Weinbau und Bewässerung, ein Tabu? — Viticoltura ed irrigazione, un tabù?

Geschrieben von am 23. Juli 2015 | Abgelegt unter Weingarten - Vigneto

Recht oft, wenn ich Besu­cher in die Wein­gärten Kotzner, Feld oder Puit führe, merke ich, dass diese etwas kon­ster­niert auf die Schläuche der Tropf­be­wäs­se­rung schauen. Ver­meint­li­cher Qua­li­täts­weinbau und Bewäs­se­rung, das ist doch ein Wider­spruch? Sehr oft wird näm­lich emp­funden, dass dies einer Art Ver­wäs­se­rung des Weines gleich­komme. Tat­säch­lich ist es so, dass zur Erzie­lung von hohen Hekt­ar­er­trägen die leichte Ver­füg­bar­keit in genü­gendem Ausmaß von Nähr­stoffen — und dazu gehört auch Wasser — eine Vor­aus­set­zung ist. Wer zur Erzie­lung von preis­güns­tigen Weinen große Mengen von Trauben pro Flä­chen­ein­heit erzielen muss, darf u.a. nicht mit Dünger (orga­nisch oder mine­ra­lisch) und Wasser, sofern die Nie­der­schläge nicht aus­rei­chen, sparen.

Spesso, quando porto visi­ta­tori nei vigneti Kotzner, Feld e Puit, noto che guar­dono con un po’ di scal­pore i tubi dell’irrigazione a goccia. Pres­unta viti­col­tura di qua­lità ed irri­ga­zione, non è una con­trad­di­zione? Non è come annac­quare il vino? In effetti è vero che per otte­nere alte rese per ettaro di super­ficie è neces­sario che le sostanze nut­ri­enti, ed anche l’acqua ne fa parte, siano facil­mente dis­po­ni­bili. Chi per pro­durre vini a bassa costo ha bisogno di pro­du­zioni ele­vate non deve eco­no­miz­zare con fer­ti­liz­zanti (orga­nici o mine­rali) ed acqua.

2015-07-09_10-37-56Etwas anders sieht es bei der Art des Wein­baus aus, der ver­sucht, höhere Qua­li­täten zu erzielen. Meh­rere leichte Stress­si­tua­tionen sind will­kommen, da das Wachstum der Reben und der Beeren gebremst wird, die Ein­hal­tung der erstrebten Hekt­ar­höchs­ter­träge erleich­tert und auch der Meta­bo­lismus früher in die Rich­tung Anrei­che­rung von wert­ge­benden Inhalts­stoffen in den Trau­ben­beeren umschwenkt. Dass ein beschränktes Wachstum die Lau­bar­beit und den Pflan­zen­schutz wesent­lich erleich­tern, ver­ur­sacht keine unmit­tel­bare Qua­li­täts­stei­ge­rung, muss aber auch zu den Vor­teilen gezählt werden.

La situa­zione è un po’ diversa da chi fa vino con la pre­tesa di pro­durre qua­lità. Alcune brevi situa­zioni di stress idrico sono ben viste. Infatti la vigoria della pianta e la cre­scita dei grap­poli viene ridotta, il ris­petto delle rese mas­si­mali viene faci­li­tato ed anche il meta­bo­lismo viene indi­riz­zato prima alla matu­ra­zione del legno e del grap­polo. Inoltre, una cre­scita limi­tata della parte aerea non pro­voca diret­ta­mente un miglio­ra­mento del pro­dotto ma aiuta molto nella difesa anti­crit­to­ga­mica e rende meno impegna­tivi i lavori sul verde.

2015-07-08_16-32-49Doch wie überall muss unter­schieden werden: zwi­schen mehr­ma­liger kurzer Was­ser­knapp­heit und chro­ni­schem Boden­feuch­te­de­fizit. Trocknen die Böden näm­lich zu stark und zu lange aus — hohe Tem­pe­ra­turen beschleu­nigen und ver­stärken die Vor­gänge — können die Reben dau­er­haft geschä­digt werden. Das kann im Extrem­fall beson­ders bei Jungreben, welche natur­gemäß über noch keinen sehr aus­ge­bil­deten Wur­zel­ap­parat ver­fügen, zum Ein­gehen der Pflanze führen. Bei erwach­senen Reben wird in sol­chen Situa­tionen zuerst das Aus­bilden von neuen Blät­tern ein­ge­stellt d.h. die Trieb­s­pitzen sterben ab, dann ver­färben sich die ältesten Blätter ins Gelbe bevor sie als unpro­duk­tivste abge­stoßen werden, Assi­mi­late der Trauben werden als Extrem­maß­nahme der Rebe in den Stamm zurück­ge­holt, zuletzt trocknen auch die jün­geren Blätter ein und auch die Jah­res­triebe sterben ab. Es ist des­halb leicht zu ver­stehen, dass über­trie­bener Was­ser­mangel auch qua­li­ta­tive Ein­bußen mit sich bringt.

Però come in tutti i casi bisogna dif­fe­ren­ziare: In questo caso tra carenze ripe­tute ma di breve durata e deficit idrici cro­nici. Se i ter­reni si asciugano ecces­siva­mente e per troppo tempo e pre­do­mi­nano inoltre tem­pe­ra­ture alte, allora le viti possono arre­care danni seri. In casi estremi e soprat­tutto presso viti gio­vani che ovvia­mente non dis­pon­gono di un appa­rato radi­cale pro­fondo ciò può portare per­fino alla moria delle stesse. Viti di una certa età sono più resis­tenti alla sic­cità, le loro rea­zioni sono più lente. Per primo si sec­cano gli apici vege­ta­tivi per cui si arresta l’accrescita del tralcio e delle femmi­nelle, poi la vite si libera delle foglie più vec­chie e meno pro­dut­tive, facen­dole ingi­al­lire e cadere. Di seguito la vite ritira meta­bo­liti dall’uva come rimedio estremo ed infine si sec­cano tutte le foglie ed i tralci. Per cui è facile capire che una man­canza esa­ge­rata di acqua pro­voca danni quan­ti­ta­tivi e qualitativi.

2015-07-09_20-44-13In vielen tief­grün­digen Böden rei­chen die für die Gegend übli­chen Nie­der­schlags­mengen aus, diese Böden spei­chern viel vom Wasser, das auch außer­halb der Vege­ta­ti­ons­zeit fällt. Zudem kann die Rebe mit ihren Wur­zeln bis zu einem gewissen Punkt dem Wasser ent­ge­gen­wachsen. Doch gibt es auch Böden, welche durch eine geringe Mäch­tig­keit gekenn­zeichnet sind, wo nach einem Meter oder weniger schon der Fels­un­ter­grund oder der Schotter zu finden ist oder wo ein Teil der Nie­der­schläge ober­fläch­lich abrinnt. Dort kann man noch so streng mit den Reben sein, wenn die Nie­der­schläge zu lange aus­bleiben, braucht es eine Was­ser­zu­fuhr von außen um Menge und Qua­lität sicherzustellen.

