi­al­men­te più fre­schi con spes­so un pe­ri­odo di piog­ge all’inizio di ot­tob­re, che ab­bass­a­va in mo­do sen­si­bi­le la tem­pe­ra­tu­ra dell’aria, ma so­prat­tut­to quel­la del ter­re­no. Per cui la pie­na ma­tu­ra­zio­ne tec­no­lo­gi­ca del Ca­ber­net Sau­vi­gnon, che nel cor­re­do am­pelo­gra­fi­co lo­ca­le co­s­ti­tuis­ce la va­rie­tà più tar­di­va, non fu semp­re as­si­cu­ra­ta. Suc­ces­se più vol­te che i suoi mosti ave­va­no bi­so­gno dell’arricchimento, che i vi­ni ave­va­no un tan­ni­no du­ro in quan­to im­ma­turo, che li­be­r­as­se­ro aro­mi ver­di.

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Pergeln sind fertig! — Finito le pergole

Geschrieben von am 28. Dezember 2016 | Abgelegt unter Weingarten - Vigneto

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Nein, bit­te nicht miss­ver­ste­hen, mit dem Sys­tem der Perg­ler­zie­hung ha­ben wir noch nicht ab­ge­schlos­sen. Ganz im Ge­gen­teil, die an­dau­ern­de Kli­ma­er­wär­mung lässt sie wie­der in­ter­es­san­ter er­schei­nen als noch vor ei­ni­gen Jah­ren; aber dar­über könn­te ich ein an­de­res Mal aus­führ­li­cher schrei­ben. Ich woll­te ei­gent­lich sa­gen, dass wir mit dem Schnitt der Pergl (ca. ein Drit­tel un­se­rer Wein­bau­flä­che) ges­tern fer­tig ge­wor­den sind, heu­te fah­ren wir mit den auf Draht­rah­men ge­zo­ge­nen Re­ben fort. Deut­lich frü­her als die an­de­ren Jah­re, denn wir ha­ben zei­ti­ger be­gon­nen und wur­den auch nie durch Schlecht­wet­ter oder an­de­re an­fal­len­de Ar­bei­ten im Be­trieb auf­ge­hal­ten.

No, pre­go non frain­ten­der­mi, non ab­bia­mo fi­ni­to di col­ti­va­re la vi­te al­le­va­ta a per­go­la. An­zi, al con­tra­rio, il ris­cal­da­men­to glo­ba­le la fa ri­torn­a­re in­ter­es­san­te ris­pet­to a quan­to la si con­s­i­der­a­va an­co­ra qual­che an­no fa; ma di ques­to for­se un gior­no farò un post ap­po­si­to. Vo­le­vo in­ve­ce dire che ie­ri ab­bia­mo fi­ni­to col la pota­tu­ra del­le nost­re per­go­le (cir­ca un ter­zo del­la nos­tra su­per­fi­cie vi­ta­ta), og­gi con­ti­nue­remo con le spal­lie­re. Net­tamen­te pri­ma che ne­gli an­ni pre­ce­den­ti, in quan­to ab­bia­mo co­min­cia­to pri­ma ma an­che per­ché non c’era il mal­tem­po o alt­ri la­vo­ri im­pre­vis­ti ad osta­co­lar­ci.

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Unsere Weine — I nostri vini: Merlot Kretzer Kotzner

Geschrieben von am 15. November 2016 | Abgelegt unter Keller - Cantina, Weingarten - Vigneto

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Vie­le Mer­lot Ro­sé gibt es in Süd­ti­rol nicht, mei­nes Wis­sens sind es nicht mehr als fünf ver­schie­de­ne. In ei­ner Re­gi­on, wo der Lag­rein Kret­zer sehr ver­brei­tet und be­kannt ist, ha­ben es an­de­re Wei­ne die­ser Mach­art nicht ganz leicht. Und wenn dann gro­ße Grup­pen Kon­su­men­ten mo­men­tan laut­hals nach Lag­rein und Blau­bur­gun­der fra­gen, wird die Ar­beit si­cher­lich nicht leich­ter. Aber der Mer­lot ge­hört, wie ich schon vor­mals be­rich­te­te, seit lan­gem zur Wein­bau­tra­di­ti­on mei­nes Or­tes, wes­we­gen es mir schon der Trotz ge­bie­tet, die Skep­sis ge­gen­über die­ser Sor­te im all­ge­mei­nen und die­ser Mach­art im spe­zi­el­len Lü­gen zu stra­fen. 

