Der dritte „Feld“ — Il terzo „Feld“

Geschrieben von am 26. Februar 2017 | Abgelegt unter Weingarten - Vigneto

Mit­te Fe­bru­ar ha­ben wir mit dem Schnitt der Jungre­ben im Wein­gar­ten Un­ter­feld die Schnittsai­son be­en­det. Die Char­don­nay-Stö­cke kom­men jetzt in das drit­te Stand­jahr und von den al­ler­meis­ten er­war­te ich mir auch schon ei­nen ers­ten merk­ba­ren Er­trag.

Con il ta­glio del­le gio­va­ni vi­ti nel vi­gne­to Un­ter­feld ab­bia­mo con­clu­so la po­ta­tu­ra in­ver­na­le di quest’anno. I cep­pi di Char­don­nay co­min­cia­no il lo­ro ter­zo an­no di di­mo­ra e dal­la mag­gior par­te di lo­ro mi as­pet­to un pri­mo mo­de­sto rac­col­to.

2014 ha­ben wir die letz­te in mei­nem Ei­gen­tum ver­blie­be­nen Obst­wie­se mit die­sem Wein­gar­ten ge­tauscht, die Um­stel­lung des Be­trie­bes zu nur Wein­bau ist al­so kom­plett voll­zo­gen. Mit dem di­rekt un­ter dem Dorf am Be­ginn der Tal­soh­le ge­le­ge­nen Un­ter­feld ha­ben wir al­so un­se­re drit­te La­ge, wo der Be­griff Feld im Na­men steckt. Zur Er­in­ne­rung: Wir be­sit­zen schon ei­nen Wein­gar­ten in der La­ge Feld am Mar­grei­der Schwemm­ke­gel, mit Ge­würz­tra­mi­ner be­stockt, und no­ch län­ger ei­ne An­la­ge im Ober­feld, im nörd­li­chen Tal­bo­den der Ge­mein­de ge­le­gen, wo ei­ner un­se­rer bei­den Grau­en Bur­gun­der wächst.

Nel 2014 ab­bia­mo ac­qui­si­to questo vi­gne­to cam­bi­an­do­lo con il nostro ul­ti­mo me­le­to ri­mas­to. Con ciò la con­ver­sio­ne dell’azienda a so­la­men­te vi­gne­to si è con­clu­sa. L‘Un­ter­feld, si­tua­to di­ret­ta­men­te sot­to il pa­ese di Ma­grè, all’inizio del fon­do­val­le, è il ter­zo de­gli ap­pez­za­men­ti in cui no­me è con­te­nu­to il ter­mi­ne Feld. Ac­can­to al Feld vero e pro­prio, che è im­pi­a­n­ta­to con Ge­würz­tra­mi­ner e che è dis­lo­ca­to sul co­no­ide del pa­ese, ab­bia­mo an­che un vi­gne­to in zo­na Ober­feld, ci­oè nel fon­do­val­le set­ten­t­rio­na­le del co­mu­ne do­ve in­ve­ce col­tivo le uve di uno dei nos­tri due Pi­not gri­gio.

Wo­her wer­den denn die­se Flur­be­zeich­nun­gen stam­men? Feld hat ja im land­wirt­schaft­li­chen Sinn die Be­deu­tung von „ab­ge­grenz­te Bo­den­flä­che für den An­bau von Nutz­pflan­zen“ (Du­den). Das klingt durch­aus plau­si­bel, aber rund­her­um wur­de ja auch über­all Acker­bau be­trie­ben; war­um al­so die be­griff­li­che Ein­gren­zung auf nur die­se La­gen? Es muss schon ei­ne be­son­de­re Be­wandt­nis mit die­sem Be­griff ha­ben, fin­det man doch in sehr vie­len an­de­ren Ge­mein­den rund­her­um im­mer wie­der Ge­gen­den, wel­che al­lei­ne oder in zu­sam­men­ge­setz­ter Form den Be­griff Feld im Na­men tra­gen: spon­tan fal­len mir ein: das Pauls­ner Feld in der Ge­mein­de Eppan, das Au­ßer­feld in Au­er oder das Kal­te­rer Feld ober­halb des gleich­na­mi­gen Sees. So­gar im süd­li­ch an Mar­greid an­gren­zen­dem, seit ca. 200 Jah­ren rein ita­lie­nisch­spra­chi­gem Eich­holz (ital. Ro­verè del­la Luna) gibt es no­ch im­mer ei­ne Ge­gend, wel­che, in­zwi­schen fo­ne­ti­sch an­ge­passt, als Fel­di be­nannt ist. 

