Wetter– oder Klimakapriolen? — Capricci meteorologici o climatologici?

Geschrieben von am 10. Februar 2014 | Abgelegt unter Weingarten - Vigneto

Bildschirmfoto 2014-02-10 um 00.38.16Der der­zei­tige Wit­te­rungs­ver­lauf bereitet mir Sorgen. Zum einen, weil die andau­ernden Nie­der­schläge, zumeist in der Form von Regen, die Böden mehr als gesät­tigt haben und damit Stau­nässe ver­ur­sa­chen sowie für län­gere Zeit auch die Befahr­bar­keit stark ein­schränken. Zum anderen, weil es in diesem Winter noch nie so richtig kalt geworden ist. Schlimm genug in Bezug auf arbeits­tech­ni­sche und qual­ti­ta­tive Aspekte, wenn dies einen ver­frühten Aus­trieb zur Folge haben sollte. Dras­ti­scher ist jedoch die Gefahr von Spät­frösten und damit Total­aus­fällen, sollten die Reben wesent­lich früher aus dem Win­ter­schlaf erwachen.

L’attuale decorso meteo­ro­lo­gico mi preoc­cupa. Le con­tinue pre­ci­pi­ta­zioni pre­va­len­te­mente sotto forma di neve hanno saturato i ter­reni pro­vo­cando ris­tagni di acqua e di con­se­guenza impe­diranno a lungo il pas­saggio del trat­tore. Ancora più preoc­cup­ante è il fatto che questo inverno non ha fatto ancora ver­a­mente freddo. Male dal punto di vista orga­niz­za­tivo e qua­li­ta­tivo se ciò pro­vo­casse un ger­moglia­mento pre­coce. Ver­a­mente dram­ma­tico è invece il peri­colo di bri­nate che com­portano perdite totali, se le viti si ris­ve­gliano troppo presto.

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Gruppenarbeit — Lavoro di gruppo (6): Apple

Geschrieben von am 31. Januar 2014 | Abgelegt unter Computer

uebersichtApple feiert dieses Jahr das 30jährige Jubi­läum der Prä­sen­ta­tion des Mac­in­tosh. Über die Bedeu­tung nicht nur im IT-Bereich son­dern auch in den Haus­halten dieses bahn­bre­chenden Com­pu­ter­types wurde letzt­lich aus­führ­lich berichtet. Ich nehme dieses Ereignis zum Anlass, über die EDV-Struktur meines Wein­hofes zu berichten. Ent­deckt ihr viel­leicht ein Gerät das auch euch die letzten Jahre begleitet hat?

Quest’anno Apple festeggia il tren­te­simo anni­versario dell’introduzione del Mac­in­tosh. Si è già par­lato molto questi giorni circa l’importanza di questo modello non solo per il mondo dei com­puter ma anche per la digi­ta­liz­za­zione casa­linga. Colgo l’occasione per par­lare della strut­tura infor­ma­tica della nostra azi­enda. Forse scoprite un modello che ha accom­pa­gnato anche voi gli scorsi anni.

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Es geht auch anders — Si può anche diversamente

Geschrieben von am 28. Januar 2014 | Abgelegt unter Packaging

korkenzierher-drehverschlussDiese Tage habe ich einen Gas­tro­nomen getroffen, der meine Weine mit Über­zeu­gung führt und auch den Dreh­ver­schluss für sehr ver­nünftig hält. Aber er hat Schwie­rig­keiten, die Fla­schen zu öffnen! Am oberen Teil zuzu­pa­cken und drehen, wie viele es zuerst ver­su­chen, ist sicher die unge­eig­ne­teste Art; man übt näm­lich dabei Druck auf das Gewinde aus, wes­wegen die Rei­bung  zunimmt. Am besten mit der ganzen Hand den ganzen Ver­schluss in die Hand nehmen und ein­fach aufdrehen. Nachdem aber Bilder, beson­ders wenn sie bewegt sind, mehr sagen als tau­send Worte, habe ich ein paar kurz­wei­lige Filme zum Thema ver­linkt. Leh­reich und lustig.

