Entsteht eine neue Rebsorte? — Sta nascendo una nuovo vitigno?

Geschrieben von am 30. Januar 2015 | Abgelegt unter Weingarten - Vigneto

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Diese Frage ist theo­re­tisch so kor­rekt wie als Ant­wort prak­tisch unwahr­schein­lich. Es ist das gleiche wie wenn ich euch meinen lot­to­spie­lenden Nach­barn als zukünf­tigen Mil­lionär vor­stelle. Alles ist mög­lich, aber mit wel­cher Chance auf Rea­li­sie­rung? Tat­sache ist, dass eine meiner Gewürz­tra­mi­ner­reben letzt­lich mutiert ist, d.h. dass ihr Erbgut ver­än­dert wurde. Die Blätter haben ihre cha­rak­te­ris­ti­sche Form bei­be­halten, auch die Trau­ben­form ist unver­än­dert geblieben. Die Beeren sind aber weiß, und mir kam vor, sie schmeckten (bei der ein­zigen, ober­fläch­li­chen Kost) sehr süß, aro­ma­tisch, aber nicht unbe­dingt dem Gewürz­tra­miner ähnlich, eher wie ein sehr reife, aro­ma­ti­scher Rieslingtraube.

Questa domanda è teo­ri­ca­mente tanto cor­retta quanto come ris­posta pra­ti­ca­mente impro­ba­bile. È la stessa cosa come se vi pre­sen­tassi il mio vicino gio­ca­tore al lotto come futuro milio­nario. Tutto è pos­si­bile, ma con quanta pro­ba­bi­lità di successo? Sta di fatto che però una mia vite di Gewürz­tra­miner ha subito una muta­zione gene­tica, cioè il suo mate­riale gene­tico è stato modi­fi­cato. Le foglie hanno con­ser­vato il loro aspetto come anche la forma del grap­polo. Gli acini sono però bianchi e alla degus­ta­zione (unica e super­fi­ciale) mi sem­bra­vano molto dolci, aro­ma­tici, ma non iden­tici al Gewürz­tra­miner, piut­tosto come un grap­polo molto maturo die Riesling.

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Das Erbe von 2014 — L’eredità del 2014

Geschrieben von am 19. Januar 2015 | Abgelegt unter Weingarten - Vigneto


2015-01-13_15-24-41Jahre, wo an der Rebe ent­weder durch Pflan­zen­krank­heiten oder durch Unwetter Schäden ent­stehen, wirken sich auch immer auf das Fol­ge­jahr aus. Beson­ders der Hagel­schlag bringt je nach Inten­sität Folgen für ein bis zwei Jahre mit. Der Blatt­mas­se­ver­lust bewirkt deut­liche schwä­chere Frucht­ruten, welche zudem kaum biegbar sind, da sie an den Stellen, wo die Hagel­kör­nern Wunden in den Trieb geschlagen haben, extrem leicht bre­chen. Des­wegen ist im Zuge des Reb­schnittes die Aus­wahl an Frucht­ruten begrenzt, sie können nicht nach der Posi­tion am Reb­holz wie üblich aus­ge­wählt werden, son­dern müssen zudem hin­sicht­lich ihres Gesund­heits­zu­stand aus­ge­sucht werden. Wenn es ganz schlimm geha­gelt hat, ist nur mehr Zap­fen­schnitt mög­lich, was aber auf Grund der ver­schie­denen Basal­knos­pen­frucht­bar­keit nicht für alle Sorten zufriedenstellend ist.

Le annate carat­te­riz­zate da attacchi mas­sicci di mal­attie fun­ginee o forti intem­perie si riper­cuo­tono anche sull’anno seguente. Soprat­tutto la gran­dine si fa sen­tire ancora uno o anche due anni dopo. La perdita di massa fogliare pro­voca tralci deci­sa­mente più deboli che poi sono anche molto meno pieg­he­voli, in quanto si spac­cano facil­mente in cor­ris­pon­denza delle ferite che hanno pro­vo­cato i chicchi di gran­dine. La scelta dei capi da frutto di con­se­guenza è limi­tata in quanto non si basa come è nor­male sulla posi­zione del tralcio sul ceppo ma in più sullo stato sani­tario. In casi di gran­di­nate molto forti non rimane che ripie­gare sulla pota­tura a cor­done spe­ro­nato. Solu­zione non sempre ideale in quanto la fer­ti­lità delle gemme basali non è sod­dis­fa­cente per tutti le varietà. 

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Sorten, Lagen, Klassifizierung, alles klar? — Vitigni, zone, classificazione, tutto chiaro?

Geschrieben von am 11. Januar 2015 | Abgelegt unter Weingarten - Vigneto, Weinwirtschaft - Economia vitivinicola


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Die Süd­ti­roler Wein­wirt­schaft hat sich für die nächste Zeit viel vor­ge­nommen. So soll unter der Feder­füh­rung des Kon­sor­tiums Süd­tirol Wein die Lagen­klas­si­fi­ka­tion ange­gangen werden. Eine Rie­sen­auf­gabe und zudem reich an Spreng­stoff, das kann vor­weg­ge­nommen werden. Doch der Reihe nach: Süd­tirol ver­fügt seit 150 Jahren (Erz­herzog Johann und seinen Mit­strei­tern sei Dank) über ein sehr viel­fäl­tiges Sor­ten­sprek­trum, das zudem, reb­ge­schicht­lich betrachtet, in seiner Zusam­men­set­zung als eher jung ein­zu­stufen ist. Meines Wis­sens sind von den heute ange­bauten Reb­sorten allein die Ver­natsch– und die Lagrein­rebe in grö­ßerem Umfang schon länger im jet­zigen Süd­tirol ver­breitet. Viele Sorten im Lande zu haben, ist einer­seits ein wein­bau­li­cher Vor­teil — beson­ders, wenn sich die Anbau­be­din­gungen auch klein­räumig immer wieder ändern —, and­rer­seits aber eher hin­der­lich für Ansehen und Ver­mark­tung der Weinbauregion.

