“Weine Online — Workshop mit Armin Kobler”

Geschrieben von am 31. Januar 2012 | Abgelegt unter Ankündigung - Annuncio, Internet

 

Es ist für mich eine besondere Befriedigung, das in der Zwischenzeit erworbene Wissen und die verschiedenen Erfahrungen, die ich letztlich in der Praxis sammeln konnte, an Interessierte weiterzugeben. Damit in einer Weiterbildungsorganisation zu reüssieren, welche von Anfang mit einem extrem interessanten Programm angetreten ist, ist eine große Herausforderung. Sie soll mir Ansporn sein!

Poter trasmettere agli interessati le conoscenze acquisiti e le esperienze pratiche accumulate negli scorsi anni è una grande soddisfazione. Riuscire con questo in una struttura di formazione che è caratterizzata da un programma molto valido e vario è una grande sfida. Speriamo che mi ciò mi dia lo slancio decisivo.

New Entries 2011

Geschrieben von am 31. Januar 2012 | Abgelegt unter Verkauf - Vendita

Der zweite Teil des Jahresrückblickes beschäftigt sich mit den Neuzugängen auf meiner Kundenliste. Zum besseren Verständnis muss man sich meine eigene Verkauskonstellation vor Augen halten: Italien außer Südtirol wird exklusiv vom Wiederverkäufer PropostaVini betreut (ca. 20 % der Gesamtmenge), wobei die Vinotheken Bonatti in Florenz und La Botte Piena in Genua von den Anfangszeiten herrührend weiterhin direkt von mir beliefert werden. Für den ungefähr 65 % betragenden Südtirolanteil helfen mir ein paar Wiederverkäufer vor Ort, der allergrößte Teil wird aber von mir selbst direkt an die Gastronomie und den Einzelhandel verkauft. Insofern bin ich zumeist selbst mein eigener Handelsreisender. Der Ab-Hof-Verkauf hat sich im Moment bei 10 % eingependelt; dass wir in einer tourismusfreien Kleingegend leben merkt man eben auch daran. Nach Deutschland über den Importeur Berdux-Weine gehen schlussendlich grob gerechnet 5 % der Produktion.

La seconda parte della retrospettiva si occupa delle nuove entrate nel mio elenco dei clienti. Per capire meglio la situazione attuale bisogna tener presente la mia configurazione delle vendite: L’Italia ad eccezione del Sudtirolo viene coperta dal distributore PropostaVini con circa il 20 % della produzione totale. Le enoteche Bonatti a Firenze e La Botte Piena a Genova sono invece rimasti clienti diretti in quanto derivanti da rapporti precedenti. Per il 65 % della produzione totale cioè quella piazzata in Alto Adige mi aiuta qualche rivenditore locale, la stragrande maggioranza viene però venduta da me direttamente alla ristorazione ed alle enoteche. Per questo sono molto spesso il mio proprio agente. La vendita a privati in azienda comporta in media il 10 % della produzione. Anche in questo si vede che mi trovo in una microzona priva di turismo. L’importatore tedesco Berdux-Weine infine vende i rimanenti 5 % della produzione aziendale.

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“… siamo arrivati a Roma, insieme a voi.” L’Ateneo dei Sapori

Geschrieben von am 22. Januar 2012 | Abgelegt unter Ankündigung - Annuncio, Öffentlichkeitsarbeit - Pubbliche relazioni

L’11 ed il 12 Athenaeum — L’Ateneo dei Sapori organizza diverse manifestazioni attorno al vino sudtirolese. Presentazioni in diverse enoteche, laboratori sensoriali, cene con i vini dei produttori presenti ed infine una manifestazione comune con le 21 aziende partecipanti al Grand Hotel St. Regis offrono la possibilità di approfondire le conoscenze circa i nostri vini.