In molti posti bas­tano le quan­tità con­suete di pre­ci­pi­ta­zioni, sono carat­te­riz­zati da ter­reni pro­fondi che accu­mu­lano molta acqua che arriva anche nei periodi non vege­ta­tivi. Inoltre in quelle con­di­zioni pedo­lo­giche le radici della vite fino ad un certo punto possono cer­care l’acqua di pro­fon­dità. Però ci sono anche ter­reni poco pro­fondi, dove dopo un metro di ter­reno esplo­ra­bile dalla vite si trova la roccia madre o la ghiaia inerte o dove le piogge non pene­trano ma scor­rono in super­ficie. In quei posti non ha senso cer­care di resis­tere troppo a lungo, lì serve la cosid­detta irri­ga­zione di soc­corso per assi­curare quan­tità e qualità!

2015-07-03_11-09-09Was bedeutet dies kon­kret in unserem Weingut? Die drei Tal­lagen Ogeaner, Klausner und Ober­feld haben auch jetzt, nach einer mehr­wö­chigen Hitze– und Tro­cken­pe­riode, die ihres­glei­chen sucht, noch keine Pro­bleme. Die Böden dort sind tief­gründig und der relativ hohe Grund­was­ser­spiegel befeuchtet von unten die tie­feren Boden­schichten wäh­rend die Reb­wur­zeln sich das Wasser auch suchen können. Dort haben wir auch keine Bewäs­se­rungs­an­lagen errichtet. Einzig in der Neu­an­lage Unter­feld bringen wir inzwi­schen wöchent­lich mit dem Sprüh­gerät und den Brausen Wasser für die Jungreben aus. Ohne dieser Mög­lich­keit müssten wir nach diesem Sommer wohl nächstes Jahr alles noch einmal bepflanzen.

Cosa com­porta tutto ciò per la nostra azi­enda? I nostri vigneti di fon­do­valle Ogeaner, Klausner ed Ober­feld non risen­teno per ora della sic­cità attuale che per inten­sità, tem­pe­ra­ture e durata mi sembra la più grave dall’inizio della mia atti­vità. I ter­reni di quei posti sono molto pro­fondi e la falda frea­tica alta umi­di­fica dal basso gli strati pro­fondi. Inoltre non c’è nessun impe­di­mento all’accrescimento in pro­fon­dità delle radici. Per questo nel fon­do­valle non abbiamo alcun impianto di irri­ga­zione. Solo l’impianto gio­vane Unter­feld viene sup­por­tato da noi, impie­gando una volta la set­ti­mana l’atomizzatore con due lance. Senza questi inter­venti dopo un periodo come l’attuale sarebbe da rifare l’anno dopo tutto l’impianto.

Die Wein­gärten Feld, Kotzner und Puit, alle auf dem Mar­greider Schott­er­kegel des Fen­ner­bachs gelegen, werden seit ca. zehn Tagen zwei Mal pro Woche mit Wasser ver­sorgt. Es ver­gehen oft drei oder mehr Jahre, ohne dass wir die übri­gens sehr was­ser­spa­rende Tropf­be­wäs­se­rung dort ein­schalten. Zum einen, weil die Ver­tei­lung und die Menge der jähr­li­chen Nie­der­schläge passen und weil ich durch bewusstes ver­spä­tete Öffnen der Anlage die Reben von Anfang an ange­halten habe, etwas selb­stän­diger nach dem kost­baren Nass zu suchen, d.h. in tie­fere Boden­schichten vor­zu­dringen. Aber momentan hilft dort alles nicht, Wasser Marsch!

I vigneti Feld, Kotzner e Puit, tutti dis­lo­cati a Magrè sul conoide di dei­e­zione del rio Favogna invece ven­gono irri­gati da circa 10 giorni due volte la set­ti­mana. Pas­sano spesso tre o più anni senza che accen­diamo l’impianto a goccia, per altro molto par­si­mo­nioso nel con­sumo di acqua. Questo perché spesso la quan­tità e la dis­tri­bu­zione delle piogge è suf­fi­ci­ente e poi perché ho costretto dall’inizio le mie viti ad andare in pro­fon­dità, ritar­dando con l’inizio degli inter­venti. Com­unque in questi giorni tutto ciò non aiuta ver­a­mente, avanti con l’acqua!

Jetzt gibt es ihn! — Finalmente è uscito!

Geschrieben von am 28. Juni 2015 | Abgelegt unter Ankündigung - Annuncio

gb_ob_14Mich reizt es mehr, viele ver­schie­dene Weine zu machen, als von einem viele Fla­schen. Es ist zwar arbeits– und betriebs­wirt­schaft­lich relativ sinn­frei, als ehe­ma­liger Ver­suchs­wein­aus­bauer habe ich aber eine Schwäche für Details und möchte jene Facetten, welche eine Lage mit­bringt, auch dem End­ver­brau­cher zeigen. Soviel Lage, Sorte und Jahr­gang wie nur mög­lich bei allen Weinen ins Glas zu bekommen, ist seit jeher mein Ziel. Eine defen­sive Önologie, welche Aro­ma­ti­sie­rungen auch und beson­ders durch Behälter aus­schließt, ist eine Vor­aus­set­zung dafür.  Es freut mich daher, dass heuer erst­mals ein zweiter Wein der glei­chen Sorte in den Ver­kauf gelangt.

Mi affa­scina di più fare molti vini dif­fe­renti che di pochi vini tante bot­ti­glie. Dal punta di vista eco­no­mico non ha senso ma da vignaiolo con un pas­sato da micro­vi­ni­fi­ca­tore ho un debole per i det­tagli. Vorrei che anche il con­su­ma­tore potesse sen­tire le sfac­cettature che con­trad­dis­tin­guono i diversi vigneti. Io cerco da sempre di portare nel bic­chiere più ter­ri­torio, vitigno ed annata pos­si­bile. Una delle con­di­zioni per ciò è l’utilizzo di un’enologia cau­tela­tiva che tra l’altro esclude anche l’aromatizzazione da parte di contenitori. Sono perciò molto con­tento di poter pre­sen­tare per la prima volta un secondo vino della stessa varietà e tipologia.

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Die Lage Ober­feld ist an der nörd­li­chen Gemein­de­grenze Mar­greids gelegen. Wie der Klausner, von dem der seit jeher pro­du­zierte Graue Bur­gunder stammt, befindet sie sich am Grund des Etsch­tales auf etwas mehr als 200 m ü.M., pro­fi­tiert also auch von den starken Tag-Nacht-Unterschieden hin­sicht­lich der Tem­pe­ratur. Der haupt­säch­liche Unter­schied der beiden Wein­gärten ist in den Böden zu finden: Im Ober­feld herrscht Lehm, am Klausner feiner Flins vor; ers­terer erwärmt sich im Früh­ling deut­lich lang­samer, was in den meisten Jahren einen merk­baren Rück­stand im Aus­trieb und in der Reife der Trauben mit sich bringt. Reifen die glei­chen Trauben zu ver­schie­denen Zeiten, trägt das zur Ver­schie­den­heit der fer­tigen Weine dar.