Il set­tore viti­vi­ni­colo si è pre­fisso un obi­et­tivo molto impegna­tivo. Sotto la dire­zione del Con­sorzio Vino Alto Adige si vuole ela­borare un sis­tema di clas­si­fi­ca­zione del ter­ri­torio viti­colo. Un com­pito note­vole e ricco di pos­si­bili con­flitti, questo si sa già adesso. Per capire meglio il punto di par­tenza bisogna riportare alla mente che il Sud­ti­rolo dis­pone oggi di un gran numero di vitigni grazie al lavoro dell’arci­duca Gio­vanni ed i suoi col­la­bo­ra­tori di 150 anni fa e che questa sua com­po­si­zione è abbas­tanza recente dal punto di vista ampe­los­to­rico. Se non erro, dei vitigni col­ti­vati al momento solo la Schiava ed il Lag­rein erano dif­fusi in modo con­side­re­vole ancora prima. Avere tanti vitigni in una zona com­porta molti van­taggi, soprat­tutto se essa è come nel nostro caso molto ete­ro­genea, ma pur­troppo ost­a­cola la pro­mo­zione e la com­mer­cia­liz­za­zione del territorio.

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Wieder zu Hause — Di nuovo a casa

Geschrieben von am 11. Dezember 2014 | Abgelegt unter Keller - Cantina, Weingarten - Vigneto

2014-11-27_11-02-00Ent­gegen den all­ge­meinen Vor­stel­lungen ist der November im Arbeits­leben eines Wein­bauern ein mit Akti­vi­täten sehr gut gefüllter Monat. Viele Ver­an­stal­tungen, Prä­sen­ta­tionen, Treffen und Wei­ter­bil­dungs­ver­an­stal­tungen, welche nicht in den Ern­te­mo­naten Sep­tember und Oktober abge­halten werden können, werden im November nach­ge­holt. Was die prak­ti­schen Arbeiten angeht, hat jetzt der Keller Priorität.

Con­tra­ri­a­mente a quello che si pot­rebbe pensare, il mese di novembre per un vignaiolo è pieno di atti­vità. Tante mani­fes­ta­zioni, pre­sen­ta­zioni, incontri e for­ma­zioni che non possono venire svolti nei mesi della ven­demmia, cioè set­tembre ed ottobre, sono da recup­erare a novembre. Per quello che con­cerne invece i lavori manuali, la can­tina a asso­luta priorità.

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Grazie! — Danke!

Geschrieben von am 4. Dezember 2014 | Abgelegt unter Öffentlichkeitsarbeit - Pubbliche relazioni

bassa_locandina_mercato_2014aÈ ver­a­mente dif­fi­cile descri­vere in modo esau­ri­ente ciò che il Mer­cato dei Vini dei Vignaioli Indi­pen­denti costi­tuisce per i suoi par­te­ci­panti. È molto di più, e già questo è tanto, di un foro in cui il con­su­ma­tore può assag­giare libe­r­a­mente più di mille vini, incon­trare chi li fa e acquis­tare como­do­mante cosa gli piace. È infatti soprat­tutto l’incontro annuale dei soci FIVI in un clima di ami­cizia e soli­da­rietà con la con­s­ape­vo­lezza di essere una parte import­an­tis­sima del set­tore viti­vi­ni­colo in spe­ciale e dell’ambiente rurale in generale.

Es ist fast unmög­lich mit Worten zu beschreiben, was der Mer­cato dei Vini dei Vignaioli Indi­pen­denti (Wein­markt der unab­hän­gigen Wein­bauern) für seine Teil­nehmer dar­stellt. Er ist weitaus mehr — und schon das ist ein tolles Angebot — als ein zwei­tä­giger Markt­platz, wo die Besu­cher über 1.000 Weine frei ver­kosten, ihre Pro­du­zenten treffen und ganz bequem das kaufen können, was ihnen beson­ders geschmeckt hat. Er ist näm­lich haupt­säch­lich das wich­tigste Treffen der Wein­bauern, welche der FIVI (ita­lie­ni­sche Ver­ei­ni­gung der unab­hän­gigen Wein­bauern) ange­hören. Eine Zusam­men­kunft in einem Klima der Freund­schaft und Soli­da­rietät mit dem stei­gendem Bewusst­sein, wichtig für die Wein­wirt­schaft im Spe­zi­ellen und für den länd­li­chen Raum im Gene­rellen zu sein.

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And the winner is…

Geschrieben von am 18. November 2014 | Abgelegt unter Öffentlichkeitsarbeit - Pubbliche relazioni, Web, weinraum KOBLER

Juda Migo­ioni!