Da do­ve de­ri­ver­an­no ques­te de­no­mi­na­zio­ni? Feld è tra­dot­to cam­po che in sen­so agri­co­lo ha il si­gni­fi­ca­to di „por­zio­ne di ter­re­no col­ti­va­to o adi­bi­to a pas­co­lo“ (Di­zio­na­rio ita­lia­no). Sem­bra af­f­at­to plau­si­bi­le ma an­che le su­per­fi­ci adi­a­cen­ti er­a­no sem­pre agri­cole, per­ché all­ora quest’ulteriore spe­ci­fi­ca­zio­ne? De­ve es­ser­ci un mo­tivo che al mo­men­to non ca­pis­co, an­che in quan­to di Feld ce ne so­no di­ver­si an­che nei co­mu­ni vici­ni. Spon­ta­nea­men­te mi ven­go­no in men­te il Pauls­ner Feld nel co­mu­ne di Appia­no, l‘Au­ßer­feld di Ora o il Kal­te­rer Feld so­pra il la­go di Caldaro. Ad­di­rit­tu­ra a Ro­verè del­la Luna, il co­mu­ne che con­fi­na a sud con Ma­grè e do­ve da cir­ca 200 an­ni si par­la ita­lia­no, esis­te una zo­na che, fo­ne­ti­ca­men­te adat­ta­ta nel frat­tem­po, vi­e­ne chia­ma­ta Fel­di.

Na­tür­li­ch bin ich sehr ge­spannt, wel­che Trau­ben- und Wein­qua­li­tä­ten die­se La­ge her­vor­brin­gen wird. Char­don­nay ha­ben wir ja be­reits am wohl­be­kann­ten Oge­aner, aber hier ist der Bo­den nicht fein­san­dig wie dort, son­dern deut­li­ch ton­hal­ti­ger. Ob es ei­nes Ta­ges ei­nen Char­don­nay Un­ter­feld ge­ben wird, kann ich jetzt nicht sa­gen, das hängt näm­li­ch von ver­schie­de­nen Din­gen ab. Ihn aus­zu­bau­en, no­ch da­zu als ei­gen­stän­di­gen Wein, reizt mi­ch na­tür­li­ch sehr. Aber das wird den Stamm­le­ser nicht wirk­li­ch wun­dern.

Na­tu­ral­men­te so­no mol­to cu­rio­so di co­me ver­rà la qua­li­tà dell’uva e del vi­no in questo nuo­vo vi­gne­to. Di Char­don­nay ne ab­bia­mo già nel vi­gne­to or­mai ben co­no­sci­uto dell‘Oge­aner. Ma lì il ter­re­no è co­s­ti­tui­to da sab­bia fi­ne men­tre quì è mol­to più li­mo­so. È pre­ma­turo di­re che un gior­no esis­terà un vi­no Char­don­nay Un­ter­feld, in quan­to questa de­ci­sio­ne di­pen­de da di­ver­se co­se. Cer­to che è sti­mo­lan­te pensa­re ad una sua vi­ni­fi­ca­zio­ne, per di più in pu­rez­za. Però questo mio de­bo­le non sor­pren­derà ver­a­men­te il let­to­re ab­itua­le.

Verpflichtende telematische Kellerbuchführung, Segen oder Fluch? — Registri telematici di cantina obbligatori, beneficio o maledizione?