Io stesso sarò presente sabato 11 dalle 16.00 alle 20.00 nell’enoteca Uve e Forme, il mio Gewürztraminer Feld prenderà parte l’11 alle 17.00 al relativo laboratorio sensoriale all’enoteca Giansanti “Gewürztraminer: Colori, profumi ed emozioni del bianco” ed infine parteciperò il alla presentazione comune nella bellissima cornice del Grand Hotel St. Regis dalle 16.30 alle 20.30. Allego il programma dettagliato di tutta la manifestazione.

Per la presentazione della domenica ho a disposizione 10 biglietti d’entrata. Per i primi dieci che mi scrivono a proposito una mail ci sarà l’ingresso gratuito.

Am 11. und 12. Februar organisiert Athenaeum — L’Ateneo dei Sapori verschiedene Veranstaltungen rund um den Südtiroler Wein. Präsentationen in verschiedenen Vinotheken, sensorische workshops, Abendessen mit den Weinen der teilnehmenden Produzenten und schlussendlich eine gemeinsame Veranstaltung mit den 21 teilnehmenden Betrieben im Grand Hotel St. Regis bieten die Möglichkeit, das Wissen um unsere Weine zu vertiefen.

Ich selbst werde am Samstag, den 11. von 16.00 bis 20.00 Uhr in der Vinothek Uve e Forme sein, mein Gewürztraminer Feld wird am 11. um 17.00 am Workshop “Gewürztraminer: Colori, profumi ed emozioni del bianco” in der Vinothek Giansanti teilnehmen und schlussendlich werde ich an der gemeinsamen Schlussveranstaltung im wunderschönen Rahmen des Grand Hotel St. Regis von 16.30 bis 20.30 Uhr teilnehmen. Ich lege das vollständige Programm der Veranstaltung bei.

Für die sonntägliche Veranstaltung verfüge ich über 10 Eintrittskarten. Für die ersten unter Euch, welche mir diesbezüglich eine Mail schreiben, ist der Besuch der Verkostung kostenlos.

P.S.: Il titolo del post deriva dalle ultime parole del pezzo Bomba o non bomba (1978) di Antonello Venditti.

P.S.: Der Titel des Beitrages stammt von den letzten Worten des Liedes Bomba o non bomba (1978) von Antonello Venditti.

Digitale Vorsätze — Propositi digitali

Geschrieben von am 21. Januar 2012 | Abgelegt unter Internet, Öffentlichkeitsarbeit - Pubbliche relazioni

Ob bewusst oder unbewusst, die Jahreswende ist immer ein Moment des Zurück- und Vorausschauens. In diesem ersten kurzen Posting geht es um meinem Internet-Auftritt, der doch das Schwergewicht unser Öffentlichkeitsarbeit, zusammen mit den Weinpräsentationen im Weinraum und außerhalb, darstellt. Was die Besucherzahlen (4stats website statistik) unserer Webseite inklusive dieses Blogs angeht, konnte ich eine leichte Zunahme verzeichnen. Interessant zu sehen, dass sich der jahreszeitliche Verlauf teils bestätigt, teils ziemlich verschoben hat; das ist größtenteils auf den Blog zurückzuführen, wo interessante, mehrmals zitierte Beiträge die Besucherzahlen in die Höhe schnellen lassen. Trotz des bescheidenen Zuwachses muss aber schon auch gesagt werden, dass die Zugriffszahlen im Vergleich mit anderen Weinblogs sehr, sehr bescheiden sind. Das ist bei Produzentenblogs nichts unbedingt Neues — die meisten Schreiber dieses Types grenzen die Berichterstattung auf das eigene Berufsleben ein und zudem ist die eigentliche Arbeit ja nicht das Beiträgeschreiben —  , lässt mich aber nicht verzweifeln, besonders auch deshalb nicht, weil der Blog über etliche Stammleser verfügt.