Er ist der Gewinner des ersten White Cube Con­test #whcuco. Gra­tu­la­tion! Sei es die Idee wie die tech­ni­sche Umset­zung haben mich über­zeugt. Als kleinen Preis kann er jetzt zwölf Fla­schen Kobler-Wein sein eigen nennen. Ein Dan­ke­schön geht an alle Teil­nehmer und natür­lich dem Foto­graf des Ori­gi­nal­bildes Alberto Ber­nas­coni. Alle haben sich sehr bemüht, wie man sieht. Die Wahl ist mir nicht leicht gefallen. Bemerkenswert, wie viele ver­schie­dene Ideen der Bild­ma­ni­pu­la­tion rea­li­siert wurden. Alle Ein­rei­cher haben sich zur Erin­ne­rung eine Fla­sche ihrer Wahl verdient; sie bekommen den Trost­preis beim unseren nächsten Treffen überreicht.

Lui è il vin­ci­tore del primo White Cube Con­test #whcuco. Con­gra­tu­la­zioni! Sia l’idea che la rea­liz­za­zione tec­nica mi hanno con­vinto. Come pic­colo premio riceve dodici bot­ti­glie del nostro vino. Un sen­tito grazie va a tutti i par­te­ci­panti e natu­ral­mente al foto­grafo della foto ori­gi­nale Alberto Ber­nas­coni. Tutti si sono impegnati come si può facil­mente vedere. La scelta era tutt’altro che facile. Impres­sio­nante quante idee dif­fe­renti sono state rea­liz­zate. Tutti quanti si sono meri­tati come premio di con­so­la­zione una bot­tiglia che li verrà con­segnata al nostro pros­simo incontro.

 

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On tour

Geschrieben von am 14. November 2014 | Abgelegt unter Ankündigung - Annuncio

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Novembre è il mese delle pre­sen­ta­zioni. Dopo la pausa ven­dem­miale è di nuovo ora di dare agli appas­sio­nati l’opportunità di conos­cere i nostri vini e di con­fron­tarsi con i col­leghi produttori.

November ist der Monat der Wein­prä­sen­ta­tionen. Nach einer lese­be­dingten Pause ist es wieder an der Zeit, den Lieb­ha­bern Gele­gen­heit zu geben, unsere Weine ken­nen­zu­lernen und sich mit den Kol­legen zu vergleichen.

57 Vignaioli indi­pen­denti FIVI a Bologna

Mer­coledì 19 novembre, dalle ore 19.45 fino alle 24, orga­niz­zato dall’ONAV. Relais Bellaria, Via libro del para­diso 1, San Laz­zaro di Savena
“La degus­ta­zione sarà a banco di assaggio con ben 57 Vignaioli indi­pen­denti FIVI dalla Val D’Aosta alla Sicilia che saranno tutti pre­senti di per­sona per rac­con­tare le loro esperienze.”

I vignaioli dell’Alto Adige nella capitale

Lunedì 24 novembre, dalle 16.30 alle 20.30, Sale del Gusto, Il Palaz­zetto ‚Vicolo del Bot­tino 8. In col­la­bo­ra­zione tra FWS e Athenæum.“Athenæum e I’Associazione Vignaioli Alto Adige rac­con­teranno questa import­ante realtà attra­verso un ent­u­si­as­mante per­corso sen­so­riale, che coin­vol­gerà il vigneto Sud Tiro­lese. Nella sug­ges­tiva cor­nice de “Il Palaz­zetto” tro­ver­anno posto, alla pre­senza dei pro­dut­tori, i banchi di assaggio con i vini delle diverse tipologie.”

Kobler, tra tra­di­zione e modernità

Mar­tedì 25 novembre, alle ore 20.00, presso L’Hotel Leo­nardo da Vinci Air­port, Via Por­tu­ense 2470, Fiumi­cino, orga­niz­zato da AIS, dele­ga­zione di Fiumicino-Ostia.
“Semi­nario con degus­ta­zione gui­data dell’intera gamma di pro­dotti dell’azienda Viti­vi­ni­cola Kobler. Rela­tore: Mas­si­mi­liano Argiolu.”

4ª edi­zione del Mer­cato dei Vini dei Vignaioli Indi­pen­denti

Sabato 29 e dome­nica 30 novembre a Pia­cenza Expo, orga­niz­zato dalla Federa­zione Ita­liana Vignaioli Indi­pen­denti.
“Più di 260 vignaioli artigiani, oltre 1000 vini, due giorni per conos­cere, degustare e acquis­tare i vini arti­gianali dei vignaioli indipendenti!”

Jetzt gibt es ihn… — Adesso è disponibile…

Geschrieben von am 31. Oktober 2014 | Abgelegt unter Ankündigung - Annuncio

cf_12… und er ist nicht grasig! Denn leider wird immer noch sehr oft Cabernet Franc mit vege­talen Aromen in Ver­bin­dung gebracht. Schuld daran sind einer­seits die vier­ler­orts in Nord­os­ti­ta­lien noch vor­han­denen Car­ménère–Anlagen sowie Cabernet-Weingärten, welche auf Grund der ange­strebten hohen Hekt­ar­er­träge nicht zur wirk­lich voll­stän­digen Reife gelangen. Trotz dieser nicht gerade schmei­chel­haften Vor­ur­teile haben wir 2012 begonnen, Trauben des 2001 erstellten Wein­gar­tens Puit, wie betriebs­üb­lich, rein­sortig auszubauen.