La zona Ober­feld è situata in vici­nanza del con­fine set­ten­trio­nale del comune di Magrè. Come il vigneto Klausner, ad cui pro­viene il Pinot grigio pro­dotto dall’inizio dell’attività, è situato nel fon­do­valle dell’Adige a poco più di 200 m slm per cui approf­fitta anch’esso dalla pro­nun­ciata escur­sione ter­mica tra giorno e notte. La dif­fe­renza più vis­tosa tra le due zone si ritrova nella com­po­si­zione dei ter­reni: Nell’Ober­feld pre­do­mina l’argilla, mentre al Klausner il suolo è carat­te­riz­zato da una sabbbia molto fine. Il primo si ris­calda in pri­ma­vera, soprat­tutto se è bagnato, molto più lentamente. Ciò causa un ger­moglia­mento della vite ritar­dato ed in una matu­ra­zione alt­resì più tar­diva a seconda degli anni. Uve che maturano in periodi diversi danno luogo a vini differenti.

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Frü­here Pro­be­aus­bauten im Kleinst­maß­stab und der letzt­jäh­rige Jahr­gang haben gezeigt, dass der Graue Bur­gunder Ober­feld zwar sort­en­ty­pisch im Geruch ist, von Anfang an aber ein brei­tere, fast süß­lich wir­kende Frucht auf­weist. Diese Ten­denz setzt sich im Mund fort, die Fülle ist aus­ge­prägter, dafür weist der Klausner mehr Trin­kig­keit auf. Sie werden ver­geb­lich darauf warten, dass ich einen der beiden bewerbe: Der Kon­su­ment soll ohne Ein­fluss­nahme ent­scheiden, welche ihr/ihm mehr zusagt, des­halb sind auch die Preise der beiden Sor­ten­ver­treter gleich. Die wit­te­rungs­be­dingten Aus­fälle haben sich auch bei diesen beiden Weinen bemerkbar gemacht: vom Ober­feld wurden 1.050 Fla­schen gefüllt, vom Klausner nur 2.600 (letzt­lich zw. 3.500 und 4.200).

Micro­vi­ni­fi­ca­zioni di prova anni fa e l’annata scorsa hanno fatto vedere che il Pinot grigio Ober­feld pos­siede tipi­cità aro­ma­tica, però pre­senta un frut­tato un po’ più maturo e dolce. Questa carat­te­ristica con­tinua in bocca, la pie­nezza è mag­gior­mente svi­lup­pata, il Klausner si pre­senta però più bevi­bile. Aspettate però invano che io parli meglio piut­tosto di uno che dell’altro. È facoltà del con­su­ma­tore deci­dere secondo i suoi gusti per­so­nali, senza essere influ­enzato in qualche modo, per questo anche il prezzo è lo stesso.  Le perdite dovute all’andamento dif­fi­cile dell’anno scorso sono com­unque evi­denti. Dell’Ober­feld abbiamo imbot­tigliato 1.050 bot­ti­glie, del Klausner solo 2.600 (gli anni scorsi tra i 3.500 e 4.200).

 

Pergl/Pergola Relaunch (1)

Geschrieben von am 25. Juni 2015 | Abgelegt unter Weingarten - Vigneto

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Lange wird es wohl nicht mehr dauern, bis Du alles umge­stellt haben wirst”, mit diesen Worten rea­gierte der junge Ver­käufer, als ich mich für ein Sprüh­gerät inter­es­sierte und ich ihm erklärte, ich können mit einem Geblä­se­auf­satz nichts anfangen, da ich auch Per­geln als Erzie­hungs­system in meinen Wein­gärten habe. Diese seine Aus­sage hat mich etwas nach­denk­lich gestimmt, wie es aus­sieht hat ein beträcht­li­cher Teil meiner Reb­an­lagen ein Erzie­hungs­system, das mit einem Ablauf­datum ver­sehen ist.

“Non durerà mica a lungo finché avrai finito a con­ver­tire i tuoi vigneti”, con queste parole mi ha ris­posto il gio­vane riven­di­tore nel momento in cui mi sono inter­es­sato di un ato­miz­za­tore e gli cer­cavo di spie­gare che non posso uti­liz­zare un con­voglia­tore a tor­retta in quanto dis­pongo anche di per­gole. Questa sua posi­zione mi ha fatto rif­let­tere. Da come sembra, una parte con­side­re­vole dei miei impianti ha una data di scadenza. 

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Nacht der Keller 2015 — Notte delle Cantine 2015

Geschrieben von am 4. Juni 2015 | Abgelegt unter Ankündigung - Annuncio, Öffentlichkeitsarbeit - Pubbliche relazioni

NachtDerKeller2015Seit 2007 betei­ligen wir uns an der großen Abschluss­ver­an­stal­tung der Süd­ti­roler Wein­stra­ßen­wo­chen und zwar der Nacht der Keller. Wir waren immer gut besucht, aber sicher nicht so über­laufen wie andere Betriebe. Dafür sind wir zu peri­pher gelegen, keine andere teil­neh­mende Kel­lerei ist im Ort und unser Pro­gramm kann natur­gemäß mit jenem der großen Betriebe nicht mit­halten. Dafür steht der reine Genuss im Mit­tel­punkt: Alle unsere Weine samt einigen Neu­heiten können ver­kostet werden, Werner Sto­cker vom Becherhof in Deutschnofen bringt seine Käse­spe­zia­li­täten mit und Bar­bara Plattner wird mit ihren Har­fen­klängen die Ohren ver­wöhnen. Und natür­lich gibt es Füh­rungen durch die Pro­duk­ti­ons­räume.
Neu­gierig geworden? Von 17.00 bis 24.00 sind 23 Keller für Euch geöffnet, mit­ein­ander ver­bunden mit den bewährten Shuttlebussen.

Dal 2007 par­te­ci­piamo alla grande mani­fes­ta­zione di chi­usura delle set­ti­mane Vino in Festa, cioè la Notte delle Can­tine. L’affluenza era sempre buona, anche se non era­vamo mai sov­raf­fol­lati come altre azi­ende. Infatti siamo troppo dis­lo­cati in periferia, nessun’altra can­tina nel paese par­te­cipa e le nostre pro­poste per ovvi motivi non possono con­cor­rere con quelle delle grandi can­tine. Da noi invece il pia­cere puro sta al centro dell’attenzione: si possono degustare tutti nostri vini com­preso qualche novità, Werner Sto­cker del Becherhof pro­porrà le sue spe­cia­lità casearie, e Bar­bara Plattner suo­nerà vir­tuo­sa­mente l’arpa. Ovvia­mente ci sono anche visite gui­date attra­verso i locali di pro­du­zione.
Incu­rio­siti? Dalle 17.00 alle 24.00 sono aperte per Voi 23 can­tine, col­le­gate tra di loro dal sis­tema con­fer­mato di navette.