Istintivamente l’inizio del nuovo anno è sempre un momento di guardare indietro ma anche avanti. In questo post parlo della mia presenza in Internet che costituisce nella mia comunicazione la parte centrale, assieme alle presentazioni sia nel Weinraum che fuori. Per quello che concerne il numero delle visite (4stats website statistik) sul nostro sito e sul blog si nota una leggera crescita. Interessante a vedere che il decorso nella maggiorparte dei mesi andava parallelo all’anno precedente, in altri era in controtendenza. Ciò è riconducibile soprattutto al blog, dove l’apparire di articolo più interessanti e di conseguenza più citati si ripercuote subito sulla statistica. Nonostante la piccola crescita bisogna tener presente che il numero delle visite in confronto ad altri blog enoici è molto modesto. Questo non è una cosa strana in quanto nei blog gestiti da produttori questi si limitano quasi sempre a parlare solo del loro lavoro e la loro attività centrale è ben altro che scrivere in internet. Comunque non sono tanto preoccupato dei numeri modesti in quanto tra i lettori ce ne sono tanti abituali.

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Sie möchten unseren Wein und wir sind nicht zu Hause? — Volete i nostri vini e noi non ci siamo?

Geschrieben von am 31. Dezember 2011 | Abgelegt unter Verkauf - Vendita

In einem Betrieb wie dem unseren ist es unmöglich, normale Geschäftszeiten zu bieten. Wenn man mich oder Monika sicher am Weinhof antreffen will, ist es unbedingt notwendig, sich mittels Telefon oder Email anzumelden. Ansonsten hängt es vom Zufall ab, ob ich dort bin, weil ich gerade im Keller, im Büro oder im Weinraum beschäftigt bin. Viel Zeit verbringe ich aber außerhalb, bei potentiellen und bestehenden Kunden, bei Weinpräsentationen oder Auslieferungen. Bin ich nur in den Weingärten unterwegs, kann ich die Arbeit auch meistens unterbrechen und an die Hofstelle eilen, ideal ist es aber nicht unbedingt. Deshalb achten wir auch immer darauf, bei jeder Gelegenheit anzumerken, dass eine Vorankündigung sehr sinnvoll ist; dafür empfangen wir Interessierte auch am Wochenende.

In un’azienda come la nostra è impossibile mantenere orari normali di negozio o d’ufficio. Se qualcuno vuole incontrare di sicuro me o Monika è indispensabile annunciare la visita tramite telefono o email. Altrimenti dipende dal caso se in quel momento sono lì, perchè lavoro in cantina, in ufficio o nel weinraum. Tanto tempo lo spendo andando da clienti potenziali ed esistenti, o facendo presentazioni di vini e consegne. Se sono solo in giro nei nostri vigneti posso anche interrompere i lavori e rientrare ma ciò non è sempre ideale. Per ciò teniamo sempre ad dire e scrivere ad ogni occasione che un appuntamento è utile. D’altra parte riceviamo anche il weekend gli interessati.

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Georgische Amphorenweine — Vini georgici d’anfora

Geschrieben von am 30. Dezember 2011 | Abgelegt unter Keller - Cantina

So, nun habe auch ich erstmals Amphorenwein gekostet. Anlässlich unseren Wienaufenthalts konnte ich im Atelier des georgischen Künstlers Giorgi Okropiridse Weine aus seiner Heimat kennenlernen. Warum sind derzeit die Weine aus Kachetien, der östlichsten Region am Fuß des Kaukasus in aller Munde? Weil Georgien als die Wiege des Weinanbaus betrachtet wird und weil die dortige traditionelle Ausbaumethode Tonamphoren, die Quevri, als Behälter vorsieht.

Bene, adesso ho anch’io degustato per la prima volta un vino delle anfore. Infatti, all’occasione del mio soggiorno a Vienna nello studio dell’artista georgico Giorgi Okropiridse ho fatto conoscenza   con i vini della sua patria. Come mai al momento si parla tanto die vini della Cachezia, la regione più orientale ai piedi del Caucaso? Perchè si considera la Georgia come culla della viticoltura e perchè la vinificazione tradizionale prevede l’utilizzo di anfore di terracotta.