 … e non è erbaceo! Perché ancora troppo spesso si asso­ciano con il Cabernet Franc aromi vege­tali. È per colpa degli impianti di Car­ménère ampia­mente dif­fusi ancora nel nor­dest Italia e di quei vigneti di Cabernet dove a causa di rese ele­vate non si rag­gi­unge una matu­ra­zione com­pleta. Nono­st­ante questi pre­giudizi non pro­prio lusin­g­he­voli abbiamo comin­ciato a vini­fi­care nel 2012 le prime uve del vigneto Puit, impian­tato nel 2001. In purezza, come di con­sueto nella nostra azienda.

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Wie alt werden Reben? — Che età raggiunge la vite?

Geschrieben von am 30. Oktober 2014 | Abgelegt unter Weingarten - Vigneto, Weingeschichte - Storia viticola

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Wenn ich bei der Prä­sen­ta­tion des Char­donnay Ogeaner auf das ver­hält­nis­mäßig hohe Alter der Reben hin­weise, dann mache ich es nicht, um zu sagen, dasss Weine von alten Reben auto­ma­tisch besser seien. Viel­mehr will ich damit zu bedenken geben, dass diese und andere Sorten aus dem Bur­gund, dem Bordo­lais und auch aus Deutsch­land schon recht lange im süd­li­chen Tirol ange­baut werden. Über die dies­be­züg­lich segens­reiche Arbeit Erz­herzog Johanns vor über 150 Jahren hatte ich schon früher berichtet.

Quando alle pre­sen­ta­zioni par­lando dello Char­donnay Ogeaner faccio notare l’età rela­ti­va­mente alta delle viti non lo faccio per dire che i vini di viti vec­chie siano auto­ma­ti­ca­mente migliori. Lo dico perché voglio ricordare che questa varietà ed altri vitigni bor­go­gnotti, bordo­lesi ed anche ger­ma­nici sono col­ti­vati nel Tirolo mer­idio­nale da tanto tempo. Circa i meriti dell’arci­duca Gio­vanni più di 150 anni fa ho già scritto in passato.

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Eine erste Bilanz — Un primo bilancio

Geschrieben von am 25. Oktober 2014 | Abgelegt unter Keller - Cantina, Weingarten - Vigneto


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Alle Weine sind inzwi­schen ver­goren, in ca. zehn Tagen werden die Rot­weine von den Tres­tern abge­trennt werden, dann ist die gröbste Herbst­ar­beit im Keller beendet. Zeit, um eine Zwi­schen­bi­lanz dieses so unge­wöhn­li­chen Jahres zu ziehen. Die Weiß­weine sind bis jetzt feh­ler­frei und die Aro­matik ist viel­ver­spre­chend. Bezüg­lich der Säure wird es aber sicher­lich einiger Kor­rek­turen bedürfen. Die Rot­weine sind hin­gegen vor dem bio­lo­gi­schen Säu­re­abbau, der gewohn­heits­mäßig bei mir erst um der Jah­res­wende statt­findet, kaum beur­teilbar, zu sehr ver­stärkt und ver­fälscht die momen­tane Säure ihre Gerbstoffstruktur.

Tutti i vini hanno finito le fer­men­ta­zioni, tra circa dieci giorni i rossi ver­ranno svinati dopo­diché il grosso del lavoro autun­nale in can­tina sarà ter­mi­nato. È ora di trarre qualche con­clu­sione prov­vi­soria a pro­po­sito di questa annata ecce­zio­nale. I vini bianchi per adesso sono privi di difetti e la loro aro­ma­ti­cità pro­mette bene. Circa l’acidità invece ci vor­ranno sicur­a­mente delle corre­zioni. I vini rossi però al momento non sono valuta­bili in quanto le aci­dità attuali aumen­tano a dis­mi­sura la per­ce­zione del tan­nino. Solo dopo la fer­men­ta­zione malo­lat­tica che da me avviene per tra­di­zione invo­luta sol­tanto verso la fine dell’anno si potrà dire qual­cosa di più concreto.

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White Cube Contest #whcuco

Geschrieben von am 16. Oktober 2014 | Abgelegt unter Öffentlichkeitsarbeit - Pubbliche relazioni, weinraum KOBLER

_MG_0864_resizeVor ein paar Tagen habe ich eine Serie Bilder vom Foto­grafen Alberto Ber­nas­coni zuge­schickt bekommen. Eines hat mich sofort getroffen, da es das Leit­motiv unseres Wein­raumes (Archikten Theodor Gall­metzer und Lukas Mayr) extrem gelungen her­aus­streicht: Der Wein, auf das Essen­ti­elle sen­so­ri­sche Erlebnis redu­ziert, muss über­zeugen. Als mein aktu­elles Pro­fil­bild auf Face­book ein­ge­setzt, bekam ich mehr Likes als bei jedem anderen meiner bis­he­rigen Bei­träge. Die Planer zuerst und der Foto­graf danach haben also ganze Arbeit geleistet. Beson­ders gefallen hat mir an den zahl­rei­chen Kom­men­taren, dass das Kubrik-ähnliche Ambi­ente auch die Phan­tasie von so einigen, gewürzt mit viel Ironie, beflü­gelt hat.