Jetzt auch in Bayern vertreten — Da adesso presente anche in Baviera

Geschrieben von am 21. Mai 2015 | Abgelegt unter Ankündigung - Annuncio, Verkauf - Vendita

kerlerEs freut mich sehr, mit­teilen zu dürfen, dass unsere Weine in Zukunft ver­mehrt auch im Süden Deutsch­lands erhält­lich sein werden. Im Internet haben wir uns getroffen, auf der Vini­taly das erste mal gesehen und die Weine gekostet, seit ein paar Wochen ist die Geschäfts­be­zie­hung konkret. Der Wein­ver­sand und Wein­handel Karl Kerler aus Nürn­berg bietet unsere Weine sei es der Gas­tro­nomie, den Vino­theken wie auch dem End­ver­brau­chern der Region an. “Schon seit 1986 sind wir im Wein­ver­sand tätig, seit 1997 auch mit Online-Weinshop. Dabei erwarben wir im Laufe der Zeit den Ruf, immer wieder erstaun­liche Ent­de­ckungen zu bieten und eines der besten und inter­es­san­testen Wein­sor­ti­mente zu führen. Viele Anbieter tum­meln sich im Internet, aber Wein­ver­sand ist Vertrauenssache!” Meine Süd­ti­roler Kol­legen, welche auch Kerler belie­fern, haben mir zu dieser Zusa­men­ar­beit gra­tu­liert. Mit der Betriebs­be­schrei­bung auf seiner Web­seite hat er schon mal das Wich­tigste auf den Punkt gebracht.

Mi fa pia­cere poter com­u­ni­care che in futuro i miei vini saranno dis­po­ni­bili anche nel Sud della Ger­mania. Da qualche set­ti­mana l’importatore Wein­ver­sand und Wein­handel Karl Kerler di Norim­berga pro­porrà i miei pro­dotti ai ris­to­ra­tori, eno­te­cari e cli­enti pri­vati della regione. Intanto i miei col­leghi che già lo for­nis­cono mi hanno congratulato.

der-thieleAber auch die Münchner brau­chen auf der Suche nach Kobler-Weinen nicht ver­zwei­feln. Auch Wolfram Thiele habe ich nach ein paar Mails auf der Vini­taly das erste Mal gesehen, jetzt ver­kauft er in seinem Geschäft in der Kur­fürs­ten­strasse u.a. meine Weine. “‘Der Thiele Gusto Ita­liano’ ist mein ita­lie­ni­scher Kauf­laden, aber nicht nur. Der Thiele, das bin ich, das Mäd­chen für alles. Der Gusto Ita­liano (der ita­lie­ni­sche Geschmack) ist ein Hin­weis auf die ita­lie­ni­sche Ausrichtung. Neben Kauf­laden ist mein Geschäft auch so ein biss­chen Ruhepol, wo sich nette Leute an der Bar treffen, bei einem Illy-Caffè, einem Glas Wein oder einem Pro­secco über ‘Gott und die Welt’ plau­dern, eine Klei­nig­keit essen und zufrieden mit Ihren Ein­käufen wieder von dannen ziehen.”

Ma anche la popo­la­zione di Monaco non deve più dis­per­arsi alla ricerca dei vini Kobler. Anche Wolfram Thiele l’ho incon­trato dopo lo scambio di alcune mail per la prima volta al Vini­taly, da poco vende anche i miei vini nel suo negozio nella Kurfürstenstrasse.

Was hin­gegen die Gegend um Frank­furt betrifft, können sich unsere Inter­es­senten wei­terhin an Berdux Weine aus Offen­bach am Main wenden. Mit der Familie Pusch arbeite ich seit 2010 zusammen, fünf Mal waren wir schon gemeinsam auf der Pro­Wein in Düsseldorf.

Per quello che con­cerne la regione attorno a Fran­co­forte gli inter­es­sati possono con­ti­nuare a rivol­gersi a Berdux Weine di Offen­bach sul Meno. Col­la­boro con la famiglia Pusch dal 2010, cinque volte abbiamo fatto il Pro­Wein di Düs­sel­dorf insieme.

Südtiroler Freie Weinbauern in der Wachau — Vignaioli Sudtirolesi nella Wachau

Geschrieben von am 28. April 2015 | Abgelegt unter Ankündigung - Annuncio

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2007 waren die Winzer der Vinea Wachau Gäste bei der Vinea tiro­lensis, jetzt ist die Gegen­ein­la­dung erfolgt. Freudig haben die Freien Wein­bauern Süd­ti­rols (FWS) zuge­stimmt. Die Wachau selbst und ihr kuli­na­ri­sches Angebot alleine wären eine Reise wert, als Gast­re­gion beim sehr bekannten Wach­auer Wein­früh­ling dabei sein zu können, macht die Ein­la­dung noch inter­es­santer. Wir freuen uns auf das Treffen und dem Mei­nungs­aus­tausch mit den Gast­ge­bern, in unserem Fall mit der Familie vom Weingut Jäger in Wei­ßen­kir­chen und natür­lich auf die zahl­rei­chen Gäste der Ver­an­stal­tung. Viel­leicht die Gele­gen­heit, alte Bekannte und Freunde aus meiner Wiener Zeit wieder zu sehen? Es täte mich sehr freuen!

WeinfruehlingNel 2007 i pro­dut­tori riuniti nell’associazione Vinea Wachau sono stati invi­tati alla Vinea tiro­lensis come regione ospite, adesso è arri­vato l’invito a noi. I Vignaioli Sud­ti­ro­lesi  hanno accettato molto volen­tieri. L’austriaca Wachau di per sé e le sue pro­poste gas­tro­no­miche val­gono la pena di essere visi­tati, se poi c’è anche l’opportunità di par­te­ci­pare come regione ospite al cono­sci­tis­simo Wach­auer Wein­früh­ling (pri­ma­vera del vino nella Wachau) la cosa div­enta ancora più inter­es­sante. Siamo con­tenti di con­fron­tarci con i pro­dut­tori del posto, nel nostro caso la famiglia del  Weingut Jäger a Wei­ßen­kir­chen, e natu­ral­mente di incon­trare tanti ospiti inter­es­sati durante le due gior­nate. Forse un’ottima occa­sione per rive­dere conos­centi ed amici dei vecchi tempi pas­sati a Vienna? Mi farebbe molto pia­cere!