Geschrieben von am 6. Februar 2017 | Abgelegt unter Allgemein - Generale

 

Seit 1. Jän­ner 2017 sind sie ver­pflich­tend, die di­gi­ta­len Kel­ler­bü­cher, bis 30. April wer­den par­al­lel da­zu in Pro­blem­fäl­len auch no­ch die bis­her üb­li­chen pa­pie­re­nen Re­gis­ter ak­zep­tiert. So kann man den mo­men­tan Stand der Din­ge ver­ein­fa­chend dar­le­gen. „Na ja, Di­gi­ta­li­sie­rung…, wel­chen Be­reich un­se­res Le­bens be­trifft er nicht, be­son­ders im Be­ruf­li­chen?“

Dall‘ 1 gen­naio so­no d’obbligo, i co­si­det­ti re­gis­tri di can­ti­na te­le­ma­ti­ci. Fi­no al 30 apri­le in ca­so di pro­ble­mi ven­go­no ac­cet­ta­ti an­che i re­gis­tri cart­acei usa­ti fi­n­ora. Ec­co in sin­te­si la si­tua­zio­ne at­tua­le. „Ti sor­pren­de? La di­gi­ta­liz­za­zio­ne è on­ni­pre­sen­te, so­prat­tut­to in am­bi­to pro­fes­sio­na­le.“

Der gro­ße Un­ter­schied zu vor­her ist aber nicht so sehr der Über­gang von den hand­schrift­li­chen Ein­tra­gun­gen auf die di­gi­ta­le Ein­ga­be am Com­pu­ter, son­dern dass die­se Da­ten te­le­ma­ti­sch in ei­ne zen­tra­le Da­ten­bank des Land­wirt­schafts­mi­nis­te­ri­ums über­tra­gen wer­den. Zu­dem wer­den deut­li­ch mehr Vor­gän­ge mel­de­pflich­tig. D.h. die Wein­kon­trol­le kann schon von ih­rem Bü­ro aus er­s­te Kon­trol­len ma­chen, die Rück­ver­folg­bar­keit im Kel­ler wird no­ch ge­nau­er. Bei den klei­ne­ren Pro­du­zen­ten hat die ver­pflich­ten­de Ein­füh­rung für al­le Be­trie­be über 50 Hl Jah­res­pro­duk­ti­on für ziem­li­ch viel Un­ru­he  ge­sorgt.

La vera no­vi­tà non è tan­to il pas­sag­gio dal cart­aceo al di­gi­ta­le ma il fat­to che ques­ti da­ti ven­go­no tras­mes­si in mo­do te­le­ma­ti­co al ser­ver SIAN del mi­nis­tero del­le po­liti­che agri­cole. Inolt­re è au­men­ta­to il nu­mero dei pas­sag­gi da di­ch­iara­re. Vuol di­re che gli or­ga­ni di con­trol­lo poss­o­no ini­zi­a­re le lo­ro in­da­gini già dal lo­ro uf­fi­cio, la rint­rac­cia­bi­li­tà di­v­en­ta più pre­cisa. L’introduzione di questa nuo­va pras­si per le azi­en­de che fan­no più di 50 Hl vi­no all’anno ha pro­vo­ca­to un malumo­re dif­fu­so tra le pic­cole azi­en­de.

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Der Weg zur Hölle ist mit guten Vorsätzen gepflastert — La strada dell’inferno è lastricata di buone intenzioni

Geschrieben von am 9. Januar 2017 | Abgelegt unter Keller - Cantina, Weingarten - Vigneto, Weinwirtschaft - Economia vitivinicola

Die­ser Spruch, der üb­ri­gens vie­le Vä­ter zu ha­ben scheint, wir im­mer wie­der her­an­ge­zo­gen, um auf die Sinn­lo­sig­keit von gu­ten Vor­sät­zen pla­ka­tiv hin­zu­wei­sen. Si­cher­li­ch wer­den an die Jah­res­wen­de zu vie­le Hoff­nun­gen ge­knüpft, so dass die­se auch ver­wirk­licht wer­den kön­nen und schnell droht die Eu­pho­rie wie­der ein­mal in Re­si­gna­ti­on oder Frust um­zu­schla­gen. Doch si­ch gar kei­ne Zie­le für das neue Ka­len­der­jahr zu ste­cken, wä­re das wirk­li­ch ei­ne viel bes­se­re Al­ter­na­ti­ve?