Un paio di giorni fa ho rice­vuto dal foto­grafo Alberto Ber­nas­coni un paio di imma­gini. Una foto mi ha col­pito subito in quanto esprime in modo molto pre­ciso il motivo con­dut­tore del nostro Wein­raum (spazio di vino) pro­gettato dagli archi­tetti Theodor Gall­metzer e Lukas Mayr: Il vino deve con­vin­cere ridotto all’essenziale per­ce­zione sen­so­riale. Quando ho inse­rito l’immagine come foto pro­filo questa ha rice­vuto più likes di qual­siasi altro mio post finora. I prog­get­tisti ed il foto­grafo hanno fatto evi­den­te­mente un lavoro eccel­lente. Mi sono pia­ciuti in par­ti­colar modo i com­menti umoristici ed iro­nici a proposito.

Nachdem das Thema für mich nicht abge­schlossen gehört, schreibe ich zum Spass den ersten White Cube Con­test #whcuco aus. Sollten zumin­dest 20 wei­tere Bild­ma­ni­pu­la­tionen aus­ge­hend vom Ori­gi­nal­pro­fil­bild auf Face­book gepostet werden, kann sich die Sie­gerin oder der Sieger, der von mir gekürt wird, zwölf Fla­schen meiner Weine als Preis aussuchen. Achtung, der Spaß soll durchaus im Vor­der­grund stehen!

Perché secondo me questo lieto epi­sodio non si con­cluda senza lasciar traccia, ban­disco il primo White Cube Con­test #whcuco. Se ver­anno postati ancora almeno 20 mani­po­la­zioni della foto ori­gi­nale su Face­book, la vin­ci­t­rice od il vin­ci­tore possono sce­gliere 12 delle mie bot­ti­glie come premio. Atten­zione, il diver­ti­mento è ben visto! 

Gruppenarbeit — Lavoro di gruppo (9): Mann gönnt sich ja sonst nichts — Almeno questo

Geschrieben von am 30. September 2014 | Abgelegt unter Keller - Cantina

Meine Rücken­pro­bleme im vorigen Sommer und eine kurz­zei­tige Zer­rung bei meinem Mit­ar­beiter wäh­rend der vorigen Ernte haben auf­ge­zeigt, wie ris­kant es ist, wenn ein Betrieb gerade in dieser kör­per­lich inten­sivsten Zeit des Jahres nur auf zwei männ­li­chen Arbeits­kräften auf­ge­baut ist. Bisher wurden näm­lich die Trauben in Plas­tik­kist­chen gewimmt, welche dann zwi­schen 20 und 25 kg schwer waren und bis zur Ver­ar­bei­tung drei mal auf­ge­hoben werden mussten. Zudem war das Rei­nigen der vielen Kisten danach auch immer recht langwierig.

I miei pro­blemi con la schiena dell’estate scorsa ed uno strappo che ha preso il mio col­la­bo­ra­tore durante la ven­demmia di quell’anno mi hanno fatto capire quanto sia rischioso lavorare con solo due uomini durante il periodo più intenso dell’anno. Finora abbiamo ven­dem­miato in cas­sette di plas­tica che pes­a­vano tra i 20 ed i 25 kg e che dove­vano essere prese in mano ben tre volte. Inoltre questi nume­rosi con­te­ni­tori dove­vano essere anche lavati ogni giorno, un lavoro piut­tosto lungo e fastidioso.

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Grauer Burgunder die Zweite — Pinot grigio seconda

Geschrieben von am 24. September 2014 | Abgelegt unter Ankündigung - Annuncio, Ernte - Vendemmia, Weingarten - Vigneto

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Ges­tern, am ersten kalen­da­ri­schen Herbsttag, haben wir im Betrieb ein neues Kapitel auf­ge­schlagen: erst­mals wurde der Graue Bur­gunder aus der Lage Ober­feld für den weinhof KOBLER geerntet. Somit wird es ab dem nächsten Sommer, sollte im Keller nichts schief gehen, einen zweiten, eigenen Wein dieser Sorte geben, der unver­schnitten mit eigenem Eti­kett auf den Markt kommen wird.

Ieri, al primo giorno d’autunno, abbiamo ini­ziato un nuovo capi­tolo nella la nostra azi­enda: per la prima volta sono state ven­dem­miate uve Pinot grigio del vigneto Ober­feld per il weinhof KOBLER. Quindi avremo a par­tire della pros­sima estate, se non ci saranno pro­blemi in cantina,in ven­dita un secondo vino di questo vitigno. In purezza e ovvia­mente con la pro­pria etichetta. 

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Ein didaktischer Jahrgang — Un’annata didattica

Geschrieben von am 17. September 2014 | Abgelegt unter Allgemein - Generale

2014-09-16_21-33-15Ges­tern, am 16. Sep­tember,  haben wir mit der heu­rigen Lese begonnen, und zwar mit dem Char­donnay Ogeaner. Obwohl wir den Rei­festand des spät­reifen Jahres 2013 haben, wurde der Beginn um drei Wochen vor­ge­zogen. Nicht weil wird dies wollten, aber weil uns die Reben­krank­heiten von Tag zu Tag den Ertrag weit über die Schmer­zens­grenze hinaus schmä­lerten. Für unsere Ver­hält­nisse war das auch kos­ten­in­ten­sive Selek­tio­nieren extrem. Je nach Anlage wurden bisher 5 bis 50 % der ohnehin schon beschei­denen Ernte auf den Boden geschnitten. Die Most­ge­wichte, wen wun­dert es, erin­nern mich hin­gegen stark an jene der 80er Jahre.