Questi giorni ho incon­trato un ris­to­ra­tore che pro­pone con con­vin­zione i miei vini e che è anche favore­vole alla cap­sula a vite. Però ha dif­fi­coltà ad aprire le bot­ti­glie! Tenere in mano solo la parte supe­riore e girare come fanno in tanti all’inizio è il metodo sbagliato; infatti in questo modo si schiaccia sulla cap­sula e l’attrito della filettatura aumenta. Meglio prender con tutta la mano la chi­usura intera e girare sem­p­li­ce­mente. Sic­come imma­gini o meglio, filmati, dicono di più di mille parole, ho linkato diversi filmini diver­tenti su questa tema­tica. Istrut­tivi e piacevoli.

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Ausdruck des Terrois? — Espressione del Terroir?

Geschrieben von am 25. Januar 2014 | Abgelegt unter Keller - Cantina, Weingarten - Vigneto

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Das heu­tige Thema wollte ich schon lange los­werden. Die Ver­wir­rung dazu hatte bei mir näm­lich schon sehr früh begonnen. 2008 ver­kostet ein sehr fähiger Pro­du­zen­ten­kol­lege aus der Tos­kana, dem Süd­ti­roler Weine ziem­lich unbe­kannt waren (was absolut ver­zeihbar ist) meine Pro­dukte und sagt dann: “Tolle Weine, sie spie­geln per­fekt ihr Ter­roir wieder.” Natür­lich hat mir dieses Urteil geschmei­chelt, eitel bin ich ja, aber je länger ich dar­über nach­ge­dacht habe, desto nichts­sa­gender sind diese Worte geworden. Um etwas Struktur in meine Des­ori­en­tie­rung zu bringen:

Questo sas­so­lino nella scarpa me lo volevo togliere già da diverso tempo. La con­fu­sione nella mia mente a pro­po­sito è infatti comin­ciata molto presto. Nel 2008 un mio col­lega pro­dut­tore molto bravo della Toscana, che non conos­ceva i vini sud­ti­ro­lesi (che è ovvia­mente per­do­na­bile) assag­gi­ando i miei vini con­cluse: “Ottimi vini, rif­let­tono per­fett­a­mente il loro ter­roir.” Natu­ral­mente questo giudizio ini­zi­al­mente mi ha lusin­ghiato in quanto tutti accet­tano volen­tieri app­rez­za­menti, soprat­tutto se espressi da per­sone import­anti. Più ne ho rif­lettuto però, più queste parole sono div­en­tate insignificanti. Per fare un po’ di ordine nel mio chaos:

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Harte Bandagen — Quando il gioco si fa duro

Geschrieben von am 11. Januar 2014 | Abgelegt unter Ankündigung - Annuncio, Weinkost - Degustazione

mr_10Selten war ein Jahr­gangs­wechsel so mar­kant wie jener zwi­schen den Jahr­gängen 2009 und 2010 des Merlot Riserva Klausner. Sicher­lich, ein Jahr Rei­fe­zeit mehr wirkt sich bei jedem der Weine, ob weiß oder rot, deut­lich aus und schon das macht die Pro­dukte ver­schieden. In diesem Fall kommt aber ein sehr deut­li­cher Unter­schied zwi­schen den Jahr­gängen dazu.

Poche volte il cambio di annata era così mar­cato come nel caso del Merlot Riserva Klausner tra il 2009 ed il 2010. Certo, un anno di più di matu­ra­zione è già un fatto abbas­tanza dis­cri­mi­nante per tutti i vini, siano bianchi o rossi. In questo caso però si aggi­unge una dif­fe­renza note­vole tra le carat­te­ristiche delle due annate.

