Der dritte “Feld” — Il terzo “Feld”

Mitte Februar haben wir mit dem Schnitt der Jungre­ben im Wein­gar­ten Unter­feld die Schnittsai­son been­det. Die Char­don­nay-Stö­cke kom­men jetzt in das dritte Stand­jahr und von den aller­meis­ten erwarte ich mir auch schon einen ers­ten merk­ba­ren Ertrag.

Con il taglio delle gio­vani viti nel vigneto Unter­feld abbiamo con­cluso la pota­tura inver­nale di quest’anno. I ceppi di Char­don­nay comin­ciano il loro terzo anno di dimora e dalla mag­gior parte di loro mi aspetto un primo modesto rac­colto.

2014 haben wir die letzte in mei­nem Eigen­tum ver­blie­be­nen Obst­wiese mit die­sem Wein­gar­ten getauscht, die Umstel­lung des Betrie­bes zu nur Wein­bau ist also kom­plett voll­zo­gen. Mit dem direkt unter dem Dorf am Beginn der Tal­sohle gele­ge­nen Unter­feld haben wir also unsere dritte Lage, wo der Begriff Feld im Namen steckt. Zur Erin­ne­rung: Wir besit­zen schon einen Wein­gar­ten in der Lage Feld am Mar­grei­der Schwemm­ke­gel, mit Gewürz­tra­mi­ner bestockt, und noch län­ger eine Anlage im Ober­feld, im nörd­li­chen Tal­bo­den der Gemeinde gele­gen, wo einer unse­rer bei­den Grauen Bur­gun­der wächst.

Nel 2014 abbiamo acqui­sito questo vigneto cam­bi­an­dolo con il nos­tro ultimo meleto rimasto. Con ciò la con­ver­sione dell’azienda a sol­amente vigneto si è con­clusa. L’Unter­feld, situato diret­ta­mente sotto il paese di Magrè, all’inizio del fon­do­valle, è il terzo degli appez­zamenti in cui nome è con­ten­uto il ter­mine Feld. Accanto al Feld vero e pro­prio, che è impi­a­n­tato con Gewürz­tra­mi­ner e che è dis­lo­cato sul conoide del paese, abbiamo anche un vigneto in zona Ober­feld, cioè nel fon­do­valle set­ten­trio­nale del comune dove invece col­tivo le uve di uno dei nos­tri due Pinot gri­gio.

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Verpflichtende telematische Kellerbuchführung, Segen oder Fluch? — Registri telematici di cantina obbligatori, beneficio o maledizione?

 

Seit 1. Jän­ner 2017 sind sie ver­pflich­tend, die digi­ta­len Kel­ler­bü­cher, bis 30. April wer­den par­al­lel dazu in Pro­blem­fäl­len auch noch die bis­her übli­chen papie­re­nen Regis­ter akzep­tiert. So kann man den momen­tan Stand der Dinge ver­ein­fa­chend dar­le­gen. “Na ja, Digi­ta­li­sie­rung…, wel­chen Bereich unse­res Lebens betrifft er nicht, beson­ders im Beruf­li­chen?”

Dall’ 1 gen­naio sono d’obbligo, i cosi­detti regis­tri di can­tina tele­ma­tici. Fino al 30 aprile in caso di pro­blemi ven­gono accet­tati anche i regis­tri cart­acei usati finora. Ecco in sin­tesi la situa­zione attuale. “Ti sor­prende? La digi­ta­liz­za­zione è onni­p­re­sente, soprat­tutto in ambito pro­fes­sio­nale.”

Der große Unter­schied zu vor­her ist aber nicht so sehr der Über­gang von den hand­schrift­li­chen Ein­tra­gun­gen auf die digi­tale Ein­gabe am Com­pu­ter, son­dern dass diese Daten tele­ma­tisch in eine zen­trale Daten­bank des Land­wirt­schafts­mi­nis­te­ri­ums über­tra­gen wer­den. Zudem wer­den deut­lich mehr Vor­gänge mel­de­pflich­tig. D.h. die Wein­kon­trolle kann schon von ihrem Büro aus erste Kon­trol­len machen, die Rück­ver­folg­bar­keit im Kel­ler wird noch genauer. Bei den klei­ne­ren Pro­du­zen­ten hat die ver­pflich­tende Ein­füh­rung für alle Betriebe über 50 Hl Jah­res­pro­duk­tion für ziem­lich viel Unruhe  gesorgt.