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Rebschnitt begonnen — Cominciato con la potatura

Geschrieben von am 21. Dezember 2011 | Abgelegt unter Weingarten - Vigneto

Etwa früher als voriges Jahr aber immer noch später als die anderen Weinbauern der Umgebung habe ich am Samstag letzter Woche mit dem Rebschnitt begonnen. Angefangen habe ich mit den Merlot-Reben hinter dem Weinhof, am Kotzner. Das dortige Erziehungssystem ist die einfache Pergl, genauer gesagt der sogenannte Terlaner Halbbogen. Deutlich unterscheiden sich die noch ungeschnittenen Reben links im Bild von jenen rechts, welche schon dem Schnitt unterzogen wurden.

Ho cominciato il sabato della settimana scorsa con la potatura, un po’ prima dell’anno scorso ma sempre dopo agli altri viticoltori della zona. Le prime viti a subire il taglio dei tralci sono quelle del vigneto Kotzner, situato tra il maso e la montagna. Il sistema di allevamento in quel sito è la pergola semplice (quì più esauriente con qualche figura). In modo netto si distinguono le viti non ancora potate alla sinistra da quelle già sistemate alla destra.

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Web 2.0: Steter Tropfen höhlt den Stein? — Goccia a goccia?

Geschrieben von am 15. Dezember 2011 | Abgelegt unter Internet, Öffentlichkeitsarbeit - Pubbliche relazioni, Verkauf - Vendita

Es gibt kaum eine Versammlung eines Wirtschaftsverbandes der vergangenen zwei Jahre, die sich nicht auch mit Social Media befasst hat. Dass es oft aber nur gut gemeinte Aktionen der Führung sind, um den faxgewohnten Mitgliedern vielleicht noch den Anschluss an das Web 2.0 zu ermöglichen bzw. um der Interessensvertretung selbst einen zeitgemäßen Anstrich zu verleihen, sieht man an den vornehmlich verwirrten Gesichtern der Teilnehmern.

Non c’è quasi nessuna assemblea annuale delle grandi associazioni che ultimamente non ha trattato l’argomento dei social media. Dalle facce prevalentemente sbalordite dei presenti si capiva che ciò era l’intento disperato delle direzioni di avvicinare i soci ancora innamorati dei fax al web 2.0 o un’azione per dare all’associazione un aspetto “up to date”.

Doch wie geht es den Betrieben, welche sich schon länger aktiv im Internet bewegen? Haben sich die Verwendung von Weblogs, Facebook und Twitter wirklich auf alle so segensreich ausgewirkt, wie es von den Referenten gerne plakativ dargestellt wird? Gibt es eine gesicherte Korrelation zwischen den Besucherzahlen des Blogs, der Anzahl von Followern, der “Gefällt-mir”-Klicks und den Verkauszahlen, speziell was den Weinbereich angeht? In welchem Bereich bewegt sich das Verhältnis Umsatzzuwachs zu den eingesetzten Arbeitsstunden?

Ma come stanno le aziende che già da tempo si muovono attivamente in Internet? L’utilizzo di Facebook e Twitter  o del proprio blog ha causato ripercussioni tanto benefiche come lo spiegano i relatori con parole poco modeste? Ci sono correlazioni significative tra i clic su “mi piace”, il numero di follower, i lettori del blog ed il numero di vendite, specialmente per l’ambito del vino? In quale relazione si trovano l’aumento del fatturato ed il numero di ore impiegate al computer?

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Von Frankreich lernen heißt siegen lernen — Imparare dalla Francia vuol dire imparare a vincere

Geschrieben von am 30. November 2011 | Abgelegt unter Ankündigung - Annuncio, Öffentlichkeitsarbeit - Pubbliche relazioni, Verkauf - Vendita

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In Italien wird immer wieder etwas neidisch nach Frankreich geblickt. Wie dort mit dem Wein als Kulturgut umgegangen wird, scheint vorbildlich zusein. Genau so die Vermarktung auf allen Ebenen. Während das vom wissenschaftlichen her äußerst diskutable System der Crus die Geschichten um das Topsegment interessant hält, ist man auch hinsichtlich Otto Normalverbraucher sehr rührig.

