Panta rhei: Alles fließt — Tutto scorre

somikonDie Vegetationsschritte verfolgen ist eine spannende Sache, wenn man sich für den Weinbau im Jahreslauf interessiert. Damit auch weiter entfernt lebende Freunde des weinhof KOBLER und seines Blogs über den aktuellen Stand der Rebentwicklung informiert sind, ist ab sofort im Header ein im Wochenrythmus aktualisiertes Bild unserer Reben zu sehen. Die einzelnen Bilder, welche die fix installierte Kamera minütlich macht, werden zudem als Zeitrafferfilm (in der Spalte rechts) ins Netz gestellt. Auch dieser wird   immer wieder aktualisiert, er wächst somit mit.

Seguire il decorso della vegetazione è appasionante per chi si interessa della viticoltura durante tutto l’anno. Perché anche amici del weinhof KOBLER e del suo blog che sono distanti possano informarsi dello sviluppo attuale delle viti, d’ora in poi nel header del blog ci sarà un’immagine delle viti che verrà attualizzato a ritmo settimanale. Le foto che la macchina fotografica fa scatta al ritmo di un minuto verrano inoltre pubblicate (nella colonna di destra) sotto forma di ripresa all’acceleratore. Anche questo viene attualizzato continuamente, cioè cresce assieme alla vite.

Mal schauen, wie diese zusätzliche Informationsquelle ankommt. Die Bildqualität ist auf Grund der sehr einfachen Kameraausstattung nichts überwältigendes, aber die heurige Initiative hat auch einen Versuchscharakter, das Projekt ist sicherlich entwickel- und verbesserbar.

Vederemo come verrà accettato questa ulteriore fonte di informazioni. La qualità delle immagini è modesta a causa di un apparecchiatura molto semplice, ma la cosa ha al momento qualcosa di sperimentale, il progetto è senz’altro migliorabile e da sviluppare.

Oenococcus oeni: An die Arbeit! — Al lavoro!

Die Weißweine haben seit einiger Zeit ihre Gärungen abgeschlossen (außer der Chardonnay, über diesen gibt es zur gegebener Zeit einen eigenen Bericht) und somit sind bei ihnen die wichtigsten biologisch-chemischen Vorgänge abgeschlossen. Grob analytisch wird sich bei ihnen nicht mehr viel verändern, im Moment dominiert die bewusst in Schwebe gehaltene Feinhefe den Geruch und natürlich werden sie in den folgenden Monaten harmonischer, in jedem Fall weiniger, aber wie schon gesagt, sind sie eigentlich fertig. Ganz anders sieht es beim Rotwein aus, dieser hat noch einige wichtige Veränderungen vor sich.

I vini bianchi hanno terminato da tempo le loro fermentazioni (a parte lo Chardonnay Ogeaner, ma su questo riferirò ancora) e con questo le più importanti trasformazioni chimico-biologiche  sono concluse. Dal punto di vista analitico non subiranno grande trasformazioni, al momento domina ovviamente l’odore della feccia fine tenuta in sospensione volutamente e nei mesi seguenti aumenterà la loro armonia, diventeranno più vinosi, ma come già detto prima, sono fatti. Totalmente differente al momento la situazione dei vini rossi, questi sono ancora in attesa di trasformazioni importanti.

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„Stay hungry, stay foolish“

„Bleib hungrig! Bleib tollkühn!“

Diesmal geht es nicht um Wein, nicht im vordergründigen Sinn. Steve Jobs ist gestern gestorben. Und ich bin traurig darüber, auch wenn ich ihn nicht gekannt hatte. Aber seit 1992, als ich meinen ersten Computer bekam, einen Macintosh LC („Pizzaschachtel“) bis zum letztlich erworbenen iPhone 4 hat mich Steve digital begleitet. Und ich bin seiner Technik treu geblieben, auch in jenen Jahren, wo die Apple-User als schrullige, belächelte Außenseiter galten und der Firma nur mehr wenige Wochen bis zum Konkurs gegeben wurden.
Und irgendwie hat Steve Jobs auch einen augenscheinlichen Einfluss auf meinen Betrieb gehabt, besonders was die Kommunikation angeht. Wären nämlich seine Computer dank der innovativen Betriebsysteme nicht so intuitiv und damit leicht zu benutzen gewesen, wäre ich sicherlich der angewandten Informatik fern geblieben. Es hätte dann keine von mir selbstgestrickte Betriebswebseite gegeben und auch diesen Blog als kellerwirtschaftliches Tagebuch gäbe es wahrscheinlich nicht.

Er ruhe in Frieden, falls so was für so einen wie ihn je möglich sein wird.

„Resta affamato! Resta audace!“

Questa volta non si parla di vino, almeno in senso stretto. Steve Jobs è morto ieri. E io sono attristato, anche se non lo ho conosciuto di persona. Ma dal 1992, da quando ho ricevuto il mio primo computer, un  Macintosh LC (pizza box), all‘iPhone 4 acquistato qualche settimana fa, lui ha segnato il mio percorso digitale. E io sono rimasto fedele alla sua tecnica anche negli anni, dove gli utilizzatori di Apple apparivano come dei outsider bizzarri e si davano pochi giorni di sopravvivenza alla ditta.
Però Steve Jobs ha influenzato anche la mia azienda soprattutto per quello che concerne la comunicazione. Se i suoi computer non  fossero stati d’uso così intuitivo e facile io non mi sarei avvicinato all’informatica applicata. Ed il sito aziendale fatto in casa probabilmente non esisterebbe, tantomeno questo blog enologico.