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Gruppenarbeit — Lavoro di gruppo (5): Laimburg

Geschrieben von am 31. Dezember 2013 | Abgelegt unter Forschung - Ricerca, Keller - Cantina

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Wenn es um die not­wen­digen Wein­ana­lysen geht oder wenn ich kel­ler­wirt­schaft­liche Bera­tung vor schwie­rigen Ent­schei­dungen in Anspruch nehmen muss, wende ich mich ver­trau­ens­voll an das Wein­labor und die Sek­tion Kel­ler­wirt­schaft im Ver­suchs­zen­trum Laim­burg. Nicht nur, weil es nicht mehr als 20 Auto­mi­nuten von mir ent­fernt liegt, son­dern auch weil ich auf­grund meiner mehr­jäh­rigen Tätig­keit dort von der Qua­lität der Arbeit über­zeugt bin. Es freut mich, dass ich durch die Inan­spruch­nahme obiger Dienst­leis­tungen mit meinen ehe­ma­ligen Arbeits­kol­legen noch in regel­mä­ßigem Kon­takt bin. Hilf­reich ist dabei auch, dass ich wei­terhin Mit­glied im Panel der Ver­suchs­wein­koster bin und auch in der internen Kost­kom­mis­sion der Ver­ei­ni­gung Tiro­lensis Ars Vini.

Quando mi ser­vono ana­lisi dei mosti e dei vini o quando ho bisogno di qualche con­siglio pre­zioso prima di deci­sioni import­anti mi rivolgo fidu­cio­sa­mente al Labo­ra­torio eno­lo­gico ed alla Sezione Eno­logia del Centro di spe­ri­men­ta­zione Laim­burg. Non solo perché dista da me solo 20 minuti di mac­china ma anche perché dopo averci lavorato lung­a­mente sono anche con­vinto della qua­lità del ser­vizio for­nito. Mi piace potere rima­nere così ancora in contatto con i miei ex col­leghi di lavoro. In questo senso è inoltre pia­ce­vole far parte ancora del panel di degus­ta­zione dei vini spe­ri­men­tali e di poter assag­giare per l’associazione Tiro­lensis Ars Vini.

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In Zukunft süß? — In futuro dolce?

Geschrieben von am 22. Dezember 2013 | Abgelegt unter Ankündigung - Annuncio

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Wenn alles klappt, dann wird es nächstes Jahr einen Süß­wein von uns geben. Kurz vor der Haupternte haben wir Merlot-Trauben zum Trocknen in kleine luf­tige Kist­chen gelesen. Inzwi­schen sind sie ein­ge­trocknet genug um in Bälde gere­belt und ein­ge­maischt zu werden. Bei dem inzwi­schen ver­dop­peltem Most­ge­wicht dürfte es kein Pro­blem dar­stellen, die Gärung vor dem Errei­chen eines nicht mehr genü­genden Rest­süß­e­ge­haltes zu stoppen. Warum eigent­lich Merlot und nicht, was für viele näher liegen würde, Gewürz­tra­miner z.B.? Des­halb weil mich rote Süß­weine immer etwas mehr inter­es­siert haben als weiße. Nicht nur weil sie sel­tener sind, son­dern haupt­säch­lich weil es mir gefällt, wie die cha­rak­te­ris­ti­sche über­bor­dende Süße von den eben­falls kon­zen­trierten Rot­wein­tan­ninen diese ange­nehm abpuf­fert. Des­halb wirken sie nie klebrig und bleiben in einem gewissen Ausmaß immer trinkig. Aber wie gesagt, ich muss erst schauen, ob und wie das neue Pro­jekt gelingen wird, den letzten Süß­wein habe ich vor über 15 Jahren gemacht.

Se tutto andrà bene l’anno pros­simo avremo un vino dolce. Poco prima della ven­demmia prin­ci­pale abbiamo ven­dem­miato uve di Merlot nelle appo­site cas­sette. Adesso sono a mio parere appas­site abbas­tanza per essere vini­fi­cate nei pros­simi giorni. Con lo sti­mato rad­dop­pia­mento del con­tenuto zuc­che­rino non dov­rebbe essere un pro­blema bloc­care la fer­men­ta­zione al punto giusto, prima che il vino div­enti troppo secco. Perché di Merlot e non, come sarebbe più logico per molti, con il Gewürz­tra­miner per esempio? Perché per­so­nal­mente mi inter­es­sano di più i pas­siti rossi in quanto sono più rari ma soprat­tutto perché l’alto con­tenuto zuc­che­rino viene equi­li­brato molto bene dal tan­nino anch’esso molto con­cen­trato. Per questo sono sempre bevi­bili per quanto ciò per un vino da des­sert possa essere pos­si­bile. Ma come ho già detto, vedremo se e come questo pro­getto riuscirà, l’ultimo vino dolce l’ho fatto più di quin­dici anni fa.  