Questo det­to, che sem­bra avere più au­to­ri, vi­e­ne spes­so uti­liz­za­to per evi­den­zi­a­re in mo­do ab­bas­t­an­za sug­ges­tivo l’inutilità dei buo­ni pro­po­si­ti. Cer­to che all’inizio dell’anno i buo­ni pro­po­si­ti pre­si so­no trop­pi per es­se­re mes­si in pra­ti­ca ed e fa­ci­le che dall’euforia ini­zia­le si ca­da per l’ennesima vol­ta in ras­segna­zio­ne o frus­tra­zio­ne. D’altra par­te, non pensa­re a nes­sun obi­et­tivo da rag­gi­un­ge­re nel nuo­vo an­no vi pare un’alternativa va­li­da?

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Begrünung im Weingarten: Bodenpflege und Biodiversität (2) — Inerbimento del vigneto: Gestione del suolo e biodiversità (2)

Geschrieben von am 3. Januar 2017 | Abgelegt unter Weingarten - Vigneto

Im vo­ri­gen Bei­trag ha­be ich dar­über be­rich­tet, wie in Süd­ti­rol zur Zeit die Be­grü­nung zu­meist ge­hand­habt wird. Ei­ne durch­wegs nie­der ge­hal­te­ne, grä­ser­ori­en­tier­te, mit dem Haupt­ziel, die Ero­si­on zu ver­hin­dern, Dau­er­hu­mus auf­zu­bau­en, die Ver­dich­tung zu mi­ni­mie­ren und die Be­fahr­bahr­keit zu ga­ran­tie­ren. Nach­dem die­se Bo­den­pfle­ge­form hier seit bald 50 Jah­ren flä­chen­de­ckend ver­brei­tet ist, liegt ei­ni­ges an Er­fah­rung vor, wes­halb un­se­re Wein­bau­re­gi­on seit An­fang an ei­ne wich­ti­ge Rol­le im „In­ter­na­tio­na­len Ar­beits­kreis für Bo­den­be­wirt­schaf­tung und Qua­li­täts­ma­nage­ment im Wein­bau“ u.a. spielt. 

Nel post pre­ce­den­te ho par­la­to di co­me vi­e­ne ge­sti­to l’inerbimento in Sud­ti­ro­lo. È co­s­ti­tui­to per di più da gra­mi­n­acee, vi­e­ne te­nu­to bas­so e vi­e­ne fat­to prin­ci­pal­men­te per evi­t­are l’erosione, ac­cu­mu­la­re hu­mus di strut­tu­ra, per mi­ni­miz­za­re il com­pat­ta­men­to del ter­re­no e per ga­ran­tir­ne la pra­tica­bi­li­tà da par­te dei mez­zi. Sic­co­me da or­mai 50 an­ni quì si pra­ti­ca questo ti­po di ges­tio­ne del suo­lo è ma­tu­ra­to un bel po‘ di es­pe­ri­en­za. Per cui la mia zo­na è pre­sen­te nei di­ver­si grup­pi di la­voro spe­ci­fi­ci co­me per es­em­pio nell‘ „In­ter­na­tio­na­ler Ar­beits­kreis für Bo­den­be­wirt­schaf­tung und Qua­li­täts­ma­nage­ment im Wein­bau“ (Grup­po di la­voro in­ter­na­zio­na­le per la ges­tio­ne del suo­lo e del­la qua­li­tà in viti­col­tu­ra).