Foto: Domäne Wachau

Die Spaßbremse — Il guastafeste

Geschrieben von am 23. April 2015 | Abgelegt unter Weingarten - Vigneto

IFSeit 2001 haben Frau und Herr Trau­ben­wickler deut­lich weniger Freude in unseren Wein­bergen. Kein Sex mehr zwi­schen den Reben, denn seit diesem Jahr werden in Mar­greid (und nicht nur dort) sys­te­ma­tisch Dis­penser auf­ge­hängt, welche jene Lock­stoffe ver­breiten, die nor­ma­ler­weise das Weib­chen zum Anlo­cken der Männ­chen aus­scheidet. Diese künst­liche Pheror­mon­wolke ist so dicht, dass sich die beiden Geschlechter nicht oder nur mehr in sel­tensten Fällen finden und den Nach­wuchs zeugen können, der später dann die Gescheine und Trauben befallen würde. Diese Ver­wir­rungs­me­thode ist eine bio­tech­no­lo­gi­sche Form des Pflan­zen­schutzes, welche auch in anderen Kul­turen gegen wei­tere tie­ri­sche Schäd­linge mit Erfolg angewandt wird.

Dal 2001 la signora tignola ed il signor tignola non si diver­tono più come una volta nei nostri vigneti. Niente più sesso in quanto a par­tire da quell’anno a Magrè (ma non solo lì) ven­gono appesi in modo sis­te­ma­tico i dif­fu­sori che rila­sciano quelle sostanze aro­ma­tiche che nor­mal­mente uti­liz­zano le femmine per attirare i maschi. Questa nuvola arti­fi­ciale di feror­moni è così densa che gli adulti non si incon­trano quasi mai e non possono dare vita alle larve che poi col­pi­reb­bero i grap­poli. La con­fu­sione ses­suale è una forma di lotta bio­tec­no­lo­gica che viene uti­liz­zata anche in altre col­ture per altri fitofagi.

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Vinitaly wie immer? — Vinitaly come sempre?

Geschrieben von am 4. April 2015 | Abgelegt unter Öffentlichkeitsarbeit - Pubbliche relazioni

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Natür­lich ist es heute, zehn Tage nach der Vini­taly nicht mehr top­ak­tuell, über die Wein­messe zu berichten, aber gerade auch von der Pro­Wein heim­ge­kommen, gilt es zuerst, das Mes­se­ma­te­rial zu ver­räumen und die drin­gendsten in Abwe­sen­heit liegen geblie­benen Arbeiten zu erle­digen. Auch der Abschluss des Reben­bin­dens gehört dazu, die letzt­lich erfolgten Nie­der­schläge brachten die Reben zum Weinen und die Knospen zum Schwellen, höchste Zeit.

Certo che par­lare oggi, dieci giorni dopo la chi­usura del Vini­taly, non pare essere molto attuale. Ma appena ritor­nati, reduci anche del Pro­Wein, bisogna prima sis­temare tutto il mate­riale da fiera e di com­ple­tare diversi lavori fermi per la mia assenza. Si tratta anche die finire la lega­tura delle viti. Le gemme ingrossano, è pro­prio ora. 

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Kosten, Kosten, Kosten… — Degustare, degustare, degustare…

Geschrieben von am 19. März 2015 | Abgelegt unter Weinbewertung — Valutazione dei Vini

retronasal-diagramAus­rei­chend gut Weine kosten zu können gehört genau so zu den grund­le­genden Fähig­keiten eines Wein­bauern wie das Beherr­schen der Arbeiten im Wein­garten und Keller. Die Basics bekommt man in der Aus­bil­dung ver­mit­telt, danach ist aber stete Übung, beson­ders außer­halb des eigenen Betriebes, gefragt. Zum einem, um die wich­tige men­tale Geruchs– und Geschmacks­da­ten­bank dau­ernd zu erwei­tern und zu pflegen, zum anderen, um hin­sicht­lich aktu­eller Trends und Ent­wick­lungen stets auf dem Lau­fendem zu bleiben.

Saper degustare ad un livello suf­fi­ci­en­te­mente alto è altret­tanto fon­da­men­tale per un vignaiolo come saper gestire i lavori di cam­pagna e di can­tina. Le basi ven­gono tras­messe con la for­ma­zione pro­fes­sio­nale, dopo è neces­sario eser­ci­tarsi, soprat­tutto fuori dalla pro­pria realtà. Sia per ampliare e curare la pro­pria banca dati men­tale di odori e sapori che per essere sempre aggior­nati circa le ten­denze e gli svi­luppi attuali.

Ob es Wein­prä­sen­ta­tionen oder Messen sind, Ver­kos­tungen im Freun­des­kreis oder von den Berufs­ver­ei­ni­gungen orga­ni­siert, Kost­se­mi­nare mit Rein­sub­stanzen oder Vor­stel­lungen anderer Wein­bau­ge­biete, jede Gele­gen­heit ist nütz­lich — beson­ders, wenn man sich mit Kol­legen abglei­chen kann — um die all­ge­meine Kost­per­for­mance zu erhalten, im Ide­al­fall zu steigern.

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Jahrgang 2014, erste (unvollständige) Eindrücke — Annata 2014, prime impressioni (incomplete)

Geschrieben von am 28. Februar 2015 | Abgelegt unter Weinkost - Degustazione

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Es war wieder Zeit für unsere tra­di­tio­nelle Jung­wein­kost, an der sich wie immer Jose­phus und Bar­bara Mayr vom Erbhof Unter­ganzner, Andreas und Judith Berger vom Thurnhof sowie Bern­hard und Doris Pichler vom Mes­nerhof betei­ligt haben. Dieses Mal waren wir bei letz­terem zu Gast. Zumeist degus­tieren wir einen reprä­sen­ta­tiven Quer­schnitt der aktu­ellen Pro­duk­tion, oft wird aber auch die Gele­gen­heit genutzt, um Weine im ver­trauter Umge­bung bewerten zu lassen, welche einem im Moment noch Rätsel auf­geben bzw. Pro­bleme bereiten.

Era ora di orga­niz­zare la nostra con­sueta degus­ta­zione dei vini nuovi, che vede coin­volti da sempre Jose­phus e Bar­bara Mayr (Erbhof Unter­ganzner), Andreas e Judith Berger (Thurnhof) nonché Bern­hard e Doris Pichler (Mes­snerhof). Quest’ultimo ha ospi­tato questa edi­zione. Di solito si degusta alla cieca delle pan­o­ra­miche rap­p­re­sen­ta­tive dell’annata ma spesso ven­gono port­arti anche dei vini che al momento sono di dif­fi­cile comprensione.

Nun, so schwierig der Wit­te­rungs­ver­lauf und so hoch der Schäd­lings– und Krank­heits­druck 2014 auch waren, die Kost­proben zeigten, dass der extrem gestei­gerte Arbeits­auf­wand bei Pflege und Lese — den fast nur Fami­li­en­be­triebe auf­bringen können — die Schäden auf quan­ti­ta­tive Ein­bußen beschränkt hat. Das wenige Trau­bengut, das dann letzt­lich aber gesund und reif ein­ge­bracht werden konnte, hat Weine her­vor­ge­bracht, welche sich nicht hinter jenen der anderen, ungleich unkom­pli­zier­teren Jahr­gängen ver­ste­cken müssen.