Hochprozentiges — Ad alta gradazione

Geschrieben von am 13. Dezember 2013 | Abgelegt unter Ankündigung - Annuncio

2493_13_Destillate__Etikette_Kobler (verschoben) 22493_13_Destillate__Etikette_Kobler (verschoben) 3Für alle jene, denen unsere Weine zu wenig Alkohol bieten, gibt es jetzt was Neues: einen Tres­ter­brand aus Gewürz­tra­miner und einen aus Merlot, erhältlich in 0,5-L– und 0,35-L-Flaschen. Martin Aurich vom Weingut Unter­ortl hat unsere Tres­tern gebrannt, diese Tage sind die beiden Destil­late end­lich auch im Ver­kauf ange­langt. Jetzt müssen wir schauen, wie unsere 400 Fläsch­chen Treber nach­ge­fragt werden, dann wird ent­scheiden, ob wir diese Art der Ver­wer­tung der Press­rück­stände wie­der­holen werden. Ich bin gespannt auf das Echo.

Per tutti quelli che tro­vano che i nostri vini apportino troppo poco alcol abbiamo una novità: una grappa di Gewürz­tra­miner ed una di Merlot in bot­ti­glie da 0,5 e 0,35 litri. Martin Aurich dell’Azi­enda Agri­cola Unter­ortl ha destil­lato una parte delle nostre vin­acce. Final­mente i due pro­dotti sono pronti per la ven­dita. Adesso bisogna vedere che ris­contro avranno le 400 bot­ti­gli­ette di queste grappe, dopo deci­de­remo se con­ti­nuare o no con la loro pro­du­zione. Sono pro­prio curioso dell’esito.

Zum Durchblättern — A sfogliare

Geschrieben von am 8. Dezember 2013 | Abgelegt unter Forschung - Ricerca

paperFast acht­zehn Jahre habe ich in der Sek­tion Kel­ler­wirt­schaft  desVer­suchs­zen­trums Laim­burg gear­beitet, die letzen neun davon durfte ich diese sogar leiten. Obwohl unsere Ver­such­stä­tig­keit sehr stark auf die Anwend­bar­keit in der Praxis aus­ge­richtet war, sind doch auch Publi­ka­tionen erschienen, welche wis­sen­schaft­li­chen Kri­te­rien erfüllt haben. Daneben wurde immer wieder zu aktu­ellen Themen in jenen Zeit­schriften geschrieben, welche von Prak­ti­kern häufig gelesen werden.

Per quasi diciott’anni ho lavorato presso il Centro Spe­ri­men­tale Laim­burg nella sezione Eno­logia, gli ultimi nove potevo anche diri­gerla. Nono­st­ante che le nostre ricerche erano molto rivolte all’applicazione, abbiamo lo stesso pubbli­cato alcuni lavori che sod­dis­fano cri­teri sci­en­ti­fici. Accanto a ciò abbiamo scritto diversi arti­coli per riviste che ven­gono lette prin­ci­pal­mente dagli ope­ra­tori del settore.

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Willkommen in der Normalität — Benvenuti nella normalità

Geschrieben von am 30. November 2013 | Abgelegt unter Weinreise - Viaggio, Weinwirtschaft - Economia vitivinicola

2013-11-28_09-46-47Wenn man den sozio­lo­gi­schen Erklä­rungen des Begriffs Nor­ma­lität folgt, dann stoßt man immer wieder auf die Begriffe häufig, beherr­schend oder weit ver­breitet und typisch. Die Ver­bin­dung mit einer Wer­tung, ins­be­son­dere, dass normal auch auto­ma­tisch als gut oder erstre­bens­wert anzu­sehen wäre, ist in heu­tiger Zeit wei­test­ge­hend weg­ge­fallen. Inso­fern ist der Titel dieses Bei­trages, wenn auch etwas pro­vo­kant for­mu­liert, so doch zutreffend.