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Unsere Weine — I nostri vini: Cabernet Franc Puit

Geschrieben von am 29. Dezember 2016 | Abgelegt unter Keller - Cantina, Weingarten - Vigneto

„War­um habt ihr ei­nen Ca­ber­net Franc?“ Die­se Fra­ge wir mir im­mer wie­der auf Wein­ver­an­stal­tun­gen ge­stellt. Es wird da­bei ge­meint, war­um wir nicht statt­des­sen die zu­min­dest bei uns viel ver­brei­te­te­re Sau­vi­gnon-Va­ri­an­te an­bau­en. Nun, die Ant­wort ist ei­gent­li­ch ei­ne ganz ein­fa­che und ist le­dig­li­ch an­bau­tech­ni­sch be­grün­det. 2001 war der Wein­gar­ten Puit nach ei­nem kur­zen Ap­fel­an­bau-In­ter­mez­zo wie­der mit Re­ben zu be­pflan­zen und es war be­kannt, dass die Bor­de­lai­ser­rebs­or­ten in Mar­greid ei­nen für sie gut ge­eig­ne­ten Stand­ort vor­fin­den.

„Per­ché ave­te un Ca­ber­net Franc“? Questa do­man­da mi vi­e­ne posta fre­quen­te­men­te al­le ma­ni­fes­ta­zio­ni vina­rie. Si vuo­le sa­pe­re per­ché non ab­bia­mo pi­ut­to­s­to la va­ri­an­te Sau­vi­gnon, mol­to più dif­fu­sa dal­le mie par­ti. La ris­posta è sem­pli­ce e di or­di­ne agro­no­mi­co. Do­po un bre­ve in­ter­mez­zo frut­ti­co­lo l’appezzamento Puit nel 2001 era da ri­pi­a­nt­are a vi­te ed è co­sa no­ta che le va­rie­tà bordo­lesi tro­va­no a Ma­grè una zo­na ido­nea per la lo­ro col­ti­va­zio­ne. 

Die Jah­res­ver­läu­fe wa­ren aber da­mals hin­sicht­li­ch des Wit­te­rungs­ver­laufs im Schnitt an­ders als heu­te. Ten­den­zi­ell küh­ler und oft mit län­ge­ren Re­gen­pha­sen an­fangs Ok­to­ber, wel­che u.a. die Luft, und no­ch mehr die Bö­den, merk­li­ch ab­kühl­ten. Die voll­stän­di­ge tech­no­lo­gi­sche Rei­fe des Ca­ber­net Sau­vi­gnons, der in un­se­rem ge­biet­spe­zi­fi­schen Sor­ti­ment im­mer die spät­rei­fends­te Reb­sor­te dar­stellt, war da­durch auch in an si­ch wär­me­ren La­gen nicht im­mer si­cher­ge­stellt. Es konn­te pas­sie­ren, dass die Mai­schen in sol­chen Jah­ren auf­ge­bes­sert wer­den muss­ten, die Gerb­stof­fe hart blie­ben so­wie grün­li­che No­ten im fer­ti­gen Wein fest­stell­bar wa­ren.

Gli an­da­men­ti cli­ma­ti­ci all­ora er­a­no in me­dia di­ver­si da quel­li di og­gi. Ten­den­zi­al­men­te più fre­schi con spes­so un pe­ri­odo di piog­ge all’inizio di ot­tob­re, che ab­bas­sa­va in mo­do sen­si­bi­le la tem­pe­ra­tu­ra dell’aria, ma so­prat­tut­to quel­la del ter­re­no. Per cui la pi­ena ma­tu­ra­zio­ne tec­no­lo­gi­ca del Ca­ber­net Sau­vi­gnon, che nel cor­re­do am­pelo­gra­fi­co lo­ca­le co­s­ti­tuis­ce la va­rie­tà più tar­di­va, non fu sem­pre as­si­cu­rata. Suc­ces­se più vol­te che i suoi mos­ti ave­va­no bi­so­gno dell’arricchimento, che i vi­ni ave­va­no un tan­ni­no du­ro in quan­to im­ma­turo, che li­be­ras­sero aro­mi ver­di.