Per quanto il decorso cli­ma­tico del 2014 era sfa­vore­vole e la pres­sione delle mal­attie forte, i cam­pioni degus­tati hanno rile­vato che con un impegno mas­siccio di man­odopera, che quasi solo le azi­ende fami­liare ries­cono a garan­tire, i danni si limitano a perdite quan­ti­ta­tive. Le poche uve ven­dem­miate, però sane e mature, hanno gene­rato vini che non si devono nas­con­dere ris­petto a quelli di annate molto meno com­pli­cate. Den ganzen Bei­trag lesen — Leg­gere l´intero post »

Bozner Weinkost 2015 — Mostra dei vini 2015

Geschrieben von am 23. Februar 2015 | Abgelegt unter Ankündigung - Annuncio

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Alle Jahre wieder und doch immer wieder neu: Nicht nur, was die Weine angeht — jeder Jahr­gang ist natur­gemäß anders — son­dern auch die Ange­bote und Abläufe werden immer wieder auch in Absprache mit den Aus­stel­lern den sich ändernden Anfor­de­rungen und Vor­lieben der Besu­cher ange­passt. So ist dieser seit 1896 abge­hal­tene Bozner Früh­jahrs­wein­markt sei es für Profis wie auch für Lieb­haber des Süd­ti­roler Weines immer wieder ein Fix­punkt im Jahr. Ich wün­sche eine gute Kost in den Tagen vom 4. bis 7.3. auf Schloss Maretsch!
Programm2015

 

Ogni anno ma lo stesso mai uguale: Non solo per quello che con­cerne i vini che per natura di cose sono ogni anno diversi, ma soprat­tutto perché il pro­gramma e le pro­poste ven­gono con­ti­nu­a­mente ade­guate alle esi­genze e le pre­di­le­zioni in con­tinua evo­lu­zione dei visi­ta­tori. Per questo  il Bozner Früh­jahrs­wein­markt (trad.: Mercato pri­ma­ve­rile dei vini di Bol­zano) isti­tuito nel 1896 rimane tut­tora un punto di rife­ri­mento annuale sia per i pro­fes­sio­nisti che per gli appas­sio­nati del vino sud­ti­ro­lese. Auguro buona degus­ta­zione nei giorni tra il 4 ed il 7 marzo a Castel Mareccio!

Programma2015

Freude oder Rentabilität? — Piacere o redditività?

Geschrieben von am 15. Februar 2015 | Abgelegt unter Ankündigung - Annuncio, Öffentlichkeitsarbeit - Pubbliche relazioni

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Diese Frage muss ich mir beson­ders um diese Zeit stellen, ist das doch jene Periode, wo am meisten Anfragen zu Wein­ver­an­stal­tungen ins Haus flat­tern. Ohne Frage, wer sich nicht zeigt, wird ver­gessen! Über das Internet zu kom­mu­ni­zieren ist wichtig, das bewahr­heitet sich immer öfter. Aber das Pro­dukt um das es schluss­end­lich geht, selbst spre­chen zu lassen und dem Inter­es­sierten im realen Leben zu begegnen, ist par­allel dazu doch glück­li­cher­weise unverzichtbar.

Questa domanda mi pongo soprat­tutto in questo periodo, in quanto da giorni mi stanno arri­vando par­ecchi inviti a mani­fes­ta­zioni enoiche. Certo, chi non si fa vedere, verrà dimen­ti­cato prima o poi! Com­u­ni­care attra­verso l’internet è import­ante come si vede sempre di più. Però fare par­lare il pro­dotto stesso ed incon­trare di per­sona gli inter­es­sati è per for­tuna ancora irrinunciabile.

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Entsteht eine neue Rebsorte? — Sta nascendo una nuovo vitigno?

Geschrieben von am 30. Januar 2015 | Abgelegt unter Weingarten - Vigneto

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Diese Frage ist theo­re­tisch so kor­rekt wie als Ant­wort prak­tisch unwahr­schein­lich. Es ist das gleiche wie wenn ich euch meinen lot­to­spie­lenden Nach­barn als zukünf­tigen Mil­lionär vor­stelle. Alles ist mög­lich, aber mit wel­cher Chance auf Rea­li­sie­rung? Tat­sache ist, dass eine meiner Gewürz­tra­mi­ner­reben letzt­lich mutiert ist, d.h. dass ihr Erbgut ver­än­dert wurde. Die Blätter haben ihre cha­rak­te­ris­ti­sche Form bei­be­halten, auch die Trau­ben­form ist unver­än­dert geblieben. Die Beeren sind aber weiß, und mir kam vor, sie schmeckten (bei der ein­zigen, ober­fläch­li­chen Kost) sehr süß, aro­ma­tisch, aber nicht unbe­dingt dem Gewürz­tra­miner ähnlich, eher wie ein sehr reife, aro­ma­ti­scher Rieslingtraube.

Questa domanda è teo­ri­ca­mente tanto cor­retta quanto come ris­posta pra­ti­ca­mente impro­ba­bile. È la stessa cosa come se vi pre­sen­tassi il mio vicino gio­ca­tore al lotto come futuro milio­nario. Tutto è pos­si­bile, ma con quanta pro­ba­bi­lità di successo? Sta di fatto che però una mia vite di Gewürz­tra­miner ha subito una muta­zione gene­tica, cioè il suo mate­riale gene­tico è stato modi­fi­cato. Le foglie hanno con­ser­vato il loro aspetto come anche la forma del grap­polo. Gli acini sono però bianchi e alla degus­ta­zione (unica e super­fi­ciale) mi sem­bra­vano molto dolci, aro­ma­tici, ma non iden­tici al Gewürz­tra­miner, piut­tosto come un grap­polo molto maturo die Riesling.

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Das Erbe von 2014 — L’eredità del 2014

Geschrieben von am 19. Januar 2015 | Abgelegt unter Weingarten - Vigneto


2015-01-13_15-24-41Jahre, wo an der Rebe ent­weder durch Pflan­zen­krank­heiten oder durch Unwetter Schäden ent­stehen, wirken sich auch immer auf das Fol­ge­jahr aus. Beson­ders der Hagel­schlag bringt je nach Inten­sität Folgen für ein bis zwei Jahre mit. Der Blatt­mas­se­ver­lust bewirkt deut­liche schwä­chere Frucht­ruten, welche zudem kaum biegbar sind, da sie an den Stellen, wo die Hagel­kör­nern Wunden in den Trieb geschlagen haben, extrem leicht bre­chen. Des­wegen ist im Zuge des Reb­schnittes die Aus­wahl an Frucht­ruten begrenzt, sie können nicht nach der Posi­tion am Reb­holz wie üblich aus­ge­wählt werden, son­dern müssen zudem hin­sicht­lich ihres Gesund­heits­zu­stand aus­ge­sucht werden. Wenn es ganz schlimm geha­gelt hat, ist nur mehr Zap­fen­schnitt mög­lich, was aber auf Grund der ver­schie­denen Basal­knos­pen­frucht­bar­keit nicht für alle Sorten zufriedenstellend ist.