Che riposi in pace, se ciò per un personaggio come lui sarà mai possibile.

Michael Goëss-Enzenberg neuer Präsident der Freien Weinbauern — Michael Goëss-Enzenberg nuovo presidente dei Vignaioli

Am 17. März haben die Freien Weinbauern Südtirol (FWS) in ihrer Jahresvollversammlung einen neuen Vorstand und Aufsichtsrat gewählt.

Il 17 marzo i Vignaioli dell Alto Adige (FWS) nella loro assemblea annuale hanno eletto un nuovo direttivo e collegio dei revisori dei conti.

Presse/Stampa:

Dolomiten 24.3.2011,
Alto Adige 24.3.2011.


Merry X-Mas

Wir wünschen allen unseren Lesern, Kunden und Freunden frohe Weihnachtsfeiertage, die Sie in Gesellschaft von besonderen Menschen und allerbesten Weinen verbringen mögen.

Auguriamo a tutti i nostri lettori, cliente ed amici Buone Festività Natalizie in compagnia di persone speciali e vini straordinari.


TAV-Jubiläum: Der Film dazu — Giubileo della TAV: il filmato

Die aufmerksamen Lesereinnen und Leser werden sich erinnern: im September berichte ich über die Raritäten-Kost der Weinbauernvereinigung Tirolensis Ars Vini – Südtiroler Qualitätsweinhöfe, welche heuer im 20-Jahr-Jubiläum der Organisation eingebettet war.Vor kurzem hat der RAI Sender Bozen darüber in der Sendung Landwirtschaft aktuell berichtet. Hier können sie den Filmbericht noch einmal in Originalgröße ansehen, wobei eine schnelle Internet-Verbindung aber Voraussetzung ist. Eine in Darstellungsgröße und Datenmenge reduzierte Fassunf kann hier angeschaut werden.

Le lettrici ed i lettori attenti si ricorderanno che a settembere ho raccontato della deguszione dei vini rari della Tirolensis Ars Vini – Viticoltori Sudtirolesi, che quest’anno era collegata ai festeggiamenti per il ventennio della fondazione dell’associazione. Qualche giorno fa sull’edizione sudtirolese della RAI la trasmissione Landwirtschaft aktuell ne ha fatto un filmato. Qui (in lingua tedesca) si puo vedere il video. Un collegamento a banda larga è però un presupposto. Un immagine più piccola invece si può vedere qui.

I’m changing

Armin_KoblerHeute ist mein letzter Arbeitstag im Versuchszentrum Laimburg. Seit 1992 habe ich mich dort in der Sektion Kellerwirtschaft mit Weinforschung beschäftigt. Ich will hier nicht länger ausführen, welch lehrreiche, menschlich bereichernde Erfahrungen ich hier sammeln konnte und warum ich nicht mehr hier arbeiten werde. Dafür ist hier kein Platz.

Oggi è la mia ultima giornata lavorativa al Centro Sperimentale Laimburg. Dal 1992  ho lavorato nella Sezione Enologia occupandomi di ricerca enologica. Quì non vorrei  dilungarmi sulle ricche esperienze tecniche e personali che ho potuto acquisire a Laimburg e neanche sulle ragioni per le quali cesso questa attività. Qui non c’è posto per questo.

Tatsache ist, dass ich mich jetzt mehr dem eigen Betrieb widmen kann und etwas mehr Zeit auch für meine momentane zweite große Aufgabe, der Gemeindepolitik, übrig haben werde. Und vielleicht gibt es auch hier herinnen in Zukunft etwas mehr zu lesen.

Fatto è che d’ora in poi posso dedicare più tempo alla mia azienda e che avrò un po‘ più di tempo per la mia seconda attività come politico comunale. E forse si potrà leggere qui più frequentemente qualche cosa di nuovo.

Das einheitliche Sprachrohr der Südtiroler Weinwirtschaft nach innen und außen?

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„Ziel soll es sein“, so Armin Dissertori, Präsident des Konsortiums, „möglichst alle Kellereien ins Konsortium zu holen und so eine gemeinsame Plattform zu haben, die die Südtiroler Weinwirtschaft einheitlich vertretet.“ wurde einem Bloggerkollegen noch im August in die Tastatur diktiert.

Wie es scheint, hat jemand bei der ersten großen Bewährungsprobe bevorzugt, die Muskeln spielen zu lassen, statt sich für ein gemeinsame Vorgehen einzusetzen. Das erinnert doch stark an alte Muster, von denen man eigentlich geglaubt hatte, dass sie abgelegt seien. Der Bericht dazu aus der Neuen Südtiroler Tageszeitung kann hier als jpg– oder pdf-Datei nachgelesen werden.

Ich wäre sehr froh, wenn ich über gegenteilige Entwicklungen berichten könnte.

Müssen 0,0 Promille wirklich sein?

kontrolle3Dass der Verkehrsausschuss im italienischem Parlament plane, in Zukunft die 0,0-Promille-Grenze einzuführen, hat verständlicherweise für Unmut gesorgt. Besonders in jenen Südtiroler Kreisen, in denen die Weiterentwicklung einer gesunden, moderaten und qualitätsorientierten Weinkultur auch ökonomisch wichtig ist, ist der Aufschrei der berechtigten Entrüstung unüberhörbar.

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Freie Weinbauern Südtirol – Der Film

Bilder, bewegte noch dazu, sagen mehr als tausend Worte.

Zu Gast bei den Kollegen Heinrich Mayr-Nusser, Stefan Ramoser-Flieder, Kurt Rottensteiner, Hannes Baumgartner-Strasser und Franz Pratzner-Falkenstein.