Leg­gendo le spie­ga­zioni socio­lo­giche del ter­mine nor­ma­lità, ci si imbatte con­ti­nu­a­mente nelle parole fre­quente, domi­nante, dif­fusotipico. Inoltre oggi­giorno non si sottin­tende più che nor­male sia auto­ma­ti­ca­mente buonoaus­pica­bile. In questo senso il titolo del post può sem­brare pro­vo­ca­torio, ma tocca la verità.

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Gruppenarbeit — Lavoro di gruppo (4): Francesca

Geschrieben von am 29. November 2013 | Abgelegt unter Keller - Cantina

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Most-, Mai­sche– und Wein­pumpe der Fa. Fran­cesca aus Imola (Bo)

Um die Kosten der Kel­ler­ein­rich­tung halb­wegs in Grenzen zu halten, wollte ich mir nur eine Pumpe anschaffen. Des­halb war ein Modell gefragt, das alle Pro­dukt­arten, d.h. Most und Wein aber auch Mai­sche zufrie­den­stel­lend pumpen kann. Der Ankauf einer Exzen­ter­schne­cken­pumpe und noch mehr einer Schlauch­pumpe, so fort­schritt­lich diese auch sei, schied aus Kos­ten­gründen schnell aus. Die mit Dreh­kolben aus­ge­stat­teten Fran­cesca F03 hin­gegen war ein kos­ten­güns­ti­gere Alter­na­tive mit der ich immer noch zufrieden bin.

Pompa per mosto, diras­pato e vino della ditta Fran­cesca di Imola (Bo)

Per argi­nare allora un po’ i costi dell’allestimento della mia can­tina volevo acquis­tare solo un tipo di pompa. Cer­cavo per questo una tipo­logia che pom­passe sia mosto e vino ma anche il diras­pato in modo sod­dis­fa­cente. Una pompa a mono­vite o di tipo peris­tal­tico, per quanto inter­es­sante fosse quest’ultima, erano fuori della mia por­tata. Con la Fran­cesca F03 equi­paggiata con pis­toni rotanti ho tro­vato invece un’alternativa acces­si­bile di cui sono tut­tora con­tento.
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Farbenspiele — Gioco di colori

Geschrieben von am 18. November 2013 | Abgelegt unter Keller - Cantina, Weingarten - Vigneto

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In den Wein­gärten zeigen sich die Reben vor der Win­ter­ruhe noch einmal in ihrer letzten herr­li­chen Pracht. In wenigen Tagen werden die ange­kün­digten Nie­der­schläge und die fol­genden Fröste die letzten Blätter von den Reben holen. Statt gelb und rot werden in den nächsten Monaten die Farben braun und schwarz die Wein­gärten prägen. In der Umge­bung sind schon ein­zelne Wein­gärten kom­plett geschnitten, wer sich aber wie ich um Ver­ar­bei­tung und Ver­mark­tung küm­mern muss, kann sich erst irgend­wann vor Weih­nachten wieder um die Reben kümmern.

Nei vigneti le viti fanno vedere prima del riposo inver­nale ancora una volta la loro bel­lezza sedu­cente. Tra pochi giorni le piogge e la brina seguente faranno cadere le ultime foglie. Invece dei colori giallo e rosso domi­ne­ranno nei pros­simi mesi il bruno ed il nero le vigne. Nei din­torni alcuni appez­za­menti sono già potati com­ple­t­a­mente; da vignaiolo che si deve occupare anche della vini­fi­ca­zione e della com­mer­cia­liz­za­zione mi potrò occupare delle viti sol­tanto verso Natale.