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Pergeln sind fertig! — Finito le pergole

Geschrieben von am 28. Dezember 2016 | Abgelegt unter Weingarten - Vigneto

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Nein, bit­te nicht miss­ver­ste­hen, mit dem Sys­tem der Perg­lerzie­hung ha­ben wir no­ch nicht ab­ge­schlos­sen. Ganz im Ge­gen­teil, die an­dau­ern­de Kli­ma­er­wär­mung lässt sie wie­der in­ter­es­san­ter er­schei­nen als no­ch vor ei­ni­gen Jah­ren; aber dar­über könn­te ich ein an­de­res Mal aus­führ­li­cher schrei­ben. Ich woll­te ei­gent­li­ch sa­gen, dass wir mit dem Schnitt der Per­gl (ca. ein Drit­tel un­se­rer Wein­bau­flä­che) ges­tern fer­tig ge­wor­den sind, heu­te fah­ren wir mit den auf Draht­rah­men ge­zo­ge­nen Re­ben fort. Deut­li­ch frü­her als die an­de­ren Jah­re, denn wir ha­ben zei­ti­ger be­gon­nen und wur­den auch nie durch Schlecht­wet­ter oder an­de­re an­fal­len­de Ar­bei­ten im Be­trieb auf­ge­hal­ten.

No, pre­go non frain­ten­der­mi, non ab­bia­mo fi­ni­to di col­ti­va­re la vi­te al­le­vata a per­go­la. An­zi, al con­tra­rio, il ris­cal­da­men­to glo­ba­le la fa ri­torn­are in­ter­es­san­te ris­pet­to a quan­to la si con­sidera­va an­co­ra qual­che an­no fa; ma di questo for­se un gior­no farò un post ap­po­si­to. Vo­le­vo in­ve­ce di­re che ie­ri ab­bia­mo fi­ni­to col la po­ta­tu­ra del­le nost­re per­go­le (cir­ca un ter­zo del­la nostra su­per­fi­cie vi­ta­ta), og­gi con­ti­nue­remo con le spal­lie­re. Net­ta­men­te pri­ma che ne­gli an­ni pre­ce­den­ti, in quan­to ab­bia­mo co­min­cia­to pri­ma ma an­che per­ché non c’era il mal­tem­po o al­tri la­vo­ri im­pre­vis­ti ad osta­co­lar­ci.

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Unsere Weine — I nostri vini: Merlot Kretzer Kotzner

Geschrieben von am 15. November 2016 | Abgelegt unter Keller - Cantina, Weingarten - Vigneto

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Vie­le Mer­lot Ro­sé gibt es in Süd­ti­rol nicht, mei­nes Wis­sens sind es nicht mehr als fünf ver­schie­de­ne. In ei­ner Re­gi­on, wo der Lag­rein Kret­zer sehr ver­brei­tet und be­kannt ist, ha­ben es an­de­re Wei­ne die­ser Mach­art nicht ganz leicht. Und wenn dann gro­ße Grup­pen Kon­su­men­ten mo­men­tan laut­hals nach Lag­rein und Blau­bur­gun­der fra­gen, wird die Ar­beit si­cher­li­ch nicht leich­ter. Aber der Mer­lot ge­hört, wie ich schon vor­mals be­rich­te­te, seit lan­gem zur Wein­bau­tra­di­ti­on mei­nes Or­tes, wes­we­gen es mir schon der Trotz ge­bie­tet, die Skep­sis ge­gen­über die­ser Sor­te im all­ge­mei­nen und die­ser Mach­art im spe­zi­el­len Lü­gen zu stra­fen. 