La vera novità non è tanto il pas­s­ag­gio dal cart­aceo al digi­tale ma il fatto che questi dati ven­gono tras­messi in modo tele­ma­tico al ser­ver SIAN del minis­tero delle poli­ti­che agri­cole. Inoltre è aumen­tato il numero dei pas­s­aggi da dichiarare. Vuol dire che gli organi di con­trollo possono ini­ziare le loro indagini già dal loro uffi­cio, la rin­trac­cia­bi­lità diventa più pre­cisa. L’introduzione di questa nuova prassi per le azi­ende che fanno più di 50 Hl vino all’anno ha pro­vo­cato un malumore dif­fuso tra le pic­cole azi­ende.

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Der Weg zur Hölle ist mit guten Vorsätzen gepflastert — La strada dell’inferno è lastricata di buone intenzioni

Die­ser Spruch, der übri­gens viele Väter zu haben scheint, wir immer wie­der her­an­ge­zo­gen, um auf die Sinn­lo­sig­keit von guten Vor­sät­zen pla­ka­tiv hin­zu­wei­sen. Sicher­lich wer­den an die Jah­res­wende zu viele Hoff­nun­gen geknüpft, so dass diese auch ver­wirk­licht wer­den kön­nen und schnell droht die Eupho­rie wie­der ein­mal in Resi­gna­tion oder Frust umzu­schla­gen. Doch sich gar keine Ziele für das neue Kalen­der­jahr zu ste­cken, wäre das wirk­lich eine viel bes­sere Alter­na­tive?

Questo detto, che sem­bra avere più autori, viene spesso uti­liz­zato per evi­den­ziare in modo abbast­anza sug­ges­tivo l’inutilità dei buoni pro­po­siti. Certo che all’inizio dell’anno i buoni pro­po­siti presi sono troppi per essere messi in pra­tica ed e facile che dall’euforia ini­ziale si cada per l’ennesima volta in ras­segna­zione o frus­tra­zione. D’altra parte, non pensare a nes­sun obi­et­tivo da rag­gi­ungere nel nuovo anno vi pare un’alternativa valida?

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Begrünung im Weingarten: Bodenpflege und Biodiversität (2) — Inerbimento del vigneto: Gestione del suolo e biodiversità (2)

Im vori­gen Bei­trag habe ich dar­über berich­tet, wie in Süd­ti­rol zur Zeit die Begrü­nung zumeist gehand­habt wird. Eine durch­wegs nie­der gehal­tene, grä­ser­ori­en­tierte, mit dem Haupt­ziel, die Ero­sion zu ver­hin­dern, Dau­er­hu­mus auf­zu­bauen, die Ver­dich­tung zu mini­mie­ren und die Befahr­bahr­keit zu garan­tie­ren. Nach­dem diese Boden­pfle­ge­form hier seit bald 50 Jah­ren flä­chen­de­ckend ver­brei­tet ist, liegt eini­ges an Erfah­rung vor, wes­halb unsere Wein­bau­re­gion seit Anfang an eine wich­tige Rolle im “Inter­na­tio­na­len Arbeits­kreis für Boden­be­wirt­schaf­tung und Qua­li­täts­ma­nage­ment im Wein­bau” u.a. spielt. 

Nel post pre­ce­dente ho par­lato di come viene gestito l’inerbimento in Sud­ti­rolo. È cos­ti­tuito per di più da gra­m­i­nacee, viene ten­uto basso e viene fatto princi­palmente per evi­t­are l’erosione, accu­mu­lare humus di strut­tura, per mini­miz­zare il com­pat­ta­mento del ter­reno e per garan­tirne la pra­ti­ca­bi­lità da parte dei mezzi. Sic­come da ormai 50 anni quì si pra­tica questo tipo di ges­tione del suolo è matu­rato un bel po’ di espe­ri­enza. Per cui la mia zona è pre­sente nei diversi gruppi di lavoro spe­ci­fici come per esem­pio nell’ “Inter­na­tio­na­ler Arbeits­kreis für Boden­be­wirt­schaf­tung und Qua­li­täts­ma­nage­ment im Wein­bau” (Gruppo di lavoro inter­na­zio­nale per la ges­tione del suolo e della qua­lità in viti­col­tura).