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Finis vindemiae

Geschrieben von am 26. Oktober 2013 | Abgelegt unter Ernte - Vendemmia

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Am 25. Sep­tember haben wir heuer mit der Lese begonnen (bzw. am 14. wenn man die Trauben für die Kell­er­ei­ge­nos­sen­schaft mit ein­be­zieht), ges­tern, also genau einen Monat danach, ist sie zu Ende gegangen. Als kurze Zusam­men­fas­sung: der Ern­tebe­ginn war erwar­tungs­gemäß später als letzt­lich üblich, was als positiv emp­funden wurde. Über­rascht wurden wir alle aber durch die Ern­te­mengen, welche überall in der Gegend höher waren als erhofft oder befürchtet. Eine der Haupt­ur­sa­chen ist sicher­lich in den groß­zü­gigen Nie­der­schlägen in den Wochen vor Ern­tebe­ginn zu suchen, da war die Ertrags­re­gu­lie­rung näm­lich schon abgeschlossen.

Il 25 set­tembre abbiamo comin­ciato quest’anno con la ven­demmia (il 14 se si con­sidera l’uva por­tata alla can­tina sociale). Ieri, esat­ta­mente un mese dopo è ter­mi­nata. Breve riass­unto: L’inizio era come pre­visto più tardi di quanto era­vamo abituati ulti­ma­mente e ciò era anche ben visto. Quello che tutti nella mia zona ha sor­preso erano le quan­tità che erano molto più alte di quanto si sperava/temeva. Una delle ragioni prin­ci­pali sono sicur­a­mente le pre­ci­pi­ta­zioni abbon­danti nelle set­ti­mane prima dell’inizio della ven­demmia dopo che il dirada­mento era già terminato.

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Einfach kann jeder — Vincere facile non è da tutti

Geschrieben von am 22. Oktober 2013 | Abgelegt unter Ernte - Vendemmia

2013-10-17_09-51-02An so man­chen Tagen träume ich davon, ich könnte ganz, ganz normal Wein machen… Mit normal meine ich: in Ruhe einen beschei­denen Rei­fe­grad abzu­warten, im Zwei­fels­falle, beson­ders vor einer dro­henden Schlecht­wet­ter­front alles, ohne beson­ders viele Gedanken über die Wein­qua­lität zu ver­lieren, auch etwas früher abzu­ernten und gelassen dem Weinen bei der Gärung (sol­ches Trau­ben­ma­te­rial ist im Keller wesent­lich ein­fa­cher und sicherer) zuzu­schauen, ein trink­barer Wein wird schon daraus werden. Rela­x­o­ri­en­tiertes Wein­ma­chen also.

Sovente sogno di fare vino in modo molto, molto nor­male… Per nor­male intendo: aspettare con tran­quil­lità un livello di matu­ra­zione medio-basso, nel dubbio, soprat­tutto se si annuncia una per­tur­ba­zione, ven­dem­miare tutto anche prima, senza spen­dere un pen­siero circa la qua­lità finale, accom­pag­nare con calma la vini­fi­ca­zione (infatti par­tite di questo tipo sono più facili da gestire in can­tina) ed aspettare che div­enti un vino bevi­bile. Un fare il vino relax insomma.

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Gruppenarbeit — Lavoro di gruppo (3): Tecnogen

Geschrieben von am 17. Oktober 2013 | Abgelegt unter Keller - Cantina

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Edel­stahl­tanks der Fa. Tec­nogen aus Per­gine (TN)

Pas­send zu unserer Sor­ten­zu­sam­men­set­zung besteht das über­wie­gende Fas­sungs­ver­mögen unseres relativ neuen Kel­lers aus Edel­stahl­tanks. Heut­zu­tage ist Inox das Mate­rial der ersten Wahl, in Holz werden, sofern man nicht gut erhal­tene Fässer aus frü­herer Zeit hat, nur jene Weine aus­ge­baut, welche von diesem orga­ni­schen Stoff pro­fi­tieren. Im Ver­hältnis zu auf­wendig, beson­ders in der Pflege, riskant und teuer sind Holz­fässer, wenn man sie für Weine ver­wendet, welche ohne Qua­li­täts­ab­striche in Stahl, Beton oder Fiber­glas auf­be­wahrt werden könnten.