Dall’Italia si guarda sempre con una certa invidia verso la Francia. Da come oltralpe si tratta il vino come prodotto culturale sembra essere esemplare. Anche la commercializzazione a tutti i livelli. Mentre la classificazione dei crus, che dal punto di vista scientifico è molto disctuibile, tiene vivo tutte le storie attorno ai vini top, l’economia vitivinicola francese si occupa con successo anche della casalinga di Nantes (per non menzionare di Voghera).

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SIMEI: Dort, wo Lepsbaierle entspannt — SIMEI: Laddove Lepsbaierle si rilassa

Geschrieben von am 27. November 2011 | Abgelegt unter Keller - Cantina

Eine Freundschaft will gepflegt sein. Und deswegen habe ich mich letzte Woche aufgemacht, um mit meinem Kollegen und Freund Lepsbaierle uns einen schönen Tag zu machen. Ziel des Ausfluges: Die SIMEI in Mailand!
“Die alle zwei Jahre stattfindende SIMEI ist die größte Fachmesse weltweit, die sämtliche Maschinen und Vorrichtungen für Weinkellereien, die Produktion, Abfüllung und Verpackung von Getränken ausstellt.”

Un’amicizia va coltivata. E perciò mi sono fatto assieme al il mio collega nonchè amico Lepsbaierle una giornata di relax. Meta della nostra gita: il SIMEI di Milano!
“Il SIMEI, a cadenza biennale, è la più grande esposizione mondiale, rigorosamente specializzata, che presenta contemporaneamente tutti i tipi di macchine e attrezzature per l’enologia e per la produzione, l’imbottigliamento e il confezionamento delle bevande.” Den ganzen Beitrag lesen – Leggere l´intero post »

Oenococcus oeni: An die Arbeit! — Al lavoro!

Geschrieben von am 21. November 2011 | Abgelegt unter Allgemein - Generale

Die Weißweine haben seit einiger Zeit ihre Gärungen abgeschlossen (außer der Chardonnay, über diesen gibt es zur gegebener Zeit einen eigenen Bericht) und somit sind bei ihnen die wichtigsten biologisch-chemischen Vorgänge abgeschlossen. Grob analytisch wird sich bei ihnen nicht mehr viel verändern, im Moment dominiert die bewusst in Schwebe gehaltene Feinhefe den Geruch und natürlich werden sie in den folgenden Monaten harmonischer, in jedem Fall weiniger, aber wie schon gesagt, sind sie eigentlich fertig. Ganz anders sieht es beim Rotwein aus, dieser hat noch einige wichtige Veränderungen vor sich.

I vini bianchi hanno terminato da tempo le loro fermentazioni (a parte lo Chardonnay Ogeaner, ma su questo riferirò ancora) e con questo le più importanti trasformazioni chimico-biologiche  sono concluse. Dal punto di vista analitico non subiranno grande trasformazioni, al momento domina ovviamente l’odore della feccia fine tenuta in sospensione volutamente e nei mesi seguenti aumenterà la loro armonia, diventeranno più vinosi, ma come già detto prima, sono fatti. Totalmente differente al momento la situazione dei vini rossi, questi sono ancora in attesa di trasformazioni importanti.

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7. Nationaler Rieslingwettbewerb — 7° Concorso nazionale del Riesling

Geschrieben von am 9. November 2011 | Abgelegt unter Weinkost - Degustazione

Zum siebten mal wurden die besten Rieslinge des Staatsgebietes gekürt. Heuer erfolgte dies erstmals in dem die bisherigen Ausrichter der Veranstaltung, die Rieslingtage Südtirol Naturns, sich mit der Valle del Riesling Oltrepò zusammengetan haben. Der eigentliche Kostwettbewerb fand am 22. Oktober im landwirtschaftlichen Forschungszentrum Riccagioia statt. 27 Koster unterzogen die 45 Weine des Jahrgangs 2010 der sensorischen Prüfung.