Non ci so­no tan­ti Mer­lot ro­sa­ti sud­ti­ro­le­si, da quel­lo che sapp­ia io non più di cin­que. In una re­gio­ne, do­ve il Lag­rein Kret­zer è mol­to dif­fu­so e co­no­sci­u­to è dif­fi­ci­le che si af­fer­mi­no alt­ri vi­ni del­la stes­sa ti­po­lo­gia. Quan­do poi se­con­do la ten­den­za at­tua­le tut­ti ri­chie­do­no Lag­rein e Pi­not ne­ro il la­voro non è fa­ci­li­ta­to. Il Mer­lot però ap­par­ti­ene da tem­po al­la tra­di­zio­ne vi­ti­co­la del mio pa­e­se per cui è già per os­ti­na­zio­ne che con­ti­nuo a la­vor­ar­ci con im­peg­no e con­vin­zio­ne, an­che sul­la ti­po­lo­gia ro­sa­to.

Es ist kein Kret­zer oder Ro­sé, der von ei­nem Saft­ent­zug stammt, son­dern die Mai­sche ma­ze­riert vor Gär­be­ginn in der Pres­se bzw. Tank für ca. 48 Stun­den und wird da­nach mit we­nig Druck ab­ge­presst. Er ist al­so nicht ein Ne­ben­pro­dukt, das ent­steht, weil man den Rot­wein ver­bes­sern will. Dem­entspre­chend wird er im glei­chen Rei­fe­sta­di­um ge­le­sen und mit ähn­li­chem Hekt­ar­er­trag pro­du­ziert wie die Ri­ser­va-Ver­si­on in un­se­rem Pro­gramm. Der für ei­nen Ro­séwein spä­te Ern­te­ter­min rührt auch da­her, dass Mer­lot — und na­tür­lich auch Ca­ber­net — bis ins fort­ge­setz­te Rei­fe­sta­di­um von ve­ge­ta­len Aro­men ge­kenn­zeich­net sind. Wür­de ich al­so den Mer­lot zu der Zeit wim­men, wo der Wein trin­ki­ge 12 oder 13 Vol % Al­ko­hol hät­te, wür­den ei­nem aus dem Glas ve­ge­ta­le Aro­men wie grü­ner Pa­pri­ka, frisch ge­schnit­te­nes Gras oder ge­koch­tes Ge­mü­se ent­ge­gen­kom­men; für (nicht nur) mich ein sen­so­ri­sches Worst-Ca­se-Sze­na­rio. Statt­des­sen er­in­nert er frucht­be­tont nach Him­bee­re und Erd­bee­re, et­was Kir­sche ist auch da­bei. 

Non è un ro­sa­to da sa­las­so, il pi­gia­d­i­ras­pa­to su­b­is­ce una ma­ce­ra­zio­ne pre­fer­men­ta­ti­va in pres­sa e ser­ba­toio per cir­ca 48 ore a tem­pe­ra­tu­ra di can­ti­na, pri­ma di sub­i­re una pres­sa­tu­ra mol­to sof­fice. Per cui non è un sot­to­pro­dot­to che nas­ce per­ché si vuo­le migliora­re il ros­so. In­fat­ti vie­ne pro­dot­to con le re­se pa­ra­go­na­bi­li a quel­le del Mer­lot da ri­ser­va ed an­che la da­ta di ven­dem­mia è mol­to si­mi­le, quest’anno ad­di­rit­tu­ra posti­ci­pa­ta. La scel­ta del­la ven­dem­mia in sur­ma­tu­ra­zio­ne de­ri­va dal fat­to che sia Mer­lot che Ca­ber­net so­no ca­rat­te­riz­za­ti da aro­mi ve­ge­ta­li fi­no po­co pri­ma del­la pie­na ma­tu­ra­zio­ne. Se ven­dem­mi­as­si il Mer­lot a quel pun­to do­ve dar­ebbe un vi­no mol­to be­vi­bi­le da 12 o 13 gra­di al­co­li­ci si sen­ti­reb­be­ro nel bic­chie­re aro­mi che ri­corda­no il pe­pe­ro­ne ver­de, er­ba ap­pena ta­glia­ta o ver­du­ra cot­ta, in­som­ma il worst ca­se or­ga­n­o­let­ti­co per me e pen­so an­che per alt­ri. In­ve­ce sa di lam­po­ne e di fra­go­la e c’è an­che un po‘ di ci­lie­gia. 

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Niemand hat sich weg getan — Nessuno si è fatto male

Geschrieben von am 4. November 2016 | Abgelegt unter Ernte - Vendemmia, Keller - Cantina

2016-10-27_10-32-19

Am 27. Ok­to­ber ha­ben wir mit dem Mer­lot des Wein­gar­ten Kotz­ner die dies­jäh­ri­ge Le­se ab­ge­schlos­sen. Was gibt es Po­si­ti­ves über sie zu be­rich­ten? Was ist we­ni­ger gut ge­lau­fen?

Il 27 ot­tob­re, ven­dem­mi­an­do il Mer­lot del vi­gne­to Kotz­ner, ab­bia­mo ter­mi­na­to la rac­col­ta dell’annata 2016. Che co­sa c’è da rac­con­ta­re di po­si­tivo, cos’è an­da­to me­no be­ne?

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