Ser­batoi in acciaio inossida­bile della ditta Tec­nogen di Per­gine (TN)

In con­cord­anza con il nostro assetto ampe­lo­gra­fico la mag­gio­ranza dei con­te­ni­tori della mia can­tina abbas­tanza recente è fatto di acciaio inossida­bile. Oggi­giorno l’inox è il mate­riale domi­nante, il legno infatti si usa solo per i vini che ne appro­fit­tano. Questo perché i fusti di legno sono in rap­porto troppo impegna­tivi nella manu­ten­zione, troppo cari e rischiosi se li si uti­lizza per vini che possono essere tenuti per­fett­a­mente anche in ser­batoi di acciaio, cemento o vetroresina.

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Trübe Aussichten — Prospettive cupe

Geschrieben von am 11. Oktober 2013 | Abgelegt unter Ernte - Vendemmia

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Wie schon zur Reb­blüte vor­her­sehbar, begann heuer die Wein­lese deut­lich später als in den letzten Jahren. 2013 sind wir wieder zu dem Lese­be­ginn­datum zurück­ge­kehrt, das für meine Jugend typisch war. Eigent­lich eine tolle Sache: späte Jahre bergen prin­zi­piell, zumin­dest bei Weiß­weinen, mehr Qua­li­täts­po­ten­tial in sich, da die ent­schei­dende Rei­fe­phase in eine schon küh­lere Periode fällt. Ande­rer­seits, je länger die Trauben am Stock hängen, desto mehr erhöht sich das sta­tis­ti­sche Risiko, dass sie ver­mehrt Nie­der­schläge abbekommen.

Come abbiamo già pre­visto alla fio­ri­tura delle viti, la ven­demmia quest’anno è comin­ciata par­ec­chio più tardi ris­petto agli ultimi anni. Nel 2013 siamo ritor­nati infatti alle date di inizio ven­demmia tipiche della mia gio­ventù. Nor­mal­mente ciò è un fatto posi­tivo, in quanto per i vini bianchi c’è da aspettarsi un poten­ziale qua­li­ta­tivo più alto, visto che  la matu­ra­zione avviene in un periodo già fresco. D’altra parte, più a lungo i grap­poli per­man­gono sul ceppo, più alta sarà la pro­ba­bi­lità sta­tistica che pren­dano più acqua.

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Trubverarbeitung — Lavorazione del torbido di chiarifica mosti

Geschrieben von am 30. September 2013 | Abgelegt unter Allgemein - Generale

Unge­fähr 80 % meiner Pro­dukte sind Weiß– und Roséweine. Inso­fern werden alle Moste einer Klä­rung unter­zogen, d.h. die bei der Trau­ben­ver­ar­bei­tung anfal­lende Trub­stoffe sollen nicht zur Gänze mit­ver­goren werden. Geht ein Most näm­lich ohne einen bestimmten Min­des­klärgrad in die Gärung, steigt die Wahr­schein­lich­keit von unge­wollten Reduk­tiv­noten im Wein. Umge­kehrt bergen zu blanke Moste die Gefahr schwer aus­zu­gären, da die Hefe ganz ohne Trub sich auch nicht wohl fühlt.

Circa l’80 % dei miei vini sono bianchi o rosati. Per cui chia­ri­fico i mosti in quanto non voglio che tutte le par­ti­celle di tor­bido che si for­mano vadano a finire in fer­men­ta­zione. Infatti se un mosto fer­menta con troppe par­ti­celle di tor­bido aumenta il rischio di ridu­zioni nel futuro vino. Al con­trario, mosti troppo lim­pidi sono spesso carat­te­riz­zati da arresti fer­men­ta­tivi in quanto ai lie­viti serve un minimo di tor­bi­dità per poter lavorare bene.

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Gruppenarbeit — Lavoro di gruppo (2): Bucher Vaslin

Geschrieben von am 19. September 2013 | Abgelegt unter Keller - Cantina

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Pneu­ma­ti­sche Presse XPro8 der Fa. Bucher Vaslin aus Cha­lonnes sur Loire (F)

Die Wein­presse ist wieder auch so ein Gerät, das nur für eine sehr begrenzte Zeit im Jahr gebraucht wird, dafür aber ordent­lich Kapital bindet. Als wir den Keller 2006 ein­rich­teten, haben wir uns für eine pneu­ma­ti­sche Bucher XPro8 ent­schieden, die zweit­kleinste wel­cher dieser schweizerisch-französische Tra­di­ti­ons­be­trieb für die Saft– und Wein­her­stel­lung im Pro­gramm hat.