Le annate carat­te­riz­zate da attacchi mas­sicci di mal­attie fun­ginee o forti intem­perie si riper­cuo­tono anche sull’anno seguente. Soprat­tutto la gran­dine si fa sen­tire ancora uno o anche due anni dopo. La perdita di massa fogliare pro­voca tralci deci­sa­mente più deboli che poi sono anche molto meno pieg­he­voli, in quanto si spac­cano facil­mente in cor­ris­pon­denza delle ferite che hanno pro­vo­cato i chicchi di gran­dine. La scelta dei capi da frutto di con­se­guenza è limi­tata in quanto non si basa come è nor­male sulla posi­zione del tralcio sul ceppo ma in più sullo stato sani­tario. In casi di gran­di­nate molto forti non rimane che ripie­gare sulla pota­tura a cor­done spe­ro­nato. Solu­zione non sempre ideale in quanto la fer­ti­lità delle gemme basali non è sod­dis­fa­cente per tutti le varietà. 

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Sorten, Lagen, Klassifizierung, alles klar? — Vitigni, zone, classificazione, tutto chiaro?

Geschrieben von am 11. Januar 2015 | Abgelegt unter Weingarten - Vigneto, Weinwirtschaft - Economia vitivinicola


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Die Süd­ti­roler Wein­wirt­schaft hat sich für die nächste Zeit viel vor­ge­nommen. So soll unter der Feder­füh­rung des Kon­sor­tiums Süd­tirol Wein die Lagen­klas­si­fi­ka­tion ange­gangen werden. Eine Rie­sen­auf­gabe und zudem reich an Spreng­stoff, das kann vor­weg­ge­nommen werden. Doch der Reihe nach: Süd­tirol ver­fügt seit 150 Jahren (Erz­herzog Johann und seinen Mit­strei­tern sei Dank) über ein sehr viel­fäl­tiges Sor­ten­sprek­trum, das zudem, reb­ge­schicht­lich betrachtet, in seiner Zusam­men­set­zung als eher jung ein­zu­stufen ist. Meines Wis­sens sind von den heute ange­bauten Reb­sorten allein die Ver­natsch– und die Lagrein­rebe in grö­ßerem Umfang schon länger im jet­zigen Süd­tirol ver­breitet. Viele Sorten im Lande zu haben, ist einer­seits ein wein­bau­li­cher Vor­teil — beson­ders, wenn sich die Anbau­be­din­gungen auch klein­räumig immer wieder ändern —, and­rer­seits aber eher hin­der­lich für Ansehen und Ver­mark­tung der Weinbauregion.

Il set­tore viti­vi­ni­colo si è pre­fisso un obi­et­tivo molto impegna­tivo. Sotto la dire­zione del Con­sorzio Vino Alto Adige si vuole ela­borare un sis­tema di clas­si­fi­ca­zione del ter­ri­torio viti­colo. Un com­pito note­vole e ricco di pos­si­bili con­flitti, questo si sa già adesso. Per capire meglio il punto di par­tenza bisogna riportare alla mente che il Sud­ti­rolo dis­pone oggi di un gran numero di vitigni grazie al lavoro dell’arci­duca Gio­vanni ed i suoi col­la­bo­ra­tori di 150 anni fa e che questa sua com­po­si­zione è abbas­tanza recente dal punto di vista ampe­los­to­rico. Se non erro, dei vitigni col­ti­vati al momento solo la Schiava ed il Lag­rein erano dif­fusi in modo con­side­re­vole ancora prima. Avere tanti vitigni in una zona com­porta molti van­taggi, soprat­tutto se essa è come nel nostro caso molto ete­ro­genea, ma pur­troppo ost­a­cola la pro­mo­zione e la com­mer­cia­liz­za­zione del territorio.

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Wieder zu Hause — Di nuovo a casa

Geschrieben von am 11. Dezember 2014 | Abgelegt unter Keller - Cantina, Weingarten - Vigneto

2014-11-27_11-02-00Ent­gegen den all­ge­meinen Vor­stel­lungen ist der November im Arbeits­leben eines Wein­bauern ein mit Akti­vi­täten sehr gut gefüllter Monat. Viele Ver­an­stal­tungen, Prä­sen­ta­tionen, Treffen und Wei­ter­bil­dungs­ver­an­stal­tungen, welche nicht in den Ern­te­mo­naten Sep­tember und Oktober abge­halten werden können, werden im November nach­ge­holt. Was die prak­ti­schen Arbeiten angeht, hat jetzt der Keller Priorität.

Con­tra­ri­a­mente a quello che si pot­rebbe pensare, il mese di novembre per un vignaiolo è pieno di atti­vità. Tante mani­fes­ta­zioni, pre­sen­ta­zioni, incontri e for­ma­zioni che non possono venire svolti nei mesi della ven­demmia, cioè set­tembre ed ottobre, sono da recup­erare a novembre. Per quello che con­cerne invece i lavori manuali, la can­tina a asso­luta priorità.

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Grazie! — Danke!

Geschrieben von am 4. Dezember 2014 | Abgelegt unter Öffentlichkeitsarbeit - Pubbliche relazioni

bassa_locandina_mercato_2014aÈ ver­a­mente dif­fi­cile descri­vere in modo esau­ri­ente ciò che il Mer­cato dei Vini dei Vignaioli Indi­pen­denti costi­tuisce per i suoi par­te­ci­panti. È molto di più, e già questo è tanto, di un foro in cui il con­su­ma­tore può assag­giare libe­r­a­mente più di mille vini, incon­trare chi li fa e acquis­tare como­do­mante cosa gli piace. È infatti soprat­tutto l’incontro annuale dei soci FIVI in un clima di ami­cizia e soli­da­rietà con la con­s­ape­vo­lezza di essere una parte import­an­tis­sima del set­tore viti­vi­ni­colo in spe­ciale e dell’ambiente rurale in generale.