Ieri, il 16 set­tembre, abbiamo comin­ciato con la ven­demmia, pre­ci­sa­mente con lo Char­donnay Ogeaner. Nono­st­ante che abbiamo la stessa matu­ra­zione come 2013 abbiamo anti­ci­pato l’inizio per tre set­ti­mane. Non perché lo vole­vamo, ma a causa delle mal­attie della vite che ci man­gia­vano giorno per giorno con­sis­tenti quan­tità che ci hanno fatto par­ec­chio male. La cer­nita neces­saria in vigneto è molto cara, e ammonta nella azi­enda a seconda degli appez­za­menti dal 5 al 50 %. Non dimen­ti­ch­iamo che di per sè la pro­du­zione quest’anno sarebbe stata minore soprat­tutto di quella dell’anno precedente.

Der Wein ist ein Jahr­gangs­pro­dukt, d.h. der jähr­lich ver­schie­dene Wit­te­rungs­ver­lauf ver­leiht den Weinen Unter­schiede, welche auch vom (gebil­deten) Wein­trinker geschätzt werden. Der heu­rige Jahr­gang wird vor­aus­sicht­lich alle bis­he­rigen Unter­schiede in den Schatten stellen, vie­ler­orts wird die Tole­ranz der Kon­su­menten auf eine harte Probe gestellt werden. Ich bin schon extrem gespannt, wie die Weine in den geplagten Gebieten schme­cken werden. Es ist auch des­halb so inter­es­sant, da der Wein auch immer wieder Über­ra­schungen bietet. Sollten die Weine nicht überall ent­spre­chen, so wird in jedem Fall  der 14er ein didak­ti­scher Jahr­gang sein. Die Unter­schiede werden meines Errach­tens sehr deut­lich aus­fallen, zwi­schen denen die Fleiß, Können und Glück hatten und jenen, die nicht konnten oder wollte und zudem auch noch Pech hatten. Ein Jahr­gang, von dem alle lernen können, die Pro­du­zenten wie auch die Konsumenten.

Il vino è un pro­dotto d’annata, il decorso meteo­ro­lo­gico annuo varia­bile genera vini diversi ed il con­su­ma­tore soprat­tutto evo­luto app­rezza ciò. L’annata attuale supererà net­ta­mente quelle pre­ce­denti in ciò, in diversi casi la tole­ranza del con­su­ma­tore sarà messa a dura prova. Sono molto curioso come saranno i vini pro­dotti nelle zone col­pite da tutto questo mal­tempo ed altro. Sarà molto inter­es­sante perché il vino ci riserva sempre molte sor­p­rese. Nono­st­ante che qualche vino non pia­cerà, il 2014 sarà un vino didat­tico. Secondo me le dif­fe­renze saranno ecla­tanti. Tra chi è dili­gente, sa fare bene il pro­prio lavoro ed ha anche la for­tuna neces­saria e d’altra parte chi non poteva o voleva ed inoltre ha avuto anche sfor­tuna. Un’ annata dalla quale pos­siamo imparare tutti, pro­dut­tori e consumatori.

Deine Weine sind zu alkoholisch — I tuoi vini sono troppo alcolici

Geschrieben von am 6. September 2014 | Abgelegt unter Ernte - Vendemmia, Keller - Cantina, Weingarten - Vigneto

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(Ver­sione ita­liana del grafico.)

Diese mich sehr oft ärgernde Aus­sage dürfte wir für den kom­menden Jahr­gang wohl erspart bleiben. Dass der Gehalt an Ethyl­al­kohol eines Weines aus natur­nahen Betrieben nicht auf einer will­kür­liche Ent­schei­dung beruht, son­dern in erster Linie vom Klima und der Wit­te­rung vor­ge­geben ist, wird diese Jahr — halt im umge­kehrten Sinn — sehr deut­lich. Die aktu­ellen Rei­fe­ana­lysen des Ver­suchs­zen­trums Laim­burg zeigen es ein­deutig :”… befindet sich der aktu­elle Rei­fe­zu­stand rech­ne­risch auf dem Niveau von 2013.” Naja, dann lesen wir halt später, tut grund­sätz­lich spe­ziell unseren Weiß­weinen gut, aber: der pre­käre Gesund­heits­zu­stand in den meisten Reb­an­lagen (ent­weder Hagel, Pero­no­spora, Botrytis, Essig­fäule und Kir­sches­sig­fliege, in manche Orten auch fast alle zusammen) lassen ein Zuwarten wie 2013 nicht zu. Zudem lassen die Rei­fe­ver­laufs­kurven schon jetzt erkennen, dass die wöchent­li­chen Most­ge­wichtszu– und Säu­re­ab­nahmen nicht an die des Vor­jahres her­an­kommen werden. Aber wen wun­dert das schon? Dau­ernd bewölkt, nass bei unter­durch­schnitt­li­chen Tem­pe­ra­turen, eine Kom­bi­na­tion mit einer Dauer, an welche auch unsere Alten sich nie oder sel­tenst erin­nern dürften.