Non ci so­no tan­ti Mer­lot ro­sa­ti sud­ti­ro­le­si, da quel­lo che sapp­ia io non più di cin­que. In una re­gio­ne, do­ve il Lag­rein Kret­zer è mol­to dif­fu­so e co­no­sci­uto è dif­fi­ci­le che si af­fer­mi­no al­tri vi­ni del­la stes­sa ti­po­lo­gia. Quan­do poi se­con­do la ten­den­za at­tua­le tut­ti ri­chie­do­no Lag­rein e Pi­not nero il la­voro non è fa­ci­li­ta­to. Il Mer­lot però ap­par­ti­ene da tem­po al­la tra­di­zio­ne viti­co­la del mio pa­ese per cui è già per os­ti­na­zio­ne che con­ti­nuo a la­vor­ar­ci con im­pegno e con­vin­zio­ne, an­che sul­la ti­po­lo­gia ro­sa­to.

Es ist kein Kret­zer oder Ro­sé, der von ei­nem Saft­ent­zug stammt, son­dern die Mai­sche ma­ze­riert vor Gär­be­ginn in der Pres­se bzw. Tank für ca. 48 Stun­den und wird da­na­ch mit we­nig Druck ab­ge­pres­st. Er ist al­so nicht ein Ne­ben­pro­dukt, das ent­steht, weil man den Rot­wein ver­bes­sern will. Dem­entspre­chend wird er im glei­chen Rei­fe­sta­di­um ge­le­sen und mit ähn­li­chem Hekt­ar­er­trag pro­du­ziert wie die Ri­ser­va-Ver­si­on in un­se­rem Pro­gramm. Der für ei­nen Ro­séwein spä­te Ern­te­ter­min rührt auch da­her, dass Mer­lot — und na­tür­li­ch auch Ca­ber­net — bis ins fort­ge­setz­te Rei­fe­sta­di­um von ve­ge­ta­len Aro­men ge­kenn­zeich­net sind. Wür­de ich al­so den Mer­lot zu der Zeit wim­men, wo der Wein trin­ki­ge 12 oder 13 Vol % Al­ko­hol hät­te, wür­den ei­nem aus dem Glas ve­ge­ta­le Aro­men wie grü­ner Pa­pri­ka, fri­sch ge­schnit­te­nes Gras oder ge­koch­tes Ge­mü­se ent­ge­gen­kom­men; für (nicht nur) mi­ch ein sen­so­ri­sches Worst-Ca­se-Sze­na­rio. Statt­des­sen er­in­nert er frucht­be­tont nach Him­bee­re und Erd­bee­re, et­was Kir­sche ist auch da­bei. 

Non è un ro­sa­to da sa­l­as­so, il pi­gia­di­ras­pa­to su­bis­ce una ma­ce­ra­zio­ne pre­fer­men­ta­ti­va in pres­sa e ser­ba­toio per cir­ca 48 ore a tem­pe­ra­tu­ra di can­ti­na, pri­ma di su­bi­re una pres­sa­tu­ra mol­to sof­fice. Per cui non è un sot­to­pro­dot­to che nas­ce per­ché si vuo­le migliora­re il rosso. In­f­at­ti vi­e­ne pro­dot­to con le re­se pa­ra­gona­bi­li a quel­le del Mer­lot da ri­ser­va ed an­che la da­ta di ven­dem­mia è mol­to si­mi­le, quest’anno ad­di­rit­tu­ra po­sti­ci­pa­ta. La scel­ta del­la ven­dem­mia in sur­ma­tu­ra­zio­ne de­ri­va dal fat­to che sia Mer­lot che Ca­ber­net so­no ca­rat­te­riz­za­ti da aro­mi ve­ge­ta­li fi­no po­co pri­ma del­la pi­ena ma­tu­ra­zio­ne. Se ven­dem­mi­as­si il Mer­lot a quel pun­to do­ve dar­eb­be un vi­no mol­to be­vi­bi­le da 12 o 13 gra­di al­co­li­ci si sen­ti­reb­bero nel bic­chie­re aro­mi che ri­cor­da­no il pe­pe­ro­ne ver­de, er­ba ap­pena ta­gli­ata o ver­du­ra cot­ta, in­som­ma il worst ca­se or­ga­n­o­let­ti­co per me e pen­so an­che per al­tri. In­ve­ce sa di lam­po­ne e di fra­go­la e c’è an­che un po‘ di ci­lie­gia. 