Es ist fast unmög­lich mit Worten zu beschreiben, was der Mer­cato dei Vini dei Vignaioli Indi­pen­denti (Wein­markt der unab­hän­gigen Wein­bauern) für seine Teil­nehmer dar­stellt. Er ist weitaus mehr — und schon das ist ein tolles Angebot — als ein zwei­tä­giger Markt­platz, wo die Besu­cher über 1.000 Weine frei ver­kosten, ihre Pro­du­zenten treffen und ganz bequem das kaufen können, was ihnen beson­ders geschmeckt hat. Er ist näm­lich haupt­säch­lich das wich­tigste Treffen der Wein­bauern, welche der FIVI (ita­lie­ni­sche Ver­ei­ni­gung der unab­hän­gigen Wein­bauern) ange­hören. Eine Zusam­men­kunft in einem Klima der Freund­schaft und Soli­da­rietät mit dem stei­gendem Bewusst­sein, wichtig für die Wein­wirt­schaft im Spe­zi­ellen und für den länd­li­chen Raum im Gene­rellen zu sein.

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And the winner is…

Geschrieben von am 18. November 2014 | Abgelegt unter Öffentlichkeitsarbeit - Pubbliche relazioni, Web, weinraum KOBLER

Juda Migo­ioni!

Er ist der Gewinner des ersten White Cube Con­test #whcuco. Gra­tu­la­tion! Sei es die Idee wie die tech­ni­sche Umset­zung haben mich über­zeugt. Als kleinen Preis kann er jetzt zwölf Fla­schen Kobler-Wein sein eigen nennen. Ein Dan­ke­schön geht an alle Teil­nehmer und natür­lich dem Foto­graf des Ori­gi­nal­bildes Alberto Ber­nas­coni. Alle haben sich sehr bemüht, wie man sieht. Die Wahl ist mir nicht leicht gefallen. Bemerkenswert, wie viele ver­schie­dene Ideen der Bild­ma­ni­pu­la­tion rea­li­siert wurden. Alle Ein­rei­cher haben sich zur Erin­ne­rung eine Fla­sche ihrer Wahl verdient; sie bekommen den Trost­preis beim unseren nächsten Treffen überreicht.

Lui è il vin­ci­tore del primo White Cube Con­test #whcuco. Con­gra­tu­la­zioni! Sia l’idea che la rea­liz­za­zione tec­nica mi hanno con­vinto. Come pic­colo premio riceve dodici bot­ti­glie del nostro vino. Un sen­tito grazie va a tutti i par­te­ci­panti e natu­ral­mente al foto­grafo della foto ori­gi­nale Alberto Ber­nas­coni. Tutti si sono impegnati come si può facil­mente vedere. La scelta era tutt’altro che facile. Impres­sio­nante quante idee dif­fe­renti sono state rea­liz­zate. Tutti quanti si sono meri­tati come premio di con­so­la­zione una bot­tiglia che li verrà con­segnata al nostro pros­simo incontro.

 

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On tour

Geschrieben von am 14. November 2014 | Abgelegt unter Ankündigung - Annuncio

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Novembre è il mese delle pre­sen­ta­zioni. Dopo la pausa ven­dem­miale è di nuovo ora di dare agli appas­sio­nati l’opportunità di conos­cere i nostri vini e di con­fron­tarsi con i col­leghi produttori.

November ist der Monat der Wein­prä­sen­ta­tionen. Nach einer lese­be­dingten Pause ist es wieder an der Zeit, den Lieb­ha­bern Gele­gen­heit zu geben, unsere Weine ken­nen­zu­lernen und sich mit den Kol­legen zu vergleichen.

57 Vignaioli indi­pen­denti FIVI a Bologna

Mer­coledì 19 novembre, dalle ore 19.45 fino alle 24, orga­niz­zato dall’ONAV. Relais Bellaria, Via libro del para­diso 1, San Laz­zaro di Savena
“La degus­ta­zione sarà a banco di assaggio con ben 57 Vignaioli indi­pen­denti FIVI dalla Val D’Aosta alla Sicilia che saranno tutti pre­senti di per­sona per rac­con­tare le loro esperienze.”

I vignaioli dell’Alto Adige nella capitale

Lunedì 24 novembre, dalle 16.30 alle 20.30, Sale del Gusto, Il Palaz­zetto ‚Vicolo del Bot­tino 8. In col­la­bo­ra­zione tra FWS e Athenæum.“Athenæum e I’Associazione Vignaioli Alto Adige rac­con­teranno questa import­ante realtà attra­verso un ent­u­si­as­mante per­corso sen­so­riale, che coin­vol­gerà il vigneto Sud Tiro­lese. Nella sug­ges­tiva cor­nice de “Il Palaz­zetto” tro­ver­anno posto, alla pre­senza dei pro­dut­tori, i banchi di assaggio con i vini delle diverse tipologie.”

Kobler, tra tra­di­zione e modernità

Mar­tedì 25 novembre, alle ore 20.00, presso L’Hotel Leo­nardo da Vinci Air­port, Via Por­tu­ense 2470, Fiumi­cino, orga­niz­zato da AIS, dele­ga­zione di Fiumicino-Ostia.
“Semi­nario con degus­ta­zione gui­data dell’intera gamma di pro­dotti dell’azienda Viti­vi­ni­cola Kobler. Rela­tore: Mas­si­mi­liano Argiolu.”

4ª edi­zione del Mer­cato dei Vini dei Vignaioli Indi­pen­denti

Sabato 29 e dome­nica 30 novembre a Pia­cenza Expo, orga­niz­zato dalla Federa­zione Ita­liana Vignaioli Indi­pen­denti.
“Più di 260 vignaioli artigiani, oltre 1000 vini, due giorni per conos­cere, degustare e acquis­tare i vini arti­gianali dei vignaioli indipendenti!”

Jetzt gibt es ihn… — Adesso è disponibile…

Geschrieben von am 31. Oktober 2014 | Abgelegt unter Ankündigung - Annuncio

cf_12… und er ist nicht grasig! Denn leider wird immer noch sehr oft Cabernet Franc mit vege­talen Aromen in Ver­bin­dung gebracht. Schuld daran sind einer­seits die vier­ler­orts in Nord­os­ti­ta­lien noch vor­han­denen Car­ménère–Anlagen sowie Cabernet-Weingärten, welche auf Grund der ange­strebten hohen Hekt­ar­er­träge nicht zur wirk­lich voll­stän­digen Reife gelangen. Trotz dieser nicht gerade schmei­chel­haften Vor­ur­teile haben wir 2012 begonnen, Trauben des 2001 erstellten Wein­gar­tens Puit, wie betriebs­üb­lich, rein­sortig auszubauen.

 … e non è erbaceo! Perché ancora troppo spesso si asso­ciano con il Cabernet Franc aromi vege­tali. È per colpa degli impianti di Car­ménère ampia­mente dif­fusi ancora nel nor­dest Italia e di quei vigneti di Cabernet dove a causa di rese ele­vate non si rag­gi­unge una matu­ra­zione com­pleta. Nono­st­ante questi pre­giudizi non pro­prio lusin­g­he­voli abbiamo comin­ciato a vini­fi­care nel 2012 le prime uve del vigneto Puit, impian­tato nel 2001. In purezza, come di con­sueto nella nostra azienda.

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