Questa espres­sione che spesso mi irrita molto pro­ba­bil­mente mi verrà ris­par­miata per la pros­sima annata. Quest’anno si mani­festa in modo molto evi­dente che il con­tenuto di alcol eti­lico in un’azienda arti­gianale non è una deci­siona presa a tavo­lino ma in stretta dipen­denza del decorso meteo­ro­lo­gico. Le ana­lisi di matu­ra­zione effet­tuate dal Centro spe­ri­men­tale Laim­burg espri­mono chi­ara­mente che un’annata con­side­rata al tempo della fio­ri­tura pre­co­cis­sima ormai è div­en­tata molto tar­diva, para­gon­a­bile a quella dell’anno scorso. Ven­dem­mie­remo più tardi insomma, che male c’è? Annate tar­dive fanno gene­ral­mente bene ai nostri bianchi, ma il pro­blema è un altro: lo stato sani­tario pre­cario delle uve in zona non per­mette atten­dere come l’anno scorso. Tra gran­dine, pero­no­spora,  botrite, mar­ciume acido e dro­so­fila, alcuni pro­prie­tari le hanno prese anche tutte. Inoltre guar­dando le curve di matu­ra­zione si intrav­vede che l’aumento degli zuc­cheri e la dimi­nu­zione dell’acidità pro­ba­bil­mente non rag­gi­un­ge­ranno i valori del 2013. Questo non mera­viglia più nes­suno ormai. Infatti una durata così lunga di tempo pio­voso, bagna­ture con­tinue e basse tem­pe­ra­ture non si ricor­dano quì neanche i vecchi.

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Gegen die Vermenschlichung der Reben — Contro l’umanizzazione delle viti

Geschrieben von am 31. August 2014 | Abgelegt unter Allgemein - Generale

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Die fort­schrei­tende Urba­ni­sie­rung und die zuneh­mende Ent­frem­dung weiter Teile der Bevöl­ke­rung vom Leben am Land einer­seits sowie die Indus­tria­li­sie­rung bedeu­tender Teil der Land­wirt­schaft and­rer­seits haben beson­ders bei den sen­si­bleren Kon­su­menten neue Bedürf­nisse geweckt. Neben der Qua­lität der Lebens­mittel an sich stehen die Sehn­süchte nach einer klein­struk­tu­rierten, har­mo­nisch gut in Land­schaft und Gesell­schaft ein­ge­bet­teten, dem Stress der heu­tigen Zeit trot­zenden Land­wirt­schaft immer mehr im Vordergrund.

La pro­gres­siva urba­niz­za­zione e l’alienazione di una grande parte della popo­la­zione nei con­fronti della vita di cam­pagna da un lato e l’industrializzazione di por­zioni import­anti dell’agricoltura dall’altra parte hanno susci­tato soprat­tutto presso i con­su­ma­tori più sen­si­bili nuovi bisogni. Accanto alla qua­lità degli ali­men­tari di per sé si evi­denzia sempre di più il desi­derio di un’agricoltura delle pic­cole strut­ture, com­pa­ti­bile con il pae­s­aggio e la società, baluardo nei con­fronti dello stress odierno. 

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So schnell kann es gehen — Come cambiano velocemente le cose

Geschrieben von am 13. August 2014 | Abgelegt unter Weingarten - Vigneto

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Tat­säch­lich, noch am 21. Juli schrieb ich vor­sichtig, aber doch opti­mis­tisch, dass ich bezüg­lich der Reb­krank­heiten nicht klagen könne. Ein paar von der Pero­no­spora befal­lene Blätter in fast allen Anlagen, ein paar kranke Merlot-Trauben, damit konnte ich leben. Doch hat damals schon die Zeit­bombe ordent­lich getickt und seit ca. drei Wochen wird uns klar, dass nach 2008 dies das pflan­zen­schutz­mäßig ärgste Jahr sein wird. Außer — aber wie wahr­schein­lich kann so was sein — es regnet ab jetzt bis zum Ende der Lese nie mehr und tro­ckene Winde sowie tiefe Nacht­tem­pe­ra­turen bremsen die schon jetzt begin­nende Trau­ben­fäulnis ein.

Effet­ti­va­mente, il 21 luglio scri­vevo ancora, con­vinto di un otti­mismo pacato, che non mi potevo lamen­tare delle fit­opatie. Qualche foglia col­pita dalla pero­no­spora nei soliti vigneti ed alcuni gap­poli malati di Merlot; con questo grado di attacco potevo con­vi­vere. Ma allora, adesso lo si sà, la bomba ad oro­lo­geria era già inne­scata. Da tre set­ti­mane sap­piamo che dopo il 2008 sarà l’annata più pesante dal punto di vista delle mal­attie della vite. Eccetto che d’ora in poi fino alla fine della ven­demmia non ci saranno più pre­ci­pi­ta­zioni ma gior­nate secche e ven­tose alter­nate da notti fredde, in modo da fer­mare la botrite che sta per par­tire alla grande.

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Eine interessante Alternative? — Un’interessante alternativa?