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Unsere Weine — I nostri vini: Cabernet Franc Puit

Warum habt ihr einen Caber­net Franc?” Diese Frage wir mir immer wie­der auf Wein­ver­an­stal­tun­gen gestellt. Es wird dabei gemeint, warum wir nicht statt­des­sen die zumin­dest bei uns viel ver­brei­te­tere Sau­vi­gnon-Vari­ante anbauen. Nun, die Ant­wort ist eigent­lich eine ganz ein­fa­che und ist ledig­lich anbau­tech­nisch begrün­det. 2001 war der Wein­gar­ten Puit nach einem kur­zen Apfel­an­bau-Inter­mezzo wie­der mit Reben zu bepflan­zen und es war bekannt, dass die Bor­de­lai­ser­reb­s­or­ten in Mar­greid einen für sie gut geeig­ne­ten Stand­ort vor­fin­den.

Per­ché avete un Caber­net Franc”? Questa domanda mi viene posta fre­quen­te­mente alle mani­fes­ta­zioni vina­rie. Si vuole sapere per­ché non abbiamo piut­tosto la vari­ante Sau­vi­gnon, molto più dif­fusa dalle mie parti. La ris­posta è sem­plice e di ordine agro­no­mico. Dopo un breve inter­mezzo frut­ti­colo l’appezzamento Puit nel 2001 era da ripi­a­n­t­are a vite ed è cosa nota che le varietà bordolesi tro­vano a Magrè una zona ido­nea per la loro col­ti­va­zione. 

Die Jah­res­ver­läufe waren aber damals hin­sicht­lich des Wit­te­rungs­ver­laufs im Schnitt anders als heute. Ten­den­zi­ell küh­ler und oft mit län­ge­ren Regen­pha­sen anfangs Okto­ber, wel­che u.a. die Luft, und noch mehr die Böden, merk­lich abkühl­ten. Die voll­stän­dige tech­no­lo­gi­sche Reife des Caber­net Sau­vi­gnons, der in unse­rem gebiet­spe­zi­fi­schen Sor­ti­ment immer die spät­rei­fendste Reb­sorte dar­stellt, war dadurch auch in an sich wär­me­ren Lagen nicht immer sicher­ge­stellt. Es konnte pas­sie­ren, dass die Mai­schen in sol­chen Jah­ren auf­ge­bes­sert wer­den muss­ten, die Gerb­stoffe hart blie­ben sowie grün­li­che Noten im fer­ti­gen Wein fest­stell­bar waren.

Gli anda­menti cli­ma­tici allora erano in media diversi da quelli di oggi. Ten­den­zi­almente più fre­schi con spesso un peri­odo di piogge all’inizio di ottobre, che abbass­ava in modo sen­si­bile la tem­pe­ra­tura dell’aria, ma soprat­tutto quella del ter­reno. Per cui la piena matu­ra­zione tec­no­lo­gica del Caber­net Sau­vi­gnon, che nel cor­redo ampelo­gra­fico locale cos­ti­tuisce la varietà più tar­diva, non fu sempre assi­cu­rata. Suc­cesse più volte che i suoi mosti ave­vano biso­gno dell’arricchimento, che i vini ave­vano un tan­nino duro in quanto imma­turo, che libe­r­as­sero aromi verdi.

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Pergeln sind fertig! — Finito le pergole

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Nein, bitte nicht miss­ver­ste­hen, mit dem Sys­tem der Perg­ler­zie­hung haben wir noch nicht abge­schlos­sen. Ganz im Gegen­teil, die andau­ernde Kli­ma­er­wär­mung lässt sie wie­der inter­es­san­ter erschei­nen als noch vor eini­gen Jah­ren; aber dar­über könnte ich ein ande­res Mal aus­führ­li­cher schrei­ben. Ich wollte eigent­lich sagen, dass wir mit dem Schnitt der Pergl (ca. ein Drit­tel unse­rer Wein­bau­flä­che) ges­tern fer­tig gewor­den sind, heute fah­ren wir mit den auf Draht­rah­men gezo­ge­nen Reben fort. Deut­lich frü­her als die ande­ren Jahre, denn wir haben zei­ti­ger begon­nen und wur­den auch nie durch Schlecht­wet­ter oder andere anfal­lende Arbei­ten im Betrieb auf­ge­hal­ten.