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Niemand hat sich weg getan — Nessuno si è fatto male

Geschrieben von am 4. November 2016 | Abgelegt unter Ernte - Vendemmia, Keller - Cantina

2016-10-27_10-32-19

Am 27. Ok­to­ber ha­ben wir mit dem Mer­lot des Wein­gar­ten Kotz­ner die dies­jäh­ri­ge Le­se ab­ge­schlos­sen. Was gibt es Po­si­ti­ves über sie zu be­rich­ten? Was ist we­ni­ger gut ge­lau­fen?

Il 27 ot­tob­re, ven­dem­mi­an­do il Mer­lot del vi­gne­to Kotz­ner, ab­bia­mo ter­mi­na­to la rac­col­ta dell’annata 2016. Che co­sa c’è da rac­con­ta­re di po­si­tivo, cos’è an­da­to me­no be­ne?

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Einmal ist immer das erste Mal — C’è sempre una prima volta

Geschrieben von am 17. Oktober 2016 | Abgelegt unter Keller - Cantina, Weingarten - Vigneto

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Heu­er, im Zu­ge der elf­ten pro­fes­sio­nel­len Ein­kel­le­rung am ei­ge­nen Wein­hof, konn­te ich mi­ch erst­mals durch­rin­gen, ei­ne Mai­sche­stand­zeit zu ver­su­chen. Das Wort „durch­rin­gen“ ist viel­leicht et­was über­trie­ben, es war bis­her ein­fach kei­ne für mi­ch wich­ti­ge Op­ti­on. Ich war über­zeugt, und bin es auch heu­te eher schon als nicht, dass un­ter mei­nen Be­din­gun­gen der Kon­takt des Mos­tes mit den Scha­len vor der Gä­rung kei­ne Qua­li­täts­ver­bes­se­rung er­bringt.

Quest’anno, all’undicesima ven­dem­mia pro­fes­sio­na­le nella pro­pria azi­en­da so­no ar­ri­va­to con sfor­zo al­la de­ci­sio­ne di pro­va­re la ma­ce­ra­zio­ne pre­fer­men­ta­ti­va. Suo­na stra­no, ma sem­pli­ce­men­te per me fi­n­ora non era un’opzione così im­port­an­te da pren­de­re in se­ria con­side­ra­zio­ne. Ero con­vin­to e lo so­no in par­te an­che og­gi, che nel­le mie con­di­zio­ni il con­tat­to del mos­to con le buc­ce pri­ma del­la fer­men­ta­zio­ne non por­ti ad un migli­ora­men­to qua­li­ta­tivo. 

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Wer sieht den Unterschied? — Chi trova la differenza?

Geschrieben von am 19. September 2016 | Abgelegt unter Weingarten - Vigneto

frostschaeden2016

Ich den­ke, es braucht kei­nen be­son­de­ren Ex­per­ten­bli­ck, um die doch ekla­tan­te Ab­wei­chung zwi­schen den bei­den Bil­dern zu se­hen. Bei­de wie­der­ge­ge­be­nen Re­ben ge­hö­ren der Sor­te Grau­er Bur­gun­der an und ste­hen im Wein­gar­ten Ober­feld. Die rechts zeigt den üb­li­chen Sto­cker­trag, die links hin­ge­gen ist vom Früh­jahr her spät­frost­ge­schä­digt.

Non c’è ver­a­men­te il bi­so­gno di es­se­re es­per­ti viti­co­li per ac­cor­ger­si dell’eclatante di­ver­si­tà tre le due im­ma­gi­ni. Le vi­ti ri­pro­dot­te so­no am­be­due di Pi­not gri­gio e so­no lo­ca­liz­za­te nel vi­gne­to Ober­feld. Quel­la a de­stra por­ta la pro­du­zio­ne ab­itua­le, quel­la a si­nis­tra in­ve­ce è dan­neggi­ata dal­le ge­la­te pri­ma­ve­r­i­li.

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