Geschrieben von am 27. Juli 2014 | Abgelegt unter Weinbewertung — Valutazione dei Vini

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All jene, welche mich kennen, bzw. diesen Blog etwas ver­folgen, wissen, dass ich der Bepunk­tung der Weine als all­ge­mein­gül­tige Trink– und Kauf­emp­feh­lung sehr skep­tisch gegen­über­stehe. Zu sehr sind die indi­vi­du­ellen Geschmä­cker der Koster und der Kon­su­menten ver­schieden, zu hete­rogen die Bedin­gungen unter denen die Weine ver­kostet werden, zu unter­schied­lich die Weine, mit denen der Koster direkt oder indi­rekt, d.h. in seinem Gedächtnis, im Moment der Bewer­tung ver­gli­chen hat. Dem­zu­folge kann man über­haupt nicht sagen, dass der Wein mit 91 Punkten von der Mehr­zahl der Wein­trinker einem Wein mit 83 Punkten bei­spiels­weise vor­ge­zogen würde. Inso­fern haben mir die Bei­träge von Eli­sa­betta Tosi und David Strange aus der Seele gesprochen.

Tutti quelli che mi conoscono o che seguono il mio blog sanno del mio atteggia­mento cri­tico nei con­fronti di pun­teggi atti a sta­bi­lire con­sigli com­mer­ciali e di con­sumo. Troppo dif­fe­renti sono i gusti per­so­nali sia dei degus­ta­tori che dei con­su­ma­tori finali, troppo ete­ro­genei le con­di­zioni in cui sono stati valutati i vini, troppo diverse le scale di rife­ri­mento che ogni degus­ta­tore uti­lizza nel momento della valuta­zione. Per questo è impos­si­bile affer­mare che un vino di 91 punti venga pre­fe­rito sicur­a­mente in mag­gio­ranza a quello di 83 punti. A tale riguardo con­di­vido com­ple­t­a­mente i post di Eli­sa­betta Tosi e di David Strange.

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Prognosen? Ja sicher! — Previsioni? ma certo!

Geschrieben von am 21. Juli 2014 | Abgelegt unter Weingarten - Vigneto

2014-07-17_17-58-59So ab Mitte Juli werden an uns Pro­du­zenten übli­cher­weise die ersten Fragen bezüg­lich des Jah­res­ver­laufs gestellt. Und wie immer steht der vor­aus­sicht­liche Lese­be­ginn im Mit­tel­punkt des Inter­esses, bis in ein paar Wochen hin­gegen schon fest über Qua­lität des 14ers debat­tiert werden wird. Nun, ich selbst habe eigent­lich nie die phä­no­lo­gi­schen Daten meiner Wein­gärten explizit fest­ge­halten, wes­halb mir genaue Ver­gleiche fehlen, aber mein erster Ein­druck, der übri­gens von den Kol­legen geteilt wird, ist, dass wir wahr­schein­lich wie in den letzten zehn vom Kli­ma­wandel geprägten Jahren mit dem Wimmen beginnen werden.

Di solito a par­tire da metà luglio ven­gono poste a noi pro­dut­tori le prime domande circa il decorso della sta­gione vege­ta­tiva. E come di con­sueto sta al centro dell’interesse la data pre­vista per l’inizio della ven­demmia. Fino a quando tra qualche set­ti­mana verrà sosti­tuito dalla dis­cus­sione circa la qua­lità dell’annata 2014. Ecco, finora non ho mai osser­vato e regis­trato in modo sis­te­ma­tico le fasi  feno­lo­giche dei miei vigneti, per cui non posso fare con­fronti pre­cisi. La mia prima impres­sione però, che per­altro viene con­fer­mata dal parere dei miei col­leghi, mi dice che comin­ce­remo con la ven­demmia come negli ultimi dieci anni, cioè quelli carat­te­riz­zati dal cam­bia­mento cli­ma­tico.
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Kobler nun auch in Vorarlberg — Kobler adesso anche nel Vorarlberg

Geschrieben von am 30. Juni 2014 | Abgelegt unter Ankündigung - Annuncio, Verkauf - Vendita

Scan-3Seit diesem Früh­jahr sind unsere Weine auch im öster­rei­chi­schen Vor­arl­berg zu haben. Die Firma Moh­ren­bräu hat sich nicht nur als Tra­di­ti­ons­brauerei einen aus­ge­zeich­neten Namen gemacht, seit einiger Zeit betreibt sie auch mit Erfolg einen Wein­handel. Im November des vorigen Jahres kam der Kon­takt zustande, seit dem Früh­jahr 2014 führt uns der Dorn­birner Betrieb im Katalog. Für uns Süd­ti­roler ist der öster­rei­chi­sche Markt sicher­lich nicht leicht. Wir werden jeden­falls unseren Bei­trag leisten, auch um mit längst über­holten Vor­ur­teilen end­gültig aufzuräumen.

La ditta Moh­ren­bräu ha un ottima repu­ta­zione da bir­ri­ficio di lunga tra­di­zione. Da un po’ di anni com­mer­cia­lizza anche con suc­cesso vini. Il contatto con loro è nato a novembre dello scorso anno, dalla pri­ma­vera 2014 figu­riamo nel loro cata­logo. Per i sud­ti­ro­lesi il mer­cato aus­triaco non è sicur­a­mente facile. Noi com­unque met­te­remo il nostro impegno. Anche per eli­mi­nare defi­ni­ti­va­mente pre­giudizi ormai supe­rati da tempo.

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