No, prego non frain­ten­dermi, non abbiamo finito di col­ti­vare la vite alle­vata a per­gola. Anzi, al con­tra­rio, il ris­cal­da­mento glo­bale la fa ritornare inter­es­sante ris­petto a quanto la si con­si­der­ava ancora qual­che anno fa; ma di questo forse un giorno farò un post appo­sito. Volevo invece dire che ieri abbiamo finito col la pota­tura delle nostre per­gole (circa un terzo della nos­tra super­fi­cie vitata), oggi con­ti­nue­remo con le spal­liere. Net­ta­mente prima che negli anni pre­ce­denti, in quanto abbiamo comin­ciato prima ma anche per­ché non c’era il mal­tempo o altri lavori impre­visti ad ostaco­la­rci.

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Unsere Weine — I nostri vini: Merlot Kretzer Kotzner

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Viele Mer­lot Rosé gibt es in Süd­ti­rol nicht, mei­nes Wis­sens sind es nicht mehr als fünf ver­schie­dene. In einer Region, wo der Lag­rein Kret­zer sehr ver­brei­tet und bekannt ist, haben es andere Weine die­ser Mach­art nicht ganz leicht. Und wenn dann große Grup­pen Kon­su­men­ten momen­tan laut­hals nach Lag­rein und Blau­bur­gun­der fra­gen, wird die Arbeit sicher­lich nicht leich­ter. Aber der Mer­lot gehört, wie ich schon vor­mals berich­tete, seit lan­gem zur Wein­bau­tra­di­tion mei­nes Ortes, wes­we­gen es mir schon der Trotz gebie­tet, die Skep­sis gegen­über die­ser Sorte im all­ge­mei­nen und die­ser Mach­art im spe­zi­el­len Lügen zu stra­fen. 

Non ci sono tanti Mer­lot rosati sud­ti­ro­lesi, da quello che sap­pia io non più di cin­que. In una regione, dove il Lag­rein Kret­zer è molto dif­fuso e cono­sci­uto è dif­fi­cile che si affer­mino altri vini della stessa tipo­lo­gia. Quando poi secondo la ten­denza attuale tutti richie­dono Lag­rein e Pinot nero il lavoro non è faci­li­tato. Il Mer­lot però appar­ti­ene da tempo alla tra­di­zione viti­cola del mio paese per cui è già per osti­na­zione che con­ti­nuo a lavor­arci con impegno e con­vin­zione, anche sulla tipo­lo­gia rosato.

Es ist kein Kret­zer oder Rosé, der von einem Saft­ent­zug stammt, son­dern die Mai­sche maze­riert vor Gär­be­ginn in der Presse bzw. Tank für ca. 48 Stun­den und wird danach mit wenig Druck abge­presst. Er ist also nicht ein Neben­pro­dukt, das ent­steht, weil man den Rot­wein ver­bes­sern will. Dem­entspre­chend wird er im glei­chen Rei­festa­dium gele­sen und mit ähn­li­chem Hekt­ar­er­trag pro­du­ziert wie die Riserva-Ver­sion in unse­rem Pro­gramm. Der für einen Roséwein späte Ern­te­ter­min rührt auch daher, dass Mer­lot — und natür­lich auch Caber­net — bis ins fort­ge­setzte Rei­festa­dium von vege­ta­len Aro­men gekenn­zeich­net sind. Würde ich also den Mer­lot zu der Zeit wim­men, wo der Wein trin­kige 12 oder 13 Vol % Alko­hol hätte, wür­den einem aus dem Glas vege­tale Aro­men wie grü­ner Paprika, frisch geschnit­te­nes Gras oder gekoch­tes Gemüse ent­ge­gen­kom­men; für (nicht nur) mich ein sen­so­ri­sches Worst-Case-Sze­na­rio. Statt­des­sen erin­nert er frucht­be­tont nach Him­beere und Erd­beere, etwas Kir­sche ist auch dabei. 