Pressa pneu­ma­tica XPro8 della ditta Bucher Vaslin di Cha­lonnes sur Loire (F)

Anche la pressa è uno di quei att­rezzi che ven­gono usati solo per un breve lasso di tempo ma che lo stesso legano abbas­tanza capi­tale. Quando abbiamo allestito nel 2006 la can­tina abbiamo deciso di acquis­tare una Bucher XPro8 pneu­ma­tica, il modello subito suc­ces­sivo a quello più pic­colo pro­dotto dalla ditta svizzero-francese che vanta una lunga tra­di­zione nel campo dei succhi e vini.

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Es braucht Zeit — Ci vuole del tempo

Geschrieben von am 13. September 2013 | Abgelegt unter Ernte - Vendemmia

2013-09-12_10-22-06Diese Woche habe ich erste Rei­fe­tests durch­ge­führt, wie üblich mit der an die jewei­ligen Wein­bergsflä­chen ange­passten 300-Beeren-Methode.

Questa set­ti­mana ho comin­ciato a pre­le­vare i primi cam­pioni nei miei vigneti, uti­liz­zando il clas­sico metodo dei 300 acini adat­tato alla forma delle sin­gole superfici.

Grauer Burgunder/Pinot grigio “Klausner” Guyot (9.9.) 18,7 °KMW/Babo
Grauer Burgunder/Pinot grigio “Ober­feld” Guyot (9.9.) 17,5 °KMW/Babo
Char­donnay “Ogeaner” Guyot (9.9.) 16,3 °KMW/Babo

Grauer Burgunder/Pinot grigio “Klausner” Pergl/Per­gola (13.9.) 18,6 °KMW/Babo
Char­donnay “Ogeaner” Pergl/Per­gola (13.9.) 17,0 °KMW/Babo
Gewürz­tra­miner “Feld” Guyot (13.9.) 18,8 °KMW/Babo

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Reifezeit, Sorgenzeit — Tempo di maturazione, tempo di preoccupazione

Geschrieben von am 8. September 2013 | Abgelegt unter Weingarten - Vigneto

wetter

Die Zeit hat begonnen, wo ich mir mehr­mals am Tag nicht nur einen, son­dern gleich meh­rere Wet­ter­be­richte im Internet anschaue. Wie schon mehr­mals betont, ent­scheidet ab jetzt mehr denn je der Wit­te­rungs­ver­lauf dar­über, welche Art von Trauben wir in den Keller bringen (wie der Wein schluss­end­lich wird, ist dann wieder ein anderes Kapitel). Jetzt sind die Bee­ren­schalen rei­fe­be­dingt dünn geworden, von innen her lösen sie sich auf, wes­wegen jeder Nie­der­schlag ein Risiko dar­stellt. Den Regen vor drei Wochen hat es drin­gend gebraucht, um eine für unsere Ver­hält­nisse lang anhal­tende Dür­re­pe­riode zu beenden; alles was jetzt kommt wird aber mehr oder weniger schaden. Es braucht dabei nicht unbe­dingt viel Nie­der­schlag, eine lang anhal­tende Blatt­nas­s­pe­riode kann gleichsam schäd­lich sein.

È comin­ciato il periodo dove più volte al giorno con­sulto in internet non solo uno ma fino a quattro ser­vizi meteo­ro­lo­gici . Come ho già affer­mato in diverse occa­sioni,  adesso più che mai il tempo decide che tipo di uve porte­remo a casa (come sarà il vino che ne uscirà è poi ancora un’altra storia). Le bucce sono div­en­tate sot­tili a causa della matu­ra­zione, si deco­m­pon­gono dall’interno ed ogni pre­ci­pi­ta­zione è ormai da rischio. Le piogge di tre set­ti­mane fa erano neces­sarie per finire un periodo molto lungo di sic­cità; tutto quello che verrà adesso potrà dan­neggiare più o meno gra­ve­mente. A ciò non serve neanche tanta pioggia, bas­tano ore di bagnatura.

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