Per la settima volta sono stati premiati i miglior Riesling prodotti sul territorio statale. Quest’anno la manifestazione si è svolta per la prima volta facendo collaborare la Valle del Riesling Oltrepò alle consuete Giornate del Riesling Alto Adige Naturno. La degustazione stessa si è svolta il 22 ottobre nel centro vitivinicolo Riccagioia. 27 degustatori hanno sottoposto in quella sede i 45 vini annata 2010 all’esame organolettico. 

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App: Südtiroler Weinstraße — Strada del Vino dell’Alto Adige

Geschrieben von am 31. Oktober 2011 | Abgelegt unter Computer, Internet

Pünktlich zum Weinfestival von Meran hat die Vereinigung Südtiroler Weinstraße eine sehr nützliche App herausgebracht.

Puntuale all’occasione del Winefestival di Merano la Strada del Vino dell’Alto Adige ha pubblicato un’app molto utile.

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Bernhard Fiedler: Weinmoralismus — Moralismo enoico

Geschrieben von am 24. Oktober 2011 | Abgelegt unter Gastbeitrag — Guest contribution, Keller - Cantina

In Bezug auf das vielbeachtete Outing meines Winzerkollegen Lepsbaierle bin ich froh, dass ich die Meinung meines Weinbauern- und Bloggerkollegen Bernhard Fiedler aus dem österreichischem Burgenland veröffentlichen darf. Dies, weil ich ihn als Mann mit viel theotischem Wissen und einer gehörigen Portion praktischer Erfahrung schätzen gelernt habe und weil er dieses Wissen gut aufbereitet seit Sommer 2006 der Allgemeinheit zur Verfügung stellt. Zudem finde ich es gut, wenn seine Sichtweise zu diesem ungewollt kontroversiellem Thema auch dem italienischsprachigem Publikum zugänglich gemacht wird. Der Originalbeitrag jedenfalls hat seinerzeit für einige Diskussion (auch hier) gesorgt. Gute Lektüre!

In riferimento alle rivelazioni largamente considerate del mio amico Lepsbaierle sono molto fiero di poter pubblicare l’opinione del collega vignaiolo nonché blogger Bernhard Fiedler del Burgenland austriaco. Questo perché l’ho conosciuto come uomo conoscitore della teoria ma nello stesso tempo ricco di esperienza e perché condivide questo sapere dall’estate 2006 con i lettori del suo blog. Inoltre trovo giusto che il suo punto di vista circa questa tematica discussa in modo controverso possa essere accessibile anche ai lettori di lingua italiana. Il post originale ha in ogni caso suscitato abbastanza discussione, anche su altri siti molto letti. Buona lettura!

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Aromen — Aromi

Geschrieben von am 17. Oktober 2011 | Abgelegt unter Ernte - Vendemmia, Keller - Cantina

Die Weinaromen sind kaum weniger wichtig, was das organoleptische Geschmacksbild betrifft, als der Geschmack. Besonders wenn es um Sorten- oder Gebietstypiziät geht, sind die flüchtigen Komponenten des Weins, welche direkt über die Nase oder in einem zweiten Moment über den Rachen in die Nasenhöhle gelangen, entscheidend. Höchst interessant ist es, auch olfaktorisch eine Ernte im Keller mitzumachen. Natürlich, heute wo wir alle mittels Temperatursteuerung gezielter, in der Praxis kühler vergären, geben die gärende Moste und Maischen gewollt weniger flüchtige Substanzen an die Kellerumgebung ab, aber es gibt genügend önologische Maßnahmen, wo man dem Wein ganz nahe ist.

Gli aromi del vino non sono meno importanti delle sensazioni gustative per quello che riguarda il quadro organolettico di un vino. Soprattutto quando si parla di tipicità varietale e zonale, i composti volatili del vino, passando per il naso e la faringe nelle cavità nasali, sono determinanti. È molto interessante dal punto di vista olfattivo passare una vendemmia in cantina. Certo che oggi, dove tutti gestiamo le temperature, vuol dire che fermentiamo a temperature più basse, i mosti ed i pigiati cedono volutamente meno sostanze volatili all’aria di cantina. Però ci sono diverse pratiche enologiche che ci portano anche oggi all’interno del vino.