Non è un rosato da salasso, il pigia­d­i­ras­pato sub­isce una mace­r­a­zione pre­fer­men­ta­tiva in pressa e ser­ba­toio per circa 48 ore a tem­pe­ra­tura di can­tina, prima di sub­ire una pres­sa­tura molto sof­fice. Per cui non è un sot­to­pro­dotto che nasce per­ché si vuole migliorare il rosso. Infatti viene pro­dotto con le rese para­go­na­bili a quelle del Mer­lot da riserva ed anche la data di ven­dem­mia è molto simile, quest’anno addi­rit­tura posti­ci­pata. La scelta della ven­dem­mia in sur­ma­tu­ra­zione deriva dal fatto che sia Mer­lot che Caber­net sono carat­te­riz­zati da aromi vege­tali fino poco prima della piena matu­ra­zione. Se ven­dem­mi­assi il Mer­lot a quel punto dove dar­ebbe un vino molto bevi­bile da 12 o 13 gradi alco­lici si sen­ti­reb­bero nel bic­chiere aromi che ricordano il pepe­rone verde, erba appena tagliata o ver­dura cotta, insomma il worst case orga­n­o­let­tico per me e penso anche per altri. Invece sa di lam­pone e di fra­gola e c’è anche un po’ di cilie­gia. 

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Niemand hat sich weg getan — Nessuno si è fatto male

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Am 27. Okto­ber haben wir mit dem Mer­lot des Wein­gar­ten Kotz­ner die dies­jäh­rige Lese abge­schlos­sen. Was gibt es Posi­ti­ves über sie zu berich­ten? Was ist weni­ger gut gelau­fen?

Il 27 ottobre, ven­dem­mi­ando il Mer­lot del vigneto Kotz­ner, abbiamo ter­mi­nato la rac­colta dell’annata 2016. Che cosa c’è da rac­con­tare di posi­tivo, cos’è and­ato meno bene?

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Einmal ist immer das erste Mal — C’è sempre una prima volta

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Heuer, im Zuge der elf­ten pro­fes­sio­nel­len Ein­kel­le­rung am eige­nen Wein­hof, konnte ich mich erst­mals durch­rin­gen, eine Mai­sche­stand­zeit zu ver­su­chen. Das Wort “durch­rin­gen” ist viel­leicht etwas über­trie­ben, es war bis­her ein­fach keine für mich wich­tige Option. Ich war über­zeugt, und bin es auch heute eher schon als nicht, dass unter mei­nen Bedin­gun­gen der Kon­takt des Mos­tes mit den Scha­len vor der Gärung keine Qua­li­täts­ver­bes­se­rung erbringt.

Quest’anno, all’undicesima ven­dem­mia pro­fes­sio­nale nella pro­pria azi­enda sono arri­vato con sforzo alla decisione di pro­vare la mace­r­a­zione pre­fer­men­ta­tiva. Suona strano, ma sem­pli­ce­mente per me finora non era un’opzione così importante da pren­dere in seria con­si­de­ra­zione. Ero con­vinto e lo sono in parte anche oggi, che nelle mie con­di­zioni il con­tatto del mosto con le bucce prima della fer­men­ta­zione non porti ad un migliora­mento qua­li­ta­tivo. 

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Wer sieht den Unterschied? — Chi trova la differenza?

frostschaeden2016

Ich denke, es braucht kei­nen beson­de­ren Exper­ten­blick, um die doch ekla­tante Abwei­chung zwi­schen den bei­den Bil­dern zu sehen. Beide wie­der­ge­ge­be­nen Reben gehö­ren der Sorte Grauer Bur­gun­der an und ste­hen im Wein­gar­ten Ober­feld. Die rechts zeigt den übli­chen Sto­cker­trag, die links hin­ge­gen ist vom Früh­jahr her spät­frost­ge­schä­digt.

Non c’è ver­a­mente il biso­gno di essere esperti viti­coli per accor­gersi dell’eclatante diver­sità tre le due imma­gini. Le viti ripro­dotte sono ambe­due di Pinot gri­gio e sono loca­liz­zate nel vigneto Ober­feld. Quella a des­tra porta la pro­du­zione abi­tuale, quella a sinis­tra invece è dan­n­eg­giata dalle gelate pri­ma­ve­rili.

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