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“Stay hungry, stay foolish”

Geschrieben von am 6. Oktober 2011 | Abgelegt unter Allgemein - Generale, Computer, Internet

“Bleib hungrig! Bleib tollkühn!“

Diesmal geht es nicht um Wein, nicht im vordergründigen Sinn. Steve Jobs ist gestern gestorben. Und ich bin traurig darüber, auch wenn ich ihn nicht gekannt hatte. Aber seit 1992, als ich meinen ersten Computer bekam, einen Macintosh LC (“Pizzaschachtel”) bis zum letztlich erworbenen iPhone 4 hat mich Steve digital begleitet. Und ich bin seiner Technik treu geblieben, auch in jenen Jahren, wo die Apple-User als schrullige, belächelte Außenseiter galten und der Firma nur mehr wenige Wochen bis zum Konkurs gegeben wurden.
Und irgendwie hat Steve Jobs auch einen augenscheinlichen Einfluss auf meinen Betrieb gehabt, besonders was die Kommunikation angeht. Wären nämlich seine Computer dank der innovativen Betriebsysteme nicht so intuitiv und damit leicht zu benutzen gewesen, wäre ich sicherlich der angewandten Informatik fern geblieben. Es hätte dann keine von mir selbstgestrickte Betriebswebseite gegeben und auch diesen Blog als kellerwirtschaftliches Tagebuch gäbe es wahrscheinlich nicht.

Er ruhe in Frieden, falls so was für so einen wie ihn je möglich sein wird.

“Resta affamato! Resta audace!”

Questa volta non si parla di vino, almeno in senso stretto. Steve Jobs è morto ieri. E io sono attristato, anche se non lo ho conosciuto di persona. Ma dal 1992, da quando ho ricevuto il mio primo computer, un  Macintosh LC (pizza box), all’iPhone 4 acquistato qualche settimana fa, lui ha segnato il mio percorso digitale. E io sono rimasto fedele alla sua tecnica anche negli anni, dove gli utilizzatori di Apple apparivano come dei outsider bizzarri e si davano pochi giorni di sopravvivenza alla ditta.
Però Steve Jobs ha influenzato anche la mia azienda soprattutto per quello che concerne la comunicazione. Se i suoi computer non  fossero stati d’uso così intuitivo e facile io non mi sarei avvicinato all’informatica applicata. Ed il sito aziendale fatto in casa probabilmente non esisterebbe, tantomeno questo blog enologico.

Che riposi in pace, se ciò per un personaggio come lui sarà mai possibile.

Die Beichte — La confessione

Geschrieben von am 30. September 2011 | Abgelegt unter Keller - Cantina

Eigentlich wollte der Kollege nicht, dass seine Aussagen an die große Glocke gehängt werden, obwohl er ja sonst recht gesprächig ist, manchmal fast zuviel. Erst als ich Lepsbaierle (Name vom Autor geändert) Anonymität versprach, legte er dann doch die Karten auf den Tisch. Warum diese ganze Geheimniskrämerei meines Freundes?

Veramente il collega non voleva che le sue opinioni si strombazzassero ai quattro venti, anche se normalmente è molto loquace, certe volte perfino troppo. Solo dopo aver promesso a Lepsbaierle (nome scelto dall’autore) l’anonimato, questo ha messo le carte in tavola. Ma perchè questo comportamento misterioso del mio amico?

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Getrennte Sammlung — Raccolta differenziata

Geschrieben von am 26. September 2011 | Abgelegt unter Ernte - Vendemmia

So, mit dem Gewürztraminer ist auch unsere dritte und letzte Weißweinsorte im Keller angelangt. Nachdem deren Rebfläche und dementsprechend deren Menge relativ groß ist — vom Hagel und anderen Witterungsunbilden wurden wir wieder einmal glücklicherweise verschont — haben wir die Lese wieder auf zwei Vormittage aufgeteilt. Die Aufteilung der zu absolvierenden Erntemenge erfolgte heuer nicht wie sonst üblich flächenabhängig sondern erfolgte nach einem anderen Kriterium.

Con il Gewürztraminer è arrivata anche la nostra terza ed ultima varietà in cantina. Siccome la superficie di questo vitigno e di conseguenza la produzione è relativamente grande, abbiamo ripartito la vendemmia di nuovo su due mattinate. Grandine ed altre avversità meteorologiche di nuovo non ci hanno colpito per fortuna. La ripartizione delle quantità giornaliere da vendemmiare quest’anno non è stata fatta però in base alla superficie come al solito, ma secondo un altro criterio. 

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Die Ruhe nach dem Sturm — La quiete dopo la tempesta

Geschrieben von am 16. September 2011 | Abgelegt unter Ernte - Vendemmia

Sie haben ausgehalten, die Chardonnay-Trauben am Ogeaner. Ein zweiter Regen hätte ihnen aber sicherlich den Garaus gemacht, meine Angst war nicht unbegründet. Die Beerenhäute haben sich in letzten Tagen begonnen aufzulösen; auch ohne Regen, denn die Lage ist nämlich sehr nachtkalt und damit taureich. Was bei schönem Wetter sich positiv auf die Qualität auswirkt, kann bei anhaltendem Regen zur weinbaulichen Katastrophe ausarten. Damit die Trauben nach dem nächtlichem Regen einigermaßen trocken waren, musste wir mit der Lese einen Tag zuwarten, am Dienstag und kurz am Mittwoch konnten dann aber insgesamt 180 Traubenkistchen heimgeholt werden.

Ce l’hanno fatta, le uve Chardonnay del vigneto Ogeaner. Certo, una seconda pioggia sarebbe stata deleteria, la mia paura era motivata. Le bucce si sono decomposte negli ultimi giorni, anche se senza che ci fosse pioggia in quanto in quella zona le notti sono relativamente fredde e di conseguenza c’è sempre molta rugiada. Quello che col bel tempo porta ad un miglioramento significativo della qualità può portare con la pioggia ad una catastrofe viticola. Perche le uve fossero ben asciugate dopo le precipitazioni notturne abbiamo dovuto aspettare un altro giorno. Il martedì ed il mercoledì per finire abbiamo raccolto in totale 180 cassette di uva.

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Kann das entscheidend sein? — Può questo essere decisivo?

Geschrieben von am 12. September 2011 | Abgelegt unter Keller - Cantina, Weingarten - Vigneto

Ich kann nicht schlafen, deshalb schreibe ich, jetzt. Um 3.00 Uhr haben uns Gewitterdonner und Regengeprassel geweckt. Sofort ist mir in den Kopf geschossen, dass wir heute ja die optimal reifen Chardonnay der bewährten Altanlage “Ogeaner” wimmen wollten. Schon Samstags habe ich einige Trauben bemerkt, an denen die Beerenhaut begonnen hat, braun zu werden und sich aufzulösen. In meinem Verständnis von Traubenqualität kein Problem, stellt das doch fast eine Mazeration am Stock dar, wertvolle Inhaltsstoffe der Beerenhaut wandern schon vor der Lese in den Saft.

Non riesco a dormire, e perciò scrivo, in questi instanti. Alle ore 3:00 il suono di tuoni e lo scrosciare della pioggia ci hanno svegliati. Instantaneamente mi è passato per la testa che proprio questo lunedì volevamo vendemmiare le viti vecchie dello Chardonnay Ogeaner, ormai giunte ad ottima maturazione. Già il sabato ho scoperto le prime uve dove la buccia si cominciava a decomporre, diventando brunastra. Secondo il mio concetto di qualità ciò non è un problema, in quanto costituisce una specie di macerazione prefermentativa in pianta, composti importanti della buccia vengono rilasciate nel succo della polpa ancora prima della vendemmia.

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